Ich kenne einen Vater, der vor vielen Jahren seiner Gattin sagte,als diese stundenweise wieder arbeiten gehen wollte "Glaub mal nicht, das ich mich nach der Arbeit gleich auf die Kinder stürze!"
Sie setzte sich durch, organisierte die Betreuung der beiden, damals noch jungen, Kinder.
Als sie sich trennte, gab es keine Wochenendregelungen für die beiden Mädels...weil der Vater manchmal auch am WE arbeiten musste und an den freien Wochenenden seine Freizeit geniessen wollte. Zweimal ist er mit den Kindern zur Verwandtschaft nach Bayern gefahren, für ein paar Tage......
Die Mutter hatte teilweise zwei Jobs....unterbezahlt und ohne feste Anstellung. Sie hat viele Überstunden gemacht, um in den Ferien Zeit für ihre Kinder zu haben.....weil sie keinen bezahlten Urlaub bekam.
Als sie den Vater irgendwann mal bat, er möge sich doch am Wochenende mal wieder seinen Kindern widmen, sagte er, er habe nun eine Freundin, die habe auch Ansprüche an ihn....ausserdem wisse er nicht, was er mit den Mädels machen soll.....
Er zahlte Unterhalt, soviel er wollte...die Mutter nahm viel Rücksicht, weil sie ihm nicht die "Hosen ausziehen" wollte.
Der Vater fand das alles ganz toll, wie gut sie die Trennung hin bekommen haben. Er konnte immer erscheinen, um seine Kinder zu sehen, ohne vorher zu fragen, ob es der Mutter passt.
Nach 10 Jahren Trennung hat die Mutter die Scheidung eingereicht, weil sie endlich klare Verhältnisse wollte.....das nahm der Vater ihr sehr übel und zahlte nur noch knapp die Hälfte von dem, was er sonst überwiesen hatte.
Für die Mutter wurde das Eis ziemlich dünn, schliesslich wohnt sie in einer Wohnung, deren Miete sie zahlen muss etc.pp.
Heute weiß sie, dass sie ein zu gutmütiger Mensch gewesen ist.
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10.03.2007, 16:22Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
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10.03.2007, 19:42Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
sicher sollen die gezwungen werden.....zu dem Trennungsjahr wird man ja auch gezwungen.
Zitat von Inaktiver User
Überhaupt...das Trennungsjahr...früher war ich mal naiv und dachte, es wäre dazu da, den Paaren Zeit zu geben ihre Beziehung zu überdenken...
Heute weiß ich ja wozu so ein Trennungsjahr genutzt wird...aber das ist eine andere Geschichte...
und was kann eine Frau erwarten, die Vollzeit arbeitet, die Kinder nebenbei allein betreut...auch an den Wochenenden...die versuchen muß ihre 25 Urlaubstage zwischen Kranheit der Kinder, offiziellen Terminen und sämtlichen Ferienzeiten aufzuteilen....die sämtliche Sonderausgaben wie Brille, Zahnklammer oder auch Klassenreisen sowie auch das gemeinsame Haus (bis sie den Verkauf sozusagen erpresst hat) allein finanziert hat?
Zitat von Inaktiver User
So was soll es auch geben...
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10.03.2007, 20:56Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
Das ist schon in Ordnung...wenn ich mal wieder eine Frage zum EIGENTLICHEN Thema habe, werdet Ihr sicher drauf eingehen
Zitat von Inaktiver User
Ich freue mich ja, dass mein Strang so rege Anteilnahme findet
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11.03.2007, 12:23Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
@Max, Jule:
Oh ja, wir sind uns doch alle einig, daß Gesetzgebung/Rechtsprechung leider auch Männer begünstigt, die sich ihrer Verantwortung entziehen wollen - das ist aber so, weil die gerade eben darauf ausgelegt ist, Männer, die sich gerne um ihre Kinder kümmern würden, im Regen stehen zu lassen.
Sorry, aber eine Gesellschaft kann nicht beides haben: Gleichzeitig Männer, die voll für ihre Kinder da sind UND IHREN ANTEIL zahlen, aber dann, wenn Mutti es in den Kopf kommt, aus dem Leben der Ex und der Kinder verschwinden UND NUR NOCH PRAKTISCH ALLEINE zahlen.
Und die Gesetzgebung und Rechsprechung ist nunmal momentan auf das letztere ausgelegt worden ...
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11.03.2007, 12:52Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
Hallo Mnn
und deshalb werden Mütter, denen so etwas nicht in den Kopf kommt auch in den Regen gestellt...
Zitat von Inaktiver User
und nicht nur das...ihnen wird auch noch gesagt..."nun sei mal schön still...du hast es doch so gewollt"
Das ist sowieso so ein blödes Argument...Ich habe so etwas bestimmt nicht gewollt! Ich wollte eigentlich nur einmal im Leben heiraten...und das für immer. Ich wollte meine Kinder, ich wollte eine Familie, ich wollte ein ruhiges und normales leben, ich wollte, dass meine Kinder behütet und unbelastet aufwachsen können. Statt dessen muß ich mich jetzt seit mehr als vier Jahren immer wieder mit Gesetzen beschäftigen, von denen ich vorher nie was gehört habe...und ganz nebenbei dafür sorgen, das die Kids möglichst unbeschadet aus der ganzen Sache herausgehen...
Aber was soll es...man bekommt ja selten das was man will...
Und wenn man dann auch noch immer wieder diese Verallgemeinerungen "böse Frau" um die Ohren geknallt kriegt, dann kommt schon mal Frust auf...
Weißt du, wenn ich (durch die Erfahrungen die ich gemacht habe) so verallgemeinern würde, wie manche Männer das tun, dann dürfte ich zumindest in diesem Leben nie wieder einem Mann vertrauen...
Ich wünsche dir einen schönen Sonntag
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11.03.2007, 13:17Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
Hallo Max,
da hast Du völlig Recht ... und ich habe schon mal oben, als Lord sein "hättest ja nicht ..." gebracht hat, geschrieben, daß ich durchaus auch diese Form ...
Zitat von Inaktiver User
... der Gehässigkeit kenne und ausübeund nicht nur das...ihnen wird auch noch gesagt..."nun sei mal schön still...du hast es doch so gewollt"
.
Aber für das hier ...
... darfst Du Dich bei Deinen feministischen Geschlechtsgenossinnen bedanken, die doch eigentlich Deine Interessen vertreten sollten.Ich habe so etwas bestimmt nicht gewollt!
....
Aber was soll es...man bekommt ja selten das was man will...
Ich habe mal von einem älteren Menschen einen Kurzbericht über die 68er-Zeit gelesen oder gehört, ich weiss es nicht mehr.
Der berichtete, daß anfangs Männer und Frauen sich halt einfach darüber zu verständigen versuchten, wie denn wohl eine Gesellschaft organisiert werden könnte, die beiden Geschlechtern Berufstätigkeit und Privatleben ermöglichen könnte ... aber diese Gespräche wurden unterbrochen, weil sich die gehässigen Stimmen durchsetzten, die Schwarzers und Konsorten, die ihr ganzes Gift einsetzten, um Männer als Unterdrücker und abzuschüttelnde Gewalttäter darzustellen und dabei bewußt ausblendeten, daß die Mehrzahl der Männer einfach anständig dem nachzugehen versuchten, was sie gemeinsam mit ihren Frauen für richtig hielten.
Tja ... ist leider genau diese Gehässigkeit, die heutzutage ein bißchen die Beziehungen zwischen Männern und Frauen belastet ... und ich denke mir auch immer, ne, das will ich ganz sicher nicht
.
Übrigens - nicht, daß Du wieder denkst, meine Überlegungen wären nur die eines Machos, der keine abbekommen hat
; das Ganze sind durchaus auch Gedankengänge selbstkritischer Feministinnen
;
Du nette Squaw seinUnd wenn man dann auch noch immer wieder diese Verallgemeinerungen "böse Frau" um die Ohren geknallt kriegt, dann kommt schon mal Frust auf...
, nicht Frust schieben Du sollten
!
Und Dir gleichfalls - die Sonne werde ich jetzt nutzen, statt vor dem Rechner zu hockenIch wünsche dir einen schönen Sonntag
.
LG, mnn
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11.03.2007, 15:33Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
Hallo Mnn
wenn ich das, was ich bei meinen Töchtern und deren Freunden so mitbekomme, richtig einschätze, sind die jungen Leute nicht mehr ganz so krass drauf...ich denke, irgendwann wird sich das wieder auf ein vernünftiges Maß einpendeln...*zuversichtlich bin*
Zitat von Inaktiver User
keine Sorge...du gibst dir zwar offensichtlich viel Mühe...aber von dem "Macho in dir" konntest du mich noch nicht überzeugen...
Zitat von Inaktiver User
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11.03.2007, 18:05Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
Hallo Max,
ja, das stimmt ... aber sie haben immer noch die Gesellschaft an den Hacken, die durch diese "krassen" Ansichten geformt wurde, mit all ihren Gesetzen, Strukturen, Unmöglichkeiten.
Zitat von Inaktiver User
Weswegen sie dieselben Ent-Täuschungen erleben werden, wenn sie sich auf sowas wie Familie, Kinder, Gemeinschaft einlassen werden, wenn sich da nicht etwas tut.
Was aber viele ja für sich ausschliessen, schliesslich sind die jungen Leute auch nicht doof - welcher junge Mann will schon die Gefahr auf sich nehmen, wie sein geschiedener Vater leben zu müssen, welche junge Frau möglicherweise eine Doppelbelastung alleine Schultern *g*.
Nun ja.
Hm, ich mach' wohl was falschkeine Sorge...du gibst dir zwar offensichtlich viel Mühe...aber von dem "Macho in dir" konntest du mich noch nicht überzeugen...
...
Grüße, mnn
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11.03.2007, 19:15Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
Hallo Mnn,
ich weiß nicht, warum immer auf die Gesetze geschimpft wird...eigentlich sind die doch, bis auf die Ausnahme "Unehelicher Vater+Sorgerecht" ganz ok.
Das Problem ist doch das sich gerade im Bereich Umgang keiner so wirklich an die Gesetze hält...und....das diese Nichtachtung der bestehenden Gesetze dann nicht einmal Folgen hat!
genau das glaube ich nicht!
Zitat von Inaktiver User
Die jungen Leute (ich spreche von denen im Alter meiner Kinder) sind tatsächlich nicht doof....im Gegenteil, ich halte sie für durchaus lernfähig wenn es darum geht nicht dieselben Fehler zu machen wie ihre Eltern. Meiner Meinung nach wissen sie ziemlich genau, wie wichtig es ist sich nicht blind von einem Partner abhängig zu machen sondern den "Ernstfall" immer im Hinterkopf zu behalten.
Sie werden nicht dieselben Ent-Täuschungen erleben, weil sie darauf vorbereitet sind das so etwas passieren kann!
Das sie sich deswegen gleich gegen Familie entscheiden kann ich nicht bestätigen...meine beiden wollen jedenfalls später mal heiraten und Kinder haben.
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11.03.2007, 19:21Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
OK !
Zitat von Inaktiver User
Ich bin doof.
Wie bereitet man sich auf sowas vor ?


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...Sandra...was meinst du??
