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  1. Registriert seit
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    AW: Ex zu Umgang mit Kindern zwingen?

    Zitat Zitat von Sonnengelb1 Beitrag anzeigen
    Der Vater hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. ..Sollte er damit nicht einverstanden sein, müssen wir vor das Familiengericht und es wird dort eine Umgangsregelung getroffen.
    Das raten wir dir bereits seit deinem ersten Beitrag.
    Geh bitte vor Gericht, dann ist der Umgang endlich festgelegt.

    Was die Vollmacht betrifft, war ich leider etwas enttäuscht. Laut meiner Anwältin ist die Vollmacht gleichzusetzen, mit Verzicht auf das gemeinsame Sorgerecht. Der Vater fasst es so auf, als ob ich will, dass er sein Sorgerecht abgibt und ich ihn da draußen haben will.
    Ich würde aber auch keine Vollmacht benötigen, sagt sie. Unterschreiben muss er sowieso überall mit mir. Toll, genau das wollte ich vermeiden, aber das wird wohl nix.
    Ich wiederhole mich:
    Lass dem Kindsvater die betreffende Sache zukommen und bitte ihn um seine Unterschrift innerhalb von einer Woche. Unterschreibt er nicht, dann geh zum Familiengericht und lass diese anstelle des Kindsvaters zustimmen.
    Nach dem dritten, vierten Mal könnte es sein, dass das Gericht dir "automatisch" das alleinige Aufenhaltbestimmungsrecht zuerkennt oder dir allein die Sorge für die Gesundheit überträgt.

    Außerdem muss ich ihn über alle "wichtigen" Informationen über die Kinder in Kenntnis setzen. Ihn über Termine usw. informieren. Ob ich will oder nicht.
    Ja, natürlich. Der Mann ist der Vater deiner Kinder.
    Aber - du kannst bei der Schule z.B. seine Mobilnummer samt email- Adresse hinterlegen, damit er in den Verteiler aufgenommen wird. Andere Termine wie Arzt schreibst du ihm per Mail.

    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen
    Wenn er aber immer wieder seine Unterschrift aus Prinzip verweigert? Wie sollst du dich dann verhalten? Immer wieder Anträge ans Familiengericht? Das kann’s doch auch nicht sein.
    Doch, genau diesen Weg. Nur so erkennt das Gericht ja die Muster dahinter.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)


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    AW: Ex zu Umgang mit Kindern zwingen?

    Das Muster erkennt das Gericht auch, wenn der Antrag jetzt gestellt und verhandelt wird.

    Ich gehe davon aus, dass die TE entsprechende Erfahrungen gesammelt hat und nicht nur fiktiv denkt.

  3. Avatar von luftistraus
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    AW: Ex zu Umgang mit Kindern zwingen?

    MMhhh, sorry aber die Anwältin ist nicht wirklich..... bzw das eine Vollmacht automatisch was mit dem Sorgerecht zu tun hat - ist blödsinn

    Zitat Zitat von Sonnengelb1 Beitrag anzeigen
    Was die Vollmacht betrifft, war ich leider etwas enttäuscht. Laut meiner Anwältin ist die Vollmacht gleichzusetzen, mit Verzicht auf das gemeinsame Sorgerecht.

    So eine Vollmacht wird regelmäßig ausgestellt. Z.B. wenn ein Elternteil oft beruflich unterwegs ist usw.

  4. Avatar von dala
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    AW: Ex zu Umgang mit Kindern zwingen?

    Ich habe den Thread hier gerade mit großem Erstaunen gelesen. Ich selber bin mit einem Mann verheiratet, dem von der Seite der Mutter seiner Kinder der Kontakt sehr schwer gemacht wurde. Infos über OPs oder Schulentscheidungen, Krankenhausaufenthalte, Zahnspangen ... sind meistens erst an ihn gegangen ,wenn alles erledigt war.
    Da frage ich mich, wie die Mutter das alles ohne seine Unterschriften machen konnte? Das Sorgerecht haben beide. Eine Vollmacht hat sie nie von ihm gehabt, das alles alleine zu machen.

    Es scheint doch locker ohne Unterschrift des Vaters zu gehen. Ich bin gerade echt erschrocken, mit welchen Problemen Du kämpfen musst. Ich wünsche Dir, dass sich das für Dich zum Guten wendet .... und kann einfach nicht verstehen, wieso das bei uns alles ohne Vater ging ....
    Dala

    Walk what you talk

  5. Moderation Avatar von izzie
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    AW: Ex zu Umgang mit Kindern zwingen?

