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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Es ist allzumal verständlich, dass das Kind gegen so ein Übermaß an mütterlicher Perfektion und Selbstaufgabe gar nicht ankann.
    Erdrückend.

    Ich such immer noch das "alleinerziehend". Der Knabe war regelmäßig beim anderen Elternteil, wie die TE so aufopfernd betont. Zudem ist sie seit Jahren in einer neuen Beziehung, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Partner kein Wort mit dem Kind wechselt und umgekehrt.
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Zitat Zitat von DerHeld Beitrag anzeigen
    Es ist allzumal verständlich, dass das Kind gegen so ein Übermaß an mütterlicher Perfektion und Selbstaufgabe gar nicht ankann.
    Erdrückend.

    Ich such immer noch das "alleinerziehend". Der Knabe war regelmäßig beim anderen Elternteil, wie die TE so aufopfernd betont. Zudem ist sie seit Jahren in einer neuen Beziehung, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Partner kein Wort mit dem Kind wechselt und umgekehrt.
    wann ist man denn nach deinem verstaendnis alleinerziehend ?

    nach meinem verstaendnis ist das der fall, wenn ein kind bei einem elternteil lebt und der andere elternteil das kind "klassischerweise" alle 2 woche am we einmal sieht

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Also das Du leidest ist mir persönlich klar und finde ich natürlich!

    Jedoch ist Dein Verhalten nicht pro-aktiv gegenüber Deinem Sohn, er ist 13 und Du die Erwachsene, er kann vieles gar nicht wirklich einschätzen. Gerade in dem Alter checken die oft nicht wie verletzend ihr Verhalten ist.

    Du hast den Kontakt abgebrochen weil Du nicht mehr konntest, Vogel Strauß Taktik!

    Wenn Erwachsene den Kontakt zu ihren Kindern abbrechen ist das äußerst kompliziert und birgt auch das Gefühl weg gestossen zu werden, nicht gewollt zu werden von DER MUTTER, schlimmer geht nimmer...

    Ein ähnliches Gefühl, was Du auch hattest, aber ihm fehlen Erfahrungswerte um das zu erkennen, er fühlt nur den Schmerz und sieht nicht dass sein eigenes Verhalten Dich so sehr verletzt hat... Dazu sind Teenies i.d.R. echt noch zu unreflektiert.
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    wann ist man denn nach deinem verstaendnis alleinerziehend ?

    nach meinem verstaendnis ist das der fall, wenn ein kind bei einem elternteil lebt und der andere elternteil das kind "klassischerweise" alle 2 woche am we einmal sieht
    Hätte sich der Vater völlig rausgehalten, hätte das Kind ja wohl eher weniger den Wunsch ausgesprochen, bei ihm zu leben. Da kann man nach meinem Verständnis durchaus von Erziehungsmitarbeit sprechen.
    Es ist auch nicht so, dass sich die Mutter ausschließlich um den jetzt 14jährigen Knaben kümmerte, sondern auch in einer Partnerschaft lebt und der Knabe ein Halbbrüderchen hat, also in einem Familienverbund lebte und auf der Vatersseite mit ähnlichen Voraussetzungen lebt.

    Auch in meinem persönlichen Fall mit keinerlei Mitarbeit des Vaters red ich nicht von alleinerziehend. Da haben sich die Großeltern, Onkel, Tante mit beteiligt.
    Geändert von DerHeld (08.11.2017 um 07:00 Uhr)
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

  5. Inaktiver User

    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Etwas ot, zur Definition alleinerziehend.

    Meine Schwester ist seit 7 Jahren vom KV getrennt, er nimmt die Kleine jedes zweite WE von Fr (holt sie von der Schule ab) bis Montag (bringt sie früh zur Schule), sie hat also alle zwei Wochen ein langes kinderfreies WE. Ich hatte zwei Kinder und einen beruflich bedingt (Montage alle 14 Tage WE frei zH) abwesenden Ehemann. Wer hatte wohl mehr Entlastung? Trotzdem hatte meine Schwester IMMER den "AE Heiligenschein" (sorry an alle wirklich AE Mütter) , ich finde es durchaus i.O. mal hinter die Fassade zu schauen...

