Ach, mir ist noch was eingefallen ;-)
So kurze Zyklen deuten ja (meines Wissens nach ) auf einen Progesteronmangel hin und da Progesteron wichtig ist für die Einnistung der befruchteten Eizelle, wäre das ja vielleicht ein weiterer Hinweis dafür , dass eine Schwangerschaft extrem unwahrscheinlich wäre...
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19.02.2018, 13:49
AW: Fühle mich wie im falschen Film... (Vorsicht lang!)
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19.02.2018, 13:51Inaktiver User
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19.02.2018, 13:54
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19.02.2018, 15:10
AW: Fühle mich wie im falschen Film... (Vorsicht lang!)
Hallo Cariad, ja es sind tatsächlich verschiedene Themen die mich beschäftigen... Mein Ex ist eins davon...
Danke, dass du versucht mich wegen der Schwangerschaftsangst zu beruhigen und es so sachlich siehst.
LG
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19.02.2018, 15:40
AW: Fühle mich wie im falschen Film... (Vorsicht lang!)
Haha, ja wenn Angstgedanken nicht so was irrationales hätten. könnte ich das wohl, denn es war entsprechend meines Zyklusses kein wirklich gefährlicher Tag.
Bitte lest euch bzgl der Wirkweise der Pille danach selbst ein. Sie wirkt wirklich und ausschließlich nur vor dem Eisprung, und nur dadurch dass sie den Eisprung hormonell um 5 Tage verschiebt. Dass ich in der Nacht auf Samstag noch ca. 1 Tag VOR meinem Eisprung stand, kann ich mir auch mit viel Fantasie nicht vorstellen.
Ggf, und auch das wäre schon mega Schicksal bei meinen kurzen Zyklen, kann er vielleicht noch am Freitag erfolgt sein, also kurz vor dem Sex herum.
Aber als ich dann gelesen hab, dass eine Gabe der Pille (ggf. eine Befruchtung wäre bereits erfolgt weil der Eisprung schon war bzw nicht mehr verhindert werden konnte) theoretisch eine Einnistung des Eies sogar hormonell eher noch fördert, habe ich davon abgesehen mir diese Pille zu holen.
Als bessere, aber auch unbekanntere Option wird jedoch auf allen Informationsseiten die Spirale danach empfohlen.
Daher morgen früh Termin bei meinem Gynäkologen, und sofern möglich mir diese einsetzen lassen. Auch das wird aller Wahrscheinlichkeit nach wohl mega übertrieben sein und vielleicht rät der Arzt auch davon ab, wenn ich die ganze Geschichte erzähle. Wir werden sehen.
Was ich Samstag wohl noch gemacht habe, war mir einen Ovulationstest zu besorgen. Hätte dieser angezeigt, dass tatsächlich (entgegen aller Wahrscheinlichkeit und völlig entgegen meines Zyklusses!) doch ein Eisprung kurz bevorsteht, dann hätte ich mir auch die Pille danach geholt.
So hielt ich es aber nach Abwägung aller Fakten und einer gründlichen Informationsecherche für die beste Lösung diese Pille nicht zu nehmen und lieber auf die Danach-Spirale zusetzen. Zumal ich auf Hormone ja auch mega krass empfindlich reagiere und auch keine Pille vertrage. Daher die Pille zur Verhütung auch nicht nehmen kann. Die Spirale zwar ebenfalls nicht, wie bereits beschrieben wird sie mir evtl keinen Schutz bieten wegen Verrutschungsgefahr, jedoch wird sie ja auch nicht zu diesem Zweck eingesetzt. Sie erzeugt wohl eine sterile Entzündung der Gebärmutter und verhindert dadurch die Einnistung eines Eies. Natürlich ist es als Nachverhütungsmethode eine teure Sache, die ich zur Berühigung meiner Paranoia aber in Kauf nehme. Die Spirale muss bis Mittwoch eingesetzt sein, damit sie noch wirken kann. Zeitlich liege ich da also im Rahmen. Ich werde euch auf dem laufenden halten! Danke euch und lg
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19.02.2018, 16:00
AW: Fühle mich wie im falschen Film... (Vorsicht lang!)
Hallo Lenny, ja das sind auch so meine Gedanken/Hoffnung. Progesteronmangel aufgrund bevorstehender Wechseljahre. Auch das spricht wenig für eine weitere Schwangerschaft. Danke dir!
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19.02.2018, 16:02Inaktiver User
AW: Fühle mich wie im falschen Film... (Vorsicht lang!)
Du solltest lieber an diese heiße Nacht denken statt dich völlig verrückt zu machen.
Junger lover - klingt doch super!
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19.02.2018, 16:17
AW: Fühle mich wie im falschen Film... (Vorsicht lang!)
Ich glaube du solltest von zukünftigen ONS Abstand nehmen, obwohl...jetzt wärst du ja informiert.
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19.02.2018, 16:33
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19.02.2018, 19:43
AW: Fühle mich wie im falschen Film... (Vorsicht lang!)
Ihr Lieben habt ja Recht. Ich finde es z. B. auch selbst super schade, dass diese Wahnsinns Nacht durch meine Ängste und Chaos Gedanken so überschattet worden ist. Ich bin ein freier, getrennter Mensch, der dem Ex keine Rechenschaft schuldig ist und der es ausserdem sowieso nicht erfahren wird. Der ONS war toll, da gibt es gar nichts dran zu rütteln. Eigentlich würde er sogar nach Wdh schmecken, da diese beidseitige Anziehung uns schon beide sehr geflasht hat an dem Abend. In Anbetracht meiner irrationalen Ängste würde ich mich aber wohl nur wieder verrückt machen, ausser vielleicht kurz vor den Tagen. Leider kommen diese aktuell ja bereits meist nach 3 Wochen, da ist das Zeitfenster zwischen "sich halbwegs sicher fühlen" und "Ups, da ist schon die Periode" leider sehr kurz. Vielleicht so 4 Tage im Monat... Und während der Periode habe ich aufgrund mega starker Blutungen, da gar keine Lust zu. Und schon gar nicht mit nem ONS, bzw ohne festen Partner.
Vielleicht würde mich für weitere Erlebnisse zukünftig eine Mischung aus Diaphragma, Kondom und Spermizid mehr beruhigen. Ganz auf Sex möchte ich ja eigentlich nicht verzichten :) und eine OP möchte ich eigentlich auch nicht.
Gleichzeitig arbeite ich daher auch an den Ängsten. Mache seit letztem Sommer eine Psychotherapie und Ängste sind da auch ein Thema. Hatte heute Nachmittag meine wöchentliche Therapiestunde und hab dem Therapeuten natürlich auch von dem Ganzen erzählt.
Dabei sind wir auf einen interessanten Zusammenhang gestoßen.
Mein zweiter Sohn ist nämlich nicht nur, wie bereits geschrieben, entgegen aller Wahrscheinlichkeiten gezeugt worden, wir hatten auch noch das Pech uns in der Frühschwangerschaft mit einem Herpes Virus (CMV) infiziert zu haben. Auch da durchbrachen wir alle Statistiken, denn die Gefahr sich zu infizieren liegt nur bei wenigen Prozenten. Dass das Virus dann noch die Plazenta erreicht, trifft wiederum nur einen geringen Prozentsatz der Infizierten. Aber auch dies passierte uns leider, wie die Fruchtwasseruntersuchung ergab. Was dann aber auch erstmal noch nicht unbedingt etwas bedeuten soll. Denn nicht jedes Kind wird dann gleich krank. Doch auch das passierte uns. Der kleine lag auf Leben und Tod und konnte nur durch ständige Bluttransfusionen, die ihm per Nabelschnurpunktionen gegeben wurden, überleben. Die gesamte Schwangerschaft über wussten wir nicht, wie schwer krank oder behindert der Kleine zur Welt kommen würde. Ich musste über mehrere Monate wöchentlich immer wieder für einige Tage ins KH wegen der Bluttransfusionen. Es war eine unglaublich belastende und sorgenvolle Zeit damals, zumal ich ja noch mein andres Kind, damals etwas über ein Jahr alt, zu betreuen. Dazu die Angst ein schwerstbehindertes Kind zur Welt zu bringen. Als der Kleine dann geboren wurde, war es eine kleine Sensation, dass er obwohl er so schwer erkrankt war, keine Behinderungen hatte. Die ersten beiden Lebensjahre hätte zwar immer noch was nachkommen können, aber hier haben wir dann glücklicherweise auch die Statistik durchbrochen. Er ist nämlich bis heute kerngesund. Daran hatte so wirklich niemand geglaubt. Ein echtes Wunder. Die Belastung der damaligen Zeit scheint sich jedoch in mir verfestigt zu haben, jedenfalls wurde sie durch den ONS und Panik vor einer weiteren Schwangerschaft erneut angetriggert, so mein Therapeut. Erst als vorhin die Tränen flossen, nachdem ich die ganzen Sorgen von damals noch mal hochgeholt und zugelassen und mir eingestanden hab, dass das alles obwohl schon fast 6 Jahre her, immer noch in mir schwelt und nicht richtig verarbeitet wurde, geht es mir langsam besser.
Sehe jetzt vielmehr, dass es tatsächlich sehr sehr unwahrscheinlich wäre schwanger geworden zu sein. Zu viele Faktoren sprechen dagegen. Es ist einfach mehr nur in meinem Kopf. Daher mal schauen was der Arzt morgen so sagt und ob ich die Spirale dann einsetzen lasse oder eher nicht. Es war ja nichtmals eine Panne...
Einen schönen Abend Euch!
LG
Nic


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