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  1. Registriert seit
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Hallo Lutz,

    bezüglich des Kindergeldverlust im Falle von Unterhaltsvorschuss hast du einen Denkfehler.

    Das Kindergeld wird auch bei Unterhaltszahlung durch den Unterhaltspflichtigen hälftig angerechnet.

    Ebenso bei der Berechnung des Unterhaltsvorschuss (meines Wissens).

    Im Grunde machst du dir Gedanken um Dinge, die für dich/ euch nicht relevant sind. Ob der Staat dieses oder jenes wollen kann und darf oder wathever- wozu ist das wichtig? Es geht darum, euren Alltag zu regeln. Dazu gehört auch das finanzielle.

    Ihr habt zusammen 2 Kinder, für die es zu sorgen gilt. Und zwar von beiden Elternteilen.

    Die Mutter kann oder will nicht?
    Genau für solche Fälle gibt es den UVS (vom Staat, der will dich also auf dem kurzen Dienstweg entlasten).

    Ab Volljährigkeit muss das Kind den Unterhalt selber einklagen.
    Das ist leider so. Klingt doof, aber Autofahren, einen Handyvertrag abschließen oder eine Wohnung mieten dürfen sie ja dann auch.
    Sie dürfen (und müssen) ihr Leben dann eigenständig leben.

    Das wird gern empört von dem Beklagten Elternteil und anderen nichtbetroffenen Personen als ungehörig abgelehnt.

    Das Kind muss aber von etwas leben und es ist Aufgabe beider Eltern, es dementsprechend finanziell auszustatten. Empörung müsste jener Elternteil ernten, der sich dieser Pflicht bewusst entzieht.


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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen

    Ebenso bei der Berechnung des Unterhaltsvorschuss (meines Wissens).
    Unterhaltsvorschuss = Mindestunterhalt minus volles Kindergeld.

    Leider. Wir bekommen UHV und daher weiß ich es.

  3. gesperrt
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von Lutz65 Beitrag anzeigen
    Ich war beim JA und habe mich beraten lassen.
    Schritt 1.
    Du hast denen aber keine Konkreten Aufträge erteilt, also keine Beistandschaft eingerichtet?
    Unterhaltsvorschuß beantragt?

    By the way - ihr habt gemeinsames Sorgerecht? (Ist für Unterhalt irrelevant, aber für sonstigen „Spaß“...)
    Die Mutter arbeitet halbtags und versucht, seit einem ¾ Jahr eine Selbständigkeit aufzubauen. Ihre Umsätze zur Zeit, nach Angabe beim JA: 100€/Monat
    Wie hoch ist ihr tatsächliches Einkommen - insgesamt?
    Die Mutter hat etwas geerbt, bzw. Rücklagen.
    Die Mutter hat zwei Lebensversicherungen, die später auf Rentenbasis ausgezahlt werden
    Sind die LV das Ergebnis der Erbschaft - dieses Geld liegt darin fest?

    Das Jugenamt hat für jedes Kind einen „Antrag auf Beratung und Unterstützung gemäß §18 Abs. 1 SGB VIII“ erstellt.
    Anträge erstellst normalerweise ein Antragsteller, also DU?
    Was hast Du denn da beantragt - Du müßtest eine Kopie davon haben!
    Das JA möchte nun der Kindsmutter etwas Zeit geben, ihr Leben zu sortieren, und checkt „regelmässig“ die Finanzsituation. Habe ich damit schon Ansprüche, die nicht verjähren, und kann ich ggf. auch dann im Nachherein einen Titel beantragen, oder / und Unterhaltsvorschuss?
    Im Nachhinein kannst Du garnichts, außer, Du kannst nachweisen, daß Du die Mutter bereits selbst zur Zahlung des regelgerechten Unterhalts aufgefordert hast!
    Der „Titel“ ist ein Gerichtsdokument!

    Soweit ich verstehe, haben die Kinder bis zum 18. Geburtstag Anspruch auf derzeit 379€ pro Monat.
    Jo.
    Wobei der Unterhaltsanspruch des 18jährigen nicht erlischt, solange er/sie sich in der Erstausbildung befindet - Schule (bis Abi), Ausbildung oder Studium inkl zugehörigem angeschlossenen Master(Falls das Studium auf die Ausbildung aufbaut, erlischt der Anspruch nicht, sondern bleibt bestehen.) Wichtig ist, daß keine Lücken entstehen - 1 Jahr Schafe Scheren in Neuseeland ist nicht!
    Problem: Wenn ab dem 18 keine Zahlung erfolgt, muß das Kind selbst klagen - bestärke es darin!

