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    AW: Umgang in den Herbstferien - das Kind will nicht zum Vater

    Zitat Zitat von Milerchen Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, wo ich geschrieben habe, dass ich nicht will, dass mein Sohn zum Vater geht. Vielleicht findest du ein Zitat, wo genau ich es geäußert habe?

    Ich war immer dafür, dass das Kind zum Vater geht. Und als mein Ex nach der Trennung sich komplett zurückgezogen hat und kaum Kontakt zum Kind hatte, hatte ich alles in meiner Macht stehende gemacht, damit der Umgang möglich ist. Weil mein Sohn ohne den Umgang mit dem Vater gelitten hat.

    Ich finde es schon ziemlich heftig, dass es mir hier vorgeworfen wird, dass ich den Umgang verbiete. Es war gar nicht das Thema meiner ursprünglichen Frage...
    Dein Eingangspost ist doch voll von Gründen, warum es dem Kind bei deinem Ex nicht gut geht und was alles dafür spricht, dass er dort nicht hin sollte bzw, ihr habt dem Kind gesagt, dass es dort nicht hinmuss. Sowohl du als auch dein neuer Mann.

    Oder habe ich da etwas falsch verstanden.

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    AW: Umgang in den Herbstferien - das Kind will nicht zum Vater

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Im Grunde ist es eine Auflistung, warum ihr am liebsten wäre, der Junge ginge nicht hin.

    Sie sucht nach Gründen und Wegen, damit das Kind da nicht hin gehen muss und hat sogar dem Kind suggeriert, dass es ihm bei Papa ja nicht gut ginge.
    Hast du das gelesen?
    Es ist nur eine Auflistung der Tatsachen, wie der Umgang beim Vater abläuft.
    Ja, ich finde es nicht schön.
    Ja, ich wünschte, der Vater würde die wenige Zeit mit dem Kind sinnvoller verbringen.
    Ja, ich weiß, dass ich keinen Einfluss darauf habe und dass mich es gar nichts angeht. Es heißt aber nicht, dass ich davon begeistert sein muss.
    Ja, von den Ordnungsgeldern weiß ich auch. Aber dafür muss der Umgang erst gerichtlich festgesetzt werden. Und der Vater muss sich dann genau so daran halten. Und dabei wird das Kind auch gefragt, wie viel Umgang er möchte. Und der Kindesvater wird beim Gericht bestimmt nicht alle Ferien zugesprochen bekommen. Die werden vermutlich hälftig geteilt. Somit bekommt der Vater das Kind schon weniger zu sehen, als jetzt. Letztes Jahr hatte der Vater 8 von 13 Ferienwochen den Umgang gehabt. Ob ich es zulassen würde, wenn ich gegen den Umgang wäre?

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    AW: Umgang in den Herbstferien - das Kind will nicht zum Vater

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Dann läuft bei euch grundsätzlich etwas schief.

    Er traut dir nicht, weil er dich im Verdacht hat, den Umgang zu boykottieren und wenn ich so deinen ersten Post lese, bestätigt sich der Verdacht für mich aber auch. Zumindest könnte man das annehmen.

    Du schriebst auch nichts dazu, dass dein neuer Mann, sich traut, solche Aussagen zu machen und du schriebst auch nichts dazu, dass du deinem Kind sagst, wenn es nicht will, dass es nicht zum Vater muss. Das geht doch nicht. Von beiden von euch.

    Ganz abgesehen davon: Es sind doch erst Sommerferien, Herbstferien sind doch noch gar nichts das Thema. Warum wartest du nicht ab, möglicherweise will er ja nach dem Sommer wieder gerne fahren.
    Mein Mann hat dem Kind das gesagt, weil er weiß, wie meine Meinung dazu ist. Weil ich mit ihm darüber gesprochen habe und gesagt habe, dass ich das Kind nicht zwingen werde, wenn es nicht zum Vater will. Somit hat er da nichts selbst entschieden oder ausgedacht.

    Der Vater weiß ganz genau, dass ich den Umgang nicht boykottieren. Weil ich diejenige war, die ihmwegen dem Umgang ständig hinterher gerannt bin. Wenn ich nichts gemacht hätte, gäbe es gar keinen Umgang.

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    AW: Umgang in den Herbstferien - das Kind will nicht zum Vater

    Zitat Zitat von Milerchen Beitrag anzeigen
    Mein Mann hat dem Kind das gesagt, weil er weiß, wie meine Meinung dazu ist. Weil ich mit ihm darüber gesprochen habe und gesagt habe, dass ich das Kind nicht zwingen werde, wenn es nicht zum Vater will. Somit hat er da nichts selbst entschieden oder ausgedacht.

    Der Vater weiß ganz genau, dass ich den Umgang nicht boykottieren. Weil ich diejenige war, die ihmwegen dem Umgang ständig hinterher gerannt bin. Wenn ich nichts gemacht hätte, gäbe es gar keinen Umgang.
    Ich glaube dir das, aber wenn du dem Kind sagst, es müsse nicht dahin, dann überschreitest du dein Recht. Und auch dein Mann hat es ja trotzdem gesagt und seine "Befugnisse" übertreten.

    Das geht nicht, es ist nicht sein Kind und er ist nicht der Vater.

    Merkst du denn nicht selbst, dass du dir selbst widersprichst? Zum einen sagst du, du hast dafür gesorgt, dass der Kontakt bestehen bleibt und andererseits sagst du dem Kind, er müsse da nicht hin.

    Und letzte Frage in diesem : Warum hast du einen Post geschrieben, der ca. 4/5 darüber geht, was du alles nicht gutheißt und nicht gut findest und krönst das noch mit der Aussage, dass es dem Kind dort nicht gutgeht.

    Das ist sich alles selbst widersprechend.
    Wie meinst du eigentlich wie ambivalent das bei deinem Sohn ankommt?

    Du sagst ihm mehr oder minder: "Dir geht es bei deinem Vater nicht gut." Dann aber: "Ich möchte, dass du Kontakt hast." um schließlich festzuhalten:
    "Du musst da nicht hin."

    Finde ich schon verwirrend für Erwachsene, aber wie kommt das bei deinem Kind an, diese Doppelbotschaft?

    Ihr bekleckert euch beide nicht mit Ruhm in dieser Hinsicht. Ihr tragt Konflikte auf dem Rücken des Kindes aus.

    Ich finde deinen Ex auch furchtbar kindisch, nur es hilft nicht, du musst im Interesse des Kindes die Vernünftige sein.

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    AW: Umgang in den Herbstferien - das Kind will nicht zum Vater

    Da stimmt was nicht. Du solltest dich mit deinem Sohn noch einmal zusammen setzen. Auf Augenhöhe mit ihm reden..ihn fragen was sich verändert hat.

    Ich bin der Meinung, dass der Junge merken muss, dass er die Macht und die Möglichkeit hat aus diesem Kreislauf auszusteigen.
    Er ist ein Kind, er wird sehr fies emotional vom Vater erpresst.
    Er fühlt sich laut seiner Aussagen nicht stark genug dem Verhalten des Vaters Stand zu halten.
    Offensichtlich hat er ein vertrauensvollen Verhältnis zu dir und auch zu seinem Stiefvater sonst hätte er ihn nicht angesprochen.

    Wenn da schon über den Messanger solche Sachen laufen und dass was er bis jetzt über seine Besuche erzählt hat ist eher lieblos. Da könnte noch mehr zu Tage kommen ...aber evtl. auch verbessert werden!

    Dass er damals drei! Wochen ohne Kontakt zu dir verbringen musste..Meiner Meinung nach kann das tatsächlich ein Trauma auslösen.

