Ich auch nicht.
Mir wäre das äußerst unangenehm.
Ich sehe hier schlichtweg den erzieherischen Vorteil nicht.
Die Kinder haben allzeit die Gewissheit, dass die Eltern "aufpassen".
Vielleicht habe ich es überlesen, aber ich verstehe in Eurem Fall die
familieninternen Kontoverflechtungen mit den Kindern nicht.
Wo ist der Vorteil - außer, dass die Kinder sich nicht selbst zu
kümmern brauchen?
Antworten
Ergebnis 241 bis 250 von 312
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16.02.2019, 13:19
AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt
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16.02.2019, 13:20
AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt
Dieses Vorgehen überrascht mich gerade bei Dir - inden Finanzthreads habe ich Dich eigentlich immer so gelesen, daß jeder in der Lage sein sollte, sich um seine Finanzen selbst zu kümmern!
Dein Sohn hat das dann bisher nie gelernt („bekommt, was er braucht“), und wird es absehbar auch nicht (Studium), Dein Mann hat das an Dich abgegeben...
Stört Dich das nicht?
Für ältere, vermutlich nicht mehr so fitte Eltern kann ich es verstehen, das erleichtert deren Leben! Entlastet von einer wichtigen Komponente, die sie vielleicht auch nicht mehr vollumfänglich händeln können.
Aber Mann und längst erwachsenes Kind in dieser Ebene?
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16.02.2019, 13:21
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16.02.2019, 13:41
AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt
Gerade mal 18 jährige mit Azubi Gehalt bekommen bei dieser unserer Bank keinen Dispo, was ich auch ganz vernünftig finde.
Geduldete Übetziehungen aber auch nur begrenzt, spätestens am nächsten Werktag geht dann so eine Lastschrift mangels Deckung zurück.
Dass sich jemand, der sonst nur einen zweistelligen Taschengeldbetrag hatte bei plötzlich deutlich höherem Einkommen in den ersten ein, zwei Monaten "vertut", gerade wenn viel mit Karte gezahlt wurde, halte ich für recht normal.
Es braucht sich auch niemand zu sorgen, nach ein, zwei Monaten hatten die Damen das ziemlich im Griff.
Es ist jedenfalls noch nicht vorgekommen, dass sich Schreiben von Inkassoinstituten einstellten o. ä.
Ich finde es aber interessant : Es ist nahezu verwerflich, den Eltern Vollmacht über das Konto einzurichten.... Aber man geht davon aus, dass diese Eltern im Notfall anstehende Kosten erstmal vom eigenen Konto begleichen :)
Finde den Fehler :)
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16.02.2019, 13:50Inaktiver User
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16.02.2019, 14:35
AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt
Nun ja - sich deshalb zu Tode zu schämen ist ja nun unnötig.
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16.02.2019, 14:46
AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt
Genau deswegen sollte er oder sie dann auch adhoc lernen, was die Folgen sind, und wie man damit umgeht ß und es zukünftig vermeidet.
Ohne ungefragte Elternhilfe, das gehört zum Erwachsenwerden nämlich dazu, selbst mit selbstangerichtetem Murks fertigzuwerden. Statt vom Elternairbag beschützt zu werden.
„Ziemlich“ heißt... eigentlich kam/kommt das immer wieder mal vor.Es braucht sich auch niemand zu sorgen, nach ein, zwei Monaten hatten die Damen das ziemlich im Griff.
Wie denn auch, wenn ihr das verhindertEs ist jedenfalls noch nicht vorgekommen, dass sich Schreiben von Inkassoinstituten einstellten o.
Ähm, da gibt es keinen.Ich finde es aber interessant : Es ist nahezu verwerflich, den Eltern Vollmacht über das Konto einzurichten.... Aber man geht davon aus, dass diese Eltern im Notfall anstehende Kosten erstmal vom eigenen Konto begleichen :)
Finde den Fehler :)
Daß die Eltern im Notfall erst mal Geld vom eigenen Konto zahlen, heißt ja nicht, daß Sprössling das nicht rückerstattet?
