Geb doch mal bei goggle ein ""Gemeinsames Sorgerecht und Urlaub"
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Die Sorgeberechtigten haben nach § 1684 Abs. 2 BGB alles zu unterlassen haben, was das Verhältnis des Kindes zum jeweils anderen Sorgeberechtigten beeinträchtigt.
Verweigert einer völlig grundlos die Zustimmung, oder versucht so das Verhältnis des Kindes zum anderen Berechtigten zu stören, handelt er nicht im Sinne des Kindeswohls.
Ich rate dir einen Familienanwalt aufusuchen und dort eine Sorgerechtsvereinbarung schriftlich festzumachen.
Dann kann bei Auftreten solch einer Situation, wie Urlaub und Kur, der andere Sorgeberechtigte nicht aus Lust und Laune entscheiden
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Ergebnis 111 bis 120 von 218
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16.05.2018, 13:01
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
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Öffne die Augen und knutsche das Leben 
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16.05.2018, 13:01Inaktiver User
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16.05.2018, 13:05
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Zum Thema Urlaub: Ich würde einfach wie geplant fahren. Der Urlaub (= die Zeit) ist mit ihm abgesprochen, er hat in dieser Zeit nicht seine Tochter. Der Rest ist deine Verantwortung. Da gibt es auch nichts mehr zu diskutieren.
Schule: Gibt es bei euch Ganztagesbetreuung? Auch das könnte ja ein Argument für einen Schulort sein. Wann ist denn bei euch Einschreibung?Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
Christian MorgensternIn einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
- Ich habe meinen Sport gefunden.
Sommer 2021 - mehr als nur nasse Füße... reinklicken und mithelfen!
Moderatorin für:
Was bringt Sie aus der Fassung?Beziehung im AlltagTrennung und ScheidungÜber das KennenlernenForum für AlleinerziehendeReine Familiensache
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16.05.2018, 13:06Inaktiver User
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Du brauchst doch den Gerichtsweg nicht einzuschlagen. Leg den Urlaubsbeginn an einem Tag, an dem das Kind sowieso bei dir ist und dann fahrt ihr in den Urlaub. Vom Kindsvater verabschiedet ihr euch per SMS, aber erst dann wenn ihr unterwegs seid.
Laß ihn protestieren oder sonst was machen, um so mehr hast du in der Hand.
Es ist einfach lächerlich, wegen einer Woche Urlaub in so einen Tamtam zu machen.
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16.05.2018, 13:09Inaktiver User
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Ich kann die Gefühlslage ja schon verstehen, weil ich wegen Kind oft mit Gericht und Jugendamt zu tun hatte.
ABER, kann man sich als Eltern nicht einfach mal zusammen reißen des Kindes wegen?
Die Gründe des Scheiterns der Beziehung sind absolut keine Rechtfertigung für diesen Hickhack und das Gezerre um ein Kind!
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16.05.2018, 13:09
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Er wollte doch nur seine Tochter während der Kur abholen, was dann nicht möglich war. Das ist doch dann kein verbieten? Und während Kalou gekurt hat, hat er seine Tochter betreut.
Dass er ihr versucht zu verbieten, mit ihrem neuen Partner und Tochter in Urlaub zu fahren, ist nicht in Ordnung. Nur, warum lässt sich Kalou hier auf eine Diskussion ein? Die Urlaubszeit ist vereinbart, sie fährt in selbigen. Ende der Diskussion.Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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16.05.2018, 13:19
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Ich verstehe Deinen Grundgedanken und ich weiß, dass wenn man selbst betroffen ist, man die Dinge natürlich nicht mit Abstand sehen kann. Dein guter Vorsatz ist jedoch schon lange zum Scheitern verurteilt, weil nur Du mitarbeitest, Dein Ex einfach nur auf stur stellt. Es ist nicht Dein Fehler und Du kannst es alleine auch nicht lösen. Daher wäre schon vor Jahren ein Wechsel der Taktik Deinerseits nicht schlecht gewesen, um ihn etwas am Freiflug zu hindern. Daran ändert sich ja nicht, dass die Kleine mit beiden Elternteilen Umgang hat. Wie Du jetzt siehst, nimmt Dich Dein Ex null ernst, weil Du nie gegengehalten hast. Hier hättest Du Dir m.E. schon vor langer Zeit Respekt verschaffen können.