    Der Sohn der TE durfte IMMER FLEXIBEL zum Papa, damit war erst mit der neuen LG desVaters Schluß, da wurden die Treffen geplant regelmäßig.

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Ich würde es tatsächlich mal anders versuchen. Es ist für einen jetzt 14jährigen ja auch schwer, ständig das Zuhause zu wechseln. Vielleicht freust du dich einfach, dass es ihm bei seinem Vater gut geht. Das heißt ja nicht, dass er dich nicht mehr liebt. Aber es scheinen ja einige Dinge gewesen zu sein, auch dass er nicht mehr in seine alte Schule gehen wollte.

    Da ist doch so ein Ortswechsel für ihn vielleicht ganz gut. Es ist ausgesprochen normal für einen Jungen in diesem Alter, dass er am Wochenende nicht mehr ausschließlich bei Mama auf der Couch sitzt. So weit so gut. Das würde er garantiert auch nicht machen, wenn er noch komplett bei dir wohnen würde.

    Überlege dir doch einfach mal, was er vielleicht gerne machen würde, es muss ja nichts Überkandideltes sein. Du kannst ihn zu seinem Fußballspiel begleiten oder gehst mit ihm mal in ein Stadion. Oder habt ihr früher gerne Sport zusammen gemacht? Da wäre es doch bestimmt schön, mit ihm mal eine Fahrradtour zu machen oder jetzt dann im Winter mal in den Schnee zu gehen.

    Rufe ihn an, schlage ihm vor, du holst ihn z. B. am Samstag für einen Tag ab und ihr macht was zusammen, am Anfang vielleicht nur ihr 2, später wenn er dir gegenüber wieder offener wird, auch mit dem Rest der Familie.

    Übrigens, das mit dem Alleineinziehend habe ich auch nicht so ganz verstanden, der Vater hat sich ja doch anscheinend die ganzen Jahre mit um das Kind gekümmert. Und du bist ja auch wieder in einer Partnerschaft, da warst du doch nicht immer nur alleine mit dem Jungen!?

    Lass den Kontakt nicht abbrechen, zur Not holst du dir Hilfe vom Jugendamt, ihr habt ja sicher das gemeinsame Sorgerecht, da kann und darf der Vater nicht einfach keinen Kontakt mehr zulassen.
    Es gibt keinen Weg zum Frieden, der Frieden ist der Weg (Mahatma Gandhi)

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Nichtnurmami,

    hinter die Fassade schauen? Was soll das? Eine Alleinerziehende mit 14 tägiger Wochenenendfreizeit hat doch keine wirklich Entlastung. Sie hat keine Ansprache, trägt die Verantwortung, kann sich mit dem Vater meist nicht austauschen, muss das meiste Geld alleine verdienen, ...

    Bestimmt hast du auch ein stressiges Leben, aber ich würde es nicht vergleichen!

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Hallo zusammen, ich bin alleinerziehend ( gewesen...sie ist jetzt volljährig) und stehe mit der Einschätzung der Belastung genau dazwischen. Betrachte ich meine Freundin mit drei Kindern und intakter Ehe, hätte ich zeitweise mehr Entlastung, zumindest an den Papawochenenden. Unter der Woche hatteich gar keine...allealle Termine meines Kindes hätte ich allein am Paddel. Meine Freundin arbeitet "nicht" (für Geld)... ich musste den Spagar schaffen zwischen Arbeits- und Kiga-Öffnungszeiten ...tbc.

