Antworten
Seite 26 von 71 ErsteErste ... 16242526272836 ... LetzteLetzte
Ergebnis 251 bis 260 von 702
  1. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Aber wenn ich als Vater nach einer Trennung Erziehungsleistungen erbringen möchte, geht den Staat es etwas an?
    hmm...ich glaube, da ist der Haken!

    Der Staat mischt sich zwar sozusagen ein, wenn jemand keine Unterhaltsleistung erbringt....nicht aber, wenn er keine Betreuungsleistung erbringt...

    Für die Väter, die sich nicht kümmern wollen, ist das natürlich sehr praktisch...aber für die anderen...

  2. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    hmm...ich glaube, da ist der Haken!

    Der Staat mischt sich zwar sozusagen ein, wenn jemand keine Unterhaltsleistung erbringt....nicht aber, wenn er keine Betreuungsleistung erbringt...

    Für die Väter, die sich nicht kümmern wollen, ist das natürlich sehr praktisch...aber für die anderen...
    Wie sollte er das auch tun? Soweit ich weiss, kann man nicht handeln kaum sanktionieren.

    Ich kann nur noch mal auf das verweisen, was mir der Richter sagte, der keine rechtlichen Möglichkeiten sah.

  3. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hier #186 :


    Es kommt nicht auf eins raus. Du brauchst zwei Wohnungen, zwei Mal Versicherungen, Autos, zwei Mal Heizung, Strom, doppelte Anzahl Elektrogeräte, Haushaltsausstattung und in jeder Wohnung ein Kinderzimmer. .
    2 Kinderzimmer werden ohnehin benötigt, oder wo soll ein Wochenendpapa seine Kinder unterbringen, in der Besenkammer?
    Jeder Vater der es sich halbwegs leisten kann (und etwas Verantwortungsgefühl hat) , hat ohnehin ein Kinderzimmer. 2 Autos werden nicht immer benötigt, 2 x Versicherungen auch nicht, höchstens für Auto (wenn vorhanden) oder Hausrat (meist Minibeträge) . Wenn irgend möglich sollten die Eltern ohnehin nicht weit auseinander wohnen, was oft kein Problem darstellt, schließlich haben sie ja mal zusammen gewohnt.
    Wer sagt überhaupt, daß 2 Wohnungen benötigt werden? Eine Abart der gemeinsamen Sorge ist das sog. Nestmodell, wo das Kind nur einen festen Wohnsitz hat, und die Eltern alternierend wechseln. Gerade hier lassen sich eine Menge Kosten einsparen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das bleibt sich mitnichten gleich und das schrieb ich mehrmals, worauf Du nicht eingegangen bist. .
    Stimmt, das Wechselmodell hat sogar noch den Vorteil, daß nicht einer 37 Stunden arbeitet, sondern z.B. beide je 20 Stunden arbeiten können, also sogar etwas mehr Netto haben als vorher.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Worin nicht im Mindesten erklärt ist, wo der Bezug zu Irland beim Thema 50:50 Regelung zu finden ist.

    Meine Erfahrungen dazu, die ich in den nächsten Wochen wieder mal auffrischen darf, sprechen dagegen, dass man in Irland eine vorbildliche Nation für Kinder mit mehreren Lebensmittelpunkten nach Trennung der Eltern finden kann.

    Aber vielleicht sagst Du mir, was Du damit wolltest, worum ich bereits gebeten hatte.
    Ich hatte mich doch zu Irland schon geäußert. Welche Info fehlt Dir noch?

  4. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Das ist eine Besonderheit, die es in vielen Ländern gibt. Eine Ehe bringt mehr Rechte auch in Bezug auf die rechtliche Position zum Kind mit sich. ?
    Schlimm genug das die Eltern erst heiraten müssen, damit das Kind ein Recht auf einen Papa hat!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    So unmodern ist die Ehe nicht. Die meisten Kinder werden immer noch ehelich geboren. ?
    Nur in den westdeutschen Bundesländern. In den ostdeutschen ist das Verhältnis genau anders herum.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Aber wenn Du meinst, dass der Trend so stark ist, wäre es doch an denen, die dies beklagen, die Mode des Nichtheiratens nicht mit zu machen und schon ist es kein Problem mehr. ?
    Was kann ein Kind dafür, wenn die Eltern sich entschließen nicht zu heiraten? Warum hat ein uneheliches Kind eine schwächere Rechtsposition als eines aus einer Ehe? Ist doch absurd.