    Meine Kinder sind vor 2 bzw. 5 Jahren volljährig geworden. Außer für ihre Ausweise habe ich nie eine Vollmacht/Unterschrift meines Ex-Mannes benötigt. Sie tragen denselben Nachnamen wie ich.

    Ich habe alles allein unterschrieben (OPs, Zahnspange, Schulan- und -ummeldungen, Klassenfahrten, Auslandsreisen - sogar in Entwicklungsländer, etc.).

    Wir hatten gemeinsames Sorgerecht, aber ich wurde tatsächlich nie nach seiner Unterschrift gefragt. Diese hätte ich allerdings problemlos bekommen, er war immer über all diese Dinge informiert, er hätte bloß ewig dafür gebraucht (immer schon etwas verplant).
    A reader lives a thousand lives before he dies... The man who never reads lives only one.
    (George R. R. Martin)

    Moderation von:
    Alle Jahre wieder... ---------- -Rezeptideen und Rezepte für Kinder----
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  6. Registriert seit
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    AW: Ex zu Umgang mit Kindern zwingen?

    Gemeinsam unterschreiben bedeutet- es muss erst einmal gewusst werden, dass die Eltern getrennt sind
    Welcher Lehrer oder Kieferorthopäde weiß das?
    Ich würde das mit den Unterschriften also lockerer handhaben und sehen- es gibt doch sicher auch nur wenige Unterschriften, bei denen die Verantwortung tatsächlich besser geteilt wäre.....zB bei einer Operation, die man durchführen kann aber nicht muss.

    ich finde- eine schwierige Situation, denn das Verhältnis wird durch Gerichtsverfahren seltenst besser.
    Zu sagen "das geht so nicht" ist nettes Gerede, was jedem klar ist und doch kann man an der Bereitschaft vom Gegenüber scheitern.
    Die logische Konsequenz wäre, dass der Vater mit seiner Art vor Gericht scheitert und das Sorgerecht verliert-- eine wahrhaftig gewaltige Entscheidung, die nicht ohne Ausläufer auf die Kinder sein wird.......auf alles wird das Auswirkungen haben und ganz sicher nicht positiv.
    Fakt ist auch, dass dann das an Unterstützung, was es bisher gab, ganz sicher GANZ gehen wird- zeig mir den Vater, der nach sowas noch bleiben würde?

    Ich hoffe sehr für euch, dass das Anwaltsschreiben Wirkung zeigt und sich für euch alle ein Weg findet, mit dem ihr leben könnt.


  7. Registriert seit
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    AW: Ex zu Umgang mit Kindern zwingen?

    Guten Morgen miteinander,

    ich kann die Anwältin schon verstehen, dass sie zuerst den außergerichtlichen Weg gehen will. Habe ja auch lange mit mir gerungen, überhaupt zum Anwalt zu gehen. Das Verhältnis zwischen uns Eltern wird dadurch bestimmt nicht besser, darum will ich auch nicht gleich zum Familiengericht gehen.
    So hoffe ich, dass er nach einem Schreiben einlenkt. Er hat eine Frist bekommen, wenn er diese verstreichen lässt, geht meine Anwältin zum Gericht und dann steh ich auch vollkommen dahinter. Dort geht's aber nur um die Umgangsregelung. Man kann ihn nämlich mit Geldstrafen schon "zwingen" den Umgang regelmäßig wahrzunehmen.
    Was ich jedoch total abgelehnt habe, war ein Mediator. Ich sehe keinen Grund mehr, auf ihn zu zugehen. Ich hab jetzt lange genug probiert, vernünftig mit ihm zu reden.

    Kann meine Anwältin zwar in Bezug auf die Vollmacht nicht verstehen, aber die Unterschrift des Vaters habe ich bis jetzt auch noch nirgends gebraucht. Auch nicht bei Schulummeldung, wo eigentlich beide Eltern unterschreiben müssten. Glück gehabt ;-)

    Was das Informieren betrifft, bin ich darüber etwas genervt. Mein Ex hat meiner Familienhelferin klar zu verstehen gegeben, dass er keine Termine der Kinder sei es Arzt, Hobbys, Schule usw., wahrnehmen wird. Er kann nicht, er muss arbeiten oder hat selber Termine. Er hat auch in den ganzen Jahren, wo wir jetzt getrennt sind, kein einziges Mal angerufen und wollte mit seinen Kindern reden, oder fragt wie es ihnen geht.
    Warum soll ich ihn dann informieren, wenns ihn eh nicht interessiert?