    Dein Sohn braucht Unterstützung..und das bist du und wenn er es möchte, der Stiefvater.
    Die Freundin des Vaters betreut ihn offensichtlich auch gleichwertig bzw. mehr als der leibliche Vater..weswegen sollte sich der Junge also nicht an seinen Stiefvater wenden?

    ER allein sucht sich die Vertrauensperson aus mit der er kommunizieren möchte!

    Danach setz dich mit dem leiblichen Vater zusammen..besprich mit ihm was zur Zeit los ist ..erzähl ihm von den Dingen..und zwar nur von solchen...von denen du von deinem Sohn das ok zum weiter erzählen bekommen hast.

    Danach: Gespräch du, Sohn, Vater.

    So bekommt auch der Vater die Chance sein Verhalten zu ändern und vielleicht wird aus den Besuchen dann wieder eine tolle Zeit auf die sich dein Sohn freuen kann.Wenn nicht ..Schlüsse ziehen..Gericht.

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    AW: Umgang in den Herbstferien - das Kind will nicht zum Vater

    Zitat Zitat von Milerchen Beitrag anzeigen
    Aber dafür muss der Umgang erst gerichtlich festgesetzt werden.
    Das würde ich auf alle Fälle anstreben, denn es würde vor allem für das Kind selbst Klarheit bedeuten.

    Euer Sohn hat durchaus ein seinem Alter entsprechendes Mitspracherecht, dem auch ein Gericht Gehör schenken und die Umstände ggfs. überprüfen muss.

    Allerdings würde u.U. festgestellt werden, dass das Kind derart beeinflusst wird, sodass es die Beziehung (hier: zum Vater) hauptsächlich negativ erlebt.

    An Deiner Stelle würde ich bei der Beratungsstelle anfragen, ob die Möglichkeit eines kinderpsychologischen Gutachtens besteht.
    Geändert von schafwolle (13.07.2021 um 08:31 Uhr) Grund: Wort korrigiert

  7. Moderation

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    AW: Umgang in den Herbstferien - das Kind will nicht zum Vater

    Ich sehe das Problem, dass ein Kind sich offensichtlich nicht wohl fuehlt und die Mutter ihn einerseits in seiner Selbstbestimmung und in seinem Bauchgefuehl bestaerken muss, sich aber andererseits nicht dem Vorwurf der "Manipulation", der ja auch hier fast sofort gefallen ist, aussetzen kann. Wie ich schon sagte, nach meinem Laiengefuehl kann es einfach nicht richtig sein, dass getrennte Eltern jedes noch-so arschige Verhalten des/r Expartner:in, das nicht eindeutig Kindeswohlgefaehrdung ist, schoenzureden haben und jede Kritik bzw. jedes Bestaerken des Kindes, seine eigenen Grenzen zu wahren, als "Manipulation" gegen den/die Expartner:in ausgelegt wird.
    Ich kenne aber leider die Rechtslage nicht, und ich sehe sehr wohl auch das Dilemma des Gesetzgebers bzw. der beteiligten Behoerden, auseinanzuklamuesern, was faktisch vorgefallen ist. Ich denke schafwolles Vorschlag waere gut. Ich weiss nicht, ob es in Deutschland auch "eine Nummer kleiner" geht als kinderpsychologisches Vorhaben, aber auf jeden Fall solltest Du, @Millerchen, anstreben, dass Dein Sohn von offizieller Seite gehoert wird mit seinen Noeten. Ich wuensche Dir und dem Kleinen auf jeden Fall eine Riesenmenge Kraft dabei!
    Moderatorin im Forum Über Treue und Lügen in der Liebe, Politik und Tagesgeschehen, Was bringt Sie aus der Fassung?, Medizinische Haarprobleme und Zähne


    [Damals] wurde weniger Geschiss gemacht und insgesamt war alles besser. Was an den Müttern lag. Denen von damals. Wenn sie ihren Kindern doch bloß [...] noch beigebracht hätten, wie man Kinder erzieht.
    Userin Minstrel02 im Forum Erziehung

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