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  1. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    weiß ich nicht...ich denke, das kommt immer darauf an welche Ansprüche man hat.

    ...


    der Jubel sei dir gegönnt!
    ...aber...freu dich man nicht zu früh!
    Danke, traue mich auch langsam aus meiner Scheune in Nida *pssst* wieder raus, wenn ich so die Nachrichten verfolge ...

  2. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Bestimmt wird das Gleichgewicht auf erster Ebene durch den Staat: Gesetze und Rechtsprechung;
    Auf zweiter Ebene durch die Gesellschaft: Traditionen und Modernismen; Arbeitsleben und Kinderbetreuung; etc. ;
    Auf dritter durch den Privatraum: persönliche Lebenserfahrung, Erziehung, Ehegatte usf.
    Auf allen drei Ebenen: durch Eigeninitiative;
    [...]
    Und für mich als Mann sieht es so aus, daß ich mich damit NICHT wohlfühlen kann - auf welcher Ebene da nun Veränderungen nötig sind, ist da sekundär: Wahrscheinlich auf allen dreien gleichzeitig ...
    [...]
    und ich seh' nicht so ganz ein, wieso die Rechtsprechung mir da in die Vorstellung von meinem Leben reinpfuscht.

    Hey Mnn...

    ich grübele die ganze Zeit über diese Aussagen im Zusammenhang mit der "gleichberechtigten Kinderbetreuung von Anfang an" nach...denn darauf bezog sich ja mein Post von heute früh in erster Linie!

    ...ich verstehe nicht so ganz, wie dir die Rechtsprechung da reinpfuschen kann...

    Habe ich irgend etwas nicht mitbekommen...

    gibt es ein Gesetz welches besagt..."Die Frau hat bei dem Kind zu bleiben und der Mann hat einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen"??

    also...ich denke es ist doch eher die dritte Ebene, die in dieser Beziehung die größteRolle spielt...

  3. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    @max, da gibt es kein festgeschriebenes Gesetz,
    sondern das sind die gewachsenen verkrusteten Gesellschaftsstrukturen in den Köpfen vieler.
    Auch die Erziehung und Vorbildwirkung im Elternhaus sind nicht zu unterschätzen.
    Ich versteh eigentlich Mnn so, daß Gleichberechtigung nicht nur auf dem Papier sondern auch im Alltag durchgesetzt werden muß.
    Aber während im Grundgesetz die Gleichberechtigung verankert ist, läßt das Familiengesetzbuch eine große Bandbreite für Interpretationen.


    In allen Unterlagen , welche die Rechtssprechung erläutern, wird immer von der Frau, die zuhause ist gesprochen. Der Mann als Ganztagsbetreuer der Kinder kommt überhaupt nicht vor.
    ZB.
    zitat aus finanztipp

    "Unterhalt nach der Scheidung gibt es grundsätzlich nur, wenn einer der oben genannten Tatbestände zum Zeitpunkt der Scheidung vorliegt. Dagegen gibt es keinen Unterhaltsanspruch, wenn der Unterhaltsbedarf erst später entsteht. Beispiel: Nach der Scheidung verdient die Ehefrau so viel, dass sie nicht unterhaltsbedürftig ist. Nach einigen Jahren wird sie arbeitsunfähig krank. Sie hat keinen Unterhaltsanspruch gegen ihren Ex-Mann, denn die Unterhaltsbedürftigkeit ist er nach der Scheidung eingetreten."

    das hat aber nun immer noch nix mit dem KU zu tun.

  4. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @max, da gibt es kein festgeschriebenes Gesetz,
    sondern das sind die gewachsenen verkrusteten Gesellschaftsstrukturen in den Köpfen vieler.
    Auch die Erziehung und Vorbildwirkung im Elternhaus sind nicht zu unterschätzen.
    Ich versteh eigentlich Mnn so, daß Gleichberechtigung nicht nur auf dem Papier sondern auch im Alltag durchgesetzt werden muß.
    Aber während im Grundgesetz die Gleichberechtigung verankert ist, läßt das Familiengesetzbuch eine große Bandbreite für Interpretationen.
    Hallo hilly

    ich hatte schon verstanden wie Mnn das meinte...

    ich denke aber, das diese verkrusteten Gesellschaftsstrukturen mal so langsam aufgelöst werden sollten.

    Nur...wie soll das gehen, wenn die Väter sich zwar einerseits hinstellen und auf die Mütter schimpfen...andererseits aber selber nicht viel tun wollen um etwas zu ändern?

    Die Väter spielen doch den Müttern, die sich auf der Tatsache das ein Kind meist der Person die es von Anfang an betreut hat zugesprochen wird, geradezu in die Hände!

    Und klar wird hauptsächlich von der betreuenden Frau gesprochen...denn es sind ja meist die Frauen, die bei dem Kind bleiben...und...natürlich ist das bequem für diese Mütter, sie brauchen sich ja nicht selber um ihren Lebensunterhalt zu kümmern....warum also sollen sie etwas daran ändern wollen?

    Nein...das müssen die Männer schon mal selber in die Hand nehmen...

  5. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo hilly

    ich hatte schon verstanden wie Mnn das meinte...

    ich denke aber, das diese verkrusteten Gesellschaftsstrukturen mal so langsam aufgelöst werden sollten.


    ...das müssen die Männer schon mal selber in die Hand nehmen...
    Und dazu brauchen sie Hilfe. Nämlich von Frauen, die ihnen was zutrauen, die damit leben können abzugeben, zu teilen.
    Freund von mir erzieht seine Kinder seit Jahren allein, das klappt 1a.
    Auch engagiert sich politisch.
    Er hat seinen gutbezahlten Job bei der BW aufgegeben, da die Dienstzeiten nicht für Kids geeignet sind. Die Exfrau und Mutter seiner Kinder zahlt gar nix, weder KU noch EU! UHV bekommt er auch nicht mehr, da beide Kinder über 12 sind.
    Man muß Väter in die Pflicht nehmen, von anfang an gleichberechtigt, immer wieder reden, handeln.
    Dann klappts! Ganz sicher.
    Hilly

  6. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Hallo Max,

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Hey Mnn...

    ich grübele die ganze Zeit über diese Aussagen im Zusammenhang mit der "gleichberechtigten Kinderbetreuung von Anfang an" nach...denn darauf bezog sich ja mein Post von heute früh in erster Linie!

    ...ich verstehe nicht so ganz, wie dir die Rechtsprechung da reinpfuschen kann...

    Habe ich irgend etwas nicht mitbekommen...

    gibt es ein Gesetz welches besagt..."Die Frau hat bei dem Kind zu bleiben und der Mann hat einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen"??

    also...ich denke es ist doch eher die dritte Ebene, die in dieser Beziehung die größteRolle spielt...
    hm, Du siehst den Zusammenhang nicht ... in Deinem Posting von heute morgen stand ja:

    Sie [die Männer] verstecken sich hinter ihrem Job…und begründen das damit, das sie ihre Karriere gefährden wenn sie nicht Tag und Nacht arbeiten…Haben aber (zumindest in den meisten Fällen) gar nicht versucht eine Alternative zu finden…
    ... und die Alternative, die Dir vorschwebt, ist die "gleichberechtigte Kinderbetreuung von Anfang an", schliesslich könnten ja Männer von Anfang an genauso bei den Kindern bleiben.

    Ich seh' da aber eine ganz andere Alternative
    : Wir schmeissen die Frauen einfach raus , und das Geld, das wir uns sparen, nutzen wir, um viel billigere Kinderbetreuung und Haushaltshilfe gemeinschaftlich zu organisieren . Warum sollte ich denn auf die Vereinbarkeit von Beruf und Kindern verzichten, wo ich die doch die letzten Jahre so gut organisiert hatte ?

    Siehst Du, und das ist eben mein Problem:
    Im Moment funktioniert diese Alternative einfach nicht, wegen vorübergehender gesellschaftlicher und rechtsstaatlicher Verirrungen .
    Daß sie auch privat nicht funktioniert, ist natürlich komplizierter .... es erfordert dummerweise einiges nur zäh anlaufendes Umdenken bei manchen Frauen ( und natürlich auch Typen wie mir ), um zu erkennen, daß ihre Männer ( also auch Typen wie ich ) genau diese Alternative wollen ( bzw. diese die wahrscheinlich Beste ist ) - nämlich die Unabhängigkeit voneinander !

    Aber ich seh' nicht ein, warum nicht gesellschaftliche und staatliche Strukturen, die Unabhängigkeit ermöglichen, nicht Männlein und Weiblein zugute kommen sollten *großzügigguckbleibteinemjaehnixanderesübrig* ...

    Letztendlich werden die Interessen von Frauen und Männern konvergieren, ist doch eigentlich bloß die Frage, ob auf hohem oder auf niedrigem Niveau, die mögliche Lebensqualität betreffend. Oder was meinst Du ?

    So ungefähr ,
    mnn



    @Hilly:
    Also, jetzt kriegst Du aber mal einen dicken und nochmal hinterhergeworfen.

  7. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Und dazu brauchen sie Hilfe. Nämlich von Frauen, die ihnen was zutrauen, die damit leben können abzugeben, zu teilen.
    Freund von mir erzieht seine Kinder seit Jahren allein, das klappt 1a.
    ja...das klappt bei meinem Bruder auch ganz gut... ...und natürlich brauchen die Väter Hilfe...die sollen sie ja auch bekommen!
    Aber den ersten Schritt müssen sie schon selber machen. Nämlich der Gesellschaft zeigen, das sie sich um ihre Kinder kümmern wollen....und das (da habe ich keinerlei Zweifel dran) auch genauso gut können wie die Frauen!

  8. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    danke ihr zwei,
    bunten Salat mit Joghurt- dressing?
    Ciabattabrot dazu?
    Käse, Rotwein?
    Max, was für die Mädels? Cola, Fanta oder Wasser?
    Mnn,
    wann holst du deine? Wegen Einkauf fürs WE.

  9. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich seh' da aber eine ganz andere Alternative : Wir schmeissen die Frauen einfach raus , und das Geld, das wir uns sparen, nutzen wir, um viel billigere Kinderbetreuung und Haushaltshilfe gemeinschaftlich zu organisieren .
    Ja...das ist überhaupt die beste Lösung!!

    Ach Mnn, ich weiß doch das dir "meine Lösung" nicht mehr helfen würde...wir (also unsere Generation von geschiedenen) müssen jetzt eben mit der derzeitigen Situation fertig werden...und nach Kräften versuchen das beste daraus zu machen...

    Ich habe dabei eher so ein wenig an die zukünftigen Fälle gedacht...

  10. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    danke ihr zwei,
    bunten Salat mit Joghurt- dressing?
    Ciabattabrot dazu?
    Käse, Rotwein?
    klingt prima hilly ...ich hätte gern einen Rotwein...für die Mädel ist Wasser ok...die sind nicht verwöhnt!

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