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  1. Registriert seit
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    AW: Hilfe - mein erwachsener Sohn wurde straffällig!

    Gut, er hat gegen Gesetze verstoßen und jemandem wohl einen Schrecken eingejagt.
    Dafür wird er bestraft werden.

    Das ist die eine Seite.

    Er war aber dort und hat sich entschuldigt.
    Falls ihm damit ernst war - wer tut es schon nach einer Straftat?

    So tragisch es für dich auch ist, auf mich wirkt das Ganze ein wenig wie aufgebläht.
    Er hat niemanden mit seiner Tat in Gefahr gebracht. Er ist jung. Ich würde es nicht dramatisieren.
    Andere Menschen, auch gerade junge Menschen, machen manchmal sehr viel Schlimmeres.

    Wäre es mein Sohn, wäre ich wohl einerseits sauer auf ihn, andererseits aber würde ich nicht zu hart zu ihm sein. Ihm unbedingt eine Chance geben, ihn erzählen lassen und auf gar keinen Fall das Ganze aufbauschen.
    Er hat halt einen Fehler gemacht, aber so dramatisch ist es nun auch wieder nicht.

    Wenn Freunde damit ein Problem haben, dann wären es sowieso nicht die Richtigen. So jedenfalls würde ich es sehen.
    Es gibt weitaus Schlimmeres.

  2. gesperrt
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    AW: Hilfe - mein erwachsener Sohn wurde straffällig!

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Dein Sohn ist erwachsen, berufstätig - ich wüsste nicht, warum Du jetzt irgendeine Verantwortung für sein Handeln haben solltest.
    Das ist zweifelsohne richtig.
    Aber das:
    Ich würde auf Nachfragen sagen : Ja, er war es, aber ich sage nichts weiter dazu.
    würde ich lassen!

    Allerdings würde ich nicht "den guten Anwalt" besorgen, das kann er selbst tun - seine Tat, seine Verantwortung.
    Wenn sie ihm helfen will, ist DAS das Einzige, was sie tun kann.

  3. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Hilfe - mein erwachsener Sohn wurde straffällig!

    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen
    Er war aber dort und hat sich entschuldigt.
    Falls ihm damit ernst war - wer tut es schon nach einer Straftat?.
    Das finde ich auch großartig uns spricht sehr für ihn.

    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen

    So tragisch es für dich auch ist, auf mich wirkt das Ganze ein wenig wie aufgebläht.
    Er hat niemanden mit seiner Tat in Gefahr gebracht. Er ist jung. Ich würde es nicht dramatisieren.
    Andere Menschen, auch gerade junge Menschen, machen manchmal sehr viel Schlimmeres.
    .
    Ja, es gibt Schlimmeres. Aber frag mal die Kassiererin, wie die sich gefühlt hat, als ihr eine "Pistole" unter die Nase gehalten wurde. Die Frau behält vielleicht etwas von dem Überfall zurück. Nicht schön.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne


  4. Registriert seit
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    AW: Hilfe - mein erwachsener Sohn wurde straffällig!

    Das war kein Erschrecken, das war eine Straftat. Zwar mit einer Spielzeugpistole, aber das konnte die Kassiererin nicht wissen.


  5. Registriert seit
    16.02.2009
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    AW: Hilfe - mein erwachsener Sohn wurde straffällig!

    Ich kann nicht glauben, wie hier ein maskierter Raubüberfall als "Dummheit", "nicht dramatisch" und Ähnliches beschrieben wird. Ist euch eigentlich klar, was das für das Opfer bedeutet? Die Frau kann für ihr Leben gezeichnet sein
    Psychische Folgen nach Einbruch oder Uberfall | Sicherheitsblog
    Betreuung nach einem Raububerfall — BGHW-Website
    Raububerfalle: Mit jedem Opfer sprechen | Pharmazeutische Zeitung
    Natürlich hat er die Kassiererin in Gefahr gebracht - sie hat ihm ja das Geld gegeben, wer weiß, was er ihr sonst angetan hätte.

