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  1. Registriert seit
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    AW: JGA greift nicht ein/hilft nicht weiter

    Ah ok danke für die info @ mathildchen
    @chryseis : wenn er die verspätet bringt kann ich die Polizei wegen soetwas rufen? Er hat ja auch das Sorgerecht....


  2. Registriert seit
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    AW: JGA greift nicht ein/hilft nicht weiter

    Auch wenn er Sorgerecht hat, so hat er sich an die Absprache zu halten, die ihr gemeinsam zum Wohl der Kinder getroffen habt. Kommt er Stunden zu spät und gibt vorher nicht Bescheid, wo er ist und warum es später wird, könnte es ja sein, dass er mit den Kindern einen Unfall hatte. So wie du es bisher beschrieben hast, sind es nicht fünf bis zehn Minuten Verspätung, sondern durchaus zwei, drei Stunden.
    Wie wäre es denn anders herum? Was ist, wenn du am Sonntagabend nicht kommst, sondern die Kinder erst am Montag vom Kindergarten abholst, ohne ihn vorher darüber zu informieren?
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
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  3. Avatar von ereS
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    AW: JGA greift nicht ein/hilft nicht weiter

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Auch wenn er Sorgerecht hat, so hat er sich an die Absprache zu halten, die ihr gemeinsam zum Wohl der Kinder getroffen habt. Kommt er Stunden zu spät und gibt vorher nicht Bescheid, wo er ist und warum es später wird, könnte es ja sein, dass er mit den Kindern einen Unfall hatte. So wie du es bisher beschrieben hast, sind es nicht fünf bis zehn Minuten Verspätung, sondern durchaus zwei, drei Stunden.
    Wie wäre es denn anders herum? Was ist, wenn du am Sonntagabend nicht kommst, sondern die Kinder erst am Montag vom Kindergarten abholst, ohne ihn vorher darüber zu informieren?
    wenn der Vater das Sorgerecht hat dürfen sich die Kinder auch bei ihm aufhalten. Und die Polizei kann hier gar nichts machen, weil es sich um eine interne Absprache zwischen den Eltern handelt
    Wenn die Mutter dann mit dem Argument bei der Polizei auf läuft der Vater hat die Kinder nicht pünktlich zurückgebracht, wird sie von der Polizei beruhigt werden, und die werden sagen kontaktieren Sie bitte erst einmal den Vater wo er mit den Kindern ist.

    Die Polizei kann darf und wird in so einem Fall nicht eingreifen , Weil es schlicht und ergreifend vom Gesetz her verboten ist. Es sei denn die Mutter könnte beweisen, dass Gefahr im Verzug ist.
    Das wäre ja auch noch schöner, wenn nur wegen solchen Lappalien jedes Mal die Polizei auf und suche nach Vater und Kinder gehen würde wenn sie sich dort aufhalten.
    Das einzige was man in dem Fall der TE tun kann, ist das ganze aktenkundig beim Jugendamt zu machen und alles was die TE dem Jugendamt schriftlich mitteilt wird und dort in eine Akte vermerkt.
    Das einzige was man in dem Fall der TE tun kann, ist das ganze aktenkundig beim Jugendamt zu machen und alles was die TE dem Jugendamt schriftlich mitteilt wird und dort in eine Akte vermerkt.
    kommt es dann zu einer Verhandlung vor gericht, sind unpünktliches zurueckbringen, Drogen sucht und sonstige Dinge die dem Vater den Umgang erschweren können wenigstens schon mal aktenkundig.


  4. Registriert seit
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    AW: JGA greift nicht ein/hilft nicht weiter

    Natürlich kann die Polizei den Kindsvater nicht verhaften. Aber die Polizei notiert, dass der Mann seine Kinder zu spät zurückbringt. Darum geht's. Vor Gericht wiegt diese amtliche Notiz schwerer als wenn eine Freundin als Zeugin auftritt.
    Zudem kann es sein, dass der Mann sich ab sofort an die Zeiten hält, eben weil die TE die Polizei gerufen hat.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

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  5. Avatar von Mambi
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    AW: JGA greift nicht ein/hilft nicht weiter

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Zudem kann es sein, dass der Mann sich ab sofort an die Zeiten hält, eben weil die TE die Polizei gerufen hat.
    Klar.
    Ein Mann, der bereits wegen Drogenbesitzes und -handels angeklagt war ( # 7 ), den wird das sicher immens erschrecken, wenn die Beamten wegen so etwas bei ihm auflaufen.

    Ich würde auch raten, es zu dokumentieren und auch ans JA weiterzuleiten.
    Auch wenn die ad hoc "nichts" machen, so ist es doch aktenkundig.
    Und dann such Dir einen Anwalt für Familienrecht und lass Dich dort beraten.
    Wenn Du kein Geld hast, geh zum Amtsgericht und lass Dir einen Beratungsschein geben, dann ist die anwaltliche Erstberatung für Dich kostenlos, falls es zur Klage kommt, kannst Du Prozesskostenhilfe beantragen (das macht ggf. der Anwalt dann schon für Dich).

