Antworten
Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 58
  1. Inaktiver User

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Ab einem Einkommen von 5501 netto gibt es keinen festen Satz mehr sondern wird auf den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom
    16.09.2020 – XII ZB 499/19 hingewiesen.

    600 Euro monatlich Unterhalt plus KG finde ich wirklich ausreichend. Das ist zusammen das doppelte eines Hartz 4 Satzes für einen Erwachsenen Menschen.

    Der Vater hat doch monatlich gezahlt.

    Ich kann den Ärger daher nur zum Teil nachvollziehen. Denn der eigentlich Ärger sollte dem JA gehören, die meiner Meinung nach sehr lasch waren.

    Ich kenne das so nicht. Bei einer Bekannten war das JA durch die Beistandschaft sehr aktiv.

    Als der Vater nicht die geforderten Unterlagen gebracht hat, ging es sofort vor Gericht und danach gleich zur Lohnpfändung. Auch alle 2 Jahre gab es eine Überprüfung seines Einkommens.

  2. User Info Menu

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Annaannaanna Beitrag anzeigen
    Unfassbar.

    ich übersetze mal. Ich wäre froh gewesen, wenn ich 600 Euro (1.200 Mark!!!) bekommen hätte, also kann Dein Kind bitte mal den Ball flach halten und nicht auf seinem Recht besthehen! ...
    Nein, Du hättest sofort klagen müssen.
    Jetzt müsste und sollte es Dein Sohn tun.

    De facto ghe ich davon aus, dass das Jugendamt unterbesetzt ist, was ein politischer Skandal ist.
    Aber da es so ist, werden die Fälle priorisieren und da stehen Unterhaltsbrechtigte, dren Unterhaltsverpflichtete gar nichts zahlen, eben weiter oben auf der Liste.

    ... Es war ein-Fehler, überhaupt hier zu antworten. Ich hätte es bei dem Eingangsposting belassen sollen

    Oder, wie jemand, die ich persönlich kenne, und die für die Sachen von Frauen eintritt, nach jahrelanger Arbeit im Vertrauen mal gesagt hat: letztenendes bekommen Frauen, was sie verdienen.
    Was genau hast Du denn hier erwartet?
    Dein Ex-Mann verhält sich unrechtmäßig und meines Erachtens ethisch unter aller Sau.
    Aber verklagen müsst ihr ihn vor Gericht, nicht im Internet.
    Geändert von Nicolo (10.11.2021 um 10:56 Uhr)

  3. User Info Menu

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von -Lil- Beitrag anzeigen
    Etwas OT, aber kann es sein, dass in D viel weniger Unterhalt vorgeschrieben ist als in Ö? Ich denke mir das angesichts der zitierten Einkommen und Unterhaltshöhen in vielen Threads schon lange. In Ö müsste ein Vater mit 5.000 netto und einem so großen Kind so zirka das Doppelte an Alimenten zahlen, also 1.200 Euro. Wie kann das sein, dass das in D so wenig ist?

    LG Lil
    Das ist politisch so gewollt, da eben lange Zeit Politik überwiegend von Männer überwiegend im Interesse von Männern gemacht wurde.

  4. User Info Menu

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Ich finde es erstaunlich, dass hier viele dem Jugendamt die Schuld geben, dass für das Kind nicht das Optimum herausgeholt wurde. Ich sehe die Verantwortung eher bei der Mutter, die sich dafür entschieden hat, eine Beistandsschaft beim Jugendamt wählen (was natürlich der Weg des geringsten Widerstandes ist!) und nicht selbst einen Anwalt zu beauftragen.

    Meine Arbeitskollegin hat ihren Ex-Mann im Laufe des Unterhaltsstreites sogar in Erzwingungshaft gebracht, weil er seine Einkünfte nicht all umfassend dargelegt hat (Sie wusste ungefähr, welche Einnahmen er hat, selbständig mit über 30 Angestellten + Mieteinnahmen und Wertpapiere).

    Sie hat ihn auch wegen Unterhaltspflichtverletzung angezeigt und er hat eine Geld- und Bewährungsstrafe bekommen. Im Endeffekt musste er rund 1.500 € UH für das Kind zahlen. Dafür braucht es natürlich einen langen Atem. Diesen Aufwand können Jugendämter im Rahmen der Beistandsschaften nicht leisten, dafür sind sie auch nicht da! Die Beistandsschaft soll den allein erziehenden Elternteil entlasten und stellt eine Sicherheit dar, dass das Kind im Bedarfsfall in seinen Rechten vertreten wird. Es ist ein Angebot - niemand muss das annehmen. Die Höhe des UH bemaß sich hier daran, dass das Kind seinen Lebensstandard nicht aufgrund der Trennung herunterfahren muss, es wurden zum Beispiel teure Hobbies ausgeübt. Ein guter Anwalt kann eine Menge bewirken!

