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    AW: Vater kümmert sich nicht

    Oh Mist, tut mir echt leid was dir da passiert ist!
    Ich denke dein Sohn kann sich glücklich schätzen eine liebe Mutter zu haben. Du bist für ihn da und liebst ihn. Und bestimmt gibt es auch genug andere Menschen, die ihn lieben und es werden noch einige dazukommen. Dein Sohn wächst dort hinein in die Geschichte. Es ist nicht so als wäre er eine Vater-Mutter-Kind-Familie gewöhnt und plötzlich ist der Vater weg. Der ist einfach nie da. Natürlich wird er irgendwann mal fragen. Aber da würde ich dem Kind eher begreiflich machen, dass es halt manchmal Menschen gibt, die sich nicht gut verhalten und das mit ihm selbst absolut nichts zu tun hat. Da wirst du schon eine Erklärung finden!

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    AW: Vater kümmert sich nicht

    Danke für Eure Antworten! Ich kann heute nicht so darauf eingehen, da wir beide ziemlich krank sind mit Fieber etc. Ich gehe jetzt mal ins Bett. Aber es ist sehr hilfreich für mich, was Ihr so geschrieben habt! Danke

  3. gesperrt

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    AW: Vater kümmert sich nicht

    Gute Besserung euch Beiden! Kümmere dich um das jeweilige Jetzt und mach dir keine unnötigen Sorgen um Phantom-Probleme. Dass du sie hast, ist verständlich und es ist sicher gut, wenn du sie aus- und ansprichst. Nur wenn man die Geister beim Namen nennt, verschwinden sie. Freu dich an deinem Kind, das du dir so sehr gewünscht hast.

  4. Inaktiver User

    AW: Vater kümmert sich nicht

    Zitat Zitat von raui Beitrag anzeigen
    Ich weiss, dass ich den Vater so nehmen muss, wie er ist.
    Und klar geht es um meine eigene Verletztheit, aber wirklich nur in Bezug auf meinen Sohn! Es geht nicht um mich persönlich!

    Wie sollte ich auch nicht verletzt sein, wenn der eigene Sohn vom Vater nicht beachtet wird. Ich bin ja nicht aus Stein und ein sensibler Mensch. Ich weiss auch, dass es für meinen Sohn besser wäre, ich würde mich nicht dran aufreiben, aber es ist als Aussenstehender leicht gesagt, man solle cool und souverän mit der Situation umgehen. Wie oft habe ich schon gesagt bekommen, dass das Kind meine Angespanntheit und Traurigkeit spürt. Und dabei auch indirekt den Vorwurf, ich wäre ja dran schuld, dass er zum Bsp. ein Schreikind war. Ich wäre auch lieber darüber hinweg und völlig cool.

    Ich werde meinem Kind auch nicht guten Gewissens sagen können, dass der Papa sich um eine andere Familie kümmern muss. Wieso auch? Bloß weil ich als Partnerin nicht mehr gewollt bin, soll auch das Kind mit leiden? Er hat eine Verantwortung übernommen. Das Kind kann nichts dafür! Wieso muss ich jetzt akzeptieren, dass die andere Familie wichtiger ist? Und nein, ICH will ihn als Partner nicht zurück! Ich will nur, dass er Verantwortung für seinen Sohn übernimmt! Das geht doch bei anderen getrennten Familien auch!

    Ich habe das alleinige Sorgerecht, aber er wollte im Nachhinein das Sorgerecht mit haben. Auf die Großeltern möchte ich jetzt nicht eingehen. Sie können sich aus verschiedenen Gründen nicht so kümmern und darum geht es mir auch nicht.
    Du mußt gar nicht akzeptieren, dass die andere Familie wichtiger ist. Sie ist es einfach.

    Meinem Ex-Mann war und ist die Arbeit wichtiger und deshalb gab es die Söhne für ihn nur dann, wann und wenn er sie wollte. Er ist Workaholic und lebt für seine Firma und zudem hat er soziopathische Züge, die ihn anders machen. Er kann nicht und er will nicht und damit musste und muss ich leben.

