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  1. Inaktiver User

    AW: Was kommt nach dem Elterngeld?

    Zitat Zitat von Miracle41
    So lange es einen nicht selber betrifft, nicht wahr?
    So einfach ist das.
    Wie kommst Du darauf? Ich lebe mit einem Menschen in der Familie - nicht mein Kind - der schwerbehindert ist und kenne die Problematik über eine Freundin, die eine mehrfach behinderte Tochter hat, die mit 14 auf dem Stand eines Babys ist und volle Pflege benötigt.

    Ich kenne das Problem, denke aber trotzdem nicht, dass der Staat jedes Risiko abfangen kann und sollte.

    Dass das nicht einfach ist, ist mir klar.
    Geändert von Inaktiver User (06.03.2007 um 21:48 Uhr)

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    AW: Was kommt nach dem Elterngeld?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie kommst Du darauf? Ich lebe mit einem Menschen in der Familie - nicht mein Kind - der schwerbehindert ist und kenne die Problematik über eine Freundin, die eine mehrfach behinderte Tochter hat, die mit 14 auf dem Stand eines Babys ist und volle Pflege benötigt.

    Ich kenne das Problem, denke aber trotzdem nicht, dass der Staat jedes Risiko abfangen kann und sollte.

    Dass das nicht einfach ist, ist mir klar.

    Vita, lassen wir es gutsein.
    Du sagst, Du kennst das Problem ... Mütter wie Deine Freundin oder ich wechseln mehrmals am Tag die Windeln, füttern, waschen, pflegen, geben Medikamente, sitzen nicht selten wochenlang bei unseren Kindern im Krankenhaus und wissen an manchen Tagen vor Sorge und Zukunftsängsten nicht mehr ein und aus. Aber Du siehst das ganze nur von aussen und gehst wieder nachhause in Deine kleine heile Welt.
    Da liegen Welten dazwischen, glaubs mir.
    Ich hab auch schon ein Buch über die Mondlandung gelesen ... aber ich war noch nie dort.

    Deine Sicht der Dinge ist geprägt von Deiner eigenen kleinen Vitawelt ... mit der Welt Deiner Freundin und meiner Welt hat das absolut nichts zu tun.
    Zu fordern dass solche Lebensrisiken von staatlicher Seite nicht abgedeckt werden sollten ist einfach nur kaltschnäuzig.
    Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. (H.C. Andersen)



  3. Inaktiver User

    AW: Was kommt nach dem Elterngeld?

    Zitat Zitat von Miracle41
    Vita, lassen wir es gutsein.
    Du sagst, Du kennst das Problem ... Mütter wie Deine Freundin oder ich wechseln mehrmals am Tag die Windeln, füttern, waschen, pflegen, geben Medikamente, sitzen nicht selten wochenlang bei unseren Kindern im Krankenhaus und wissen an manchen Tagen vor Sorge und Zukunftsängsten nicht mehr ein und aus. Aber Du siehst das ganze nur von aussen und gehst wieder nachhause in Deine kleine heile Welt.
    Da liegen Welten dazwischen, glaubs mir.
    Ich hab auch schon ein Buch über die Mondlandung gelesen ... aber ich war noch nie dort.
    Man muss nicht alles selbst erleben, um mit zu bekommen, worum es geht.

    Wie Du drauf kommst, dass meine Welt heil ist, weiss ich nicht. Aber wenn es so ist, wie Du schreibst, kann Dir ohnehin niemand das Wasser reichen und ist nicht kompetent genug, mit Dir hierzu ein Gespräch zu führen.

    Deine Sicht der Dinge ist geprägt von Deiner eigenen kleinen Vitawelt ... mit der Welt Deiner Freundin und meiner Welt hat das absolut nichts zu tun.
    Zu fordern dass solche Lebensrisiken von staatlicher Seite nicht abgedeckt werden sollten ist einfach nur kaltschnäuzig.
    Das ist Deine Sicht scheinbar auch.

    Der Staat unterstützt Eltern behinderter Kinder und die Solidargemeinschaft übernimmt vieles an Kosten, da man sich das meiste, was für Kinder mit dieser Art von Behinderung nötig ist, privat nicht leisten könnte.