Und ich rede nicht von dem von Dir erwähnten 15€-Blödsinn sondern echten Notfällen - von „Kind liegt im Krankenhaus, kann Steuernachzahlung/Nebenkostennachzahlung/Autorechnung etc nicht selbst zahlen.“
Oder auch nur „Kind ist in Übersee und kann selbiges nicht begleichen“.
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16.02.2019, 14:47
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16.02.2019, 15:10
AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt
Wir werden offtopic und sicher bald ermahnt werden :-)
Mein damals noch nicht Mann hat in Sachen Finanzen kapituliert, als ich ihn (als die Anstandsfrist von 2 Jahren nach dem Kennenlernen verstrichen war
) ständig gefragt habe, warum er dieses oder jenes nicht tut mit seinem Geld. Er sagte „dann mach du“ und dabei ist es geblieben. Diese Aufteilung macht Sinn, denn ich habe mir Expertise und Nervenstärke über viele Jahre angeeignet, was nicht jedermanns Sache ist.
Bei meinem Sohn ist es diffiziler. Er interessiert sich nicht übermäßig fürs Geld, hat aber welches, weil er schon mal gearbeitet hat. Da kommt dann automatisch mein Reflex aus wenig mehr zu machen ins Spiel. Weil die Jugend vom Wertpapiermarkt eine völlig falsche Vorstellung hat (spekulieren statt anlegen), habe ich auch hier das Ruder übernommen. Ich sehe es als Starthilfe, weil ich ihm helfe Fehler zu vermeiden, die unausweichlich wären, wenn er das Geld nur liegenlässt, oder irgendwelche komischen Bankprodukte abschließt, die nicht zielführend sind.
Ich sehe auch nicht ganz den Sinn von Fehlern ein, die man machen muss um Erfahrung zu sammeln. Ich halte es für zielführender gestaltend mitzuwirken, Klippen zu umschiffen statt darauf aufzulaufen."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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16.02.2019, 15:22
AW: Geld vom Konto der Tochter "versehentlich" abgezweigt
Oder ausgegliedert!
Bei jeder Frau würden wir aber beide die Hände überm Kopf zusammenschlagen...“Bist Du wahnsinnig, denk an die Scheidungsquote!“.Mein damals noch nicht Mann hat in Sachen Finanzen kapituliert, als ich ihn (als die Anstandsfrist von 2 Jahren nach dem Kennenlernen verstrichen war
) ständig gefragt habe, warum er dieses oder jenes nicht tut mit seinem Geld. Er sagte „dann mach du“ und dabei ist es geblieben. Diese Aufteilung macht Sinn, denn ich habe nmir Expertise und Nervenstärke über viele Jahre angeeignet, was nicht jedermanns Sache ist.
Gilt umgekehrt ja genauso - ist nur seltener, Deine Variante.
Was wollte er denn damit machen? Wobei z.B. Auch ETFs ja grundsätzlich „Spekulation“ sind!Da kommt dann automatisch mein Reflex aus wenig mehr zu machen ins Spiel. Weil die Jugend vom Wertpapiermarkt eine völlig falsche Vorstellung hat (spekulieren statt anlegen), habe ich auch hier das Ruder übernommen.
Gute Tipps würde ich meinen auch geben. Aber erst mal hören... „was hast Du denn vor“?Ich sehe es als Starthilfe, weil ich ihm helfe Fehler zu vermeiden, die unausweichlich wären, wenn er das Geld nur liegenlässt, oder irgendwelche komischen Bankprodukte abschließt, die nicht zielführend sind.
Und dann auch mal den Spiegel vorhalten „so hätte es sich entwickelt“!
Grundsätzlich ja.Ich sehe auch nicht ganz den Sinn von Fehlern ein, die man machen muss um Erfahrung zu sammeln. Ich halte es für zielführender gestaltend mitzuwirken, Klippen zu umschiffen statt darauf aufzulaufen.
Aber ein 21 hat gefälligst selbst Entscheidungen zu treffen - nicht sich von Mami auch das Vermögen koordinieren zu lassen, finde ich.
Aber ich bin ja auch gemein und habe meinem Schulkind nicht die Schuhe gebunden und meinem Mann nicht die Unterhosen gekauft.



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