    Das sind also einmal: 3mal 379€,macht 1137€, und einmal 39 mal 379€, macht 14781€
    Die Rechnung ist insofern falsch, daß eventuell steigendes Einkommen Deiner Ex höheren Unterhalt bedeuten kann. Auch die Anzahl stimmt nicht - siehe Erläuterung Erstausbildung!

    Was bedeutet dieser „Antrag“? Welche Handhabe hat das JA damit? Habe ich Einfluss auf die Vorgehensweise des JA?
    Ohne ihn gesehen zu haben, kann Dir das keiner sagen!
    Lies das Ding komplett (nicht nur die Überschrift...).
    Wenn Du dann noch nicht schlauer bist, geh morgen nochmal zum Jugendamt, und stell denen die Fragen, die Du uns stellst!
    1. Ist damit eine Beistandschaft eingerichtet?
    2. Ist das der Antrag auf Unterhaltsvorschuß?
    3. Wie erhalte ich den Titel - ihr beantragt das bei Gericht, und ich bekomme ihn zugeschickt? Ab welchem Datum ist der gültig (wenn Du einen Beweis hast (whatsapp-Nachricht, sms, Email, Brief mit Versendenachweis), daß Du den Unterhalt angefordert hast bei ihr, dem JA oder Gericht vorlegen!)
    4. Wie funktioniert das, wenn ihr aufgrund des Titels das Geld bei der Ex eintreibt - ihr sammelt ein und überweist das mir?


    Bei Unterhaltsvorschuss verzichten die Kinder auf folgenden Anspruch (Kindergeldabzug): 3mal 194€, macht 582€, und 39 mal 194€, macht 7566€.
    UnterhaltsVORSCHUSS bedeutet, daß Du zunächst dieses Geld bekommst - und wenn das JA den Rest eintreiben kann, bekommt ihr auch dieses.
    Ihn nicht zu beantragen, bedeutet, Du verzichtest ggf. auf ALLES, wenn bei der Ex nichts kassiert werden kann! Dann war der UV ein „Geschenk vom Staat“, in VWLer Sprache eine Transferleistung.

    Wie kann es in diesem Staat sein, dass Geld, was den Kindern zusteht, einfach verloren geht? Welches „Recht“ habe ich, darüber zu entscheiden, dass den Kindern dieses zustehende Geld nicht zukommt?
    DU bist gerade derjenige, der das verhindert!
    Denn Du beantragst anscheinend den UV nicht, weil Du ihn nicht verstanden hast, und sorgst nicht für einen einklagbaren Titel - falls das JA absolut nicht in die Pötte kommt, könntest Du das übrigens auch selbst per Anwalt (Fachanwalt für Familienrecht) - im Notfall mit Prozesskostenhilfe.

    Welche Möglichkeiten habe ich also?
    Siehe oben!

    Tatsächlich muss ich der Tatsache ins Auge sehen, dass eine Mutter, die nur halbtags arbeitet, und deren Selbständigkeit so vor sich hindümpelt, keinen Antrieb hat, etwa 16000€ in den nächsten etwa 3 Jahren zu bezahlen.
    Jo.
    Willkommen im Club der Alleinerziehenden. Das Problem haben sehr viele Frauen auch!
    Und es geht um wesentlich mehr Geld (siehe oben).

    Daher die Frage, ob ich die Versicherungen der Mutter bei Fälligkeit in Anspruch nehmen kann.
    Nur, wenn ein Titel besteht, und der Selbstbehalt bleibt ihr auch!

    Die Mutter ist 52. Natürlich ist ein Vollzeitjob „schwierig“, zu bekommen. Welchen Zwang hat das JA, sie zur Aufnahme einer Vollzeittätigkeit zu bewegen? Was, wenn sie sich erfolgreich weigert?
    Es kann den Unterhaltsbetrag so „festsetzen“, als ob sie Vollzeit arbeitet - und den Titel entsprechend erstellen.

    Was ist Unterhaltsbeistand?
    Ich dachte, Du hast Dich beraten lassen? Worüber bitte?

