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  1. Inaktiver User

    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    @chambord

    Das was du im zweiten Absatz schreibst ist völlig richtig.

    Im ersten ist es anders. Woher soll deine Tochter denn wissen ob ihr was fehlt wenn sie es gar nicht kennt?

    Leider finde ich die Diskussion darüber hier nicht angenehm.

    Alleinerziehende gehen sofort in Verteidigung und behaupten felsenfest das nichts fehlt. Und das ist völlig nüchtern betrachtet einfach nicht logisch ;)

    Natürlich ist es besser getrennt zu sein als unglücklich in einer Beziehung zu verweilen.

    Das ist aber doch gar nicht das Thema. Es geht um männliche Bezugspersonen im Umfeld.

    Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich habe vor allen alleinerziehenden meine volle Hochachtung. Das ist für mich kein Makel oder was schlechtes - ganz im Gegenteil.

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    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im ersten ist es anders. Woher soll deine Tochter denn wissen ob ihr was fehlt wenn sie es gar nicht kennt?
    Liebe lufti,

    davon ausgehend, dass - denke ich doch - alle Eltern ihren Nachwuchs als selbstständige, wohl geratene Mitglieder in die Gesellschaft entlassen wollen, ob nun im "Dütt" erzogen oder allein, spielt mal keine Rolle und Du dann siehst, was aus Deinem Kind geworden ist, kannst Du den Rückschluss (+ eigener Äußerungen meiner Tochter) ziehen, dass alles gut gelaufen ist.

    Das Ergebnis zeigt Dir, dass Du es doch nicht ganz verkehrt gemacht hast. Ob da nun Mutter oder Vater "fehlte", hast Du gut kompensiert.

    Zugegebenermaßen ist es wirklich nicht leicht, alles in Personalunion zu wuppen. Mutter, Vater, Freundin, Streitgenossin, Kümmerin, Krankenschwester etc. pp.

    Mehr hätte ich auch nicht geschafft.

  3. Inaktiver User

    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen

    Das Ergebnis zeigt Dir, dass Du es doch nicht ganz verkehrt gemacht hast. Ob da nun Mutter oder Vater "fehlte", hast Du gut kompensiert.
    Schau, da hab ich im Ansatz schon ne andere Einstellung dazu.

    Das alleinerziehende versuchen den anderen Elternteil zu kompensieren, ist meiner Meinung nach weder möglich und überhaupt nicht nötig.

    Das setzt den anwesenden/kümmernden Part unnötig unter Druck.

    Ich glaube die wenigsten alleinerziehenden wollten bewusst alleinerziehend sein als das Kind unterwegs war.

    Aber das sind für mich neben Diskussionen die das eigentliche Thema verfehlen.

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    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das alleinerziehende versuchen den anderen Elternteil zu kompensieren, ist meiner Meinung nach weder möglich und überhaupt nicht nötig.
    Ich habe nie versucht, den anderen (fehlenden) Teil zu kompensieren. Mein Anspruch war stets: Verlässlich zu sein.

    Dass man aber in einem gewissen "Automatismus" den fehlenden Teil "kompensiert", liegt in der Sache des Alleinerziehens.

    Ja, hier geht es um den Part der "männlichen" Bezugsperson. Ich reibe mich vermutlich am Wort "Bezugsperson".

    Da bin ich eben der Ansicht, dass der Mensch nicht unbedingt/zwingend weibliche und männliche Bezugspersonen braucht, sondern - geschlechterunabhängig - Vertrauenspersonen.

  5. Inaktiver User

    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Klar, Vertrauensperson sind das wichtigste.

    Ich habe einen männlichen Teenager hier daheim und sehe es täglich wie das hier läuft.

    Mein Sohn kann sich an mir nicht so reiben, wie er es mit meinem Mann macht...

    Junior kommt bei Liebeskummer zu mir und bei Ärger mit Freunden zu meinem Mann.

    Jede sportliche Aktivität artet mittlerweile im Wettkampf zwischen den beiden aus.

    Wir lieben beide das Kind und haben die gleichen Werte die wir dem Kind vermitteln wollen. Aber wir gehen völlig unterschiedlich an die Dinge ran. Keiner von uns beiden hat den richtigen oder falschen Weg - darum geht es gar nicht.

    Ich würde aber niemals so verbissen einen Sport Wettkampf mit meinem Kind machen, weil ich das völlig affig finde.

    Für mein Kind ist diese Erfahrung aber wichtig. Denn er sieht, daß der heilige Papa auch nur ein Mensch ist und besiegt werden kann.

    Bei einem 5 jährigen ist das natürlich Quatsch aber für einen heranwachsenden Mann nicht.

    Es geht dabei um Anerkennung und auch die neu Justierung des "ist" Zustands. Er befindet sich in der Entwicklung vom Kind zum Mann.

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    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Denn er sieht, daß der heilige Papa auch nur ein Mensch ist und besiegt werden kann.
    Ok, ich habe eine Tochter und mir waren schon gewisse "Erziehungsergebnisse" wichtig.

    Wenn es Dir/Euch wichtig war, dass Euer Sohn sieht, dass der (heilige) Papa besiegbar ist, dann habt Ihr vermutlich Eure Erziehungsergebnisse umgesetzt.

