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  1. Avatar von schafwolle
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Hier geht es doch um uns als Alleinerziehende und unsere Seite.
    Wie @Wolfgang schon schrieb ... das trifft auf Euch ja gar nicht zu
    aufgrund des Wechselmodells.

    Deine Überlegungen, dass die Tochter, wenn sie erstmal in der Schule
    ist und dort ihren Freundeskreis findet, ihren Lebensmittelpunkt eher
    beim Vater empfindet, kann ich nachvollziehen. Dass es Dir bei diesem
    Gedanken etwas mulmig ist, ebenfalls.

    Das hieße trotzdem keinesfalls, dass Du der Kleinen nicht mehr wichtig
    bist! Das Leben besteht nun mal nicht nur aus Freunden und Hobbies.


    Daher die Beobachtung dass Männer da nicht ganz so verbunden sind, wie wir Mamis.
    Von solchen Verallgemeinerungen halte ich nichts.

    Auf Deinen (Ex)Mann wird das vermutlich nicht zutreffen, sonst würdest
    Du das wissen, oder?

  2. Moderation Avatar von izzie
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Und die Schule in seiner Nähe erfüllt einfach einen Grossteil unserer Vorstellung. Aber dann wird ihr kompletter Mittelpunkt mit ihren Hobbys und Freunden dort sein und ich bin die Mama, wo sie dann immer regelmäßig hin muss. Das sind so Ängste...
    Aber ihr lebt doch weiter das Wechselmodell oder dann nicht mehr?

    Wie sieht euer Wechselmodell denn jetzt aus? Ist es schulkindtauglich und wie weit weg wohnst du vom Ex-Mann und der Schule?
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Ich weiss, ich weiss. Das klingt hier alles sehr egoistisch. Ich habe sehr viel wegesteckt in den letzten zwei Jahren und werde es jetzt auch wieder tun. Das Wechselmodell wird nicht verändert und er ist ein toller Papa. Ich möchte nur nicht blind in die nächste Veränderung gestürzt werden. Alles dreht sich um meine Tochter und als Eltern vergisst man sich da oft selbst. Für ihn ist das alles ganz easy. Die Veränderungen habe ich und ich muss schauen wie ich das in meinem Leben alles unterbekomme. (Fahrweg zur Schule, evt. Umzug, schlechtere Steurklasse, etc)


  4. Registriert seit
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Die Veränderungen habe ich und ich muss schauen wie ich das in meinem Leben alles unterbekomme. (Fahrweg zur Schule, evt. Umzug, schlechtere Steurklasse, etc)
    Und du wirst das alles schaffen!

    In getrennter Situation mit Kind, ist es auf diesem ganzen Weg- bis das Kind selbständig ist- immerzu ein jonglieren und ausbalancieren.
    Im Wechselmodell ist die Herausforderung für die Eltern noch viel größer als beim Wochenend- Modell.

    Das wird sicherlich oft unterschätzt und übersehen, dass in diesen 10 - 15 Jahren jeder sein Leben weiterlebt und sich neue Umstände und Situationen ergeben.
    Man ist zwar noch Eltern, aber daneben führt man ein eigenes Leben- das ist schon eine Leistung, wenn man das über die ganzen Jahre immer gut hinbringt!

    Ich finde dein vorausschauendes Denken sehr gut!
    Du bist anders als dein Mann- ganz wertfrei betrachtet - und wenn du nunmal mehr an manchem hängst, dann ist das so und du darfst darauf auch Rücksicht nehmen.
    Wie man genausowenig deinem Mann einen Vorwurf machen könnte, dass er manches lockerer nimmt.