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nein, wieso sollte es? Wenn sich die Eltern einig sind, können sie ohne Staat oder Gericht tun, was ihnen liegt und für sie passend erscheint.

    Wo ist das Problem?
    Und wenn die Eltern sich nicht einig sind, kann die Mutter die Betreuungsleistung des Vaters ablehnen und Unterhalt fordern, mit staatlicher Unterstützung. Das ist das Problem.

  5. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie sollte er das auch tun? Soweit ich weiss, kann man nicht handeln kaum sanktionieren.
    ja...und deshalb würde, meiner Meinung nach, in dem meisten Fällen ein 50/50-Modell nicht...oder nicht lange funktionieren.

  6. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    2 Kinderzimmer werden ohnehin benötigt, oder wo soll ein Wochenendpapa seine Kinder unterbringen, in der Besenkammer?
    Jeder Vater der es sich halbwegs leisten kann (und etwas Verantwortungsgefühl hat) , hat ohnehin ein Kinderzimmer. 2 Autos werden nicht immer benötigt, 2 x Versicherungen auch nicht, höchstens für Auto (wenn vorhanden) oder Hausrat (meist Minibeträge) . Wenn irgend möglich sollten die Eltern ohnehin nicht weit auseinander wohnen, was oft kein Problem darstellt, schließlich haben sie ja mal zusammen gewohnt.
    Wer sagt überhaupt, daß 2 Wohnungen benötigt werden? Eine Abart der gemeinsamen Sorge ist das sog. Nestmodell, wo das Kind nur einen festen Wohnsitz hat, und die Eltern alternierend wechseln. Gerade hier lassen sich eine Menge Kosten einsparen.
    Wie jetzt? Ich nutze abwechselnd mit meinem Ex die Wohnung? Also diese Idee ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

    Wenn ich wieder eine Privatssphäre erlangen will nach einer Trennung, halte ich dieses Modell für nicht lebbar.

    So wäre wohl mit den wenigsten Menschen ein Kind aufzuziehen.

    Stimmt, das Wechselmodell hat sogar noch den Vorteil, daß nicht einer 37 Stunden arbeitet, sondern z.B. beide je 20 Stunden arbeiten können, also sogar etwas mehr Netto haben als vorher.
    Sie haben mehr Geld zur Verfügung und brauchen, weil Dein Nestmodell ansteht ja nur ein Wohnung.

    Ich glaube, Du träumst. So weit weg von der Realität kann man doch kaum sein.

    Das ist wie eine Schilderung über die wunderbaren Möglichkeiten des Kommunismus. Der ideale Mensch, der dazu benötigt wird, dürfte sich kaum finden.

    Ich denke, Du unterschätzt das Distanzbedürfnis, das soweit mir bekannt die meisten nach einer gescheiterten Ehe haben.

    Ich hatte mich doch zu Irland schon geäußert. Welche Info fehlt Dir noch?
    Was Irland im Zusammenhang mit 50:50 Regelungen zu suchen hat. Ich habe bisher weder in Dublin noch in den Städten im Westen, in denen ich zu tun habe, davon auch nur Ansatzweise mit bekommen, dass die Menschen so etwas leben.

    Ich kenne es nur sehr traditionell irisch: Kinder zur Mutter und Vater weg.

  7. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von lordsofmidnight
    Was kann ein Kind dafür, wenn die Eltern sich entschließen nicht zu heiraten? Warum hat ein uneheliches Kind eine schwächere Rechtsposition als eines aus einer Ehe? Ist doch absurd.
    So geht es auch den Frauen, die nicht heiraten. Sie sind den Ehefrauen bzw. Exehefrauen auch rechtlich unterlegen.

