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  1. Inaktiver User

    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von pavotrouge Beitrag anzeigen
    Oh weia, ich bin sehr erstaunt über viele Kommentare hier und wie gender-verkopft sie sind.

    Wofür sorgt denn bitte eine männliche Bezugsperson, für die eine weibliche, genderqueere oder sonstige Person nicht sorgen kann? Wir schreiben das Jahr 2021.

    Im Großen und Ganzen "ticken" Frauen und Männer dann doch unterschiedlich.


    Nicht umsonst füllt Mario Barth große Hallen mit seinem Programm oder viele erkennen es im Buch Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus

    Männer und Frauen gehen die Dinge oft unterschiedlich an.

    Es geht hier nicht darum wer richtig denkt/handelt. Einfach nur um das akzeptieren, das Männer und Frauen unterschiedlich ticken.

    Dazu kann man auch genug Studien im Internet finden, die das belegen.

    Meine persönliche Meinung ist: Ich finde wichtig das Kinder mit beiden Denk/Handlungs Varianten aufwachsen. Ganz unabhängig welches Geschlecht/Identität der vorhandene Elternteil hat.

    Nimmt das Kind sonst Schaden? Nein

    Darum geht es auch gar nicht. Es geht um das aufwachsen zu sehen das es unterschiedliche Wege gibt. Dinge anzugehen. Das es nicht nur eine Art gibt.

    Ich finde es auch irritierend, daß du felsenfest behauptest, das dich ein anderes aufwachsen nicht beeinflusst hätte.

    Es geht nicht um besser oder schlechter.... Allein dieses Denken finde ich die schlimmere Schublade ;)

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    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    We don't see things as they are, we see them as we are. (Anaïs Nin)

    Hallo Pavotrouge,
    wichtig wäre mMn die Erkenntnis, daß dieser Spruch auf Dich selbst ebensosehr , wenn nicht noch mehr, zutrifft wie / als auf Deine Mitmenschen.

    Hallo Sasu,
    Fußballverein finde ich gut. Außerdem nimmst Du die Erziehung ernst und machst Dir darum Gedanken und hast ein gutes Verhältnis zu Deinem Sohn. Nur weiter so!
    Gruß, s12

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    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nicht umsonst füllt Mario Barth große Hallen
    Oh BITTE … diesen frauenkleinmachenden Dumpfbratzen als Beispiel dafür aufzuführen, dass … äh wofür? Dass Männer anders sind und Kinder dringend einen Mario brauchen??
    see you on be friends online!

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    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Oh BITTE … diesen frauenkleinmachenden Dumpfbratzen als Beispiel dafür aufzuführen, dass … äh wofür? Dass Männer anders sind und Kinder dringend einen Mario brauchen??
    Oh ja, mir hat es auch gerade die Fußnägel aufgerollt. @RWL

    Das andere Beispiel mit dem Buch von Mars und Venus ist auch nicht besser. Ich hab es so bis zur Hälfte gelesen, dann hab ich es nicht mehr ertragen.

    Ich scheine nämlich im falschen Körper zu sein … war mir vorher gar nicht aufgefallen.

    Es mag ja sein, dass die Anzahl derer, die „so“ sind, beim einen Geschlecht wesentlich größer ist, als beim anderen. Trotzdem halte ich solche Verallgemeinerungen für sehr fragwürdig.

    Ich lege dir eine andere Lektüre ans Herz: „Wir werden nicht als Mädchen geboren - wir werden dazu gemacht“ … es ist von Ursula Scheu

  5. Inaktiver User

    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Oh BITTE … diesen frauenkleinmachenden Dumpfbratzen als Beispiel dafür aufzuführen, dass … äh wofür? Dass Männer anders sind und Kinder dringend einen Mario brauchen??
    Keiner braucht einen Mario ;)

    Und wenn man das alles nicht wortwörtlich nimmt, sondern im Gesamtbild.....

    .........

    Wenn ihr also der Überzeugung seid, das Männer /Frauen gleich sind in ihrem Denken, dann ist es so.

    Meiner Erfahrung nach ist es anders.

    Frauen sind meist kommunikativer (nutzen mehr Wörter) als Männer.

    Männer gehen Probleme oft anders an.

    Wenn ihr denkt, daß dies nicht stimmt, dann ist es ok.

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    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Frauen sind meist kommunikativer (nutzen mehr Wörter) als Männer.

    Männer gehen Probleme oft anders an.
    lufti, du relativierst selbst … oft, meist …

    Unterschiedliche Menschen sind unterschiedlich kommunikativ und gehen Probleme unterschiedlich an.

