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  1. Avatar von Brombeerkatze1
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    AW: Wunschkind und er hat mich in der Schwangerschaft verlassen!

    Nein, Ila, er ist ein erwachsener Mann! Er hätte zu jedem Zeitpunkt stop sagen können (und müssen) wenn er das nicht will.

    Außerdem spricht die TE vom gemeinsamen Wunschkind - ich glaube ihr das einfach mal.

    Das erwarte ich von einem Mann, dass er sich vor der Schwangerschaft mit seinen Befindlichkeiten und Unsicherheiten auseinander setzt.
    Er kann ja noch nichtmal einen Grund nennen...unreifer geht es ja wohl kaum - und verantwortungsloser auch nicht

  2. gesperrt
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    AW: Wunschkind und er hat mich in der Schwangerschaft verlassen!

    Als ob es das nicht gäbe: dass jemand sein Verhalten nicht erklären kann, vielleicht sich selbst nicht einmal und Anderen schon gar nicht. Vielleicht aber weiß er es und glaubt, mit verbalen Ausflüchten die TE zu schonen. Weil er eben nicht brutal sagen will: Du, mir wurde das schon lange zu viel. Dann müsste er erklären, warum er nicht schon vorher die Reißleine gezogen hat. Richtig, aber Menschen verhalten sich eben nicht immer rational und schon gar nicht, wie sie sollte.
    Vielleicht stimmt es aber auch: er weiß es selbst nicht so recht, er wurde von der Situation überrollt. Kann durchaus sein, dass sich das alles wieder regelt und er in die Spur zurückfindet. Kann auch sein, dass er einfach ein Idiot ist.
    Was hilft das?

  3. Moderation Avatar von Sternenfliegerin
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    AW: Wunschkind und er hat mich in der Schwangerschaft verlassen!

    Liebe Geheimeleserin,

    Zitat Zitat von Geheimeleserin Beitrag anzeigen
    ... wie der Titel schon sagt, war es von uns beiden auch so gewollt. Er sagt bis heute es ist ein Wunschkind und aus Liebe gezeugt.

    Und plötzlich hat er mich verlassen, weil er sagt er wűrde mich nicht mehr lieben. Er kann mir keinen Grund nennen und er sagt
    *momentan* sieht er keine Chance und schließt es für die Zukunft aber nicht aus.
    Zunächst einmal mein Mitgefühl, daß Du nun in dieser Situation bist.

    Verstehen kann ich den Mann nicht, wenn vor kurzem nichts Gravierendes vorgefallen ist und er gleichzeitig selbst sagt, das Kind wurde- letztlich noch vor relativ kurzer Zeit- in Liebe gezeugt.
    Für mich passen diese Aussagen nicht zueinander und ich glaube, ich würde das unbedingt verstehen und "klären" wollen.

    Ich wűrde ihn immer noch viel Bedeuten. Er bezahlt alles weiterhin mit und möchte mich auch nach der Geburt weiter Unterstützen.
    Kann es sein, daß er Panik vor der "allumfassenden Verantwortung" hat?
    Denn die finanzielle scheut er ja offensichtlich glücklicherweise nicht.

    Zitat Zitat von Geheimeleserin Beitrag anzeigen
    Bei unseren Treffen fühlt es sich so vertraut an, gemeinsame Essen, Filme schauen, Einkaufen gehen usw. Warum macht er dies alles wenn er doch keine Beziehung möchte???
    Ich kann auch verstehen, daß Du ihn immer noch, fast auf Paarebene, triffst, aber auch da finde ich sein Handeln nicht logisch.
    Er reduziert also den - liebevollen - Kontakt auch nicht.

    Zitat Zitat von Geheimeleserin Beitrag anzeigen
    Wir sehen uns zwei mal die Woche, einmal zum Vorbereitungskurs
    und einmal so... wo wir gemeinsam Essen, Reden, Film schauen, Einkaufen...Ja wahrscheinlich Sollte ich richtig wütend sein, bin ich auch etwas...hab halt immer noch Hoffnung und möchte auch für unser Kind ein gutes Verhältnis zu ihm haben. Hab Angst davor Wütend zu sein...aber ich weiß auch nicht wie lange ich noch so Standhaft bleiben kann...
    "Habe Angst davor, wütend zu sein".
    Ach Mensch, dabei ist das doch gerade das verständlichste Gefühl überhaupt.
    Wut und Schmerz, ich denke, diese kannst und solltest Du ihm ruhig zumuten.

    Ich denke, es ist auch komplette Verwirrung, weil Euer zweites Treffen ja eigentlich wie Partnerschaft oder Beziehungsanbahnung wirkt.

