Wappne Dich, er wird vorbringen, Du hättest ständig wechselnde Partner (nicht meine Meinung!) und versuchen, Dich als unzuverlässig hinzustellen. Er sagt ja so schon ganz offen, dass er Dir als Mutter nicht vertraut. Während er ja bis jetzt - der Tochter zuliebe wird er behaupten - gänzlich auf Urlaube mit Fremden verzichtet hat und ganz züchtig mit Mami und Schwesterlein gefahren ist.
Na ja, das Kind mit diesem Urlaub ist ja eh schon in den Brunnen gefallen. Du hättest ihm sagen müssen: "Du, wir müssen die Tage tauschen, vom ... bis ... fahre ich mit Tochter in den Urlaub." Nichts weiter. Wenn er dann nachgebohrt hätte, repetetiv wie eine eine alte Schallplatte: "Ob uns jemand begleitet und wer ist nicht von Belang für dich." Und auf keine Diskussionen einlassen. Dem Jugendamt die Info geben und vorgewarnt, dass Du mit Schwierigkeiten seinerseits rechnest. Wenn er dann das Kind nicht herausgegeben oder andere Aktionen eingeleitet hätte, hättest Du gleich aktenkundig wie er ist. Du jedoch hast ihm brav erzählt, dass Du mit Deinem neuen Freund fahren möchtest und dem Ex damit die Munition auf dem Silbertablett geliefert. Bist Du immer so brav und folgsam?So, das Thema Urlaub ist jetzt erstmal zu klären: Hier schon den Gerichtsweg einschlagen?
Das finde ich echt naiv. Glaubst Du wirklich, er hat seinen Schlachtplan noch nicht in der Schublade? Er hat vor, Dir das Kind nächstes Jahr ganz wegzunehmen. Nur, weil er so eitel war, Dir das zu sagen, weißt Du jetzt von seinen Plänen sonst wärest Du bei der Schulanmeldung aus allen Wolken gefallen, weil "wir haben das doch schriftlich". Ich glaube, Du hast immer noch nicht verstanden, wen Du da zum Gegner hast. Einen Mann wie ihn verlässt Frau nicht ungestraft. Er wird genau das Gleiche machen wie Du, er wird alleinige Entscheidung beantragen. Gehe davon aus, dass er seinen Antrag schon in der Schublade hat....Gelegenheit geben sich weiter zu rüsten und Argumente gegen mich zu sammeln?
Er wird damit argumentieren, dass das Kind ja schon im Kindergarten bei ihm war, dass Du unzuverlässig bist, eine Frau mit ständig wechselnden Partnern, er kann Kontinuität, eine Schwester und eine Mutter auffahren. Und er wird es tun.
Ich würde mich an Deiner Stelle darauf einstellen, dass Dir das ins Haus flattert!Oder den Urlaub verschieben und ihm im Glauben lassen mich steuern zu können, bis ihm das mit der Schulanmeldung ins Haus flattert?
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16.05.2018, 15:34
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
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16.05.2018, 15:42
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Siehst Du das wirklich so negativ?
Ich finde, es wäre für mich als Mutter sehr wohl von Belang, mit wem meine Tochter den Urlaub und damit ein oder zwei Wochen am Stück, Tag und Nacht, verbringt. Das mir der Vater mitteilt, wer alles mit von der Partie ist hätte für mich nichts mit "brav und folgsam" sondern mit ganz normaler Kommunikation zu tun.
Ich würde wissen wollen, wer da mit meinem Kind unterwegs ist. Ich kann mir auch keine Mutter aus meinem Umfeld vorstellen, der das egal wäre bzw. "nicht von Belang", wer da alles mit ihrem Kind durchs Land tourt.
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16.05.2018, 15:55Inaktiver User
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Wenn es gut klappen würde zwischen den beiden, wäre das wohl auch kein Problem.
Aber besteht nicht auch die Möglichkeit, dem anderen Elternteile das Kind im wahrsten Sinn des Wortes anzuvertrauen?
Mich würde es eben nicht interessieren, was der Vater mit seinem (unserem) Kind macht, weil ich schlicht denke, er wird schon das richtige tun, damit es dem Kind gutgeht.
Aber das immer wohlgemerkt unter dem Aspekt, dass beide auf der Elternebene angekommen sind und sich noch respektieren! Leider gelingt das nicht immer und es ist schade um jeden Fall, wo nicht.
Es leidet nicht nur das Kind, es leiden alle!
Aber das versuch mal, dem Partner beizubringen, der über die Gerichte und sonstige Scharmützel seine Trennung verarbeiten muss/will.
