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27.03.2018, 09:20
AW: Sohn Volljährig_wie Kost Logis berechnen
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27.03.2018, 09:26
AW: Sohn Volljährig_wie Kost Logis berechnen
Natürlich meint die TE das.
Daraus zu basteln, sie hätte sich am Unterhalt für das Kind bereichert, ist einfach absurd.
Hätte der Vater keinen Unterhalt bezahlt, hätte sie (und sie hätte!!) den Sohn allein unterhalten.
Da der Vater aber Unterhalt zahlte, konnte sie diesen mitbenutzen, um den Sohn zu versorgen und hatte für sich - von ihrem Einkommen - etwas mehr.
So schwer kann es doch nicht sein, das zu verstehen!
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27.03.2018, 10:18Inaktiver User
AW: Sohn Volljährig_wie Kost Logis berechnen
Ich kenne die finanziellen Verhältnisse nicht, es passt aber irgendwie nicht zusammen, dass man sich auf der einen Seite eine Wohnung "vom Munde abgespart hat" (also sonst auf alles verzichtet hat) und auf der anderen Seite dann den kleinen Luxus aus dem Kindesunterhalt bezahlt hat.
Es ist halt in sehr vielen Familien so, dass Immobilie UND Urlaub UND Fitnessstudio nicht geht, unabhängig davon, ob man alleinerziehend ist.
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28.03.2018, 03:36
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03.04.2018, 13:01
AW: Sohn Volljährig_wie Kost Logis berechnen
Wir haben das damals so gelöst:
Mein Sohn wohnte weiterhin (bis 2 Jahre nach dem Abi) in der gemeinsamen Wohnung meines Mannes und mir.
Sein leiblicher Vater bestand darauf, dass der Unterhalt ab dem 18. Geburtstag an meinen Sohn ging (mein Sohn wollte das eigentlich gar nicht). Ich nehme auch an, der Vater dachte, ich hätte mir den Unterhalt immer für meinen persönlichen "Luxus" eingesteckt.
Da sich an der Wohnsituation und den anderen Kosten (Schülerticket, Fitnessstudio, Fußball-Verein, Reisen, Schulkram, Mitbenutzung Auto / Roller etc.) nichts geändert hat, hat mein Sohn den Unterhalt einfach an mich weiter überwiesen. Das war sein Vorschlag.
Ab seinem 16. Geburtstag hat er ohnehin von mir so viel Geld monatlich erhalten, dass er seine sonstigen Ausgaben (Kleidung, Weggehen, mal ein Computerspiel, Drogerieartikel, Frisör etc. - eben so Dinge des persönlichen Bedarfs) alleine bestreiten musste. Also sozusagen ein Taschengeld+. Ich weiß aber nicht mehr wie viel das war und wurde im Zuge des Älter-Werdens auch entsprechend angepasst. Ein Bisschen hat er sich durch Medikamente Ausfahren hinzu verdient.Apprenti
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06.04.2018, 13:41
AW: Sohn Volljährig_wie Kost Logis berechnen
Was soll der Käse mit „(über-)behütet“, oder „nicht aufs Leben vorbereitet“?
Erzähl mir bitte nicht, Du hättest als SCHÜLERIN Dein komplettes Leben gemanaged?
Ja, das mag es geben, daß Teenager erwachsen agieren müssen, weil ihre Eltern, warum auch immer, das nicht auf die Reihe bekommen. Das ist aber nicht die Regel, und bedauernswert. So sollte es nicht sein müssen.
Dieser gerade volljährig gewordene junge Mann ist aber gerade Schüler - und da ist es durchaus das übliche Vorgehen, daß Eltern das Gros der Lebensorganisation managen. Das „Selbständigsein“ kommt mit Berufsausbildung oder Studium, finde ich. Da gehört es hin! Da sind die Eltern dann quasi als Coach gefordert.
Via Taschengeld mit Geld umgehen lernen - also zum Beispiel auch ein Kleidungsbudget zu haben, oder Geld für den „Schulgedönsbedarf“ sollte so ab 15, 16 dazugehören.
