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  1. Avatar von ottoline
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    AW: Mein Kind will nicht mehr den Nachnamen des Vaters tragen

    Hallöchen, ich hatte vor 10 Jahren ähnliche Situation- meine Töchter wollten meinen Mädchennamen annehmen. Wäre ohne Zustimmung des Vaters nur für Tochter A gegangen, da sie zur Geburt den Namen schon einmal trug. Nun behielten beide den Namen des Vaters u müssen eben mal heiraten,

    Der Bub hier ist doch ganz ok u gut betreut von Mutter u Stiefvater. Wozu Therapie? Weil er gerade sortiert wer ihm gut tut? Erkläre ihm das du zu seinem Schutz gelogen hast u nun akzeptierst, dass er es verstehst. Es ist sein Recht den Erzeuger einzuordnen u zu werten u da muss man nichts schönquatschen.

    Meine Töchter tragen noch seinen Namen u haben sonst keinen Kontakt- hat er sich halt selbst erarbeitet. Nicht mehr mein Thema 😁

    Grüße Otti
    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel, attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen und glatt hineingelegt zu werden. Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand, Champagner in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreien: "Wow, was für eine Fahrt!"


  2. Registriert seit
    15.06.2007
    Beiträge
    5.678

    AW: Mein Kind will nicht mehr den Nachnamen des Vaters tragen

    Ich würde zuerst einmal klären, warum dein Sohn diesen Namen loswerden will.
    Auch wenn es für uns nun ganz logisch erscheint, bei dem, was wir nun erfahren haben- kann es gut sein, dass dein Sohn ganz andere Beweggründe hat.

    So könnte es sein, dass er vor allem seinen Vater strafen will, verletzen und kränken.
    Immerhin hat er ja nicht viele Möglichkeiten um gegen ihn reagieren zu können, er ist doch recht machtlos.
    Jedoch ist das keine gute Strategie.

    Wenn es darum geht, dass er sich namentlich mehr euch zugehörig fühlt, dann rede mit ihm und mach deutlich, dass gegen das Herz eh kein Name ankommt
    Und mit 18 kann er sich dann entscheiden, wie er will.

    Wenn er nicht zu seinem Vater will, würde ich das einfach nur so stehen lassen.
    Es gäbe für mich keinen Grund den Sohn - nach all den eigenen Erfahrungen- dahin "zu reden", nur damit er das Besuchsrecht wahrnimmt.
    Warum die Aktionen des Vaters kleinreden? Du förderst doch damit nur erneute Verletzungen!

    Eltern sind das Schicksal ihrer Kinder- so ist das nunmal.
    Und wenn Eltern "blöd" sind, dann muss auch das irgendwann erkannt und anerkannt werden. Je eher, je besser (zumindest muss ich einem Kind mit 10 keine Märchen mehr erzählen).

    Du kannst dein Bedauern für dieses Verhalten aussprechen- mehr kannst du nicht tun.
    Das ist sein Vater und du kannst ihn nicht ändern.

    Dein Sohn hat doch - bei allem Schicksal- einen tollen ERsatzpapa, er hat eine Halbschwester und ein stabiles Nest.
    DAMIT kann man auch harte Stürme überstehen und Stabilität erhalten, die einen Totalausfall als Vater auffängt.

    Ich finde, das klingt bei euch gut und ich wünsche dir viel Kraft um deinem Sohn beizustehen- und immer wieder aufzufangen, wenn es stürmisch wird.

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