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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Und
    Zitat Zitat von Lutz65 Beitrag anzeigen
    Nach der Düsseldorfer Tabelle ist der Unterhalt 476€ minus das halbe Kindergeld, macht 379€.
    Stimmt, der Zahlbetrag ist geringer.
    Ab 18 steht das Kindergeld „auf Wunsch“ dem Kind vollständig zu.

    Wie „step3“ erwähnte, war ich letzte Woche beim JA.
    Das war auch eher fassungslos gefragt von mir - die Beratung/Erklärungen dort müssen unterirdisch gewesen sein, Du bist da anscheinend mit mehr Fragen, als Antworten rausgegangen!
    Unglaublich!

    Ich verstehe die Fragen nach dem Gehalt, oder einer Erwerbsbiofraphie der Mutter nicht. Das erfordert ja eine ganz andere Fragestellung meinerseits. Ich empfinde das Fragen, ohne dass der dahinter stehende Grund genannt wird, als übergriffig.
    Du sollst das hier nicht ausbreiten, sondern Dir selbst bewußt machen, um mal gegentuchecken, ob ihre Stories passen können - kein gutes Gehalt, aber 2 LV füttern?
    Ich empfinde, dass ihr auf mir herum schlagt, wenn ihr mir unterstellt, dass ich zu doof bin, den richtigen Antrag zu stellen.
    Naja, Du HAST ja anscheinend noch keinen solchen gestellt! - Anscheinend aufgrund mieser Beratung, aber daß das so lief verblüfft uns wohl alle!

    Ich finde es als Anschreien, wenn mit Grossbuchstaben geschrieben wird. Und die damit verbundenen Äusserungen als herablassend und im Befehlston.
    Nicht herablassend, aber eine dringende Aufforderung!

    Ich finde es demütigend, wenn mir unterstellt wird, dass ich gar nicht beim JA war. Wenn mir also unterstellt wird, dass ich lüge, wenn ich schreibe, dass ich beim JA war, mich beraten liess (offensichtlich schlecht), und einen (scheinbar wertlosen) Antrag ausgesdruckt bekam und den auch in Kopie besitze.
    Das unterstelle ich Dir garnicht, aber... ich bin total fassungslos!

    Ausserdem finde ich es entsetzlich, wenn mir die Worte im Mund umgedreht werden: Wenn ich sage, dass ich im Moment nicht UV brauche, heisst das ja nicht, dass ich darauf verzichten will.
    Wenn „ich“ darauf verzichten wollte, hätte ich hier im Forum keine Fragen gestellt.
    Und: Ja, ja, es steht nicht mir zu, sondern den Kindern.
    Es passiert oft, daß der Alleinerziehende Partner aus wasßauch-immer Gründen auf den den Kindern zustehenden Unterhalt verzichtet!
    Und das ist halt nicht ok. In Deinem Post wird auch nicht klar, daß Du das unbedingt willst!

    Was ich will, ist, dass den Kindern ALLES zustehende zukommt, und nicht nur ein Bruchteil. Es ist für mich unerheblich, ob das sofort geschieht, oder, wenn das zweckdienlich ist, erst nach dem Zeitpunkt „x“.
    Dazu mußt Du eben bestimmte Dinge sofort in die Wege leiten - sonst verlieren sie Ansprüche - für alle Zeit!
    Daher der „Befehlston“.

    Wenn ich einen Antrag auf UV gestellt hätte, wären meine Fragen ja hier vollkommen irrelevant.
    Und das Du das nicht getan hast, verblüfft mich -und sicher andere auch, daher der Ton der Posts!

    ob bei UV Geld verloren geht (scheinbar nicht, ausser, es gibt bei der Mutter nix zu holen)
    Der Verlust hat nichts mit dem UV zu tun, sondern dem „nix“ der Mutter!
    Der UV kompensiert das ggf!

    ob ich an LV ran komme (wohl nicht)
    Ich schrieb „schwerer“ - ob im konkreten fall doch, sollte ein „Profi“ klären!

    usw usw.

    Ja, ich habe mich schlecht beraten lassen. Ja, ich habe mich wohl im Vorfeld nicht ausreichend gekümmert.
    Für die schlechte Beratung kannst Du ja nichts!
    „Unterhalt“ einfach, weil geregelt.
    Ist geregelt, wenn alle sauber spielen. Aber das gilt auch für die anderen Punkte!
    Ja, ich dachte, beim Amt habe ich das Recht auf eine gute und für mich und die Kinder sinnvolle und umfangreiche Auskunft.
    Das Recht hast Du, hat aber anscheinend nicht funktioniert!


  2. Registriert seit
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von Lutz65 Beitrag anzeigen
    Ich möchte Euch aber auch ein Feedback geben, wie ich mich fühle, wenn ihr antwortet:

    Ich verstehe die Fragen nach dem Gehalt oder einer Erwerbsbiographie der Mutter nicht. Das erfordert ja eine ganz andere Fragestellung meinerseits. Ich empfinde das Fragen, ohne dass der dahinter stehende Grund genannt wird, als übergriffig.
    Die Frage nach der Berufstätigkeit der Kindsmutter hat folgenden Hintergrund:
    Wenn sie die letzten Jahre in Teilzeit gearbeitet hat, wird sie nicht einfach so aufstocken. Du weißt, wie viel sie verdient hat und wie viel sie in einer Vollzeitstelle verdienen könnte. Es ist eine einfache Rechnung: Verdient sie in Teilzeit knapp 1100 Euro, kann sie keinen Cent Unterhalt leisten.