    Klar weiß mein Verstand, dass ich es rein rechtlich tun muss. Mein Gefühl will aber nicht. Sry, ich kann hier nicht über meinen Schatten springen. Für mich geht's ihm hier rein wieder nur drum, Macht über mich auszuüben.


  8. Registriert seit
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    AW: Ex zu Umgang mit Kindern zwingen?

    Sonnengelb, du musst ja jetzt nicht auf Teufel komm raus den Erklärbär machen, wenn es bisher ohne ging 🙂.

    Er hat das Recht auf Information.
    Um mehr ging’s nicht. Wenn er es nicht nutzt/ einfordert- sein Ding.

    Und wenn du bisher ohne seine Unterschrift gut zurecht kommst, auch gut.

    Spricht ja generell für wenig Interesse an den Kindern. Warum willst du sie ihn dann aber aufzwingen?

    Ich kenn das ganze übrigens anders rum. Da wird der Vater bewusst überall außen vor gelassen. Der muss sich jede Information (auch über wirklich wichtige medizinische Dinge) selber holen, findet Umgang erst halbwegs geregelt statt, seit er den gerichtlich festlegen lassen hat und über schulische Dinge informieren ihn die Klassenlehrer der Kinder. Nicht die Mutter, nicht mal auf simple Nachfrage.

    Also, ich finde das schon berechtigt. Nur kann man den Hund nunmal nicht zum Jagen tragen...


  9. Registriert seit
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    AW: Ex zu Umgang mit Kindern zwingen?

    na_ich: Ich will sie ihm nicht aufzwingen. Ich brauche auch einfach mal Erholung, mein Sohn ist ja wie geschrieben krank und leider habe ich niemanden, zu dem ich die Kinder mal geben kann. Sprich, ich muss Ferien, Krankentage usw. alleine stemmen. Wie halt jede alleinerziehende auch.
    Nur ist die Krankheit von meinem Großen auch für mich sehr belastend und ich brauche Auszeiten, sonst hab ich nicht die Nerven das auszuhalten.

    Meine Kinder vermissen auch ihren Papa sehr. Sie sind schon auch ausgeglichener, wenn sie ihn regelmäßig sehen. Besonders mein Sohn.


  10. Registriert seit
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    AW: Ex zu Umgang mit Kindern zwingen?

    Zitat Zitat von Sonnengelb1 Beitrag anzeigen
    Was ich jedoch total abgelehnt habe, war ein Mediator. Ich sehe keinen Grund mehr, auf ihn zu zugehen. Ich hab jetzt lange genug probiert, vernünftig mit ihm zu reden.
    Also ich kann dir das nur dringendst empfehlen!

    Ich kann deinen Frust verstehen- gleichzeitig hast du doch die ganze Zeit erlebt, dass DU ihn nicht erreicht hast.
    Ein Grund dafür bist schlicht DU
    Und daran kannst du auch nichts ändern, denn mit deiner Person werden nunmal viele Gefühle gekoppelt.

    Ein Mediator kann genau DA ansetzen.
    Er überbrückt diese Ansätze mit seiner neutralen Haltung.
    Sowas ist eine unschätzbare Hilfe!

    hier sage ich jetzt: lass dich nicht von deinem persönlichen Ärger (diese Ablehnung, die DIR widerfährt) einengen- sondern schau auf das große Ganze. Reagiere nicht persönlich beleidigt!
    Es geht nicht nur um dich sondern vor allem um die Kinder und wenn jemand einen Zugang finden kann- dann nimm das Angebot um Himmels Willen an!

    Du tust nicht deinem Mann einen Gefallen sondern deinen Kindern, Dir usw.
    Das du keine Rede-Bereitschaft zeigst, vermittelst du dem Gericht übrigens auch durch solche Aktionen.
    Und ja- ich verstehe, wie sauer du bist und du keinen BOCK mehr hast.
    Der Weg ist aber so oder so nicht zuende und vielleicht wäre das eine gute Wendungs-Möglichkeit.

    DAS ist immer noch weit hinter einem Schreiben vom Anwalt, der letztlich mit Gewalt ankommt.

    Mediation ist immer noch Bereitschaft und freiwilliges Entgegenkommen.

    Vielleicht überlegst du es dir noch einmal?

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