    Alles abzudecken ist weder möglich noch die Aufgabe einer staatlichen Stelle.

    Kaltschnäuzig finde ich es eher, sich auf ein Podest zu stellen und andere für inkompetent zu erklären, nur weil sie Deiner Meinung nach nicht an das eigene Leid heranreichen können.

    vita

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    AW: Was kommt nach dem Elterngeld?

    Doppelpost
    Geändert von Lucy68 (27.05.2007 um 17:15 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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    AW: Was kommt nach dem Elterngeld?

    @Bim
    Je nachdem, wo deine Bekannte wohnt, gibt es nach dem Elterngeld in manchen Bundesländern noch Landeserziehungsgeld, für das erste Kind ungefähr 200 Euro, 6 Monate.
    Wenn das Geld nach einem Jahr nicht reicht, muss man eben ALG2 beantragen. Ich muss das schon nach dem Mutterschutz, weil das Elterngeld wegen geringem Verdienst nur 345 Euro beträgt.
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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    AW: Was kommt nach dem Elterngeld?

    Ich weiß schon, was nach dem Elterngeld kommt. Zumindest bei mir, einer Alleinerziehenden. Ich werde 3 Jahre zu Hause sein. Nicht weil ich unbedingt will, sondern weil ich soll. Habe mich im Kindergarten nach den Kosten der Krippe erkundigt und Jugendamt und Arge haben abgewunken. Für mich inzwischen verständlich, kostet sie noch mehr, als jetzt schon. Die Arge zahlt bis zu 130 Euro für Kinderbetreuung, mehr nicht.
    Im Moment bekomme ich Elterngeld, UVG, Kindergeld und ergänzend ALG2.
    Krippe kostet für
    4 Std.=220+41 Euro Essengeld=261 Euro
    6 Std.=305 Euro
    8 Std.=349 Euro
    10Std.=392 Euro
    Um vom Amt wegzukommen, brauche ich aber einen Ganztagsjob. Also mindestens eine Betreuung von 8-10 Stunden=349-392 Euro. Meine Miete kostet 298 Euro, zum Vergleich. Es reicht eben auch nicht Krippenplätze zu haben, man muss sich diese auch leisten können. :(
    Na ja, werde die drei Jahre genießen und mich damit abfinden müssen, dass es nicht anders geht. Eigentlich wollte ich ab nächstes Jahr September wieder arbeiten.
    Ich bekam zwei Anrufe letzte Woche wegen Arbeit. Als Single kein Problem, aber mit Kind ein Riesengroßes. Wegen Schichtarbeit und Unbezahlbarkeit der Betreuung von Kleinkindern.
    *ironiean*Tja Frau Leyen, so wird das Nichts, aber danke für den 3-Jahres-Urlaub. ;) *ironieaus*
    Geändert von Lucy68 (23.06.2007 um 14:19 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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    AW: Was kommt nach dem Elterngeld?

    Zitat Zitat von Lucy68
    @Bim
    Je nachdem, wo deine Bekannte wohnt, gibt es nach dem Elterngeld in manchen Bundesländern noch Landeserziehungsgeld, für das erste Kind ungefähr 200 Euro, 6 Monate.
    Korrektur:
    Es sind 150 Euro für das erste Kind, zumindest bei uns in Bayern. Habe mich noch mal erkundigt.
    Geändert von Lucy68 (22.06.2007 um 23:04 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

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    AW: Was kommt nach dem Elterngeld?