    Zitat Zitat von Lutz65 Beitrag anzeigen
    Ja, ich habe mich schlecht beraten lassen.
    Du hast dich bisher beraten lassen. Das ist etwas anderes, als auf Unterhaltszahlungen zu bestehen und UHV zu beantragen.


    Ich verstehe, dass dir der Ton rau vorkommt. Aber nur so begreifst du, dass du umgehend handeln musst - im Interesse deiner Kinder.

    Du bist nicht der erste und einzige Alleinerziehende in Deutschland. Aber vielleicht kann du nun nachvollziehen, wie es tausenden anderen Alleinerziehenden geht, die auf den Unterhalt angewiesen sind.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  3. Avatar von chaos99
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von Lutz65 Beitrag anzeigen

    Ich werde also das JA daruf ansprechen, ob dieser, mein gestellter Antrag einem Titel gleichgestellt ist, oder ob sich aus diesem Antrag jederzeit ein Titel erstellen lässt.



    Danke erstmal, und ich bin gespannt, ob noch mehr interessante Antworten kommen....

    Lieben Gruß
    Der UV bis 18 hat mit Deinem Verdienst nichts zu tun.
    Er ist einzig für die Kinder und Dein Gehalt spielt dabei keine Rolle.
    UV holt sich das Amt wieder von ihr, alles Andere geht nur über Gericht.
    Mehr zum Thema gesamt:

    Unterhaltsvorschuss | bis zu 282 € | nach UVG - 2019 | unterhalt.net

    Und alle Fragen kannst Du im JA stellen.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)


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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Ich verstehe, dass dir der Ton rau vorkommt. Aber nur so begreifst du, dass du umgehend handeln musst - im Interesse deiner Kinder
    Ah ja? Ich brauche einen solchen Ton, um einem Erwachsenen etwas "begreiflich" zu machen? Du solltest mal Deine Glaubenssätze überprüfen.
    Es hätte definitiv gereicht, die Zusammenhänge sachlich darzustellen, dann "begreift" mensch entschieden besser und angenehmer als in einem Ton, den ich auch als von-oben-herab, selbstgefällig und als Abkanzelung empfinde.
    Das ist hier im Forum aber gang und gäbe, und deshalb würde ich, um einmal eine geschätzte Mit-posterin zu zitieren, mir "lieber ins Knie schiessen" als eine eigene Problematik zur Diskussion zu stellen.

    Trotzdem ist hier klar geworden, dass der KiVa hier nicht ausreichend gehandelt hat, indem er aus unzureichenden infos den falschen Schluss gezogen hat. Dies kann man leicht korrigieren und das wird auch so gemacht, es gibt auch bereits eine Anwältin, die im Zweifelsfall aktivierbar wäre.
    Geändert von skirbifax (10.08.2019 um 08:54 Uhr) Grund: Zitat repariert

  5. gesperrt
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von step3 Beitrag anzeigen
    Ah ja? Ich brauche einen solchen Ton, um einem Erwachsenen etwas "begreiflich" zu machen? Du solltest mal Deine Glaubenssätze überprüfen.
    Es hätte definitiv gereicht, die Zusammenhänge sachlich darzustellen, dann "begreift" mensch entschieden besser und angenehmer als in einem Ton, den ich auch als von-oben-herab, selbstgefällig und als Abkanzelung empfinde.
    Es ist einfach so, daß dieselben Fehler immer wieder berichtet werden - und die Diskussion dann bei freundlicher Schreibe ausufert, obbet nit doch anders... man sollte das doch nicht so hart sehen, man wolle dem Expartner doch nicht...
    Unsere eigene, und die Forenerfahrung ist :
    NEIN.
    Mach es so wie vorgeschlagen, oder wir stellen schon mal den Timer, wann „Fortsetzung folgt“ kommt.

    Trotzdem ist hier klar geworden, dass der KiVa hier nicht ausreichend gehandelt hat, indem er aus unzureichenden infos den falschen Schluss gezogen hat. Dies kann man leicht korrigieren und das wird auch so gemacht, es gibt auch bereits eine Anwältin, die im Zweifelsfall aktivierbar wäre.
    Gut!


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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Nun ja, offensichtlich war man in der Beratung der Meinung, dass die Mutter Zeit zur beruflichen Etablierung haben muss. Das wird wohl einen Grund haben. Vielleicht hat sie umgekehrt sogar vorläufig Anspruch auf Ehegattenunterhalt.
    Das mag sein.

    Kindesunterhalt darf aber nicht einfach gegen Ehegattenunterhalt gegengerechnet werden. Das hieße Außenstände aus einer Rechtsache zwischen Mutter und Vater bei den Kindern einzutreiben.

  7. Avatar von brighid
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von step3 Beitrag anzeigen

    Trotzdem ist hier klar geworden, dass der KiVa hier nicht ausreichend gehandelt hat, indem er aus unzureichenden infos den falschen Schluss gezogen hat. Dies kann man leicht korrigieren und das wird auch so gemacht, es gibt auch bereits eine Anwältin, die im Zweifelsfall aktivierbar wäre.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  8. Registriert seit
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Unterhaltsvorschuss je Kind 12-18 Jahre = 272€
    Kindergeld je Kind = 204€
    Bei 2 Kindern insgesamt pro Monat = 952€

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