    Liebe TE, ich kann sehr gut nachfühlen, wie es dir ergeht. Es muss ein Horror sein. Aaaaber: jetzt ist es so. Er lebt bei seinem Vater, Du hast aus dich betreffenden Gründen den Kontakt unterbrochen...jetzt wäre es gut, wenn du das akzeptieren würdest, was auch du herbeigeführt hast.
    Der Weg von ihm zu dir ist genauso weit wie von dir zu ihm. Wenn er irgendeine Sportart macht, fahr zu seinen Turnieren oder was auch immer und dann wieder nachhause. Oder du gehst mit ihm in seinem Umfeld ins Kino oder Sportschuhe kaufen oder ins Konzert. Nach deinem Kontaktabbruch solltest du den Kontakt laaaangsam suchen. Reissihn nicht aus seinem Umfeld, sondern zeige ihm, dass du es als sein Umfeld akzeptierst und dich interessierst. Die Zeit, in der er ein ganzes Wochenende bei dir verbringt, ist aus zwei Gründen vorbei: einmal, weil du den Kontakt unterbrochen hast und einmal, weil er in das Alter gekommen ist, in dem Freunde, Hobbys.....wichtiger geworden sind als die Eltern. Mach ihm da kein schlechtes Gewissen, sondern sei froh, denn das ist bei allem Chaos eine normale Sache.

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Zitat Zitat von gerbera16 Beitrag anzeigen
    hinter die Fassade schauen? Was soll das? Eine Alleinerziehende mit 14 tägiger Wochenenendfreizeit hat doch keine wirklich Entlastung. Sie hat keine Ansprache, trägt die Verantwortung, kann sich mit dem Vater meist nicht austauschen, muss das meiste Geld alleine verdienen, ...

    Bestimmt hast du auch ein stressiges Leben, aber ich würde es nicht vergleichen!
    Was es soll,hinter die Fassade zu schauen? Andere Einblicke zu erhalten und eine andere Sichtweise, was sonst!!
    Ein alleinerziehendes Elternteil hat, so der Umgang regelmäßig wahrgenommen wird, alle zwei Wochen Freitag abend bis Sonntag abend für sich. Wo haben das zusammen lebende Elternteile? Es wär auch nicht so, dass mit Alleinerziehung alle sozialen Kontakte wegfielen. Man kann sich auch einreden, dass man nun arbeiten MUSS. Ich hab das immer eher so gesehen: prima! Erwachsene Menschen um mich (zumindest dem Alter nach)!
    Es ist durchaus vergleichbar!
    Im vorliegenden Fall hatten Sohn und Vater früher mehr als den üblich 14tägigen Umgang, dies noch dazu.

    Ich hab immer eher als Bonus empfunden, da nicht auch noch einen Vater rumschwirren zu haben. Spontan einen Ausflug - so what? Nicht um soundsoviel ein Abendbrot auf den Tisch des Herrn stellen zu müssen!
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

  10. Inaktiver User

    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Sein Vater und ich sind zu diesem ZEitpunkt bereits 11 Jahre getrennt gewesen, er ist seit vier Jahren neu verheiratet und ich seit einem Jahr. Bei seinem Vater hat S im vorletzten Jahr ein Geschwisterchen bekommen (nach 12 Jahren Papa für sich haben wurde er quasi vom Thron gestoßen). Ich selber habe einen weiteren Sohn, der fast sieben ist und der seinen großen Bruder abgöttisch liebt.
    Für mich liest sich das nach Patchworkfamilien, nicht nach alleinerziehend.

    Und - wie viele hier schon geschrieben haben - liebe TE, mit 14 Jahren beginnt für die meisten Eltern, Mütter und Väter, eine durchaus komplizierte Zeit.

    Lass deinen großen Sohn los und zeig ihm immer wieder, dass du ihn liebst und für ihn da bist. Kümmere dich um dich selbst, deine Beziehung und um den Kleinen. Pass auf, mit dir im Reinen zu sein. Such dir auch therapeutische Hilfe, wenn du sie benötigst.

    Mag sein, dass dein älterer Sohn jetzt erstmal nichts von dir wissen mag. Aber das kann einem Elternteil auch im täglichen Zusammenleben passieren. Schlimm würde ich einen Kontaktabbruch finden, wenn er von dir ausgeht. Bei Pubertieren ist in dem Alter eine große Baustelle im Kopf. Die wird aber irgendwann auch mal fertiggestellt. Lass ihn an deinem Familienleben teilhaben. Er war ja jahrelang Teil davon. Über WA mal ein paar Worte oder Bilder, ohne gleich eine Antwort zu erwarten Wenn er dich dort nicht blockiert hat, wird er sich das ansehen, auch wenn er das nicht mitteilt. Gib ihm seine Zeit, die er braucht und nimm du dir Deine.

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