Verstehe ich völlig, jedoch wird das jetzt den Riesenkrach geben, vor dem Du Dich schon so lange fürchtest, denn er rechnet mit keiner Gegenwehr von Dir, weil Du immer weich warst. Ich glaube einfach, wärest Du von Anfang an etwas konsequenter gewesen, würde er sich jetzt nicht so viel rausnehmen.Nun, ist es aber eindeutig zu viel was er sich herausnimmt. Spätestens die gemeinsam getroffene Entscheidung von vor 3 Jahren, dass unsere Tochter an meinem Wohnort zu Schule gehen wird, lasse ich mir nicht vom Brot nehmen.
Daher muss ich bei Gericht die alleinige Entscheidungsbefugnis zur Anmeldung an einer Schule beantragen. Natürlich lege ich diese Vereinbarung mit bei.
Dem wird er sich nicht geschlagen geben, daher wird es wohl oder übel auf ein neues Gutachten, samt Befragungen unseren Kindes hinauslaufen. Wie gerne hätte ich der Maus das erspart.
Die Frage ist zu welchem Preis?
Viel Glück!
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16.05.2018, 13:27Inaktiver User
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Gibt eh kein Entrinnen vor dem "großen Ärger", wenn es denn sein soll.
Gibt nur 2 Fragen:
Mach ich mich jetzt gerade oder
lass ich mich weiter gängeln?
Kann aber durchaus sein, dass es eben keinen großen Ärger gibt, wenn Du Dich gerade machst.
Lässt Du Dich aber weiter gängeln, musst Du das mit Dir ausmachen Kalou.
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16.05.2018, 13:29
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16.05.2018, 14:03
AW: Vater untersagt Urlaub - Darf er das?
Kalou,
ich kann dich und deinen Wunsch nach Frieden ja verstehen. Ich bin auch wirklich ein großer Fan von gemeinsam erarbeiteten Lösungswegen, gern auch unter Moderation.
Nur müssen die von allen Beteiligten gewollt sein und genau das sehe ich hier nicht. Dein Ex zieht dich am Nasenring (=deine Tochter) durch die Manege und du gibst nach.
Du hast ein schlechtes Gewissen deiner Tochter gegenüber, weil du ihr keine heile Familie erhalten konntest, stimmts?
Du hattest deine Gründe für die Trennung, steh dazu. Es ist nunmal wie es ist.
Lies dir doch nur nochmal deine Antworten hier im Strang durch.
Während du immer noch überlegst, ob und wann es den Preis wert ist, damit du endlich mal aufbegehrst, sammelt er doch schon lange Argumente gegen dich. Du schriebst mehrfach, er vertraut dir da als Mutter nicht. Sprich, er sagt dir immer wieder durch die Blume, er hält dich nicht für eine gute Mutter.
So langsam sehe ich das Szenario, welches Chaos99 da seit geraumen Beiträgen zeichnet, nämlich auch.
Der überrennt dich im nächsten Jahr, wenn es um die Schule geht und mit jeder weiteren anstehenden Entscheidung.
Bei dem Mann funktioniert dieses weichgespülte Getue nicht. Da hilft auch kein Mediator oder weiß Gott was. Bei dem komst du nur mit glasklaren Ansagen und Konsequenzen weiter.
Während du nämlich eierdt, habdelt er einfach.
Darum solltest du jetzt aktiv werden.
Fang an, deine Grenzen zu markieren und sammle mal Argumente für dich. Und dokumentiere auch seine Aktionen, mit denen er dich torpediert. Auch das kann hilfreich sein.
Ein entsprechender Anwalt wäre m.E. sehr angeraten.Geändert von na_ich (16.05.2018 um 14:09 Uhr)


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