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  1. Registriert seit
    12.12.2010
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Dann habe ich Julischka wenigstens in einer Sache geholfen. Wenn die Schule von Euch beiden als besser befunden wird und auch viele Eurer Freunde ihre Kinder da hin schicken, dann ist es am Besten, Ihr wohnt da auch. Du und Deine Tochter.

    Wenn Dein Ex besser verdient als Du, Julischka, dann frag' ihn doch. Wenn er z.B. um die Ecke laufen kann um die Zahnspange zu holen dann ist das eine ganz andere Sache als Kind in's Auto, beide 15 Minuten fahren, Parkplatz suchen usw.

    Wenn einer von Euch plötzlich in einer unvorhergesehenen Stresssituation ist und die Tochter zum anderen Elternteil bringen muss dann liegst Du auch auf der Strecke und er kann direkt ins Büro gehen und Feuer löschen oder was auch immer. Wenn er sich das leisten kann Dir 500 Euro oder so im Monat für eine Wohnung zu geben dann geht es vielleicht allen besser.

  2. AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Mich wirft es aus der Bahn wenn sie 2 Wochen im Urlaub ist, er nimmt es hin.
    Julischka, magst Du das mal näher beschreiben, da kann ich mir nix drunter vorstellen.
    Was wirft Dich aus der Bahn und was bedeutet das?

    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Muss ich deshalb meine Mamiwünsche einfach immer unterordnen? Ich brauche mein Kind doch ebenso. Daher muss ich doch auch gucken wie es mir in den Situationen geht oder gehen könnte, damit eben am Ende nicht ein Ergebnis entsteht, dass dem Kind schadet.
    Im klassischen Sinne bist Du nicht alleinerziehend.

    Was sind Mamiwünsche?
    Gibt es auch Papiwünsche?

    Die nachstehende logische Abfolge verstehe ich nicht:
    Du hast Mamiwünsche.
    Du brauchst Dein Kind.
    Daher musst Du gucken wie es Dir geht.
    Damit das Ergebnis dem Kind nicht schadet.

    Verstehe ich nicht. Wie hängt das zusammen? Was meinst Du damit?
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.


  3. Registriert seit
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Ich komm damit nicht gut klar, nur noch einen gewissen Teil ihres Lebens dabei zu sein. Und wenn sie zwei Wochen verreist ist zum Beispiel, fehlt mir soviel. Da leide ich schon sehr. Das hat natürlich auch manchmal seine Vorteile und ich nutze solche Zeiten auch intensiv für mich, aber da fehlt dann einfach was. Da bin ich dann unausgeglichen und hab ganz schön Sehnsucht.

    Das ist keine Abfolge. Jeder hat doch Elternwünsche. Ich möchte nicht auf mein Kind in einem bestimmten Umfang verzichten. Oder ich wünsche mir die Aufteilung der Zeit so oder so. etc. und ich weiss nicht wie es dir geht, aber mein Kind gibt mir sehr viel. Sie macht mich stärker, entschleunigt mich, bringt Leben rein und gibt mir soviel Liebe. Ich brauche sie also genauso. Nicht nur sie mich. So siehts aus. Also muss ich gucken wie es mir und selbstverständlich auch ihr mit den Veränderungen geht. Was uns dabei verloren geht und was daraus resultieren könnte. Und ganz ehrlich wenn es einer Mama nicht gut geht oder die Situation zu belastend ist, spüren Kinder das total. Meine Hebamme hat damals immer zu mir gesagt: Du kannst nur eine gute Mami sein, wenn du auf dich aufpasst und es dir auch gut geht.


  4. Registriert seit
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Liebe Julischka,
    ich kann deinen Gedankengang zum Teil nachvollziehen.
    Aber du bist als Mutter diejenige, die verantwortlich für ihre Tochter ist.
    Nicht deine Tochter ist dafür zuständig, das es dir gut geht.
    Das dir die Verbindung und die Gegenwart deiner Tochter ein gutes Gefühl gibt, finde ich sehr schön und freut mich für dich.
    Du kannst aber nicht dein Wohlbefinden ihr aufbürden.
    Das meine ich wörtlich.

    Es wäre gut, wenn du etwas IN DIR finden würdest, was dich stabilisiert.
    Dann kannst du diese Stabilität auch deiner Tochter weitergeben, sie braucht das!
    Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem andern zu!


    Andra tutto bene!

  5. Inaktiver User

    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Die Angst, dass das Kind irgendwann lieber beim Papa ist, kann ich zwar grundsätzlich nachvollziehen, aber jetzt wird es schräg. Dein Kind ist nicht Dein Bedürfniserfüller. Der Mittelpunkt ihrer Welt bist Du schon lange nicht mehr.