    Was ist ein vereinfachtes Verfahren nach §249 FamFG und wann macht das Sinn?
    Beschleunigte Variante zur Festsetzung des Unterhaltes (Titel). Geht nur, wenn
    • Der verlangte Unterhalt für das Kind nicht höher als das 1,2-fache des Mindestunterhalts ist.
    • Das Gericht noch kein gerichtliches Unterhaltsverfahren eingeleitet hat.
    • Kein anderes Gericht bereits über den Unterhaltsanspruch entschieden hat.
    • Es noch keinen vollstreckbaren Unterhaltstitel gibt,

    Der erste Punkt sagt auch, wann es Sinn macht.

    Und zuletzt: Als ich las, dass „Kinder für ihre Eltern haften“, also, ggf. zahlen müssen, wenn die Eltern bedürftig sind, war ich entsetzt.
    Es erschliesst sich mir nicht, wieso dieser Anspruch erlischt, wenn die Kindsmutter „vorher“ keinen Unterhalt zahlen konnte. Wir haben in diesen Staat doch kein „wie Du mir, so ich Dir“. Oder doch?
    Bei Unterhalt finde ich das eher gerecht, daß jemand, der seine Kinder beklaut hat (nichts anderes ist „kein Unterhalt zahlen“), diesen nicht nochmals ans Portemonnaie kann, indem er/sie selbst Unterhalt von diesen bekommt - und zwar eventuell auch noch richtig viel!


  4. Registriert seit
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Hallo,

    vielen Dank für Euere Antworten.

    Auf dem Antrag, den ich stellte (Das Amt hat ihn nur ausgestellt, also gedruckt) steht:

    Antrag auf Beratung und Unterstützung gem. §18 Abs. 1 SGB VIII.

    1. Aufgabenkreis der Beratung und Unterstützung

    "Regelmässige Unterhaltsberechnung, Rückstandsermittlung, Änderungen DT, Altersstufenwechsel"

    Man sagte mir, damit würden die Unterhaltsansprüchen an die Mutter geltend gemacht werden, und, da ich mich auf den Kuhhandel einliess, der Mutter 1 bis 2 Jahre Zeit lassen, sich finanziell zu verbessern, um so ihren Unterhalt nachkommen zu können.

    Mittlerweile sehe ich das anders, weil es meines Erachtens keinen Sinn für die Mutter macht, viel zu verdienen. Es würde ja sofort für den Unterhalt "drauf" gehen.

    Ich weiss (noch) nicht, was die Mutter verdient. Ich gehe von einem durchschnittlichen Gehalt einer kaufmännischen Halbtagskaft aus, wobei keine Zugehörigkeitsboni zählen können, weil sie erst seit ein paar Monaten dort arbeitet.

    Die LV sind nicht Bestandteil des Geerbten. Sind also zwei unterschiedliche Geldtöpfe

    Total wichtig ist die Info, dass die Kinder auch bei UV weiterhin Anspruch auf die Differenz haben, also nichts verloren geht. Danke dafür.

    Ihr habt natürlich recht, dass, wo nix zu holen ist, auch nix zu holen ist. Deshalb ist die Frage der LV ja für mich so wichtig.

    Ich lebe in geordneten Verhältnissen, bin seit 25 Jahren im selben Betrieb angestellt... Ich benötige nicht dringenst und sofort UV. Soweit ich weiß, war UV für die Eltern eingerichtet, die sonst den wirtschaftlichen Ruin hätten hinnehmen müssen, wenn kein Unterhalt floss.

    Ich will aber auf der anderen Seite nicht auf das verzichten, was den Kindern zusteht.

    Ich werde also das JA daruf ansprechen, ob dieser, mein gestellter Antrag einem Titel gleichgestellt ist, oder ob sich aus diesem Antrag jederzeit ein Titel erstellen lässt.
    Ist mir das alles zu windig, werde ich UV beantragen.

    Das mit den 18- jährigen nehme ich zur Kenntnis. Ich möchte hier auf der Sachebene bleiben. Daher beteilige ich mich nicht an Sinn, oder Unsinn, dass erwachsene Kinder von den Eltern weiter unterstützt werden, bzw., dass Kinder ihre bedürftigen Eltern finanziell unterstützen müssen. Es ist eben Gesetz. Punkt.

    Danke erstmal, und ich bin gespannt, ob noch mehr interessante Antworten kommen....