    Der Anwalt kann auch die Vorgänge anfordern, in denen schon gegen ihn ermittelt wurde wegen des Drogenbesitzes und evtl. anderer Delikte, kann die Akten einsehen und dort vielleicht auch etwas entnehmen, dass weiterhilft, um zu belegen, dass er nicht geeignet ist, die elterliche Sorge wahrzunehmen.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"
    Geändert von Mambi (20.12.2018 um 06:40 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: JGA greift nicht ein/hilft nicht weiter

    Der Vater ist Drogensüchtig und das JA unternimmt nichts?

    Die lernen nichts oder? Hier in Bremen starb vor einigen Jahren ein kleiner Junge der bei seinem Junkie Stiefvater lebte nachdem seine Junkie Mutter gestorben war.... Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen,

    Nimm dir einen Anwalt und mach Drama - was haben Kinder bei einem Junkie zu suchen?

  7. VIP Avatar von xanidae
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    AW: JGA greift nicht ein/hilft nicht weiter

    Drogensucht und auch Kriminalität sind kein Zeichen dafür, dass das Kindeswohl gefährdet ist. Das Jugendamt hätte viel zu tun, wenn sie alle Kinder von Süchtigen und Kriminellen in Obhut nehmen müsste.

    Kindeswohl und Kindeswohlgefährdung sind unbestimmte Rechtsbegriffe, die unter verschiedenen Kriterien immer am Einzelfall gemessen werden müssen.
    Da die Jugendämter chronisch unterbesetzt sind, dauert die Ermessung des Einzelfalls. Dass Kinder misshandelt werden oder gar sterben, findet auch in Haushalten statt, wo keine Drogen konsumiert werden. Das Jugendamt kann prüfen und nur wenn es handfeste Anhaltspunkte gefunden hat, dann geht es vor das Familiengericht und die Entscheiden dann, ob die Kinder in Obhut genommen werden.

    Ein Drama auf gerichtlicher Ebene, mit vielen Gerüchten, Vorwürfen und wenig Nachweisen, kann den Kindern auch schaden, denn die bekommen das ja mit. Und der Schaden beginnt da ja schon, weil Vater und Mutter an den Kindern zerren und im Eingangsbeitrag ist der Loyalitätskonflikt der 5jährigen deutlich zu lesen.


    @nahlamalik
    Den Beratungstermin auf dem Jugendamt würde ich auf alle Fälle machen. Wenn er nicht kommt, ist das auch ein Signal für das Jugendamt. Wenn er kommt, dann kann er vielleicht bestimmte Dinge nicht verbergen. Nur wenn deutlich wird, dass er aufgrund der Drogensucht, die Kinder nicht versorgen können wird (wenn er alleine lebt), dann kann eine Umgangsveränderung z. B. in begleiteten Umgang erwirkt werden. Dazu braucht es aber offensichtliche Beweise und Fakten, dass die Drogensucht seine Fürsorgepflicht einschränkt. Der Haarschnitt ist kein Anzeichen dafür.

    Aus meiner Sicht reichen die Vorfälle nicht aus, um ein gerichtliches Urteil bezüglich Aufenthaltsbestimmungsrecht oder Sorgerecht zu erwirken. Du kannst es natürlich versuchen. Dann ist zu empfehlen für die Kinder einen Verfahrensbeistand bei Gericht zu erbitten. Der Verfahrensbeistand ist quasi der "Anwalt des Kindes" und spricht mit den Kindern, schaut sich die Lebensumstände bei dir und beim Vater an und schreibt dann ein Gutachten. Du könntest auch verlangen, dass das Gericht seine Erziehungsfähigkeit prüft, das geht natürlich auch umgekehrt.

    Natürlich kannst du den Kindern den Umgang zum Vater verweigern - denn es ist das Recht der Kinder, Umgang mit dem Vater zu haben. Damit kann dir allerdings vorübergehend das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen werden. Dann wird ein Umgangspfleger eingesetzt, der das Recht des Kindes auf Umgang mit beiden Eltern sichert.

    Zum Unterhalt: du erhältst doch sicherlich Unterhaltsvorschuss. D. h. das Jugendamt bzw. die Unterhaltsvorschusskasse muss den Unterhalt beim Vater einklagen. Hier wäre es auch möglich einen Unterhaltstitel zu erwirken, damit deutlich wird, dass er keinen Unterhalt gezahlt hat. Die Zahlung des Unterhalts hat keinen Einfluss auf den Umgang!

