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  1. Inaktiver User

    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Aktuell ist es das Wechselmodell und soll auch so bleiben - nur der Hauptwohnsitz des Kindes ändert sich. Diese Änderung hat keinen Einfluss auf das elterliche Sorgerecht. Dies bleibt wie zuvor ein gemeinsames Sorgerecht.
    Das mit dem Wohnsitz ist wohl nur eine Formalie, aber durch die Wahl der Schule wird schon ein neuer Schwerpunkt gesetzt. Um sich ein genaueres Urteil müsste man aber mal wissen, um welche Entfernungen es geht, in welchem Turnus gewechselt wird und wie die Nachmittagsbetreuung geregelt sein wird.


  2. Registriert seit
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Die Bedenken die hier geäußert werden sind nicht nur bedenklich auf der Elternebene, sondern auch schädlich für das Kind. Wenn die Schule beim Vater von den Eltern als besser empfunden wird, dann sollte ein Hauptwohnsitzwechsel kein Problem sein.
    Ich finde diese Gedanken durchaus gut und auch wichtig- weder bedenklich noch schädlich.

    Wieso darf nicht überlegt werden, was sein wird, wenn es mal Streit geben könnte?
    Es ist magisches Denken zu glauben, dass das nie der Fall sein wird. Nochmal: das Leben ist keine Momentaufnahme sondern ein ständiger Prozess und lass Papi mal ne Neue kennen lernen........oder Mami.......ja da wenden sich die Karten aber ruckzuck!
    Und das ist kein Schwarzmalen sondern zigfache Thematik in deutschen Haushalten.
    Und doch auch logisch- ein neuer Mensch, der in so ein System kommt, verändert es selbstredend!

    Also- warum nicht fragen und darüber nachdenken, was kommen "könnte" und sich damit vorher auseinandersetzen?
    Themen werden kommen- davon kann man ausgehen.
    Wenn man in eine Ehe geht, gibts doch auch zig Sachen, die man sich------FALLS es auseinander geht- überlegen sollte.
    DAS ist im Kern noch viel schräger als sich bei einer Trennung darüber Gedanken zu machen, wie es weitergehen kann.


  3. Registriert seit
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Ich persönlich finde das Wechselmodell auf die lange Sicht nicht so gut für das Kind. Das Nestmodell ist sicher besser für die Kinder aber stressiger für die Erwachsenen!

    Das kann ja jeder mal ein paar Wochen ausprobieren: die halbe Woche in einer Wohnung schlafen und den anderen Teil in einer anderen. Mal sehen wie viele Leute das auf die Dauer nicht anstrengend fänden. Und das wären ja Erwachsene. Kinder finden es sehr beruhigend, jeden Abend im gleichen Bett zu schlafen.

    Ich finde auch das Nestmodell nicht so gut (ausser für den Anfang einer Trennung). Einen "Hauptwohnsitz" zu haben ist schon wichtig für ein Kind und nicht nur auf dem Papier. Vielleicht kann die TE in die Nähe des Vater ziehen wegen der Schule aber sie ist der Hauptwohnsitz und der Vater der Zweitwohnsitz? Es hört sich an, als ob das bis jetzt so gelaufen wäre.
    Geändert von annakathrin (31.10.2019 um 19:35 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Der wahre Grund, nicht loslassen zu wollen liegt doch darin, dass das Kind sich irgendwann entscheiden könnte, dauerhaft bei einem Elternteil leben zu wollen.

    Und das darf aus Sicht der Mutter niemals der Vater sein. Dem soll vorgebeugt werden.

    Das Wohl des Kindes steht dabei offenbar nicht im Vordergrund.

  5. AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich persönlich finde das Wechselmodell auf die lange Sicht nicht so gut für das Kind. Das Nestmodell ist sicher besser für die Kinder aber stressiger für die Erwachsenen!
    Was meinst Du denn mit Nestmodell, meinst Du damit eine Hauptwohnung und weniger Kontakt zu einem Elternteil?

    Warum soll das für das Kind besser und für die Eltern stressiger sein?
    Das sehe ich eher anders rum.

    Das kann ja jeder mal ein paar Wochen ausprobieren: die halbe Woche in einer Wohnung schlafen und den anderen Teil in einer anderen. Mal sehen wie viele Leute das auf die Dauer nicht anstrengend fänden. Und das wären ja Erwachsene. Kinder finden es sehr beruhigend, jeden Abend im gleichen Bett zu schlafen.
    Ich kenne niemanden, der nach einer halben Woche wechselt.
    Aber grundsätzlich sollte sich das Kind in beiden Wohnungen wohl fühlen und diese Wohnungen als sein Nest empfinden.