    Lieben Gruß

  5. gesperrt
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    DAS
    Zitat Zitat von Lutz65 Beitrag anzeigen
    Antrag auf Beratung und Unterstützung gem. §18 Abs. 1 SGB VIII.
    1. Aufgabenkreis der Beratung und Unterstützung
    "Regelmässige Unterhaltsberechnung, Rückstandsermittlung, Änderungen DT, Altersstufenwechsel"
    hört sich nicht nach
    DEM
    Man sagte mir, damit würden die Unterhaltsansprüchen an die Mutter geltend gemacht werden,
    an...
    und, da ich mich auf den Kuhhandel einliess, der Mutter 1 bis 2 Jahre Zeit lassen, sich finanziell zu verbessern, um so ihren Unterhalt nachkommen zu können.
    Bist Du sicher daß Du beim Jugendamt warst? So einenKäse habe ich noch nie gehört...
    „1-2 Jahre Zeit lassen..“ das wäre meines Erachtens sogar illegal, da damit dem Kind Geld verloren geht!
    Oder hast Du etwas erzählt von „will ihr nicht zu sehr auf die Füße treten“, „bin ja nicht drauf angewiesen“?

    Mittlerweile sehe ich das anders, weil es meines Erachtens keinen Sinn für die Mutter macht, viel zu verdienen. Es würde ja sofort für den Unterhalt "drauf" gehen.
    Es macht für sie keinen Sinn, es „bekanntermassen“ zu verdienen!
    Ich weiss (noch) nicht, was die Mutter verdient. Ich gehe von einem durchschnittlichen Gehalt einer kaufmännischen Halbtagskaft aus, wobei keine Zugehörigkeitsboni zählen können, weil sie erst seit ein paar Monaten dort arbeitet.
    Wie kommst Du dann auf den Unterhaltsbetrag (übrigens beträgt meines Wissens der Mindestunterhalt für Deine Altersklasse (12 bis 17) 476 Euro pro Kind...)

    Die LV sind nicht Bestandteil des Geerbten. Sind also zwei unterschiedliche Geldtöpfe
    Mit Titel kommst Du an Topf Geerbtes, die LV könnte Schonvermögen sein - die Auszahlung dann aber oberhalb des Selbstbehaltes nicht.

    Total wichtig ist die Info, dass die Kinder auch bei UV weiterhin Anspruch auf die Differenz haben, also nichts verloren geht.
    Nochmal - wer hat Dich beraten?
    Deshalb ist die Frage der LV ja für mich so wichtig.
    An Altersvorsorge kommst Du schlecht, eher an Festgeld, Depots, Aktien, Fonds etc.

    Ich lebe in geordneten Verhältnissen, bin seit 25 Jahren im selben Betrieb angestellt... Ich benötige nicht dringenst und sofort UV. Soweit ich weiß, war UV für die Eltern eingerichtet, die sonst den wirtschaftlichen Ruin hätten hinnehmen müssen, wenn kein Unterhalt floss.
    Es hilft denen am meisten. Aber es wurde für die Kinder eingerichtet, und es ist NICHT DEIN RECHT zu entscheiden, auf den Kindern zustehendes Geld zu verzichten. Es ist nicht DEIN Geld, sondern das Geld DEINER KINDER!

    Ich werde also das JA daruf ansprechen, ob dieser, mein gestellter Antrag einem Titel gleichgestellt ist, oder ob sich aus diesem Antrag jederzeit ein Titel erstellen lässt.
    MORGEN!
    Ist mir das alles zu windig, werde ich UV beantragen.
    Zumindest früher war dazu eine engerichtete Beistandschaft nötig.
    Damit gibst Du übrigens nicht Teile des Sorgerechtes auf, oder was für komische Gerüchte dazu noch so durch die Gegend geistern.!
    Das mit den 18- jährigen nehme ich zur Kenntnis. Ich möchte hier auf der Sachebene bleiben. Daher beteilige ich mich nicht an Sinn, oder Unsinn, dass erwachsene Kinder von den Eltern weiter unterstützt werden, bzw., dass Kinder ihre bedürftigen Eltern finanziell unterstützen müssen. Es ist eben Gesetz. Punkt.
    Und deshalb mußt Du handeln!!! Für Dein Kind Beweise sichern (was die dann später daraus machen, ist ihre Sache, klar.)! Aber Du mußt ihnen jetzt die Möglichkeit gemäß des Gesetzes vorbereiten.
    Ich halte das für Deine Pflicht als Vater, egal was Du darüber denkst.