    Lieber vorher denken, überlegen und Szenarien durchspielen- als sich hinterher zu denken (oder anhören zu müssen), warum an DAS denn nicht vorher gesehen hat? Man "kennt" doch den anderen.......und und und........zu Gakern kann man immer was finden

    Das Kind im Mittelpunkt zu sehen halte ich für wesentlich.
    Die Eltern gehören aber genauso ins Blickfeld, denn ein leidendes Elternteil hat ebenso eine Wirkung auf das Kind.
    Perfekt ist niemand und so dürfen- in meinen Augen- die eigenen Empfindungen ernst genommen werden und in jede Überlegung mit hinein genommen.

    Du machst es so, wie DU willst Julischka!
    Keiner von uns läuft in deinen Schuhen- und wir müssen auch dein Leben nicht leben.

  5. Avatar von schafwolle
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Die Veränderungen habe ich und ich muss schauen wie ich das in meinem Leben alles unterbekomme. (Fahrweg zur Schule, evt. Umzug, schlechtere Steurklasse, etc)
    Verstehe ich gut, wenn man gedanklich alle Aspekte hinterfragt.

    Ich schließe mich der Frage von @izzie an:
    von welcher Entfernung ist denn überhaupt die Rede?

    Ich würde durchaus im Auge behalten, dass Eure Tochter selbst
    irgend wann das Wechselmodell ablehnt. Ich persönlich stelle mir
    das für ein Kind ohnehin anstrengend vor, aber ich kann mich natürlich
    auch täuschen.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Dein Umzug gelingen möge.
    Es wird sicher alles vereinfachen, wenn Du in der Nähe wohnst.

  6. Avatar von Sneek
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Für ihn ist das alles ganz easy. Die Veränderungen habe ich und ich muss schauen wie ich das in meinem Leben alles unterbekomme. (Fahrweg zur Schule, evt. Umzug, schlechtere Steurklasse, etc)
    Julischka, wenn Dir das so viel abverlangt, dann lasst das doch mit der anderen Schule. Wenn er nicht zufällig da wohnen würde, hättet Ihr die Wahlmöglichkeit schließlich auch nicht.


  7. Registriert seit
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    @Sneek

    Julischka, lass es. Dein Bauchgefühl, dass du dann künftig "outer rim" bist, trügt dich sicher nicht.
    So gut kann eine Schule nicht sein, dass du das Kind "aufgeben" solltest. Jetzt lebt sie bei dir als Lebensmittelpunkt.
    NIE würde ich das aufgeben.

    Wechsel hin oder her - du bist die Mutter. (@Wolfgang wird jetzt schnapp atmen und massiv wiedersprechen )
    Trotzdem.

    Man könnte drüber reden, wenn es um die Oberstufe oder so ginge. Aber bei einem Grundschulkind? Lass dir da das Heft nicht aus der Hand nehmen

  8. gesperrt
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    @Sneek

    Julischka, lass es. Dein Bauchgefühl, dass du dann künftig "outer rim" bist, trügt dich sicher nicht.
    So gut kann eine Schule nicht sein, dass du das Kind "aufgeben" solltest. Jetzt lebt sie bei dir als Lebensmittelpunkt.
    NIE würde ich das aufgeben.

    Wechsel hin oder her - du bist die Mutter. (@Wolfgang wird jetzt schnapp atmen und massiv wiedersprechen )
    Trotzdem.

    Man könnte drüber reden, wenn es um die Oberstufe oder so ginge. Aber bei einem Grundschulkind? Lass dir da das Heft nicht aus der Hand nehmen
    Ich schließe mich den Ausführungen an. Auch und speziell in der Frage "du bist die Mutter".

  9. AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Wenn ich hier nicht auch mal von Meinen Ängsten und Meinem Interesse sprechen darf, wo denn dann?
    Na sicher darfst Du das!
    Ängste sind aber keine Fakten.

    Aber ich als Mama spiele doch auch eine Rolle in dem Gefüge und muss doch nicht alles mit mir machen lassen.
    Das tust Du doch auch.
    Vielleicht könnt Ihr Euch darüber austauschen, wie das für den Papa bisher war.

