Hallo Ihr,
danke für die tollen Ratschläge.
Ich habe es mir jetzt sehr lange durch den Kopf gehen lassen. Und ein immer wiederkehrendes negatives Bauchgefühl hat mich zu der Entscheidung kommen lassen das ich die Spätschicht nicht arbeiten werde.
Es ist unendlich schade diese Stelle abzusagen aber wenn ich mir abends meinen Sohn beim Schlafen ansehe weiss ich nicht ob ich es mit mir vereinbaren hätte können wenn er durch meine Arbeit in der Schule Probleme bekommen hätte.
Ja wenn er älter wäre hätte ich darin auch nicht so das Problem gesehen.
Ich arbeite in der Chemiebranche und habe einen Schichtberuf erlernt (zu der Frage in welchem Bereich ich arbeiten würde)
Ich habe lange mit mir gekämpft weil es Geld ist das mir fehlt bzw ich Mitte des Jahres in Hartz IV kommen kann. Aber was nutzt mir später das Geld wenn mein Sohn entglitten ist.
Die Idee mit dem CallCenter find ich gut und hab da auch schonmal geschaut ob ich was finde.
Das mit der freien Versicherungskauffrau liegt mir absolut nicht. Da bin ich kein Typ für.
Nochmals vielen Dank für eure Ratschläge.
Gruß Marlen
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13.03.2007, 10:40
AW: Arbeiten trotz 6 jährigem Kind????
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21.03.2007, 08:03
AW: Arbeiten trotz 6 jährigem Kind????
Bauchgefühl?
Genau richtig.
Dort kommt die Liebe zu Deinem Kind her.
Du wirst vielleicht Kompromisse finden müssen, aber Dein Hase sollte Prioriät haben.
Ich drücke Dir ganz dolle die Daumen!
Haste gut gemacht, Dich gegen die Spätschicht zu entscheiden. Dein Kind braucht auch jemanden, der ihm Kraft gibt. Und das kannst Du am besten, wenn Du abends bei ihm bist, damit er viele Dinge aus dem Tagesgeschehen "los werden kann".
Du findest das Richtige, wenn Du am Ball bleibst.
Und wenn nicht: Wir grübeln hier sicher gerne weiter mit Dir über Lösungsmöglichkeiten nach.Wer verstehen kann, kann alles verzeihen
Ich bin bereit, überall hin zu gehen, wenn es nur vorwärts ist.
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26.03.2007, 11:09Inaktiver User
AW: Arbeiten trotz 6 jährigem Kind????
Hallo Marlen,
als meine Tochter in dem Alter war, bin ich zu Freunden ins Haus gezogen, die hatten eine Einliegerwohnung und somit war immer jemand für die Kleine da, wenn's bei mir mal später wurde.
Davor habe ich in einer WG mit einem befreundeten Paar gewohnt, wir haben uns mit der Kinderbetreuung abgewechselt, dadurch konnte ich arbeiten.
Gerade als Alleinerziehende brauchst du ein Netz, wenn du wieder arbeiten willst - auch für die Zukunft.
Wenn du jetzt schon anfängst, dir einen Kreis von Menschen zu suchen, die dich dann unterstützen können, kannst du entspannter auf Jobsuche gehen.
Du könntest mit einer Vollzeitmutter einen Deal machen: sie nimmt dein Kind unter der Woche und du nimmst die Rabauken am Wochenende. Ob ein oder zwei Kinder nimmt sich vom Aufwand her nix - es ist oft sogar netter, weil die Kids miteinander spielen können.
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26.03.2007, 18:44
AW: Arbeiten trotz 6 jährigem Kind????
Hallo Ihr,
danke für die tollen Ratschläge. Mit der WG habe ich mir auch schon überlegt. Aber das ist für mich noch nicht wirklich spruchreif. Wollte es anders probieren. Mal sehen.
Und das mit der Vollzeitmutti, ich habe mal in die Tageszeitung eine Annonce aufgegeben ob es jemand gibt der "günstig" betreuen könnte bzw im Kiga einen Aushang gemacht.
Aber ne weitere Frage bezüglich CallCenter. Ich hatte jetzt zwei Vorstellungsgespräche dort. Dort ging es darum das man den Leuten am Telefon etwas verkaufen muss und dies liegt mir nicht. Gibt es da auch andere Richtung in Bezug auf CallCenter? Und ist es normal da ein Gehalt von 600,- brutto für 40h Woche zu bekommen?
Danke für Antworten
Gruß MarlenDiet
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27.03.2007, 20:33
AW: Arbeiten trotz 6 jährigem Kind????
Es gibt verschiedene Callcenter. Einige haben sich nur auf den Outboundbereich orientiert, also Direktverkauf am Telefon. Aber selbst, wenn Dir das im Moment nicht sympathisch erschein - Verkauf am Telefon zu erlernen, da lernste was für's Leben! ;-)
Dann gibt es Inboundcallcenter, die telefonisch Bestellungen aufnehmen, Beratungen durchführen (Hotlines z. B.).
Und dann gibts den Mix aus beiden.
Du solltest Dich nicht abschrecken lassen vom Verkauf am Telefon. Ohne es ernsthaft versucht zu haben, kannst Du Dir darüber doch nicht wirklich eine Meinung bilden.
Ich würde da mal mit einer Portion Neugier ran gehen: Was muss ich tun, was muss ich lernen?
Aber 600 Euro für eine 40 Stunden-Woche ist relativ wenig. Oder normal? Keine Ahnung.
Hast schon mal gefragt, ob sich das Gehalt "entwickelt"? Also nach einer Zeit oder Erfüllung bestimmter Kriterien mehr wird?
In vielen Callcentern ist es relativ einfach, nach einer gewissen Zeit der Einarbeitung auch sowas wie Karriere zu machen. Hast Du Dich nach Aufstiegsmöglichkeiten erkundigt?
Nun erzähl mir nicht, Du willst erstmal nur einen Job! Du musst das ganze Potential erstmal abklopfen, was mit so einem Job verbunden wäre. Mal nicht so bescheiden sein, sondern gleich einen Schritt weiter denken! Frag dem Teamchef Löcher in den Bauch!
Am besten Zettel und Stift griffbereit immer liegen haben und alles, was Dir dazu einfällt gleich aufschreiben. Interessierte Mitarbeiter, die auch an ihrer persönlichen Entwicklung interessiert sind, sind gern gesehen.
Alles Gute!!!Wer verstehen kann, kann alles verzeihen
Ich bin bereit, überall hin zu gehen, wenn es nur vorwärts ist.


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