  6. Avatar von Sneek
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von Lutz65 Beitrag anzeigen
    Mittlerweile sehe ich das anders, weil es meines Erachtens keinen Sinn für die Mutter macht, viel zu verdienen. Es würde ja sofort für den Unterhalt "drauf" gehen.

    Ich weiss (noch) nicht, was die Mutter verdient. Ich gehe von einem durchschnittlichen Gehalt einer kaufmännischen Halbtagskaft aus, wobei keine Zugehörigkeitsboni zählen können, weil sie erst seit ein paar Monaten dort arbeitet.
    Mich würde immer noch die Erwerbsbiographie der Ex-Frau interessieren.

  7. Avatar von Sneek
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen
    Inwiefern ist das für den Kindesunterhalt relevant?
    Nun ja, offensichtlich war man in der Beratung der Meinung, dass die Mutter Zeit zur beruflichen Etablierung haben muss. Das wird wohl einen Grund haben. Vielleicht hat sie umgekehrt sogar vorläufig Anspruch auf Ehegattenunterhalt.

  8. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Nun ja, offensichtlich war man in der Beratung der Meinung, dass die Mutter Zeit zur beruflichen Etablierung haben muss. Das wird wohl einen Grund haben. Vielleicht hat sie umgekehrt sogar vorläufig Anspruch auf Ehegattenunterhalt.
    Der Ehegattenunterhalt hat aber nichts mit dem Kindesunterhalt zu tun. Wenn dem so wäre, wäre es einfacher, denn der Ehegattenunterhalt wird als Einkommen gerechnet, was wiederum den Kindesunterhalt erhöht.

    @lutz
    Ich empfehle dich an nemesis71 geschilderte Punkte zu halten und diese zu erledigen. Die Kinder haben ein Anrecht auf Unterhalt und du bist als Elternteil dafür verantwortlich es einzufordern.

    Man kann sich auch beim Familiengericht diesbezüglich beraten lassen.
    Was ich über's Leben weiß, weiß ich aus Stand by Me
    Ich hab' einen Hund der Cujo heißt, und mein Auto heißt Christine
    Wenn du schreiben kannst, dann schreibe,
    wenn du singen kannst, dann sing
    Und wenn du nicht mehr weiterweißt, frag
    Stephen King


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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Zitat Zitat von Lutz65 Beitrag anzeigen
    Auf dem Antrag, den ich stellte (Das Amt hat ihn nur ausgestellt, also gedruckt) steht:
    Antrag auf Beratung und Unterstützung gem. §18 Abs. 1 SGB VIII.
    1. Aufgabenkreis der Beratung und Unterstützung
    "Regelmässige Unterhaltsberechnung, Rückstandsermittlung, Änderungen DT, Altersstufenwechsel"

    Man sagte mir, damit würden die Unterhaltsansprüchen an die Mutter geltend gemacht werden, und, da ich mich auf den Kuhhandel einließ, der Mutter 1 bis 2 Jahre Zeit lassen, sich finanziell zu verbessern, um so ihren Unterhalt nachkommen zu können.
    Wann hast du den Antrag gestellt?
    Seit wann hat das Jugendamt Auskünfte eingeholt?

    Hast du den UHV beantragt?

    Wenn du den UHV nicht beantragt hast, dann geh gleich heute zum JA und beantrage ihn. Er ist für deine Kinder!

    Zitat Zitat von Lutz65 Beitrag anzeigen
    Ich weiß (noch) nicht, was die Mutter verdient. Ich gehe von einem durchschnittlichen Gehalt einer kaufmännischen Halbtagskaft aus, wobei keine Zugehörigkeitsboni zählen können, weil sie erst seit ein paar Monaten dort arbeitet.
    Lutz,
    alles gut und schön. Wenn nicht eure Kinder mit im Spiel wären, wäre die Trennung so einfach.

    Relevant für den Unterhalt eurer gemeinsamen Kinder sind aber in diesem Fall ihre Einkünfte.
    Deshalt sind die Fragen nach Geld so wichtig.
    Hat die Kindsmutter während der letzten Jahre gearbeitet? Teilzeit oder Vollzeit?
    Wie viel hat sie verdient? Liegt sie mit ihrem Teilzeitgehalt über der Bemessungsgrenze? Sprich, verdient sie mehr als 1300 Euro in ihrem Beruf?