    Meine Erfahrung ist, dass Männer da weniger emotional sind.
    Meine ist es nicht. Pauschalisierungen helfen Dir doch auch null weiter.

    Mich wirft es aus der Bahn wenn sie 2 Wochen im Urlaub ist, er nimmt es hin. Ich versuche trotzdem so viel wie möglich an ihrem Leben teilzuhaben auch wenn sie bei ihm ist, andersherum interessiert er sich (nach aussen) nur für seine Zeit mit ihr.
    Mich wirft es ganz und gar nicht aus der Bahn.
    Warum ist das bei Dir so?
    ist das gut für Dein Kind?
    Ist das gut für Dich?

    Den Selbstschutz hätte ich auch gern, aber das funktioniert emotional leider nicht. Daher die Beobachtung dass Männer da nicht ganz so verbunden sind, wie wir Mamis.
    Das ist ein kapitaler Bock - ein Trugschluss. Und den überträgst Du dann noch auf die gesamte Mannschaft.

    Setze Dich besser mit Deinen - ganz persönlichen - Gefühlen, Sichtweisen und Herangehensweisen auseinander.
    Das ist sinnvoller.
    Und werte dabei nicht.

    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Ich habe das Gefühl das Männer mit dieser Rolle des Ab-und-zu-Papas einfach leichter umgehen können.
    Du wertest nach Deinen Kriterien und hast dabei nicht auf dem Schirm, dass er ein anderer Mensch ist.

    Daher schien es bisher als, wenn ihn das nicht weiter stört, dass sie bei mir gemeldet ist.
    Er ist von der Gewichtung her genau gleichauf mit Dir.
    Warum siehst Du das nicht?

    Und die Schule in seiner Nähe erfüllt einfach einen Grossteil unserer Vorstellung. Aber dann wird ihr kompletter Mittelpunkt mit ihren Hobbys und Freunden dort sein und ich bin die Mama, wo sie dann immer regelmäßig hin muss. Das sind so Ängste...
    So erging es ihm vermutlich bisher.

    Hast Du Dir da für seine Situation Gedanken gemacht?
    Wie seid Ihr denn bisher damit umgegangen?

    Habt Ihr Euch gegenseitig "gefördert", bzw. Du ihn in dieser Situation?
    Wie partnerschaftlich zugewandt ist es denn bisher gelaufen?
    Wie sah denn Deine Position aus?
    Musste sich Papa da irgendwie einfinden und mit arrangieren?

    Wie weit wohnt Ihr auseinander?

    Hast Du mal den Kontakt zur Schule gesucht, hast Du nachgefragt, welche Möglichkeiten Ihr habt?
    Vielleicht können sie das Kind ohne Ummeldung aufnehmen?
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

  10. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Hauptwohnsitz bei Vater -Sorge

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Aber was heißt denn "besser" bei einer Grundschule? Letztlich kommt es immer vor allem auf den Lehrer an, und ob die Chemie zwischen Schulkind und Lehrer stimmt, kann man vorher m. E. sowieso nicht sagen.
    Doch, doch, es gibt bessere und schlechtere Schulen.

    Zitat Zitat von Julischka_ Beitrag anzeigen
    Ich habe das Gefühl das Männer mit dieser Rolle des Ab-und-zu-Papas einfach leichter umgehen können.
    Aber deine Tochter ist doch die Hälfte der Zeit beim Papa, oder?

    Zitat Zitat von Beachnoodle Beitrag anzeigen
    DU hast Angst keine so wichtige Rolle mehr zu spielen wie im Moment, DU stampfst innerlich mit Fuss, „aber ich bin doch die Mami“.
    ...

    Wenn die Schule Euren Vorstellungen entspricht, sie auch gerne beim Papa ist etc. Warum nicht.
    Also bitte. Bei einem Kind in diesem Alter würde ich nur über meine Leiche erlauben, dass das Kind NICHT mind. 50 Prozent der Zeit bei mir ist. Eben, weil ich die Mutter bin. Fertig.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

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