    Er bestimmt die Regeln. Er ist auch so sehr ausgeklügelt in seinem Geflecht, dass er das Jugendamt und auch das Gericht hinters Licht geführt hat. Ein bisschen nachvollziehbare Wahrheit verquickt mit einer fassungslos machenden Phantasie. Da blieb mir der Atem stehen und das Gericht war überzeugt.

    Das gibt es alles. Ich hatte keinen Staranwalt und wollte auch keinen. Meine Anwälte waren immer geradlinig, was mir jetzt zeigt, dass Geradlinigkeit in unserer heutigen Gesellschaft ebenso wenig gefragt ist wie Rechtschaffenheit, Ehre und Anstand. Alles Werte, die in Zeiten des Internet keinen mehr interessieren. Und in diesem sind wir als alleinerziehende Mütter angekommen.

    Einem Zeitalter, in dem man alles frei wählen kann: den Ehemann, den Erzeuger der Kinder, den Schulplatz, die Art und Weise der Beerdigung. Aber letztendlich macht genau deshalb jeder was er will, denn es gibt keinen einheitlichen Verhaltenskodex mehr und keine Richtlinie aus Familie, Tradition oder Gesellschaft.

    Tja, dann stehen wir da. Haben ein Kind. Sogar per Kinderwunsch e.V. und fühlen uns zurecht verarscht. Aber jeder hat letztendlich seinen eigenen und den gilt es, zusammen mit all denjenigen, die uns anvertraut sind, zu retten!!

    Ein Mensch übernimmt genau für das Verantwortung, was ihm was wert ist. Und als ich deine ersten Worte las, war mir schon klar, dass dein Mann die Frau favorisiert, bei der das Baby ohne technische Hilfsmittel einfach so kommt. Nämlich ohne, dass er bei einer Frau zuerst seine Männlichkeit beweisen muss. Das muss ja eigentlich furchtbar sein. Frau will Kind, es kommt keins. Frau lässt sich untersuchen: alles gut. Frau schickt Mann zur Untersuchung: alles gut und es läuft trotzdem nix.

    Mann fühlt sich in seinem Mannsein unter Druck gesetzt und zieht sich zurück. Lernt eine andere kennen, es schnackselt, es passiert, sie wird einfach so schwanger. Mann ist in seiner Männlichkeit wieder hergestellt.

    Hier ist doch auch die Frage: Wieso musste es so schnell gehen oder woher kam die Ungeduld. Beide sind zeugungsfähig. Die TE und ihr Herzensmann und doch findet eine Zeugungshilfe statt, die mindestens einen von beiden demütigt.

    Der Vater deines Kindes wird sich auch wieder melden. Er ist Vater eines anderen Kindes und wenn er dieses liebt, wirklich liebt, dann liebt er auch deins.... oder eures.

  5. Inaktiver User

    AW: Vater kümmert sich nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hier ist doch auch die Frage: Wieso musste es so schnell gehen oder woher kam die Ungeduld. Beide sind zeugungsfähig. Die TE und ihr Herzensmann und doch findet eine Zeugungshilfe statt, die mindestens einen von beiden demütigt.
    Ich gehe ehrlich gesagt nicht davon aus, dass man Unterstützung in Anspruch nimmt, wenn man keine braucht.

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    AW: Vater kümmert sich nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der Vater deines Kindes wird sich auch wieder melden. Er ist Vater eines anderen Kindes und wenn er dieses liebt, wirklich liebt, dann liebt er auch deins.... oder eures.
    Oder auch nicht. Der Typ zeugt mit 3 Frauen Kinder, so wie ich das verstanden habe (1. Ehe, TE, andere Frau) und kümmert sich nicht um alle gleich. Macht ja Stress und kostet Geld. Wieso wird der Typ hier von einigen so verständnisvoll in Schutz genommen? Zum Kotzen, sorry!

