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  1. VIP Avatar von xanidae
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    AW: Wer kennt sich hier aus: Thema "Aufenthaltsbestimmungsrecht u. Grundschulanmeldun

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen

    Unabhängig von der schriftlichen Vereinbarung, kann er jederzeit so begründen und beantragen, das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu bekommen, da der Lebensmittelpunkt des Kindes ja eh bisher aufgrund des Kindergartens bei ihm liegt.

    .
    Das reicht meiner Erfahrung nach nicht aus, um das Aufenthaltsbestimmungsrecht einem Elternteil zu entziehen.

    Mit dem anderen hast du wahrscheinlich Recht: das Kind wird in den Konflikt mit hinein gezogen, bewusst und unbewusst beeinflusst und steckt in dem schlimmsten Loyalitätskonflikt den man sich vorstellen kann.

    Remember no one can hurt your feelings without your permission

    Ricky Gervais




  2. Avatar von chaos99
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    AW: Wer kennt sich hier aus: Thema "Aufenthaltsbestimmungsrecht u. Grundschulanmeldun

    Zitat Zitat von xanidae Beitrag anzeigen
    Das reicht meiner Erfahrung nach nicht aus, um das Aufenthaltsbestimmungsrecht einem Elternteil zu entziehen.

    Mit dem anderen hast du wahrscheinlich Recht: das Kind wird in den Konflikt mit hinein gezogen, bewusst und unbewusst beeinflusst und steckt in dem schlimmsten Loyalitätskonflikt den man sich vorstellen kann.
    Du hast nur den einen Punkt heraus gezogen.
    Die Gesamtheit ist entscheidend.
    Alleine der Punkt reicht nicht, ist aber mit (!) entscheidend.

    Wer glaubt, dass man als Mann nur das Sorgerecht bekommt, wenn die Mutter klischeemäßig unter dem Tisch bedoffen liegt und Drogen nimmt oder das Kind misshandelt , wird von der Rechtsprechung eines Besseren belehrt.

    Recht sieht den einen Punkt als Top an:
    Das Wohl des Kindes.
    Was ihm wohltut und es möchte, sagt auch mit 6 schon ein Kind selber.

    Ich bin in der Urlaubsgeschichte schon als Schwarzmaler betitelt worden, weil das hier imo absehbar war....jetzt ist es da.
    Den Hinweis sollte man geben dürfen, da die Problematik schon länger andauert.

  3. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Wer kennt sich hier aus: Thema "Aufenthaltsbestimmungsrecht u. Grundschulanmeldun

    Idealerweise sollte man beim 50/50 Modell möglichst dicht beieinander wohnen, so dass das Kind (ab einem entsprechenden Alter) problemlos hin- und herwechseln kann und eben zur Schule auch einen zu beiden Eltern einfachen Schulweg hat.


    Aber ich gebe zu, das ist die Theorie, die ich zwar auch in der Praxis bei Freunden mitbekommen, aber die aufgrund der Wohn- und Arbeitssituation nicht immer umzusetzen ist. Und umso schwerer wenn man zwischen sich als Ex-Paar eine Minimalentfernung schaffen will, was oft sicher auch gut ist, aber eben entfernungsmäßig auf Kosten des Kindes geht.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  4. Avatar von chaos99
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    AW: Wer kennt sich hier aus: Thema "Aufenthaltsbestimmungsrecht u. Grundschulanmeldun

    50:50 bleibt IMO für das Kind, wenn man auch die beste Theorie nimmt, immer unbefriedigend.
    Das Kind hat kein echtes Zuhause...keine eigene feste Burg.
    Zum Wohl des Kindes ist das nicht...nur zur Beruhigung der Expartner, Beide tun gleichermaßen etwas für das Kind.

    Kids haben bei Eltern immer unterschiedliche Präferenzen zu diversen Themen.
    Mal hier, mal da, bedeutet, nicht immer Alles ansprechen können im Augenblick der Notwendigkeit für das Kind.

    Meist entscheiden Eltern auch noch unterschiedlich in Erziehungsfragen...selbst, wenn es nur Kleinigkeiten sind....und schon nutzen Kids die Situation aus..gipfelt in Ausspielen.


    Ich habe nie eine Familie kennen gelernt, wo es zu 100% über Kinder- und Jugendjahre hinweg funktioniert...immer kam der Krach....spätestens mit Start der Pupertät oder bei Auftauchen eines neuen Partners.

    Alles Punkte, warum selbst Pädagogen und Anwälte von 50:50 abraten.
    Geändert von chaos99 (07.12.2018 um 14:28 Uhr)

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