    Und dann noch mit der Vermutung, dass er nicht nur Alkohol, sondern andere Drogen genommen hat, also zum einen sowieso kriminell ist und zum anderen im Drogenmilieu verkehrt? Bei der Tat war er dadurch vermutlich völlig unberechenbar. Auch nur eine kleine Dummheit, die ja mal passieren kann? Und dass er betrunken Auto gefahren ist, spielt auch keine Rolle, schließlich ist dabei ja nichts passiert?

    Der Gipfel ist dann, ohne jede Vorwarnung das Opfer wieder zu konfrontieren. Das ist nicht mutig, sondern frech. Eine Entschuldigung kann man auch schriftlich oder nach Nachfrage abgeben, aber doch nicht ein paar Tage später dreist wieder dorthin marschieren, damit das Opfer auch ja weiß, dass er auf freiem Fuß ist und er sie finden kann bzw. sie ihm jederzeit und überall wieder begegnen kann? Hat er sich überhaupt Gedanken gemacht, wie beängstigend das sein kann?

    Ich weiß nicht, wie ich als Mutter damit umgehen würde. Aber bestimmt nicht mit einem "War halt eine Dummheit, kann ja mal vorkommen - aber er hat sich ja entschuldigt, also Schwamm drüber". Jedenfalls würde ich gegenüber Außenstehenden einfach ablehnen, mich dazu zu äußern.
    Geändert von stefanie63 (14.08.2019 um 19:50 Uhr)

  6. Avatar von Sneek
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    AW: Hilfe - mein erwachsener Sohn wurde straffällig!

    Ich kann schon nachvollziehen, dass man vielleicht mal im besoffenen Kopf was mehr oder weniger schlimmes anstellt. Ich frage mich allerdings, wie es dazu kommt, dass man zufällig eine Spielzeugpistole dabei hat...

    Daher würde ich das hier auch nicht bagatellisieren, das ändert aber nichts an der Verhaltensempfehlung für die TE.

  7. Avatar von Beachnoodle
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    AW: Hilfe - mein erwachsener Sohn wurde straffällig!

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Das war kein Erschrecken, das war eine Straftat. Zwar mit einer Spielzeugpistole, aber das konnte die Kassiererin nicht wissen.
    Eben! Man muss sich mal in die Lage der Kassiererin versetzen.
    Das Ding war im Pullover eingehüllt! Abgesehen davon, selbst wenn er es offen getragen hätte, es gibt gut gemachte Spielzeuge, wie soll man da Erkennen dass es nur ein Spielzeug ist.
    Er hat sich das Ganze ausgedacht, geplant etc. Geld gefordert und bekommen, dass heisst er war überzeugend genug! Sich Betrunken und noch möglicherweise Drogen genommen, damit er dann unzurechnungsfähig gilt...
    Die Kassiererin hat ihm sicherlich aus Angst das Geld gegeben, sonst hätte sie ja sagen können: Hau ab, du besoffener Spinner!

    Dass Du jetzt noch nen guten Anwalt für ihn sucht? Dich selbst in Frage stellt? Warum?
    Wenn Du hier „Mein Kind“ bei einem fast 30 jährigen anführst, lässt drauf schliessen dass Du
    immer noch Verantwortung für ihn zu haben glaubst.

    Ich würde dazu bei Neugierigen nichts mehr sagen, sondern direkt an den Sohn verweisen.
    Es besteht doch keine Veranlassung hier etwas „mitzutragen“.Er ist ein erwachsener Mann.
    Er hat etwas vergeigt und wird adequat bestraft.
    Die Entschuldigung so wie hier vorgetragen, ziemlich naiv...kann er sich denn gar nicht vorstellen was in der Frau vor sich gegangen ist bzw. Wieder vor sich geht wenn er da plötzlich wieder auftaucht?