  6. Registriert seit
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Mit 6? Wer denn sonst?


  7. Registriert seit
    27.10.2019
    Beiträge
    35

    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Vielen Dank für die vielen Meinungen hier. Einiges fand ich sehr hilfreich und es waren viele Denkanstöße dabei.
    Ich finde es schade, dass viele nicht ehrlich zu sich selbst sind. Viele wirklich noblen Weisheiten und selbstlose Gedanken sind hier unterweg und man könnte denken alle handeln auch danach. Das hat nur leider nix mit der Realität zu tun. Das kann ich in Büchern und Elternzeitschriften auch nachlesen. Ich dachte man tauscht hier seine Sorgen und Ängste aus und wie andere damit klarkommen oder wie ihre Erfahrungen sind. Na logisch bin ich die, die ihr Kind stützt und nicht andersherum. Aber mal ganz ehrlich, wer zieht denn keine Kraft aus seinen Kids oder lässt sich andersherum von ihnen runterziehen. Nur verbirgt man diese Abhängigkeit vor Ihnen. Wir sind doch trotzdem Menschen, die genau solche Dinge fühlen und damit leben müssen. Und dass man Eifersucht empfindet gegenüber dem anderen Elternteil, der vielleicht gerade einen leichteren Weg gefunden hat, das kann doch jeder nachempfinden. Ich will hier keine Streicheleinheiten, aber das man hier das Gefühl von anderen getrennten Eltern bekommt, dass man zu egoistisch ist...Bin wirklich überrascht wieviele selbstlose Gutmenschen hier unterwegs sind. Ich freue mich sehr, dass ihr dies für euch so geschafft habt. Ich gebe mir Mühe das auch zu werden.

  8. Avatar von schafwolle
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich habe als Kind darunter gelitten, dass ich in einer Gegend wohnte, die weit von meiner Schule war. Da wohnte niemand von meinen Freunden in der Nähe!
    Das kann ich total gut nachvollziehen.

    Auch für Kinder ist es weder eine Selbstverständlichkeit noch ist es
    einfach, zwei parallel bestehende Freundeskreise zu haben.

    Frage an Dich, @Julischka:
    wie ist das jetzt mit den Freunden?
    Hat die Kleine Freunde sowohl bei Dir als auch beim Vater?


    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Der wahre Grund, nicht loslassen zu wollen liegt doch darin, dass das Kind sich irgendwann entscheiden könnte, dauerhaft bei einem Elternteil leben zu wollen.
    Vielleicht.

    Aber diese, an Verlustempfinden gekoppelten Gefühle, kennen sicher die
    meisten getrennten Eltern, und ich finde das auch normal.

    Ganz abgesehen davon, würden Kinder es sicher immer vorziehen, sich erst
    gar nicht entscheiden zu müssen.

    Es sind nicht immer nur pragmatische Gründe, wenn ein Kind zu einem Elternteil
    tendiert. Oftmals treffen Kinder solche Entscheidungen aus unbewussten Loyalitätsgefühlen
    heraus: die Wahl fällt auf das als schwächer wahrgenommene Elternteil.


    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Er ist aus unserer direkten Region weggezogen.
    Hat er das aus irgend einer Notwendigkeit heraus gemacht?


    Ich bin überrascht, dass es in einem Chat der Alleinerziehenden oft der Vorwurf genannt wird, dass man zu egoistisch denkt. Wir tragen soviel Last und müssen soviel allein stämmen ...
    Hier verstehe ich Dich hier nicht ganz.
    Warum siehst Du Dich als Alleinerziehende?
    Das bist Du - bei 50/50 - nämlich tatsächlich nicht.


    Ich werde versuchen dort eine Wohnung zu finden
    Ja, mach das auf alle Fälle.
    Selbst, wenn die Tochter irgend wann nur beim Vater leben möchte, wird
    sie es auch viel einfacher finden, Dich in der Nähe zu wissen.

    Darf ich fragen, ob Deine und die Wohnsituation Deines Ex annähernd
    gleich sind? Oder gibt es da ein großes Gefälle?


    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Ich komm damit nicht gut klar, nur noch einen gewissen Teil ihres Lebens dabei zu sein.
    Du bist ja jetzt auch "nur" zu 50 Prozent unmittelbar dabei.
    Oder was meinst Du damit?

    Ich sage jetzt mal ganz unemotional:
    das ist eben der Preis einer Scheidung. Den tragen nicht nur die Kinder,
    sondern auch die Eltern. Letztlich müssen sich alle mit den Veränderungen
    arrangieren, auch wenn's weh tut.


    Und wenn sie zwei Wochen verreist ist zum Beispiel ... Da leide ich schon sehr.
    Vielleicht hilft Dir ein Wechsel der Perspektive?

    Wenn es Dir gelingt, Dich vor allem für Deine Tochter und deren Urlaub
    (mit dem Vater, nehme ich an) zu freuen, dann bekommt Dein Leiden weniger
    Gewichtung.

  9. Inaktiver User

    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Da das jetzt schon mehrfach kam: Man gilt als alleinerziehend, wenn man ohne einen anderen Erwachsenen mit seinem Kind/Kindern zusammenlebt. Das ist bei der TE offensichtlich der Fall.

  10. Avatar von schafwolle
    Registriert seit
    17.09.2008
    Beiträge
    24.514

    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man gilt als alleinerziehend, wenn man ohne einen anderen Erwachsenen mit seinem Kind/Kindern zusammenlebt. Das ist bei der TE offensichtlich der Fall.
    Ich habe jetzt auch mal Goggle bemüht.

    Einealleinerziehende ... Person ist eine Person, die ohne Hilfe einer anderen erwachsenen Person mindestens ein Kind unter 18 Jahren großzieht.

    Es geht nicht ums Zusammenleben, sondern ums Großziehen.
    Das ist ein Unterschied.

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