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    AW: Vater kümmert sich nicht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du mußt gar nicht akzeptieren, dass die andere Familie wichtiger ist. Sie ist es einfach.

    Meinem Ex-Mann war und ist die Arbeit wichtiger und deshalb gab es die Söhne für ihn nur dann, wann und wenn er sie wollte. Er ist Workaholic und lebt für seine Firma und zudem hat er soziopathische Züge, die ihn anders machen. Er kann nicht und er will nicht und damit musste und muss ich leben.

    Er bestimmt die Regeln. Er ist auch so sehr ausgeklügelt in seinem Geflecht, dass er das Jugendamt und auch das Gericht hinters Licht geführt hat. Ein bisschen nachvollziehbare Wahrheit verquickt mit einer fassungslos machenden Phantasie. Da blieb mir der Atem stehen und das Gericht war überzeugt.

    Das gibt es alles. Ich hatte keinen Staranwalt und wollte auch keinen. Meine Anwälte waren immer geradlinig, was mir jetzt zeigt, dass Geradlinigkeit in unserer heutigen Gesellschaft ebenso wenig gefragt ist wie Rechtschaffenheit, Ehre und Anstand. Alles Werte, die in Zeiten des Internet keinen mehr interessieren. Und in diesem sind wir als alleinerziehende Mütter angekommen.

    Einem Zeitalter, in dem man alles frei wählen kann: den Ehemann, den Erzeuger der Kinder, den Schulplatz, die Art und Weise der Beerdigung. Aber letztendlich macht genau deshalb jeder was er will, denn es gibt keinen einheitlichen Verhaltenskodex mehr und keine Richtlinie aus Familie, Tradition oder Gesellschaft.

    Tja, dann stehen wir da. Haben ein Kind. Sogar per Kinderwunsch e.V. und fühlen uns zurecht verarscht. Aber jeder hat letztendlich seinen eigenen und den gilt es, zusammen mit all denjenigen, die uns anvertraut sind, zu retten!!

    Ein Mensch übernimmt genau für das Verantwortung, was ihm was wert ist. Und als ich deine ersten Worte las, war mir schon klar, dass dein Mann die Frau favorisiert, bei der das Baby ohne technische Hilfsmittel einfach so kommt. Nämlich ohne, dass er bei einer Frau zuerst seine Männlichkeit beweisen muss. Das muss ja eigentlich furchtbar sein. Frau will Kind, es kommt keins. Frau lässt sich untersuchen: alles gut. Frau schickt Mann zur Untersuchung: alles gut und es läuft trotzdem nix.

    Mann fühlt sich in seinem Mannsein unter Druck gesetzt und zieht sich zurück. Lernt eine andere kennen, es schnackselt, es passiert, sie wird einfach so schwanger. Mann ist in seiner Männlichkeit wieder hergestellt.

    Hier ist doch auch die Frage: Wieso musste es so schnell gehen oder woher kam die Ungeduld. Beide sind zeugungsfähig. Die TE und ihr Herzensmann und doch findet eine Zeugungshilfe statt, die mindestens einen von beiden demütigt.

    Der Vater deines Kindes wird sich auch wieder melden. Er ist Vater eines anderen Kindes und wenn er dieses liebt, wirklich liebt, dann liebt er auch deins.... oder eures.
    Es gab schon Gründe für die KiWu Behandlung und man kann wirklich nicht von Ungeduld sprechen. Es war wirklich ein langer Weg. Es lag nicht an ihm und er musste sich deshalb auch nicht in seiner Männlichkeit beeinträchtigt fühlen. Ich denke auch nicht, dass es das Problem war. Ich habe das mit der Behandlung auch nur erwähnt, um zu zeigen, dass unser Kind ein Wunschkind und kein "Unfall" ist. Ich würde ein Kind niemals als Unfall bezeichnen, wollte es hier nur so verdeutlichen.

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