    Das ist ein Privileg, das man über die Ehe erlangt.

    Und wenn die Eltern sich nicht einig sind, kann die Mutter die Betreuungsleistung des Vaters ablehnen und Unterhalt fordern, mit staatlicher Unterstützung. Das ist das Problem.
    Wenn die Eltern sich nicht einigen können, gehn sie zum Jugendamt, einer freiwilligen Mediation oder zum Gericht und entweder suchen sie gemeinsam nach einer Lösung oder das Gericht tut es im Rahmen der Möglichkeiten, die die jeweilige Konstellation bietet.

  8. Inaktiver User

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ja...und deshalb würde, meiner Meinung nach, in dem meisten Fällen ein 50/50-Modell nicht...oder nicht lange funktionieren.
    Es scheitert oftmals an den nach der Trennung entstehenden Lebensumständen.

    Zwei Menschen, zwei Kinder und zwei neue Beziehungen mit jeweils (eventuell) weiteren Kindern.

    Da ist schon mal Essig mit einem Nestmodell und es ist auch Ende mit der nötigen Flexibilität, weil mehr "Mitspieler" dazu kommen, die ebenfalls sich dem System unterordnen müssten oder das System müsste sich anpassen.

    Ich sehe für 50:50, wie es hier angedeutet wird, keine Chance.

  9. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie jetzt? Ich nutze abwechselnd mit meinem Ex die Wohnung? Also diese Idee ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. .

    Ach, es geht also nur um Dich, na dann...
    Es ist nicht lächerlich, sondern eine durchaus praktizierte Sorgeform:
    http://www.elternvereinbarung.de/muster.htm

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn ich wieder eine Privatssphäre erlangen will nach einer Trennung, halte ich dieses Modell für nicht lebbar. .
    Wie gesagt, wenn es nur um deine Privatssphäre geht, und nicht um gemeinsames Betreuung ist dieses Modell nicht für Dich geeignet. Wie wäre es die Egozentrik rauszulassen und das Kind in den Mittelpunkt der Bemühungen zu stellen?


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich glaube, Du träumst. So weit weg von der Realität kann man doch kaum sein. .
    Es wird von Menschen praktiziert, die offensichtlich reifer dafür sind als Du...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich denke, Du unterschätzt das Distanzbedürfnis, das soweit mir bekannt die meisten nach einer gescheiterten Ehe haben. .
    Wieso? Ich habe nie behauptet, daß ein gemeinsames Sorgemodell stets immer und in jeder Situation die richtige Lösung ist. Sie ist eine Lösung von vielen, genau wie das Nestmodell.

  10. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein

    [QUOTE=Inaktiver User]So geht es auch den Frauen, die nicht heiraten. Sie sind den Ehefrauen bzw. Exehefrauen auch rechtlich unterlegen.

    Das ist ein Privileg, das man über die Ehe erlangt. .[/QUOTE

    Nicht mehr lange. Die Regierung plant nämlich den Unterhaltsanspruch für unverheiratete Frauen anzugleichen. Natürlich ohne den unverheirateten Männern ebenfalls gleiche Rechte zu geben.
    Komisch eigentlich: Von der Leyen plant mehr Krippenplätze, und trotzdem soll der Unterhalt angelichen werden...
    Nochmal meine Frage: Warum hat ein uneheliches Kind weniger Rechte als ein eheliches?


    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn die Eltern sich nicht einigen können, gehn sie zum Jugendamt, einer freiwilligen Mediation oder zum Gericht und entweder suchen sie gemeinsam nach einer Lösung oder das Gericht tut es im Rahmen der Möglichkeiten, die die jeweilige Konstellation bietet.
    Dies ist nicht verpflichtend und kann von jeder Mutter ignoriert werden.

Antworten
Seite 26 von 71 ErsteErste ... 16242526272836 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •