hmm...ich glaube, da ist der Haken!Zitat von lordsofmidnight
Der Staat mischt sich zwar sozusagen ein, wenn jemand keine Unterhaltsleistung erbringt....nicht aber, wenn er keine Betreuungsleistung erbringt...
Für die Väter, die sich nicht kümmern wollen, ist das natürlich sehr praktisch...aber für die anderen...![]()
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06.03.2007, 15:50Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
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06.03.2007, 15:52Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
Wie sollte er das auch tun? Soweit ich weiss, kann man nicht handeln kaum sanktionieren.
Zitat von Inaktiver User
Ich kann nur noch mal auf das verweisen, was mir der Richter sagte, der keine rechtlichen Möglichkeiten sah.
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06.03.2007, 15:53
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
2 Kinderzimmer werden ohnehin benötigt, oder wo soll ein Wochenendpapa seine Kinder unterbringen, in der Besenkammer?
Zitat von Inaktiver User
Jeder Vater der es sich halbwegs leisten kann (und etwas Verantwortungsgefühl hat) , hat ohnehin ein Kinderzimmer. 2 Autos werden nicht immer benötigt, 2 x Versicherungen auch nicht, höchstens für Auto (wenn vorhanden) oder Hausrat (meist Minibeträge) . Wenn irgend möglich sollten die Eltern ohnehin nicht weit auseinander wohnen, was oft kein Problem darstellt, schließlich haben sie ja mal zusammen gewohnt.
Wer sagt überhaupt, daß 2 Wohnungen benötigt werden? Eine Abart der gemeinsamen Sorge ist das sog. Nestmodell, wo das Kind nur einen festen Wohnsitz hat, und die Eltern alternierend wechseln. Gerade hier lassen sich eine Menge Kosten einsparen.
Stimmt, das Wechselmodell hat sogar noch den Vorteil, daß nicht einer 37 Stunden arbeitet, sondern z.B. beide je 20 Stunden arbeiten können, also sogar etwas mehr Netto haben als vorher.
Zitat von Inaktiver User
Ich hatte mich doch zu Irland schon geäußert. Welche Info fehlt Dir noch?
Zitat von Inaktiver User
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06.03.2007, 15:58
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
Schlimm genug das die Eltern erst heiraten müssen, damit das Kind ein Recht auf einen Papa hat!
Zitat von Inaktiver User
Nur in den westdeutschen Bundesländern. In den ostdeutschen ist das Verhältnis genau anders herum.
Zitat von Inaktiver User
Was kann ein Kind dafür, wenn die Eltern sich entschließen nicht zu heiraten? Warum hat ein uneheliches Kind eine schwächere Rechtsposition als eines aus einer Ehe? Ist doch absurd.
Zitat von Inaktiver User
Und wenn die Eltern sich nicht einig sind, kann die Mutter die Betreuungsleistung des Vaters ablehnen und Unterhalt fordern, mit staatlicher Unterstützung. Das ist das Problem.
Zitat von Inaktiver User
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06.03.2007, 16:02Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
ja...und deshalb würde, meiner Meinung nach, in dem meisten Fällen ein 50/50-Modell nicht...oder nicht lange funktionieren.
Zitat von Inaktiver User
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06.03.2007, 16:02Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
Wie jetzt? Ich nutze abwechselnd mit meinem Ex die Wohnung? Also diese Idee ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.
Zitat von lordsofmidnight
Wenn ich wieder eine Privatssphäre erlangen will nach einer Trennung, halte ich dieses Modell für nicht lebbar.
So wäre wohl mit den wenigsten Menschen ein Kind aufzuziehen.
Sie haben mehr Geld zur Verfügung und brauchen, weil Dein Nestmodell ansteht ja nur ein Wohnung.Stimmt, das Wechselmodell hat sogar noch den Vorteil, daß nicht einer 37 Stunden arbeitet, sondern z.B. beide je 20 Stunden arbeiten können, also sogar etwas mehr Netto haben als vorher.
Ich glaube, Du träumst. So weit weg von der Realität kann man doch kaum sein.