  5. Inaktiver User

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von loomida Beitrag anzeigen
    und nicht selbst einen Anwalt zu beauftragen.
    Das muss man sich auch leisten können.

  6. Inaktiver User

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Ein alleinerziehender Elternteil hat wirklich genug um die Ohren, als sich noch wegen Unterhalt mit dem kV zu streiten.

    Ich finde die Beistandschaft eine tolle Sache.
    Emotional neutral und es geht nur darum den rechtlichen Unterhalt einzufordern.

    Das Jugendamt ist für das Kind da und nicht der verlängerte Arm der Mutter.

    Das Recht der Beistandschaft ist genauso im Gesetz verankert, wie andere Dinge.

    Daher sehe ich keine Schuld beim Jugendamt sondern ein Versäumnis derer.

    Trotzdem finde ich 600 Euro + KG absolut in Ordnung. Für 800 Euro monatlich kann ein Kind gut leben. Alles darüber hinaus, ist Luxus und nicht lebensnotwendig.

  7. User Info Menu

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das muss man sich auch leisten können.
    Wer sich das nicht leisten kann, bekommt auf Antrag Prozesskostenbeihilfe (das regelt der Anwalt/die Anwältin).
    Und im Fall einer gewonnenen Unterhaltsklage muss meines Wissens der verurtelte Beklagte die Kosten der Klagepartei bezahlen.

  8. User Info Menu

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ...
    Das Jugendamt ist für das Kind da und nicht der verlängerte Arm der Mutter.

    Das Recht der Beistandschaft ist genauso im Gesetz verankert, wie andere Dinge.

    Daher sehe ich keine Schuld beim Jugendamt sondern ein Versäumnis derer. ...
    Wie gesagt, das JA ist in der Regel unterbesetzt.

    ... Trotzdem finde ich 600 Euro + KG absolut in Ordnung. Für 800 Euro monatlich kann ein Kind gut leben. Alles darüber hinaus, ist Luxus und nicht lebensnotwendig.
    Kein Argument, denn Unterhalt richtet sich nach den finanziellen Verhältissen der Unterhaltspflichtigen, nicht nach irgendejmandes Verständnis von Luxus.
    Geändert von Nicolo (10.11.2021 um 11:24 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Nicolo Beitrag anzeigen
    Wer sich das nicht leisten kann, bekommt auf Antrag Prozesskostenbeihilfe (das regelt der Anwalt/die Anwältin).
    Und im Fall einer gewonnenen Unterhaltsklage muss meines Wissens der verurtelte Beklagte die Kosten der Klagepartei bezahlen.
    Ich kenne das selbst. Meine Erfahrung...und nicht nur meine...geht aber dennoch dahin, das ein Anwalt,der über PKH bezahlt wird, bei weitem nicht sein Repertoire an rechtlichen Mitteln ausschöpft.
    Und wenn man die Klage verliert, zahlt man trotz PKH die Kosten des gegnerischen Anwalts.

    Und wenn der "Verurteilte" ganz plötzlich nicht zahlen kann bleibt man auch auf den Anwaltskosten sitzen.

  10. Inaktiver User

    AW: "'nen Scheiß muss ich!" Wie man sich um Unterhaltszahlungen drückt. Erfahrungsber

    Zitat Zitat von Nicolo Beitrag anzeigen



    Kein Argument, denn Unterhalt richtet sich nach den finanziellen Verhältissen der Unterhaltspflichtigen, nicht nach irgendjmandes Verständnis von Luxus.
    Ab einem Einkommen von 5501 netto gibt es keinen festen Satz mehr sondern wird auf den Beschluss des Bundesgerichtshofs vom
    16.09.2020 – XII ZB 499/19 hingewiesen.

    Der Mann zahlt nach der rechtlichen Tabelle. Wenn er mehr verdient, gibt es keine gesetzliche Stufe mehr sondern muss individuell gemacht werden. Und da geht es dann nur übers Gericht, wenn einer nicht freiwillig mitmacht.

    Das hat te aber nicht gemacht und das Kind auch nicht.

Antworten
Seite 3 von 6 ErsteErste 12345 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •