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  1. Registriert seit
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    AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Wenn du es als Darlehen verwendest und wirklich geordnet zurück zahlst, dann ist es ja auch okay.

    Aber es ist und bleibt das Eigentum des Kindes. Die Rechtslage ist eindeutig.
    Das mag ja so sein mit der Rechtslage. Nur hätte mein Kind dieses Eigentum nicht, wenn ich nicht so blöd gewesen wäre, ihm mein Geld zu schenken.
    Wenn mir mein Kind mit der Rechtslage käme, hätte es das erste und letzte Mal Geld von mir bekommen, wenn ich verstürbe.

    Es ist ja leicht, nicht ans Kinderkonto oder ans Kindersparbuch zu gehen, wenn alles wunderbar rund läuft, aber wenn diese Existenz der gesamten Familie abhängt, möchte ich den Elternteil sehen der sagt: Nun gut, dann hungern wir jetzt alle mal vier Wochen, auch wenn auf XY Konto/Sparbuch genug Geld drauf ist.
    Oder : O.k. ich muss das zahlen, wenn nicht, ist unser Haus weg und wir müssen ins Elendsviertel ziehen, obwohl uns alle XY Geld retten würde. Aber...es ist ja das Geld meines 10jährigen Sohnes.

    Haha, sage ich da nur.


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    AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich würde erst mal eine kleine, "ooh, und ich wollte schon zur Polizei gehen und Anzeige erstatten, man hört ja so viel über Betrug und Identitätsdiebstahl, gut daß ich noch daran gedacht habe, dich anzurufen, das wäre ja voll peinlich geworden :peinlich berührtes lachen:"-Rede einstudieren, damit er weiß, was er für ein Glück hatte.

    Dann einen Termin festsetzen, zu dem das Geld wieder da ist (am besten per E-mail , also schriftlich). Ist ja kein Problem! War ja ein Versehen!
    Und eine "du, das ist noch nicht da, bist du sicher, daß da alles in Ordnung ist, soll ich mal bei der Bank anrufen?"-Rede vorbereiten, falls es nicht am festgesetzten Termin wieder da ist.

    Und derweil ein Konto für das Kind einrichten, von dem nicht "versehentlich" überwiesen werden kann, und das noch vorhandene Geld dahinschieben. Nur weil du dir so Sorgen gemacht hast, und es heute wirklich nicht so clever ist, wenn das alles auf einem Girokonto liegt, und es ist ja auch in seinem Interesse, daß er nicht aus Tüdeligkeit schlecht dasteht.

    Also diese vermutete Ausrede so richtig auskosten.
    Was irgendwie blöd ist, wenn es denn doch keine Ausrede sondern schlicht die Wahrheit war.

    Die TE hat offenbar einen entspannten Umgang mit ihrem Ex und ein gutes Verhältnis. Das würde ich nicht aufs Spiel setzen um für mein Seelenheil etwas "auszukosten" ohne wirklich zu wissen, was Sache ist.

  3. Moderation
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    AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Bei uns in der Familie ist es Familiengeld und was ist daran anstößig, Wildwusel?
    Man kann sich das so definieren. Man kann das mit gutem Grund tun. Aber jeder hält seine Gründe für gut. Der eine will was zu essen oder Schulbücher kaufen, der andere Gartenmöbel, und der dritte findet, daß er einen Plattenspieler mehr braucht als die 16jährige Tochter, oder verschiebt die Ausbildungsversicherung des Kindes in eine scheiternde Selbständigkeit oder in die Eckkneipe. Es ist, wie du sagst, jedesmal empfundene Not.

    Wenn man es schwarz-weiß sehen will, geht es entweder gar nicht, wie im Gesetzbuch, oder es geht immer, wie z.B. bei Kopf-Herz-Bauch.

    Ich würde es nicht schwarz-weiß sehen -- aber verstehe ich wirklich richtig, daß es für dich keinen Unterschied macht, woher das Geld oder die Sachen kommen, was für Geld oder Sachen es sind, wofür sie gedacht sind und wofür sie verwendet werden?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  4. Moderation
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    AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt

    Zitat Zitat von willichdas Beitrag anzeigen
    Was irgendwie blöd ist, wenn es denn doch keine Ausrede sondern schlicht die Wahrheit war.
    Deswegen würde ich, auch wenn ich nicht dran glaube, mich verhalten als glaubte ich daran.
    Das erspart mir, einen ehrlichen Menschen einen Lügner zu nennen, und macht es einem Lügner schwierig, seine Geschichte zu ändern.
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  5. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt

    Beim - unguten- Beispiel von Kopf-Herz-Bauch wäre es in meiner Familie sehr wahrscheinlich so gelaufen, daß meine Eltern dann die spendable Oma gefragt hätten zu den gleichen Bedingungen und diese zugestimmt hätte.

    Ganz sicher hätten sie das niemals ungefragt getan-
    weil es eben kein Geld gewesen wäre, was sie selbst eingezahlt hatten.

    Und eine Rückzahlung wäre ebenso selbstverständlich gewesen.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



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  6. Registriert seit
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    AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Beim - unguten- Beispiel von Kopf-Herz-Bauch wäre es in meiner Familie sehr wahrscheinlich so gelaufen, daß meine Eltern dann die spendable Oma gefragt hätten zu den gleichen Bedingungen und diese zugestimmt hätte.

    Ganz sicher hätten sie das niemals ungefragt getan-
    weil es eben kein Geld gewesen wäre, was sie selbst eingezahlt hatten.

    Und eine Rückzahlung wäre ebenso selbstverständlich gewesen.
    Beim wirklich unguten Beispiel von mir wurde zusätzlich die Uroma (nicht die Oma, die gab's nicht mehr) AUCH um Geld gefragt und hat auch welches zur Verfügung gestellt, aber die Sparbucheinzahlerin (Uroma) und die Sparbuchbesitzerin (ich...) wurden NICHT gebeten, ob man das Sparbuchgeld leihweise haben könne.

    Nein, es wurde das Sparbuch aus dem Zimmer der Sparbuchbesitzerin - sprich der eigenen Tochter - ohne deren Wissen genommen, Geld abgehoben, Passwort verändert, Sparbuch unbemerkt zurückgelegt.
    Draufbekommen bin ich (sorry, hab mich im Alter vertan, muss schon 17 statt 15 gewesen sein), als ich paar Schillinge am Weltspartag einzahlen wollte.

    Und nein, das fand ich nicht prickelnd...
    Und die Geldgeberin (Uroma) auch nicht, weil es war für MEINE Wohnung gedacht, nicht für die meiner Eltern...
    Geändert von Kopf-Herz-Bauch (13.02.2019 um 16:47 Uhr) Grund: Tippfehler...

  7. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt

    Zitat Zitat von Kopf-Herz-Bauch Beitrag anzeigen
    Beim wirklich unguten Beispiel von mir wurde zusätzlich die Uroma (nicht die Oma, die gab's nicht mehr) AUCH um Geld gefragt und hat auch welches zur Verfügung gestellt, aber die Sparbucheinzahlerin (Uroma) und die Sparbuchbesitzerin (ich...) wurden NICHT gebeten, ob man das Sparbuchgeld leihweise haben könne.

    Nein, es wurde das Sparbuch aus dem Zimmer der Sparbuchbesitzerin - sprich der eigenen Tochter - ohne deren Wissen genommen, Geld abgehoben, Passwort verändert, Sparbuch unbemerkt zurückgelegt.
    Draufbekommen bin ich (sorry, hab mich im Alter vertan, muss schon 17 statt 15 gewesen sein), als ich paar Schillinge am Weltspartag einzahlen wollte.

    Und nein, das fand ich nicht prickelnd...
    Und die Geldgeberin (Uroma) auch nicht, weil es war für MEINE Wohnung gedacht, nicht für die meiner Eltern...
    Das ist wirklich schlimm und ein übler Vertrauensmißbrauch.
    Leider auch besonders deutlich durch das Ändern des Paßwortes und das Nichtfragen- da würde ich auch unlautere, unfaire Absichten unterstellen.

    Ich würde es halt u.a. vom Alter eines Kindes abhängig machen, ein Baby bis Kleinkind zu fragen macht wenig Sinn, ein schon verständiges Kind würde da sogar einiges lernen.
    Und wie gesagt, sollte es wirklich sogar absichtlich passiert sein, dann hätte im Strangbeispiel hier unbedingt die Mutter gefragt werden müssen.

    So, wie felina78 es beschrieb, ist die ihrem Ex ja bisher sehr weit entgegengekommen und er hätte sogar damit rechnen können, daß sie ein zeitweiliges "Entleihen" auch abgesegnet hätte.

    Teilweise tatsächlich eher zu weit, in Bezug auf das Kindesunterhaltsgeld stimme ich da Himikos Post absolut zu, das gehört dem Kind ganz - und sollte lieber extra angespart werden, wenn zur Zeit kein weiterer Bedarf da ist.


    Insofern könnte ich mir - unter diesen bisherigen- Umständen tatsächlich vorstellen, daß es ein Versehen war.
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    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
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  8. Registriert seit
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    AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Das ist wirklich schlimm und ein übler Vertrauensmißbrauch.
    Leider auch besonders deutlich durch das Ändern des Paßwortes und das Nichtfragen- da würde ich auch unlautere, unfaire Absichten unterstellen.

    .......



    Insofern könnte ich mir - unter diesen bisherigen- Umständen tatsächlich vorstellen, daß es ein Versehen war.
    Danke dir! Ja, es war echt übel. Meine Eltern haben sich so einige Stücke einfallen lassen, um mich "zu unterhalten", aber das war eines der eklatantesten. Das Positive daran: In finanziellen Dingen bin ich - wohl auch dank dieser Episode - echt sattelfest und autark. Aber eben auch vorsichtig wie ein Luchs.

    An das "Versehen" bei felinas Ex mag ich nicht unbedingt in 1. Linie glauben, drum würd ich - gebranntes Kind... - Vorkehrungen treffen, dass es bestimmt kein 2. "Versehen" gibt. Und wenn es kein Versehen war, dann wär' der Umkehrschluss ja ein ähnlicher Vertrauensbruch wie bei mir (drum hab ich auch meins erzählt, in der Rubrik "was es nicht alles gibt..."), er hätte ja fragen können, ob er was borgen kann, wenn's echt nur um Kontoausgleich/Dispo-Rutsch-Vermeiden geht oder so.


  9. Registriert seit
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    AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Man kann sich das so definieren. Man kann das mit gutem Grund tun. Aber jeder hält seine Gründe für gut. Der eine will was zu essen oder Schulbücher kaufen, der andere Gartenmöbel, und der dritte findet, daß er einen Plattenspieler mehr braucht als die 16jährige Tochter, oder verschiebt die Ausbildungsversicherung des Kindes in eine scheiternde Selbständigkeit oder in die Eckkneipe. Es ist, wie du sagst, jedesmal empfundene Not.

    Wenn man es schwarz-weiß sehen will, geht es entweder gar nicht, wie im Gesetzbuch, oder es geht immer, wie z.B. bei Kopf-Herz-Bauch.

    Ich würde es nicht schwarz-weiß sehen -- aber verstehe ich wirklich richtig, daß es für dich keinen Unterschied macht, woher das Geld oder die Sachen kommen, was für Geld oder Sachen es sind, wofür sie gedacht sind und wofür sie verwendet werden?
    Wenn es für das bessere Leben von uns allen ist, wie in meinen vielen Beispielen ausgeführt, ist es natürlich wurscht, woher das Geld ist, wenn es gebraucht wird.
    Schließlich habe ich das Geld verdient und freiwillig angelegt, in der Hoffnung, es einmal den Kindern zukommen zu lassen.
    Wenn aber das Schicksal es anders mit mir meint, dann wird das Geld eben so verwandt, dass es uns gut geht und wie es für uns gebraucht wird.

    Sonst hätte ich das Geld ja auch einfach auf mein Sparbuch parken können. Deshalb: Ich mache so etwas nicht mehr. Alles auf meinen Namen und verteile mit warmen Händen und irgendwann, wenn mich mal das Zeitliche segnet, kriegen die Kinder was übrig bleibt.

    Im Übrigen:

    Da ich ein totaler Familienmensch bin und mein Geld immer nur in meine Kinder stecke und selber immer zurückstecke für meine Kinder und mir auch für sie etwas von meinem Mund abgespart habe oder für eine ihrer vielen Reisen immer noch abspare und verzichte, fände ich Kinder, die das nicht honorieren, indem sie mir mal in der Not helfen, absolut daneben.

  10. Avatar von Sandra71
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    AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt

    Zitat Zitat von felina78 Beitrag anzeigen
    Geht für mich echt gar nicht, sorry. Vor allem nicht ohne Absprache wenn beide Eltern gemeinsam Verfügungsberechtigt sind. Was machst Du, wenn der Expartner das Konto schon leer geräumt hat?
    Du hast vollkommen recht, er hätte dich fragen müssen.

    Grundsätzlich finde ich es aber in Ordnung, wenn man sich bei einem finanziellen Engpass was vom Konto des Kindes leiht.

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