    Warum solltest du die Aussage verweigern?
    Zum eigentlichen Tathergang kannst du doch eh nichts sagen,
    Du hast aber hier die Chance ein positives Charakterbild über ihn abzugeben.
    Das Einzig sinnvolle hier, willst du nicht?
    Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer
    Geändert von Beachnoodle (14.08.2019 um 22:40 Uhr)

  8. Avatar von Vienna__
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    AW: Hilfe - mein erwachsener Sohn wurde straffällig!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Jetzt ist diese Nachricht aber doch irgendwie publik geworden da aus der Filiale jemand mich kennt und es wird herum erzählt.

    Wie soll ich mich verhalten. Als Mutter habe ich Recht auf Aussageverweigerung.
    Du hast generell keine Pflicht in Deinem Umfeld / ggü. Privatpersonen oder sonstwem, sprich AG etc. irgendeine Aussage zu tätigen. Das hat doch mit dem Verfahren nix zu tun. Sag doch einfach: Darüber rede ich nicht! Lassen Sie / Du mich bitte in Ruhe.

    Ein Aussageverweigerungsrecht vor Gericht hast Du sicher. Andere Baustelle. Ich glaube aber kaum, dass Du als Zeugin im Strafprozess gegen Dein Sohn geladen wirst. Wozu? Die Fakten sind doch auch klar, er hat es zugegeben. Ggf. geht das Ganze sowieso im Strafbefehlsverfahren über die Bühne. Oder gibt es etwa eine Anklageschrift seitens der StA schon mit Antrag auf Eröffnung des Hauptverfahrens? Gar eine Entscheidung?

    Sonst geh doch einfach mal mit mit Deinem Sohn zu einem Termin bei seinem Strafverteidiger, er wird einen haben nehme ich an? Wenn nicht: Spätestens nach ggf. Anklageerhebung und Zulassung der Anklage bekommt er sonst einen Pflichtverteidger, aber wie gesagt, erst wenn das Gericht die Anklage seitens der StA zugelassen hat.

    Der Anwalt generell kann sicher vieles klarstellen und erklären.

    Und ganz generell: Mit Deinem Post gibt es hier ganz "viel Unbekannte". Sprich keine Fakten. Solange Du die Fakten nicht kennst, kannst Du Dir selbst gar kein Bild machen.

    Die Fakten kannst Du durch Deinen Sohn dardurch erlangen, dass Dein Sohn - sofern er noch keinen Anwalt hat - sich schnell einen nimmt. Dieser stellt dann als erstes umgehend einen Antrag auf Akteneinsicht.
    Geändert von Vienna__ (14.08.2019 um 23:35 Uhr) Grund: ergänzt

  9. Inaktiver User

    AW: Hilfe - mein erwachsener Sohn wurde straffällig!

    Zitat Zitat von stefanie63 Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht glauben, wie hier ein maskierter Raubüberfall als "Dummheit", "nicht dramatisch" und Ähnliches beschrieben wird. Ist euch eigentlich klar, was das für das Opfer bedeutet? Die Frau kann für ihr Leben gezeichnet sein
    Ja und so sehe ich es eben auch.
    Ich wurde ebenfalls schon Opfer von Gewalt und daher weis ich welche Angst man haben kann........

    Zum Thema Drogen: "leichtere" Drogen bekommt man einfach übers internet.
    Geändert von skirbifax (15.08.2019 um 08:22 Uhr) Grund: Zitat repariert

  10. Avatar von animosa
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    AW: Hilfe - mein erwachsener Sohn wurde straffällig!

    Das ist sicher sehr schlimm für dich als Mutter. Und klar macht man sich dann Vorwürfe. Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

    Ich würde nicht runter spielen, was der Sohn gemacht hat. Er hat nicht nur jemandem einen Schrecken eingejagt. Stelle sich mal jemand vor, er wird von jemandem Maskierten mit einer Pistole bedroht. Da würde mich schon interessieren, wie die Kassiererin, die das erleben musste, das verarbeiten kann. Das muss schrecklich sein!

    In unserer heutigen brutalen Welt ist das wohl schon Normalität geworden. Aber normal ist es nun wirklich nicht. Es ist wirklich grausam.

    Dafür kannst du ganz sicher nichts. Ich schreibe das nur, weil ich finde, diese Tat wird hier von den Schreiberinnen oftmals runter gespielt.

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