    Zitat Zitat von Geheimeleserin Beitrag anzeigen
    Ja zweimal die Woche. Zum Vorbereitungskurs wollte er gerne dabei sein, was ich auch nicht verstehen kann, da es Ja ein '' Paarkurs'' ist. Bei der Geburt, wird er dabei sein dürfen.
    Darf ich Dir (und gerne auch allen anderen Müttern) hier mal eine Frage stellen?
    Ich selbst habe nie eine eigene Geburt erlebt, aber ich würde denken, daß mir diese Zeit zu intim wäre, um sie mit einem Mann, der nicht mehr mein Partner sein möchte, also mit meinem Ex, zu teilen?!

    Der Schmerz, die meist etlichen Stunden, eben all die natürlichen, aber eben doch intimen Geschehnisse rund um die Geburt.

    Ja, das Kind wurde gemeinsam gezeugt, aber ein Geburtsverlauf ist ja nun mal rein bilologisch wie auch emotional eine ganz andere Hausnummer.

    Möchtest Du ihn denn wirklich aus tiefstem Herzen - nach dieser Trennung- noch dabei haben oder ist das eigentlich nur ein reines Zugeständnis an ihn, weil er der Vater ist?



    Vermutlich hast du recht und ich sollte mal alles vor ihm raus lassen.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



    Moderatorin in den Foren:
    Beziehung im Alltag, Der "gebrauchte" Mann und im Tierforum
    - ansonsten normale Nutzerin
    Geändert von Sternenfliegerin (12.03.2018 um 12:37 Uhr) Grund: ich schenke mir ein t in Zeit.


  4. Registriert seit
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    AW: Wunschkind und er hat mich in der Schwangerschaft verlassen!

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Darf ich Dir (und gerne auch allen anderen Müttern) hier mal eine Frage stellen?
    Ich selbst habe nie eine eigene Geburt erlebt, aber ich würde denken, daß mir diese Zei zu intim wäre, um sie mit einem Mann, der nicht mehr mein Partner sein möchte, also mit meinem Ex, zu teilen?!
    Ich glaube, diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Zunächst einmal fühlt es sich für die TE vielleicht auch noch gar nicht so recht wie ihr Ex an - klar hat sie verstanden, dass er die Beziehung nicht mehr will, aber ob das in ihrem Herzen schon angekommen ist?
    Dann ist es ein Wunschkind, was von beiden herbeigesehnt, herbei"gearbeitet" wurde. Da kann es auch ein abgekoppeltes Gefühl von der Beziehung sein, dass das "Projekt Kind" eben weiterhin gemeinsam verfolgt wird.

    Rein von der Sache her finde ich die Vorgehensweise der TE sehr gut, um zwischen Vater und Kind eine Bindung aufzubauen und überhaupt zu ermöglichen. Auch Väter brauchen die Zeit der Schwangerschaft, um sich auf die neue Situation einstellen zu können, mitzuwachsen. Je mehr er daran teilhaben darf, desto besser ist es.

    Die Geburt....tja, schwer zu sagen. Für die TE ist der Vater womöglich einfach die vertrauteste Person und ja, das wäre dann auch für mich die erste Wahl. Man weiß vor der Geburt des ersten Kindes sowieso nicht, was einen da erwartet und da ist es einfach wichtig, jemanden dabei zu haben, der einen im Zweifelsfall gut kennt, der vielleicht auch theoretisch dies oder das aus dem Geburtsvorbereitungskurs schon gehört hat (das will ich auf keinen Fall, das fühlt sich gut an).

    Solange es sich für die TE stimmig anfühlt, würde ich ihn zur Geburt mitnehmen. Lieber zeige ich mich so intim vor meinem Ex-Partner - der mich ja sowieso schon intimer kennt als alle anderen - als allein zu sein oder Freunde/Verwandte mitzunehmen. Außerdem hat das den Nebeneffekt, dass er sein Kind auf die Welt kommen sieht. Das ist doch nochmal was ganz anderes, als irgendwann später ein gewickeltes und gewaschenes Baby präsentiert zu bekommen mit den Worten: Das ist jetzt deins.
    Finde ich gut für die Vater-Kind-Bindung. Ist kein Garant, aber immerhin ein guter Start.

    Ach ja: Sobald die Geburt in vollem Gange ist, ist einem Intimität sowieso herzlich egal. Das Bedürfnis danach kommt dann erst später wieder :)))

  5. Avatar von Brombeerkatze1
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    AW: Wunschkind und er hat mich in der Schwangerschaft verlassen!

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    Darf ich Dir (und gerne auch allen anderen Müttern) hier mal eine Frage stellen?
    Ich selbst habe nie eine eigene Geburt erlebt, aber ich würde denken, daß mir diese Zei zu intim wäre, um sie mit einem Mann, der nicht mehr mein Partner sein möchte, also mit meinem Ex, zu teilen?!

    Der Schmerz, die meist etlichen Stunden, eben all die natürlichen, aber eben doch intimen Geschehnisse rund um die Geburt
    Nein, ich würde das auf gar keinen Fall wollen.
    Ein Mann der mich in der Schwangerschaft im Stich lässt - zu dem hätte ich keinerlei Vertrauen mehr.

  6. Avatar von schafwolle
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    AW: Wunschkind und er hat mich in der Schwangerschaft verlassen!

    Zitat Zitat von Sternenfliegerin Beitrag anzeigen
    ... ich würde denken, daß mir diese Zei zu intim wäre, um sie mit einem Mann, der nicht mehr mein Partner sein möchte, also mit meinem Ex, zu teilen?!
    Das sehe ich auch so bzw. würde es nicht wollen.

    Ich schrieb ja, dass ich den leisen Verdacht habe, dass eben diese
    Einbindung in sehr intime Vorgänge die Beziehung wieder herstellen
    soll. Diese Denkweise - wenn sie denn zutrifft - könnte für eine ziemlich
    Enttäuschung sorgen.

    Ob Väter eine engere Bindung an die Kinder, bei deren Geburt sie
    anwesend waren, haben, wage ich persönlich zu bezweifeln bzw. meine
    eigene Erfahrung bestätigt diese Annahme überhaupt nicht.


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    AW: Wunschkind und er hat mich in der Schwangerschaft verlassen!

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich schrieb ja, dass ich den leisen Verdacht habe, dass eben diese
    Einbindung in sehr intime Vorgänge die Beziehung wieder herstellen
    soll. Diese Denkweise - wenn sie denn zutrifft - könnte für eine ziemlich
    Enttäuschung sorgen.
    Falls das so ist, kann das gewaltig nach hinten losgehen. Ich kenne Fälle, in denen sich der Mann nach der Geburt getrennt hat, weil er den Anblick dieses "Vorgangs" nicht verwinden konnte und anschließend keine Paar-Beziehung mit seiner Frau mehr führen konnte.

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ob Väter eine engere Bindung an die Kinder, bei deren Geburt sie
    anwesend waren, haben, wage ich persönlich zu bezweifeln bzw. meine
    eigene Erfahrung bestätigt diese Annahme überhaupt nicht.
    Falls du dich auf mein Post beziehst: So habe ich das nicht gemeint. Ich persönlich kenne auch keinen Zusammenhang zwischen Geburt dabei sein und engerer bzw. nicht engerer Beziehung zum Kind bzw. ich kenne beide Varianten aus beiden Situationen. Ich weiß aber, dass es für die meisten Väter (fast alle), die ich kenne und die dabei waren, eine sehr große Bedeutung hatte.


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    AW: Wunschkind und er hat mich in der Schwangerschaft verlassen!

    Ich würde mir das auch nochmal gut überlegen, ob man ihn bei der Geburt dabei haben will. Ich habe mich in der Schwangerschaft getrennt und wollte ihn auf gar keinen Fall dabei haben. Und muss sagen, dass es genau die richtige Entscheidung war. Irgendwie war das für mich eine Situation, wo ich wirklich Null Kontrolle mehr über mich hatte und es sich zeitweise auch irgendwie würdelos angefühlt hat. Da wollte ich hauptsächlich eine kompetente Hebamme dabei haben. Zusätzlich habe ich noch meine Mutter dabei gehabt, die sich eher im Hintergrund gehalten hat. Das ist so ne Ausnahmesituation, da wollte ich nur Menschen, denen ich zu 100% vertraue.


  9. Registriert seit
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    AW: Wunschkind und er hat mich in der Schwangerschaft verlassen!

    Zitat Zitat von MissDelisha Beitrag anzeigen
    Zusätzlich habe ich noch meine Mutter dabei gehabt, die sich eher im Hintergrund gehalten hat.
    Das wäre für mich z.B. unvorstellbar gewesen, auch wenn das im Freundeskreis weit verbreitet war. Ob Mutter oder Freundin - da wäre ich dann lieber mit Hebamme allein gewesen.
    Die TE sollte tun, wonach ihr ist. Das ist im Zweifelsfall immer das Beste. Raten kann man ihr da gar nichts, weil Menschen da einfach vollkommen unterschiedlich empfinden.

  10. Avatar von schafwolle
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    AW: Wunschkind und er hat mich in der Schwangerschaft verlassen!

    Zitat Zitat von Denise71 Beitrag anzeigen
    Falls du dich auf mein Post beziehst: So habe ich das nicht gemeint. Ich persönlich kenne auch keinen Zusammenhang zwischen Geburt dabei sein und engerer bzw. nicht engerer Beziehung zum Kind bzw. ich kenne beide Varianten aus beiden Situationen. Ich weiß aber, dass es für die meisten Väter (fast alle), die ich kenne und die dabei waren, eine sehr große Bedeutung hatte.
    Ja, ich hatte mich auf Deinen Beitrag bezogen - und ihn wohl falsch
    verstanden.

    Dieser Differenzierung zwischen "Beziehung" und "Bedeutung" schließe
    ich mich an.

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