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Thema: Umgangsrecht


  1. Registriert seit
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    Umgangsrecht

    Hallo liebe Leute, ich bin neu hier und brauche ganz dringend Hilfe... Es steht wieder einmal ein Prozess wegen den umgangsregelungen mit der Mutter der Kinder vor der Tür .. Meine Kinder Zwillinge 7 Jahre und [editiert]10 Jahre stehen bald das 5 mal vor Gericht... Ich bin seit 5 Jahren alleinerziehend es klappt alles super ich habe mich in die Rolle Vater und Mutter versetzt und habe unheimlichen spass daran.. Bis jetzt war jedes Jahr ein Gerichtsprozess wegen den Umgangsregelungen weil immer was schief läuft also müssen die Kinder jedes Jahr aufs neue zum Gericht sie werden vorher und nachher schön aufgewühlt und können es kaum verarbeiten.. Mit meinen Anwälten habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht keine volle Einsatzbereitschaft und kein Erfolg.. Mir kommt das so vor als ob mir keiner zuhören will oder mich keiner ernst nimmt es geht mir ledeglich um die Kinder... Kurze Vorgeschichte: Mutter vor 5 Jahren die Kinder zu mir gebracht mit einem Rucksack und ist weg gezogen 300 km weit sie hatte sehr schwere Drogen probleme.. Ob sie die heute noch hat ist unklar wird aber auch nicht drauf eingegangen... So jetzt steht wieder ein gerichtstermin vor der Tür die Kinder dann wieder neben der Spur ich weiss nicht ob sie es verarbeiten können. Vor Gericht komm ich mir vor als ob mich keiner versteht ich möchte ledeglich das die Kinder nicht mit müssen zum Gericht man kann die doch hier befragen ich komm mir so hilflos vor mir hört keiner zu ich will doch nur meine kinder beschützen..bitte ich brauche dringend ein guten Anwalt...
    Geändert von Zuza. (03.02.2019 um 13:48 Uhr) Grund: Realnamen entfernt

  2. Avatar von ereS
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    AW: Umgangsrecht

    wo wohnst du ?
    bitte per pn, vielleicht kann ich dir weiterhelfen

    un nimm bitte den namen deines kindes aus dem beitrag raus


  3. Registriert seit
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    AW: Umgangsrecht

    Hi ich komme aus Duisburg der name wurde von jemand anders schon rausgenommen habe da garnicht dran gedacht


  4. Registriert seit
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    AW: Umgangsrecht

    Und ich bekomm das mit dem pm nicht hin wo muss ich drauf


  5. Registriert seit
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    AW: Umgangsrecht

    Mal grundsätzlich:
    Das Kind, in deinem Fall beide Kinder, haben das Recht auf Umgang mit den Eltern. Wenn die Eltern getrennt sind, darf, muss und soll das Kind auch mit dem anderen Elternteil Umgang haben.

    Anstatt nun gegen die Mutter deiner Kinder zu streiten, solltest du dafür sorgen, dass deine Kinder sie kennen, indem du gut über die Kindsmutter sprichst. Ohne sie hättest du deine Kinder nicht.
    Das Zehnjährige wird wahrscheinlich vor Gericht gehört werden. Schließlich will das Gericht wissen, wie oft sich Mutter und Kinder in den letzten Monaten gesehen und gesprochen haben, und, was das Kind will.
    Für den Gerichtstermin sollte ein Jugendpfleger die Kinder besuchen und mit ihnen sprechen. Er ist sozusagen "Anwalt der Kinder", damit der Umgang auch in ihrem Sinne verhandelt wird.

    Wenn die Mutter regelmäßig die Kinder sieht und die drei eine gute Zeit miteinander haben, ist es doch gut. Regelmäßig kann auch einmal im Monat für einen Tag bedeuten.
    Ist die Mutter dagegen nicht zuverlässig beim Abholen und Bringen, telefoniert sie kaum oder gar nicht, interessiert sie sich weder für die Hobbys noch für Schule, dann kann der Umgang eine Weile begleitet werden oder auch ganz ausgesetzt werden.
    Um der Mutter den Umgang nur noch als begleitet anzubieten oder ganz auszusetzen, braucht das Gericht eine Grundlage. Da reicht es nicht, wenn du schreibst "Ich will nicht, dass die Mutter die Kinder sieht".

    Denn bei all den Sorgen, Nöten, Ängsten und auch der Wut - die Frau ist und bleibt die Mutter deiner Kinder und darf einen fairen Richterspruch erwarten.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  6. Avatar von luftistraus
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    AW: Umgangsrecht

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Mal grundsätzlich:
    Das Kind, in deinem Fall beide Kinder, haben das Recht auf Umgang mit den Eltern. Wenn die Eltern getrennt sind, darf, muss und soll das Kind auch mit dem anderen Elternteil Umgang haben.
    .