    Ich weiß nicht, wo Du diese Erkenntnis über Kinder her nimmst?
    Vermutlich würde es allen grundsätzlich besser gefallen, wenn alle noch zusammen wohnen würden.
    Was aber in den meisten Fällen nicht wünschenswert wäre.

    Ich finde auch das Nestmodell nicht so gut (ausser für den Anfang einer Trennung). Einen "Hauptwohnsitz" zu haben ist schon wichtig für ein Kind und nicht nur auf dem Papier. Vielleicht kann die TE in die Nähe des Vater ziehen wegen der Schule aber sie ist der Hauptwohnsitz und der Vater der Zweitwohnsitz? Es hört sich an, als ob das bis jetzt so gelaufen wäre.
    Magst jetzt wirklich mal Deinen Begriff Nestmodell erklären?

    Man kann auch 2 Hauptwohnsitze haben, man könnte sich auch vorstellen, dass das doppelt glücklich machen kann.
    Könnte man.

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich habe als Kind darunter gelitten, dass ich in einer Gegend wohnte, die weit von meiner Schule war. Da wohnte niemand von meinen Freunden in der Nähe!
    Das tut mir leid.
    Ein anderer Wohnort bietet aber auch die Möglichkeit Freunde außerhalb von Schule zu finden.

    Auch das kann von Vorteil sein.
    Eine weitere Möglichkeit bietet es in jedem Fall.
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.


  6. Registriert seit
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Ich denke mal, beide wollen nicht, dass das Kind nur bei dem anderen Elternteil wohnt. Hey, ist doch schon mal gut, dass sie sich streiten wehr das Kind mehr sieht und nicht wer das Kind aufziehen muss

    Und wenn die TE Angst davor hat, dass das Kind irgendwann nur beim Vater wohnen will, warum soll davor keine Angst haben? Wenn sie ihre Tochter liebt, dann will sie natürlich, dass sie bei ihr wohnt. Deswegen wohl auch das Wechselmodell. Weil es beiden so geht.

    Ich denke, wenn sie es nur irgendwie schafft, in seine Nähe zu ziehen (und in die Nähe der Schule), dann würde es am Besten für alle sein. Wenn die Gegend so viel teurer ist, kann sie ihren Ex um etwas finanzielle Hilfe bitten? Es wird ja auch für ihn einfacher sein, wenn sie nicht so weit weg wohnt.


  7. Registriert seit
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Ich dachte Nestmodell ist der Name für eine Wohnung oder ein Haus wo die Kinder immer wohnen und wo die Eltern im Wechsel kommen.

    Das ist anstrengend! Aber das Hin und Herziehen ist für die Kinder im Wechselmodell auch nicht so einfach.

    Und ich habe meine Erfahrung damit als Next gesammelt, als ich mit einem Mann zusammen war, der 3 Kinder im Schulalter mit seiner Ex hatte. Die Kinder waren meistens bei ihm weil seine Ex eine sehr kleine Wohnung hatte und dann noch ein Baby bekommen hat.

    Aber ich kann mich an so viel Kummer um die blödsten Sachen erinnern. Am schlimmsten war es immer spät Abends: "Meinen Hustensaft? Den hab' ich bei der Mama!".

    Zum Glück wohnten die beiden in der Nähe von einander.

  8. AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich denke mal, beide wollen nicht, dass das Kind nur bei dem anderen Elternteil wohnt. Hey, ist doch schon mal gut, dass sie sich streiten wehr das Kind mehr sieht und nicht wer das Kind aufziehen muss
    Das tun sie doch gar nicht, sie leben bereits das 50/50 Modell.
    Es geht nicht um ein Mehr-Sehen.

    Und wenn die TE Angst davor hat, dass das Kind irgendwann nur beim Vater wohnen will, warum soll davor keine Angst haben? Wenn sie ihre Tochter liebt, dann will sie natürlich, dass sie bei ihr wohnt. Deswegen wohl auch das Wechselmodell. Weil es beiden so geht.
    Das Wechselmodell als ein Modell der Angst / Abbild der Angst der Eltern?
    Damit machst Du sie zu Spielfiguren.
    Wenn das Kind geliebt wird, will man doch eher das beste für das Kind - und nicht für sich selbst.

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich dachte Nestmodell ist der Name für eine Wohnung oder ein Haus wo die Kinder immer wohnen und wo die Eltern im Wechsel kommen.
    Du meine Güte!

    Das ist anstrengend! Aber das Hin und Herziehen ist für die Kinder im Wechselmodell auch nicht so einfach.
    Immerhin ziehen sie dann in ihr Nest bei Mama und ihr Nest bei Papa.

    Nicht in eine Exklave.

    Dieses Modell ist ein Anti-Nest-Modell für mich.
    Ein Nest wird von den Eltern bereitet, von ihren Persönlichkeiten getragen, von ihrem ganzen Leben.
    So aber wird es abgespalten vom (sonstigen) Leben der Eltern.