    In meiner Erziehung ging es nie um gewinnen und/oder unterliegen.

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    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Klar, Vertrauensperson sind das wichtigste.

    Ich habe einen männlichen Teenager hier daheim und sehe es täglich wie das hier läuft.

    Mein Sohn kann sich an mir nicht so reiben, wie er es mit meinem Mann macht...

    Junior kommt bei Liebeskummer zu mir und bei Ärger mit Freunden zu meinem Mann.

    Jede sportliche Aktivität artet mittlerweile im Wettkampf zwischen den beiden aus.

    Wir lieben beide das Kind und haben die gleichen Werte die wir dem Kind vermitteln wollen. Aber wir gehen völlig unterschiedlich an die Dinge ran. Keiner von uns beiden hat den richtigen oder falschen Weg - darum geht es gar nicht.

    Ich würde aber niemals so verbissen einen Sport Wettkampf mit meinem Kind machen, weil ich das völlig affig finde.

    Für mein Kind ist diese Erfahrung aber wichtig. Denn er sieht, daß der heilige Papa auch nur ein Mensch ist und besiegt werden kann.

    Bei einem 5 jährigen ist das natürlich Quatsch aber für einen heranwachsenden Mann nicht.

    Es geht dabei um Anerkennung und auch die neu Justierung des "ist" Zustands. Er befindet sich in der Entwicklung vom Kind zum Mann.
    Was mich stört, dass so viel am Geschlecht festgemacht wird.
    Meine Schwester und ich gehen auch völlig unterschiedlich an Dinge heran. Ja, Menschen sind unterschiedlich, sogar Geschwister des gleichen Geschlechts. Dann wiederum stelle ich fest, dass mein Mann und ich sehr ähnliche Herangehensweisen haben und die gleichen Werte.

    Das reiben am Vater im Jugendalter. Wettbewerb gibt es überall. Unter Geschwistern, unter gleichaltrigen, unter Kumpels. Ja, auch mit dem Vater. Die Frage ist nur wie essentiell und zwingend ist letzteres wirklich für eine gesunde Entwicklung. Vieles kann auch von anderen kompensiert werden.
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


  8. Inaktiver User

    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Ok, ich habe eine Tochter und mir waren schon gewisse "Erziehungsergebnisse" wichtig.

    Wenn es Dir/Euch wichtig war, dass Euer Sohn sieht, dass der (heilige) Papa besiegbar ist, dann habt Ihr vermutlich Eure Erziehungsergebnisse umgesetzt.

    In meiner Erziehung ging es nie um gewinnen und/oder unterliegen.
    Das ist auch nicht unser erziehungsziel, ich glaub da hast du mich missverstanden ;)

    Erziehungsziel sind ganz andere.

    Wettkampf ist ein Nebenprodukt des Teenager Gehabe

  9. Inaktiver User

    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    .

    Das reiben am Vater im Jugendalter. Wettbewerb gibt es überall. Unter Geschwistern, unter gleichaltrigen, unter Kumpels. Ja, auch mit dem Vater. Die Frage ist nur wie essentiell und zwingend ist letzteres wirklich für eine gesunde Entwicklung. Vieles kann auch von anderen kompensiert werden.
    Das ist die Frage um die es sich hier dreht.

    Und ich glaube das es niemand weiß und jeder eine eigene Meinung dazu hat.

    Ich glaube das Töchter sich mehr an den Müttern reiben und die Söhne am Vater.

    Wenn dann Vater oder Mutter nicht da ist, geht natürlich nicht die Welt unter. Das wäre wirklich übertrieben.

    Meist findet sich dann eine Alternative. Und genau um diese Alternative geht es hier doch oder?

    Ein heranwachsender identifiziert/orientiert sich mit der gleichgeschlechtlichen Bezugsperson.

    Wenn nun aber keine da ist...... Fehlt die Erfahrung. Was hat das für einen Einfluss auf die Zukunft? Keine Ahnung.

    Keine Ahnung ist für mich allerdings keine Option. Irgendeine Haltung brauche ich dazu.
    Ich lese diverse psychologischen Seiten, einen Schuss eigene Lebenserfahrung.....
    Also komme ich zu der Überzeugung (für mich) das ich es wichtig finde.

    Wenn es Person X aber nicht wichtig findet, ist das für mich ok. Man tauscht sich darüber aus und gut ist

  10. User Info Menu

    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Warum fühlen sich so viele gute aktuelle oder ehemalige Alleinerziehende plötzlich so angegriffen ?
    _lufti beschreibt doch nur den wünschenswerten hoffentlich ausgewogenen Idealzustand mit mehr halt mehr variablen theoretischen Möglichkeiten
    Wenn dieser zusätzliche Option nicht vorhanden oder herzustellen ist , warum auch immer , fährt man die bestmögliche alternative Variante die man zur Verfügung hat
    Es gibt kein besser oder schlechter , es gibt nur ein das beste aus den Möglichkeiten zu machen , unterschiedliche Werkzeuge und Ressourcen erweiternd zu nutzen die man gerade zur Verfügung hat
    Hat man mehr Pinsel und Farben in seinem erzieherischen Malkasten , kann man leichter andere Bilder malen als wenn man eingeschränkter ist, trotzdem können beide Bilder individuell sehr schön und aussagekräftig sein

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