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  1. User Info Menu

    Alles sehr verzwickt

    Danke


    .
    Geändert von _lufti (11.06.2021 um 22:30 Uhr)

  2. User Info Menu

    AW: Alles sehr verzwickt

    In den allermeisten Fällen gibt es überhaupt keine gesetzliche Regelung. Nicht mal beim Unterhalt, da dient die Düsseldorfer Tabelle ja auch nur als gängige Praxis.

    Und: wenn sie schriftlich droht, ist das nur ein Punkt auf seiner Seite. Mit welcher Rechtsgrundlage hat sie denn das gemeinsame Auto mitgenommen?

    Die Frage ist: was will er? Was ist er bereit zu leisten? Er hat genau so eine "Drohkulisse". Wenn das Jugendamt ihm a) sagt, er soll 400€ zahlen und b) sagt, sie sind nicht zuständig, dann ist das nicht schlüssig.

    Was passiert denn z.B., wenn er gar nicht mehr zahlt? Selbstverständlich muss er nicht jedes Wochenende auf Abruf stehen, muss er nicht pendeln (dazu gibt es sogar Rechtsprechungen, dass sie ihm ggf. entgegen kommen muss). Aber dann sieht er halt sein Kind nicht so häufig, wie er es gern hätte.

    Ich bin mit meinem Ex verheiratet gewesen, die Kinder sind ehelich, er ist weggezogen, er hatte keine Lust auf regelmäßigen Umgang, also gab es keinen. Da kann man höchstens vor Gericht gehen mit mehr oder weniger mäßiger Aussicht auf Erfolg.

    Hier würde ich sagen: er kann sich den Kontakt zum Kind wohl abschminken... leider. Es sei denn, er ist gewillt, vor Gericht zu ziehen.

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    AW: Alles sehr verzwickt

    Danke für die Antwort.
    Geändert von _lufti (11.06.2021 um 22:31 Uhr)

  4. Moderation

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    AW: Alles sehr verzwickt

    Ja, das ist schwierig. Das Auto läuft auf ihren Namen, da ist es wahrscheinlich schwer nachzuweisen, dass es ein gemeinsames Auto war. Was die Miete betrifft, wenn er schon immer den vollen Mietzins bezahlt hat, ist es doch nur konsequent und richtig, dass die Wohnung jetzt auf ihn allein läuft. Was daran auszusetzen ist, verstehe ich gerade nicht. Auch nicht, dass die Miete für ihn eine besondere Belastung ist - oder habe ich da was missverstanden?

    Sie hat das alleinige Sorgerecht, ja, sie darf umziehen. Das ist einfach so. Österreich ist nun auch kein 3. Welt Land. Es ist ärgerlich, es gilt jetzt ein anderes Recht, aber ich habe auch den Eindruck, dass er alles Rechtliche so ziemlich hat schleifen lassen, das fällt ihm nun auf die Füße. Wenn man sich nicht beizeiten um seine Angelegenheiten kümmert, wird man davon überrollt, dass der andere (im Rahmen der ihm zustehenden rechtlichen Möglichkeiten) Tatsachen schafft.

    Ich würde mir an der Stelle des jungen Mannes rechtlichen Beistand bei einem Anwalt holen. Das nimmt auch Druck raus und er kann dann auch helfen, seine Rechte zu wahren.

    Dieser Satz - gleichzeitig kann sie fordern - ist unsachlich. Er hat bisher zum Unterhalt SEINES Kindes beigetragen, das tut er nun weiterhin. Es ist sein Kind, er ist verpflichtet, Unterhalt zu leisten.

    Dass ihm übel mitgespielt worden ist, dass er sehr verletzt ist, kann ich nachvollziehen und ist auch bitter.
    Geändert von skirbifax (10.06.2021 um 12:34 Uhr) Grund: Tippfehler korrigiert
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    AW: Alles sehr verzwickt

    Es ist schwierig von Außen eine Beziehung zu beurteilen. Wie gut kennst du die beiden wirklich?
    Da die Mutter das alleinige Sorgerecht wollte und bei einer Nacht und Nebel Aktion verschwunden ist, lässt auf Schwierigkeiten zw. den Beiden schließen.
    Er ist der Vater und ist daher Unterhaltsverpflichtet.
    Die Wohnung kann er kündigen, wenn sie ihm zu groß ist.
    Außerdem müsste er der Mutter bis zum 3 LJ des Kindes Unterhalt bezahlen auch wenn sie nicht verheiratet sind.
    Wenn du einen guten Kontakt zu ihm hast, bestärk ihn nicht in seiner negativen Haltung zur Mutter, sondern rate ihn zu einer Mediation mit ihr.
    In erster Linie geht es hier um das Wohl des Kindes.
    Ein Rumgezerre ist sicher nicht hilfreich für seine Entwicklung.