    Ich empfehle dir, neben einem Gang zum Jugendamt und zum Anwalt, dir einen neutralen Gesprächspartner, z. B. Therapie oder Beratungsstelle zu suchen, damit deine Wut auf den Vater Raum bekommt und du gegenüber den Kindern, was den Vater angeht, neutraler und ruhiger agieren kannst. Denn deine Tochter ist jetzt schon im Loyalitätskonflikt und das ist sehr schlimm für ein Kind. Sie liebt nicht nur beide Eltern, sie stammt auch von beiden Eltern ab. Wenn Eltern also massiv das andere Elternteil ablehnen, dann lehnen sie auch ein Teil des Kindes ab. Das sollte zum Wohle der Kinder nicht geschehen.
    Die subtilste Form des Terrors ist die Betreuung. Man hat für ihn auch noch dankbar zu sein.
    G. Haack

  8. Avatar von ereS
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    AW: JGA greift nicht ein/hilft nicht weiter

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Natürlich kann die Polizei den Kindsvater nicht verhaften. Aber die Polizei notiert, dass der Mann seine Kinder zu spät zurückbringt. Darum geht's. Vor Gericht wiegt diese amtliche Notiz schwerer als wenn eine Freundin als Zeugin auftritt.
    Zudem kann es sein, dass der Mann sich ab sofort an die Zeiten hält, eben weil die TE die Polizei gerufen hat.
    die polizei hat null handhabe gegen eine person die fuer ein kind das sorgerecht hat

    und wie ich schon geschrieben hatte, dem jugendamt ( auch eine amtliche notiz ) dies schriftlich mitteilen, das dort diese verspaeteungen aktenkundig werden

  9. Avatar von ereS
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    AW: JGA greift nicht ein/hilft nicht weiter

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen



    @nahlamalik
    Den Beratungstermin auf dem Jugendamt würde ich auf alle Fälle machen. Wenn er nicht kommt, ist das auch ein Signal für das Jugendamt. Wenn er kommt, dann kann er vielleicht bestimmte Dinge nicht verbergen. Nur wenn deutlich wird, dass er aufgrund der Drogensucht, die Kinder nicht versorgen können wird (wenn er alleine lebt), dann kann eine Umgangsveränderung z. B. in begleiteten Umgang erwirkt werden. Dazu braucht es aber offensichtliche Beweise und Fakten, dass die Drogensucht seine Fürsorgepflicht einschränkt. Der Haarschnitt ist kein Anzeichen dafür.

    Aus meiner Sicht reichen die Vorfälle nicht aus, um ein gerichtliches Urteil bezüglich Aufenthaltsbestimmungsrecht oder Sorgerecht zu erwirken. Du kannst es natürlich versuchen. Dann ist zu empfehlen für die Kinder einen Verfahrensbeistand bei Gericht zu erbitten. Der Verfahrensbeistand ist quasi der "Anwalt des Kindes" und spricht mit den Kindern, schaut sich die Lebensumstände bei dir und beim Vater an und schreibt dann ein Gutachten. Du könntest auch verlangen, dass das Gericht seine Erziehungsfähigkeit prüft, das geht natürlich auch umgekehrt.

    Natürlich kannst du den Kindern den Umgang zum Vater verweigern - denn es ist das Recht der Kinder, Umgang mit dem Vater zu haben. Damit kann dir allerdings vorübergehend das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen werden. Dann wird ein Umgangspfleger eingesetzt, der das Recht des Kindes auf Umgang mit beiden Eltern sichert.
    es ist quark, das du schreibst, das man um einen verfahrensbeistand fuer die kinder "bitten muß"

    das ganze ist gesetzlich geregelt und alles was das kind betrifft, hier muß und wird automatisch ein verfahrensbeistand fuer das kind vom gericht bestellt, dies ergibt sich hier aus diesem gesetz
    § 158 FamFG - Einzelnorm

    auch sind eltern NICHT verpflichtet, beim jugendamt zu erscheinen, das jugendamt kann keinen elternteil zu einem termin oder einer maßnahme zwingen, alll dies ist eine freiwillige angelegenheit
    noch nicht einmal ein gericht kann eltern dazu zwingen oder verpflichten an gespraechen/ gutachten teilzunehmen oder mitzuwirken, hierfuer gibt es keine gesetzesgrundlage

    ich habe auch noch nie erlebt, das einem elternteil bei dem ein kind lebt, und wo es wie im fall der TE zwischen mutter und kind keine probleme gibt, das aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen wurde

    wenn das aufenthaltsbestimmungsrecht, welches ein teil des sorgerchts ist, einem elternteil bei dem ein kind lebt entzogen wird und auf ein jugendamt uebertragen wird, muß schon etwas sehr gravierendes zwischen eltern und kind vorgefallen sein

    und zwar etwas, was in richtung kindeswohlgefaehrdung geht, und das ist zwischen der te und dem kind ueberhaupt nicht erkennbar, insofern braucht sie sich hierueber sicherlich keinen kopf zu zerbrechen
    und sie braucht auch keine von dir geschuerte angst zu haben, das sie das aufenthaltsbestimmungsrecht verlieren koennte
    das ist panikmache ! und voellig unangebracht
    Geändert von ereS (20.12.2018 um 09:33 Uhr)


  10. Registriert seit
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    AW: JGA greift nicht ein/hilft nicht weiter

    Nein, das ist keine Panikmache.

    Wer als Mutter eigenständig dem Umgang mit dem Vater untersagt, der läuft Gefahr, Teile des Sorgerechts zu verlieren.

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