    Im Prinzip, stimme ich Dir zu.

    Wenn in diesem Fall bei der Mutter ein ernsthaftes Drogenproblem besteht, sollte nur begleiteter Umgang sein und in ganz schweren Zeiten auch zum Schutz der Kinder gar kein Kontakt


    Zitat Zitat von Rockymowgli68 Beitrag anzeigen
    müssen die Kinder jedes Jahr aufs neue zum Gericht sie werden vorher und nachher schön aufgewühlt und können es kaum verarbeiten..
    Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum es Kinder so aufwühlt? Vielleicht wühlt es Dich sehr auf und projizierst es (unbewusst)auf die Kinder?

    Da die Kinder bei Dir leben, hast du es auch in der Hand, die Situation/Reaktion der Kinder positiv zu beeinflussen. in dem Alter deiner Kinder ist das durchaus machbar

    Wenn die Kinder derart heftig auf so einen Termin reagieren, ist meiner Meinung nach nicht genug Aufklärung von deiner Seite aus passiert


  7. Registriert seit
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    AW: Umgangsrecht

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum es Kinder so aufwühlt? Vielleicht wühlt es Dich sehr auf und projizierst es (unbewusst)auf die Kinder?

    Da die Kinder bei Dir leben, hast du es auch in der Hand, die Situation/Reaktion der Kinder positiv zu beeinflussen. in dem Alter deiner Kinder ist das durchaus machbar

    Wenn die Kinder derart heftig auf so einen Termin reagieren, ist meiner Meinung nach nicht genug Aufklärung von deiner Seite aus passiert
    Das meinst Du nicht ernst, oder? Selbst ein völlig unbeteiligter Zeuge nach einem Verkehrsunfall kann vor so einem Termin total aufgeregt sein. Hier sind es Kinder im Grundschulalter, die wahrscheinlich zwischen allen Stühlen stehen. Es soll vorkommen, dass die das sagen, was der Richter hören will (hab ich alles schon erlebt - ich bin Anwältin).

    Ich würde Dir, lieber Threadersteller, dringend dazu raten, einen Verfahrensbeistand für die Kinder zu beantragen, falls nicht schon passiert und darauf drängen, dass die Kinder von einem Richter vor Ort befragt werden. Aber: wieso müssen die Kinder zum Gericht reisen? Gerichtsstand ist dort, wo die Kinder leben. Also normalerweise irgendwo bei Euch in der Nähe.

  8. Avatar von luftistraus
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    AW: Umgangsrecht

    Zitat Zitat von likema32 Beitrag anzeigen
    Das meinst Du nicht ernst, oder? Selbst ein völlig unbeteiligter Zeuge nach einem Verkehrsunfall kann vor so einem Termin total aufgeregt sein. Hier sind es Kinder im Grundschulalter, die wahrscheinlich zwischen allen Stühlen stehen. Es soll vorkommen, dass die das sagen, was der Richter hören will (hab ich alles schon erlebt - ich bin Anwältin).
    Ehrlich gesagt doch. Denn zwischen aufgeregt und total durch den Wind liegen für mich Welten.
    Ich habe selbst als Kind bei mehreren Gerichtsverhandlungen "teilnehmen dürfen"

    Vielleicht hatte ich das Glück, weil mir die Sache mit den richtigen Worten erklärt worden war.
    Das es für einen Vater nicht ganz einfach ist - da ihn das selbst emotional aufwühlt, ist für mich logisch.

    Meine Meinung dazu, sollte kein Vorwurf sein, sondern eine Möglichkeit dazu aufzeigen

  9. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Umgangsrecht

    Kinder, die von Eltern in Sorgerechtstreitigkeiten vor Gericht gezogen werden, sind zu bedauern.
    Die sitzen nämlich zwischen 2 Stühlen.

  10. Avatar von luftistraus
    Registriert seit
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    AW: Umgangsrecht

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Die sitzen nämlich zwischen 2 Stühlen.
    Genau das ist es was ich meine. Wenn die Kinder dieses Gefühl haben, wurde bei der Aufklärung etwas versäumt.

    Vor Gericht werden Kinder anders behandelt wie Erwachsene. Das ist eher eine lockere Unterhaltung und nicht wie auf der Anklagebank. Und bei großen Gerichten wird in das Richterzimmer oder separaten Raum gegangen, damit die Kinder nicht zusätzlich eingeschüchtert werden.

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