Wobei es praktisch so aussieht - Mädels kaufen ihre Klamotten tatsächlich, Jungs bekommen sogar (oder insbesondere) die Unterhosen von Mama gekauft - da macht es dann Sinn, entsprechend Geld „einzubehalten“.
Mir tun die Kinder leid, die mit 18 Knall auf Fall erneut in Scheidungsdifferenzen der Eltern reingezogen werden.
Und das passiert meistens, da der Barunterhaltspflichtige (meist der Vater) erst meint, nix mehr zahlen zu müssen (Kind ist ja volljährig), dann sauer wird, wenn man ihm sagt „oh doch“, und dann dem/der Ex einen malen will, indem das Kind instrumentalisiert zu werden versucht wird - „Du bekommst das Geld jetzt selbst, damit die Mutter das nicht mehr für ihren Luxus ausgibt.“
Da hat der gesetzliche Sachverhalt ihnen nicht Gutes getan.Geändert von Sacrebleu (06.04.2018 um 14:50 Uhr)
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06.04.2018, 14:48
AW: Sohn Volljährig_wie Kost Logis berechnen
Naja, man kann ja immer das Böswilligste annehmen, das geht schon...
Wenn ich mein Kind zu 100% alleine von meinem Geld finanzieren muß, kann ich mir von meinem Geld natürlich vieles nicht leisten, weil ich es nun mal für das Kind ausgeben muß.
Wenn der andere Elternteil seiner Unterhaltsverpflichtung nachkommt, habe ich nunmal mehr von meinem Geld übrig, weil ich es nicht für das Kind ausgeben muß, und kann es für meinen Pseudo-Luxus ausgeben.
Wieso Pseudo?
Ganz einfach:
Wenn man es was am Kreuz hat (wie die TE) ist permanentes Fitnesstudio quasi lebensnotwendig - ohne droht irgendwann Arbeitsunfähigkeit. Und die KrankenKasse zahlt nur kurze Zeit, der Rest ist unverschämtereise Privatvergnügen.
Und Urlaub - ich denke, man kann davon ausgehen, daß Mama-mit-Kind-Urlaub gemeint ist, nicht die Konstellation „Mama macht regelmäßig Luxuswellness, und Kind lebt mit Schlüssel um den Als von Billigkonserven“. Ich halte Urlaub als solchen nicht für Luxus. Und das sehen wohl die meisten so. Wenn mn sich diesen garnicht mehr leisten kann, ist man tatsächlich „arm“.
Was auf die meisten Alleinerziehenden ohne Unterhalt zutrifft (auch wenn es dank geändertem Vorauszahlungsverfahren jetzt besser ist).
Und ob nun Miete oder Eigentumserwerb... kleines Preisupdate, je nach Region ist Kaufen billiger als mieten (für dieselbe Objektgröße/Objektqualität). Also gibt es da auch nichts drüber zu meckern!
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26.08.2018, 17:16
AW: Sohn Volljährig_wie Kost Logis berechnen
Ich gebe mal ein Update über meinen Enkel, der ja den Grundwehrdienst nun abgeschlossen hat.
Insbesondere das bisher angespannte Verhältnis von Mutter und Sohn hat sich grundsätzlich verändert. Mama holt ihn jeden Woche aus der Kaserne ab, wäscht seine Klamotten und der Junge schläft gründlich aus. Wecken in der Kaserne ist um 5 Uhr. Sie bringt ihn Sonntagsabend mit den gebügelten Sache bis zum Kasernentor. Eine richtige Soldatenmutter.
Er hat noch sein Zimmer und wird es behalten, denn er wird zum September zu einem anderen Standort verlegt. Er könnte mit öffentlichen Verkehrsmitteln recht gut nach Hause kommen, aber Mama freut sich, wenn er wenigstens am Wochenende zu Hause ist. Er bezahlt 280 € für sein Zimmer, das Abholen und Hinbringen und die Wäschepflege. Hat er von sich aus angeboten.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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26.08.2018, 20:21Inaktiver User
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