    Wie ein Kindsvater hat sie als Kindsmutter die Pflicht, so viel wie möglich zu arbeiten, sprich Vollzeit, damit sie im vollem Umfang ihren Unterhaltspflichten nachkommen kann.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




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    AW: Fragen wg. Unterhalt einer nicht-zahlenden Mutter

    Liebe „Brigitte- Community“,

    vielen lieben Dank für Euere Mühe, und die Sachinformationen.

    Nach der Düsseldorfer Tabelle ist der Unterhalt 476€ minus das halbe Kindergeld, macht 379€.

    Wie „step3“ erwähnte, war ich letzte Woche beim JA.

    Ich möchte Euch aber auch ein Feedback geben, wie ich mich fühle, wenn ihr antwortet:

    Ich verstehe die Fragen nach dem Gehalt, oder einer Erwerbsbiofraphie der Mutter nicht. Das erfordert ja eine ganz andere Fragestellung meinerseits. Ich empfinde das Fragen, ohne dass der dahinter stehende Grund genannt wird, als übergriffig.

    Ich empfinde, dass ihr auf mir herum schlagt, wenn ihr mir unterstellt, dass ich zu doof bin, den richtigen Antrag zu stellen.

    Ich finde es als Anschreien, wenn mit Grossbuchstaben geschrieben wird. Und die damit verbundenen Äusserungen als herablassend und im Befehlston.

    Ich finde es demütigend, wenn mir unterstellt wird, dass ich gar nicht beim JA war. Wenn mir also unterstellt wird, dass ich lüge, wenn ich schreibe, dass ich beim JA war, mich beraten liess (offensichtlich schlecht), und einen (scheinbar wertlosen) Antrag ausgesdruckt bekam und den auch in Kopie besitze.

    Ausserdem finde ich es entsetzlich, wenn mir die Worte im Mund umgedreht werden: Wenn ich sage, dass ich im Moment nicht UV brauche, heisst das ja nicht, dass ich darauf verzichten will.
    Wenn „ich“ darauf verzichten wollte, hätte ich hier im Forum keine Fragen gestellt.
    Und: Ja, ja, es steht nicht mir zu, sondern den Kindern.
    Was ich will, ist, dass den Kindern ALLES zustehende zukommt, und nicht nur ein Bruchteil. Es ist für mich unerheblich, ob das sofort geschieht, oder, wenn das zweckdienlich ist, erst nach dem Zeitpunkt „x“.


    Denn, liebe Brigitte- Gemeinde:

    Ich würde meine Fragen ja nicht gestellt haben, wenn ich alles schon wüsste. Wenn ich einen Antrag auf UV gestellt hätte, wären meine Fragen ja hier vollkommen irrelevant.
    Wenn die Beratung des JA gut gewesen wäre, hätte ich hier im Forum eher anderen helfen können. Denn dann wüsste ich
    - ob bei UV Geld verloren geht (scheinbar nicht, ausser, es gibt bei der Mutter nix zu holen)
    - was ein vereinfachtes Verfahren ist (bei geringem Einkommen der Mutter möglich)
    - ob ich an LV ran komme (wohl nicht)

    usw usw.

    Ja, ich habe mich schlecht beraten lassen. Ja, ich habe mich wohl im Vorfeld nicht ausreichend gekümmert. Ja, ich dachte, im Vergleichg zu „Zugewinn“, Versorgungsausgleich“ und all den Scheiss, wäre „Unterhalt“ einfach, weil geregelt. Ja, ich dachte, beim Amt habe ich das Recht auf eine gute und für mich und die Kinder sinnvolle und umfangreiche Auskunft.

    Das brauche ich aber nicht vorwurfsvoll und herablassend und schulmeisterisch von Euch auf mich herabprasseln zu lassen.

    Deshalb sage ich hier noch einmal ganz deutlich:

    Vielen lieben Dank an ALLE von Euch für die sachlichen, einfach erklärten, beratenden und hilfsbereiten Antworten. Ihr habt mir (und also den Kindern) sehr weiter geholfen.

    Lieben Gruß

+ Antworten
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