Das ist wie eine Schilderung über die wunderbaren Möglichkeiten des Kommunismus. Der ideale Mensch, der dazu benötigt wird, dürfte sich kaum finden.
Ich denke, Du unterschätzt das Distanzbedürfnis, das soweit mir bekannt die meisten nach einer gescheiterten Ehe haben.
Was Irland im Zusammenhang mit 50:50 Regelungen zu suchen hat. Ich habe bisher weder in Dublin noch in den Städten im Westen, in denen ich zu tun habe, davon auch nur Ansatzweise mit bekommen, dass die Menschen so etwas leben.Ich hatte mich doch zu Irland schon geäußert. Welche Info fehlt Dir noch?
Ich kenne es nur sehr traditionell irisch: Kinder zur Mutter und Vater weg.
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06.03.2007, 16:05Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
So geht es auch den Frauen, die nicht heiraten. Sie sind den Ehefrauen bzw. Exehefrauen auch rechtlich unterlegen.
Zitat von lordsofmidnight
Das ist ein Privileg, das man über die Ehe erlangt.
Wenn die Eltern sich nicht einigen können, gehn sie zum Jugendamt, einer freiwilligen Mediation oder zum Gericht und entweder suchen sie gemeinsam nach einer Lösung oder das Gericht tut es im Rahmen der Möglichkeiten, die die jeweilige Konstellation bietet.Und wenn die Eltern sich nicht einig sind, kann die Mutter die Betreuungsleistung des Vaters ablehnen und Unterhalt fordern, mit staatlicher Unterstützung. Das ist das Problem.
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06.03.2007, 16:08Inaktiver User
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
Es scheitert oftmals an den nach der Trennung entstehenden Lebensumständen.
Zitat von Inaktiver User
Zwei Menschen, zwei Kinder und zwei neue Beziehungen mit jeweils (eventuell) weiteren Kindern.
Da ist schon mal Essig mit einem Nestmodell und es ist auch Ende mit der nötigen Flexibilität, weil mehr "Mitspieler" dazu kommen, die ebenfalls sich dem System unterordnen müssten oder das System müsste sich anpassen.
Ich sehe für 50:50, wie es hier angedeutet wird, keine Chance.
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06.03.2007, 16:11
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
Zitat von Inaktiver User
Ach, es geht also nur um Dich, na dann...
Es ist nicht lächerlich, sondern eine durchaus praktizierte Sorgeform:
http://www.elternvereinbarung.de/muster.htm
Wie gesagt, wenn es nur um deine Privatssphäre geht, und nicht um gemeinsames Betreuung ist dieses Modell nicht für Dich geeignet. Wie wäre es die Egozentrik rauszulassen und das Kind in den Mittelpunkt der Bemühungen zu stellen?
Zitat von Inaktiver User
Es wird von Menschen praktiziert, die offensichtlich reifer dafür sind als Du...
Zitat von Inaktiver User
Wieso? Ich habe nie behauptet, daß ein gemeinsames Sorgemodell stets immer und in jeder Situation die richtige Lösung ist. Sie ist eine Lösung von vielen, genau wie das Nestmodell.
Zitat von Inaktiver User
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06.03.2007, 16:15
AW: Unterhaltsbeistandschaft-das kann's ja wohl nicht sein
[QUOTE=Inaktiver User]So geht es auch den Frauen, die nicht heiraten. Sie sind den Ehefrauen bzw. Exehefrauen auch rechtlich unterlegen.
Das ist ein Privileg, das man über die Ehe erlangt. .[/QUOTE
Nicht mehr lange. Die Regierung plant nämlich den Unterhaltsanspruch für unverheiratete Frauen anzugleichen. Natürlich ohne den unverheirateten Männern ebenfalls gleiche Rechte zu geben.
Komisch eigentlich: Von der Leyen plant mehr Krippenplätze, und trotzdem soll der Unterhalt angelichen werden...
Nochmal meine Frage: Warum hat ein uneheliches Kind weniger Rechte als ein eheliches?
Dies ist nicht verpflichtend und kann von jeder Mutter ignoriert werden.
Zitat von Inaktiver User


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