    Es ist zudem unökonomisch und unökologisch.

    Es verdreht die Konstellation Kinder leben bei den Eltern.

    Und ich habe meine Erfahrung damit als Next gesammelt, als ich mit einem Mann zusammen war, der 3 Kinder im Schulalter mit seiner Ex hatte. Die Kinder waren meistens bei ihm weil seine Ex eine sehr kleine Wohnung hatte und dann noch ein Baby bekommen hat.
    Aber ich kann mich an so viel Kummer um die blödsten Sachen erinnern. Am schlimmsten war es immer spät Abends: "Meinen Hustensaft? Den hab' ich bei der Mama!".

    Zum Glück wohnten die beiden in der Nähe von einander.
    Tja, es ist Sache der Eltern, das bis zu einem gewissen Alter zu organisieren.
    Da kann mal was schief gehen.
    Je besser die Verständigung und Organisation, desto geringer die Reibungsverluste.
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.


  9. Registriert seit
    27.10.2019
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Na hier ist ja was los. 🙈
    Wir wohnen mit dem Auto 15 min von einanderen entfernt. Das ist nicht die Welt, aber eben auch nicht gerade nebeneinander. Er ist aus unserer direkten Region weggezogen.
    Ich bin überrascht, dass es in einem Chat der Alleinerziehenden oft der Vorwurf genannt wird, dass man zu egoistisch denkt. Wir tragen soviel Last und müssen soviel allein stämmen und alles dreht sich um das Kind. Muss ich deshalb meine Mamiwünsche einfach immer unterordnen? Ich brauche mein Kind doch ebenso. Daher muss ich doch auch gucken wie es mir in den Situationen geht oder gehen könnte, damit eben am Ende nicht ein Ergebnis entsteht, dass dem Kind schadet.
    Ich werde versuchen dort eine Wohnung zu finden, aber ich weiss nicht wie es euch geht, dass ist im Moment als Alleinverdiener echt schwierig. Guter Tipp mit der Bitte an den Vater mich zu unterstützen. Das werde ich mal mit einbringen. Vielleicht wäre das eine Art Kompromiss.
    Ich habe auch quasi keine Wahl. Entweder sehe ich zu es irgendwie möglich zu machen, dass sie dort zur Schule gehen kann oder ich bin die egoistisch Mum, die ihr die Chance auf einen (vermutlich) guten Schulweg kaputt macht.


  10. Registriert seit
    17.08.2016
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    7.518

    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Und die Schule in seiner Nähe erfüllt einfach einen Grossteil unserer Vorstellung. Aber dann wird ihr kompletter Mittelpunkt mit ihren Hobbys und Freunden dort sein und ich bin die Mama, wo sie dann immer regelmäßig hin muss. Das sind so Ängste...
    Verstehe ich vollkommen und eine Entfremdung ist auf Dauer vorprogrammiert. Irgendwann will sie nicht mehr so gern zu dr, weil ihre Freunde etc. nicht einfach erreichbar sind.

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    @Sneek

    Julischka, lass es. Dein Bauchgefühl, dass du dann künftig "outer rim" bist, trügt dich sicher nicht.
    So gut kann eine Schule nicht sein, dass du das Kind "aufgeben" solltest. Jetzt lebt sie bei dir als Lebensmittelpunkt.
    NIE würde ich das aufgeben.

    Wechsel hin oder her - du bist die Mutter. (@Wolfgang wird jetzt schnapp atmen und massiv wiedersprechen )
    Trotzdem.

    Man könnte drüber reden, wenn es um die Oberstufe oder so ginge. Aber bei einem Grundschulkind? Lass dir da das Heft nicht aus der Hand nehmen
    Sehe ich so wie rokeby unnd Paraplumeau.

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Warum sollte ich schnappatmen? Weil hier, wo das Kindeswohl eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte, das Argument kommt: "Ich bin die Mama und habe deswegen mehr Rechte!"

    Überrascht mich nicht.

    Ich erlebe bei einem Mädchen aus der Klasse meiner Jüngsten einen Krieg ums Kind, der jetzt im vierten Jahr ist.

    Wechselmodell bedeutet 50:50 in allen Bereichen. Wer dabei selbst Rosinen picken will, hat grundsätzlich was falsch verstanden oder will den Anderen schlichtweg übern Tisch ziehen. Ist nach Trennungen nicht ungewöhnlich.
    Lieber Wolfgang, sind nicht alle Väter so wie du.

    Wenn die Kinder um die 14 oder 15 sind und sich entscheiden, nun doch z.B. hauptsächlich zum Vater zu wollen, würde ich das selbstverständlich nicht boykottieren, auch wenn ich sicher leiden würde.

    EIne Mutter ist nun mal eine Mutter.

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