    Zitat Zitat von Lucy68
    Ich weiß schon, was nach dem Elterngeld kommt. Zumindest bei mir, einer Alleinerziehenden. Ich werde 3 Jahre zu Hause sein. Nicht weil ich unbedingt will, sondern weil ich soll. Habe mich im Kindergarten nach den Kosten der Krippe erkundigt und Jugendamt und Arge haben abgewunken. Für mich inzwischen verständlich, kostet sie noch mehr, als jetzt schon. Die Arge zahlt bis zu 130 Euro für Kinderbetreuung, mehr nicht.
    Im Moment bekomme ich Elterngeld, UVG, Kindergeld und ergänzend ALG2.
    Krippe kostet für
    4 Std.=220+41 Euro Essengeld=261 Euro
    6 Std.=305 Euro
    8 Std.=349 Euro
    10Std.=392 Euro
    Um vom Amt wegzukommen, brauche ich aber einen Ganztagsjob. Also mindestens eine Betreuung von 8-10 Stunden=349-392 Euro. Meine Miete kostet 298 Euro, zum Vergleich. Es reicht eben auch nicht Krippenplätze zu haben, man muss sich diese auch leisten können. :(
    Na ja, werde die drei Jahre genießen und mich damit abfinden müssen, dass es nicht anders geht. Eigentlich wollte ich ab nächstes Jahr September wieder arbeiten.
    Ich bekam zwei Anrufe letzte Woche wegen Arbeit. Als Single kein Problem, aber mit Kind ein Riesengroßes. Wegen Schichtarbeit und Unbezahlbarkeit der Betreuung von Kleinkindern.
    *ironiean*Tja Frau Leyen, so wird das Nichts, aber danke für den 3-Jahres-Urlaub. ;) *ironieaus*
    Wäre denn bei dir die Krippengebühr nicht einkommensabhängig?
    z.B. hier in München bezahlt man die Kinderbetreuung (städtische Krippe) einkommensabhängig. D.h. bei geringem Einkommen fällt keine Gebühr, sondern nur Essensgeld an (und Essen müsste man ja auch bezahlen, wenn man zu hause ist).

    Das Problem ist hier nur: es gibt hier fast keine Krippenplätze.

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    AW: Was kommt nach dem Elterngeld?

    Ich habe kein Einkommen und wie ich schon schrieb, bezahlt die Arge nur bis 130 Euro dazu. Jugendamt ist nicht zuständig, wenn ich ergänzend ALG2 bekomme.
    Zumindest wurde mir das so erklärt, auf dem Jugendamt. Und die Arge hat es bestätigt, dass ich zu Hause bleiben soll.
    Denn ich habe auch keinen Arbeitsplatz, zu dem ich zurückkehren könnte. Wäre einfacher wenn, denn dann könnte man die Kosten kalkulieren. Aber um etwas zu finden, brauche ich einen Platz, ist halt ein Teufelskreis. Im Kindergarten, ab drei Jahren sieht die Sache anders aus, weil günstiger.
    Soviel nur dazu, dass Mütter nicht arbeiten wollen. ;)
    Geändert von Lucy68 (25.06.2007 um 16:48 Uhr)
    Kinder, die man liebt, werden Erwachsene, die lieben

  10. User Info Menu

    AW: Was kommt nach dem Elterngeld?

    Hallo Kucy,

    nein, was Yana meint und so kenne ich das auch, ist dass bei uns in Bayern die Gebühren für städtischen Kitas einkommensabhängig sind.

    D.h. bei aktuell keinem Einkommen (eben zB Arbeitslosigkeit) meldest Du das Kind ganz normal an und erhälst schon bei der Anmeldung ein Formblatt zur gebührenermäßigung. Da steht dann ganz genau drin, was der Krippen, Kiga oder Hortplatz kostet bei welchem Einkommen und welchen Stunden.

    Bei ganz geringem EK wird Dir von der städtischen Kassenstelle die Gebühr komplett gestrichen und in deinem Fall sogar das Essensgeld ermäßigt, da kostet Dich der gesamte Monat noch ca. € 30.--.

    Das rettet einem wirklich das Leben - ich bin nämlich genau mittendrin arbeitslos geworden...zur Kassenstelle marschiert (solche Dinge macht man am allerbesten direkt + persönlich) mit allen Unterlagen und hatte mit sofortiger Wirkung ab dem nächsten Monatsersten meine Ermäßigung incl. ermäßigtem Essensgeld.

    Also nix von wegen JA oder ARGE zahlt Zuschuss, sondern das geht direkt über die Kassenstelle.

    Geht das bei Dir nicht auch?

    Welches Bundesland bist Du?

    Meines Wissens nach existiert diese Regelung für alle Bundesländer.

    das wäre doch genau was Du brauchst - auch schon vor dem Job zur Arbeitssuche!

    LG
    Suresnes

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