Mein Rat: Anwaltlicher Rat und dann entsprechend handeln und die 1 Woche Urlaub: Nun ja, Entscheidung der TE offen.
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16.05.2018, 16:26
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Uiuiui. Was für ein Narzist...
Meine Glaskugel sagt mir: wenn du das mit der Schule nicht durchsetzt wars das für die nächsten Jahre. Denn dann wird immer schön damit argumentiert, dass man deine Tochter ja nicht aus ihrem sozialen Umfeld nehmen kann (zumindest wenn es ihr prinzipiell beim Vater gut geht). Und spätestens ab der Pubertät wird sie auch die Wochenenden nicht immer wo anders verbringen wollen. Und spätestens wenns ihr mal schlecht geht kommt der Angriff: “du wolltest mich ja nicht“
Denn Wechselmodell könnt ihr ja ab Beginn der Schule vergessen.
Meine Glaskugel sagt mir auch, solltest du das alles “gewinnen“ wird sein Interesse an der Tochter abnehmen. Denn ihm geht es nicht um sie sondern um Macht.
Wäre dem nicht so, und ich vertue mich hier vollends, was ich euch wirklich von Herzen wünsche!, dann könnte man vielleicht überlegen das Wechselmodell so zu leben, dass deine Tochter in der Mitte lebt, ihr da eine Wohnung habt, sie ihren Lebensmittelpunkt und ihr abwechselnd dort lebt. Dieses Modell gibt es ja auch noch.
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16.05.2018, 16:31
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Nur, dass Dich das rein rechtlich in der Vaterzeit eben nunmal nichts angeht.

In einer normal funktionierenden Konstellation würde ich auch alles erzählen, aber bei einem Ex, der mir seit Jahren so in die Parade fährt, würde ich mich sehr mit Infos zurückhalten, um ihm keinesfalls Munition gegen mich zu liefern und meine Ziele zu erreichen. In der vorliegenden Konstellation finde ich es naiv und nicht sehr clever.
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16.05.2018, 16:45
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16.05.2018, 16:52
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Ich sehe das ja gar nicht so negativ wie die meisten hier.
Wo ist er ihr denn in die Parade gefahren? Ja, er wollte nicht, dass sie das Kind mit zu ihrem Kuraufenthalt nimmt. Aber nicht um ihr die Kur zu vermasseln - sie ist ja trotzdem gefahren - sondern weil er nicht ein paar Wochen auf seine Tochter verzichten wollte. Er hat angeboten, die Tochter jeweils an den Wochenenden abzuholen, das wollte die Einrichtung nicht. So hat er die Tochter während der Kur betreut und ist mit ihr gemeinsam in den Urlaub gefahren.
Ich möchte mal die Mutter sehen, die fröhlich winkt wenn der Vater mit dem gemeinsamen (Klein)-Kind einige Wochen in Kur fahren will.
Und ja, er wollte nicht das die Mutter gemeinsam mit ihrem damaligen Freund und der Kleinen verreist. Nun hat sie einen neuen Partner seit wenigen Monaten und ihm ist das noch zu frisch. Ich kann das schon ein wenig verstehen, ich würde auch nicht wollen das mein Kind mit seinem Vater und der jeweils aktuellen Freundin verreist. Aber natürlich habt Ihr alle recht: Verbieten kann er ihr das nicht, rechtlich hat er keinerlei Handhabe und sie kann das selbst entscheiden.
Ich sehe hier aber keinen Narzissten, keinen der ihr ständig in die Parade fährt sondern eigentlich einen offenbar liebevollen Vater, der sich so oft und gern um seine Tochter kümmert, wie sich das andere geschiedene Mütter nur wünschen könnten.
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16.05.2018, 17:21Inaktiver User
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Genau.
Und weil er ja seine Tochter so liebt, verweigert er dann mal eben eine Unterschrift für eine medizinisch begründete Verordnung, nur weil er vorher nicht gefragt wurde.
Natürlich hat das NICHTS damit zu tun, dass er die Mutter treffen will.
Manchmal wundere ich mich echt, wie blauäugig hier einige sind ... ich hoffe, die TE merkt jetzt, dass sie die Samthandschuhe ausziehen und aus ihrem Schäm-Dich-Eckchen raus muss.
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16.05.2018, 17:31Inaktiver User
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Ob er ein Narzisst ist, kann ich nicht beurteilen; aber es ist der Ex-Partner, an dem sich schon die Moderatorin versucht hat
. Betonung liegt auf "Ex", nur da ist er noch nicht angekommen!