  6. Inaktiver User

    AW: Alles sehr verzwickt

    Wenn es so ist, wie Du beschreibst, ist ihm da menschlich übel mitgespielt worden. Aber sie wird sich wohl nicht scheiden lassen und zu ihm zurückkehren und auch in absehbarer Zeit nicht wieder nach D ziehen.

    Die Frage ist, was will er nun konkret? Dass das Kind bei ihm lebt? Wechselmodell?

    Was die 200 km betrifft - ist blöd, aber so ungewöhnlich wäre diese Distanz zwischen Eltern auch im Inland nicht.

  7. VIP

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    AW: Alles sehr verzwickt

    Ich muss Skirbifax zustimmen, der Vater hat es rechtlich schleifen lassen.

    Denn die Gesetzeslage ist so, dass er ohne Probleme das gemeinsame Sorgerecht hätte bekommen können, wenn er sich gekümmert hätte.
    Es ist seit 2013 üblich beim Jugendamt die Vaterschaft anerkennen und das gemeinsame Sorgerecht beurkunden zu lassen - kostenfrei. Geht auch beim Notar und Gericht, da kostet es was.
    Üblicherweise erfolgt ein Beratungsgespräch über das Sorgerecht bei der Vaterschaftsanerkennung. Die Mutter kann nicht mehr alleine über das Sorgerecht bestimmen. Selbst bei One-Night-Stands steht Vätern das gemeinsame Sorgerecht zu - wenn sie es bei Befragung bei der Vaterschaftsanerkennung möchten.

    Das ist so gelaufen und er war vielleicht naiv, doch leider ist dies die Grundlage für die weiteren Entscheidungen:
    - Wegzug ist kein Problem bei alleinigem Sorgerecht, mit 200km hat er noch Glück
    - es ist üblich, dass der umgangsberechtigte Elternteil das Kind bringt und abholt. Außer die Eltern einigen sich anders.
    - den Unterhalt würde ich immer gerichtlich festlegen lassen
    - die Umgangsregelung sollte auch gerichtlich festgelegt werden

    Er hat seit Mai das gemeinsame Sorgerecht, richtig?

    Dann könnte er bei Gericht eine hälftige Betreuung/Umgang beantragen. Das Kind ist noch klein, keine schulischen Verpflichtungen.

    Wie damit in Ö umgegangen wird, weiß ich nicht.

    Er könnte in die Nähe ziehen.

    Er sollte auf alle Fälle sein Kind sehen und besuchen. Regelmäßig. In dem Alter ist eine „Entwöhnung“ möglich und das Kind „kennt“ ihn nicht.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

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    AW: Alles sehr verzwickt

    Zitat Zitat von catlady3 Beitrag anzeigen
    Es ist schwierig von Außen eine Beziehung zu beurteilen. Wie gut kennst du die beiden wirklich?

    Da die Mutter das alleinige Sorgerecht wollte und bei einer Nacht und Nebel Aktion verschwunden ist, lässt auf Schwierigkeiten zw. den Beiden schließen.
    Da könnte was dran sein - ist aber ohne nähere Informationen erst mal reine Spekulation.

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    AW: Alles sehr verzwickt

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Da könnte was dran sein - ist aber ohne nähere Informationen erst mal reine Spekulation.
    Ich glaube ja auch, niemand setzt sich ohne Grund einfach ab. Wobei es hier ja direkt einen neuen Mann und ebenfalls eine weitere Schwangerschaft gibt.
    Ich weiß nicht wie das in Österreich geregelt ist, aber in Deutschland wird sich diese Situation nur über das Gericht klären lassen.
    Der Vater könnte nachträglich das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Allerdings dauert die Bearbeitung viele Monate, mit Glück. Zumindest hier bei uns.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

  10. Inaktiver User

    AW: Alles sehr verzwickt

    Gemeinsames Sorgerecht hat er doch schon.

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