    Schade, dass das so oft am Geschlecht aufgehängt wird. So kommen wir aus diesen Rollenklischees nie raus.

  7. Inaktiver User

    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Fritzi64 Beitrag anzeigen
    lufti, du relativierst selbst … oft, meist …

    Unterschiedliche Menschen sind unterschiedlich kommunikativ und gehen Probleme unterschiedlich an.

    Schade, dass das so oft am Geschlecht aufgehängt wird. So kommen wir aus diesen Rollenklischees nie raus.
    Findest du also das Männer und Frauen in der großen Masse identisch denken/handeln?

    Natürlich kann ich nicht schreiben das alle Männer so und so sind und alle Frauen so und so.

    Trotzdem bleibe ich bei meiner Behauptung, daß der große Teil von Männern und Frauen unterschiedlich ticken.

    Ich such mal im Internet nach dem Experiment und werde es dann verlinken.

    80% der Männer haben sich für Variante B entschieden und bei Frauen waren es 70% für A.

    Darin nun kein Muster zu erkennen...

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    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Findest du also das Männer und Frauen in der großen Masse identisch denken/handeln?

    Natürlich kann ich nicht schreiben das alle Männer so und so sind und alle Frauen so und so.

    Trotzdem bleibe ich bei meiner Behauptung, daß der große Teil von Männern und Frauen unterschiedlich ticken.

    Ich such mal im Internet nach dem Experiment und werde es dann verlinken.

    80% der Männer haben sich für Variante B entschieden und bei Frauen waren es 70% für A.

    Darin nun kein Muster zu erkennen...
    Wo habe ich geschrieben, dass irgend jemand identisch denkt/handelt? Das Gegenteil wollte ich ausdrücken.

    Und zu deinem 80/70% Beispiel: auch daß es das gibt habe ich nicht bestritten, lies mal mein erstes Post hier.

    Dass es so ist, glaube ich sofort. Ich denke aber, dass dies an der geschlechtsspeziefischen Sozialisierung liegt, die in unserer Gesellschaft üblich ist. Und die muss man für sein Kind ja nicht unbedingt wollen.

    Ich denke, dass es gerade für die Jungs eher einschränkend wirkt. Wenn Mädchen sich für sog. „Jungs“-Themen interessieren, orientieren sie sich sozusagen „nach oben“. Umgekehrt sind die Ressantiments oft größer.

    Insofern kann man es vllt. als Vorteil sehen, wenn ein Kind nur mit einem Geschlecht aufwächst. Lernt es dann weniger Rollenverhalten? Ich stelle das hier mal zur Diskussion.
    Geändert von Fritzi64 (08.11.2021 um 12:36 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Zitat Zitat von Fritzi64 Beitrag anzeigen

    Und zu deinem 80/70% Beispiel: auch daß es das gibt habe ich nicht bestritten, lies mal mein erstes Post hier.
    Dann verstehe ich noch weniger warum du von rollenklischees sprichst.

  10. User Info Menu

    AW: Alleine sein und bleiben? Männliche Bezugsperson für Kinder wichtig?

    Ich halte es für sehr fragwürdig das Großwerden von Kindern bei nur einem Geschlecht automatisch als Mangel zu verstehen. Kinder werden 1. ja nicht nur in der familiären Blase groß. Und 2. gibt es die „perfekte“ Ergänzung ohnehin nicht.

    Ich kann mir vor allem vorstellen, dass ein Kind um so mehr profitiert um so mehr verschiedene, ihm zugewandte Menschen im Umfeld sind.

    Zum Thema Gender-Forschung. Es gibt sicherlich biologische Unterschiede. Eigenschaften, die hormonell gesteuert sind, wie z.b. Aggressivität (Testosteron) sind bei den Geschlechtern im Prinzip unterschiedlich ausgeprägt. Darüberhinaus kann ich keine grundlegenden Unterschiede in Denk- und Arbeitsweise erkennen, die nicht eher anerzogen sind. Und selbst wenn, ist es nichts was m. M. nach ein Kind unbedingt unterschiedlich vorgelebt werden braucht.

    Es sei denn man vertritt die These, ein Junge bräuchte um ein richtiger Mann zu werden das Vorbild eines „richtigen“ Mannes. Meist wird damit die Sozialisierung zu einen durchsetzungstarken Mannes gedacht. Aber ich denke und hoffe doch, dass diese Sichtweise überholt ist.
    Kontrolle ist unser größtes Streben und eine der größten Illusionen.


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