Es ist nicht einfach für den Gesetzgeber, da eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden, wenn die Eltern konträr laufen. Dann gibts irgendwann eine Entscheidung, mit der alle leben müssen. Was jedoch nicht bedeutet, nach dieser stringent zu leben und Buchstabe für Buchstabe umzusetzen. Vielen hilft es aber, endlich zu akzeptieren, dass es so ist, wie es das Gericht festgelegt hat.
Ja - und auch das muss gesagt werden können: Viele brauchen es auch, weil sie mit ihrem Hin und Her alles nur viel schlimmer machen, als es ohnehin schon ist. Es gibt dann sicherlich noch die Hardcore-Typen, die sich auch an eine gerichtliche Entscheidung nicht halten, aber soweit wollen wir mal nicht gehen.
Und wenn die TE diejenige ist, die die Trennung herbeigeführt hat, dann hat er da noch dran zu knapsen. Es kann sein, dass er eine festere Bindung an die Tochter bekommen möchte, um der TE das Leben schwer zu machen. Aber noch sind die Gerichte so geeicht, dass Kinder bei der Mutter bleiben sollen im Streitfall. Da muss schon sonst was auf Seiten der Mutter vorliegen, dass dem Vater das Sorgerecht übertragen wird. Und da sehe ich bei der TE jetzt keine Schwierigkeiten. Auch wenn sie auf Partnersuche gewesen ist, tut dies der Sachlage an sich keinen Abbruch (es sei denn, es wird die "rote" Lampe rausgehängt
).
Ebenso gut kann er sich ja auch auf Partnersuche begeben. Gleiches Recht für alle. Und das wird er entweder schon tun oder irgendwann beginnen. Dürfte kein Argument gegen die TE sein!
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16.05.2018, 17:32
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Es war eine Mutter-Kind-Kur! Er hat der Tochter die Kur vermasselt und das nur, weil sein Ego es nicht hingekriegt hat, ein paar Wochen die Tochter der Mutter zu überlassen, noch nicht einmal unter Beobachtung. Es hat schon seinen Sinn, warum die Kinder während der Kur an den Wochenenden nicht zum anderen Elternteil nach Hause sollen! Wenn es ihm um die Tochter gegangen wäre, hätte er ihr die Kur ermöglicht, er hätte jedes WE hinfahren können und sich vor Ort ein Zimmer nehmen und sie besuchen.
Angeboten.....hahaha!Er hat angeboten, die Tochter jeweils an den Wochenenden abzuholen
Und hatte die ganze Nähe mit der Tochter, die er der Mutter auf keinen Fall zugesteht.So hat er die Tochter während der Kur betreut und ist mit ihr gemeinsam in den Urlaub gefahren.
Wenn es eine Vater-Kind-Kur gibt, warum denn nicht? Sorry, aber ich habe es nicht so mit Übermuttertum.Ich möchte mal die Mutter sehen, die fröhlich winkt wenn der Vater mit dem gemeinsamen (Klein)-Kind einige Wochen in Kur fahren will.
Nur, dass er dazu zwar eine Meinung haben kann, Einfluss nehmen steht im aber nicht zu! Er versteigt sich aber sogar dazu, der TE irgendwas zu verbieten. Einer erwachsenen Frau, lächerlich!Und ja, er wollte nicht das die Mutter gemeinsam mit ihrem damaligen Freund und der Kleinen verreist. Nun hat sie einen neuen Partner seit wenigen Monaten und ihm ist das noch zu frisch.
Wenn ich mit meinem Kind in meiner Zeit verreise, wäre es mir herzlich egal, ob Du als Mutter das gut findest oder nicht.Ich kann das schon ein wenig verstehen, ich würde auch nicht wollen das mein Kind mit seinem Vater und der jeweils aktuellen Freundin verreist.
Ich sehe einen dominaten Ex, der die TE rumschiebt wie es ihm gefällt und der sich gar nicht so wirklich um die Tochter sorgt, denn sonst hätte er ihr weder die Kur, noch Urlaube mit der Mutter und schon gar nicht den Logopäden verboten. Wo siehst Du denn da um die Tochter kümmern? Ich sehe nur bestimmen wollen.Ich sehe hier aber keinen Narzissten, keinen der ihr ständig in die Parade fährt sondern eigentlich einen offenbar liebevollen Vater, der sich so oft und gern um seine Tochter kümmert, wie sich das andere geschiedene Mütter nur wünschen könnten.



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