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  1. Inaktiver User

    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    So geht es zahlreichen Männern auch.

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Ich glaube ich muss da mal ein paar Sachen klar stellen:

    1: Ich habe meinen Sohn 13 Jahre alleine erzogen. Ich habe alle Wochenenden mit dem Vater eingehalten und wir haben das so flexibel gehandhabt,dass es sogar möglich war, dass er mal 3 WE´s am Stück zu seinem Vater konnte. Auch die Ferien haben wir so frei gehandhabt. Dann kam die neue Lebensgefährtin und ab da ging es Bergab mit der Flexibilität. Ab da mussten verbindliche Absprachen her, was meinen Sohn sehr getroffen hat und er findet die neues Frau seines Vaters bis heute nicht so prickelnd. Ich habe nie verstanden, warum wir, die wir uns vorher echt gut verstanden haben(wir galten als das vorzeige Trennungspaar,bei dem alles super klappt mit den Absprachen),plötzlich einen solchen Rückschritt gemacht haben. Ich habe mich in den Ferie schier zerrissen,damit alle zu ihrem Recht kommen, habe weite Fahrten und verkürzte Urlaube in Kauf genommen nur um es allen Recht zu machen.

    2.Die Klinik hat damals nicht gesagt, dass das Kind einfach zum Vater soll. Die haben gesagt, falls wir uns nicht einigen können, dann müssen wir das Jugendamt einschalten und vor Gericht gehen, das wollte ich meinem Kind aber nicht zumten, da er eh nicht belastbar war. Die Klinik hat ebenfalls gesagt,egal wie wir uns entscheiden, S soll weiterhin in Therapie. Sein Vater hat fest zugesagt, dass er die Therapie weiter macht.... bis heute ist nichts passiert.

    3. Ja, ich bin die Erwachsene, aber ich habe ein Recht auf meine Gefühle und ich bin auch nur ein Mensch. Ein Mensch,der sehr gut entscheiden kann, was er alles tragen kann und wann es zu viel wird. Ich habe 7 Monate gute Miene zu bösem Spiel gemacht und habe mir Wocheneden, die verbindlich zugesagt waren wieder wegnehmen lassen. Ichhabe mir diese WE´s frei gehalten, habe mich auf mein Kind gefreut und zwei Tage vorher wieder eine Absage kassiert. Irgendwann war ich an dem Punkt, an dem ich das ganze nicht mehr ertragen habe. Ich habe ein zweites Kind,für das ich da sein wll und muss und das ebenso wichtig ist. Ihm gegenüber ist es unfair,wenn ich an der Situation kaputt gehe! Darum war der Cut nötig.
    Es war ebenfalls nötig um in MEINE Familie wieder Ruhe zu bekommen,denn letztendlich haben wir alle drei darunter gelitten.

    4. Es ist sehr einfach einer Mutter die Schuld zuzuschieben ohne alle Fakten und Tatsachen zu kennen. Die Gesellschaft neigt dazu Partei für den Vater zu ergreifen,der sich freiwillig um sein Kind kümmern will, von denen gibt es ja so wenige und die paar, die es tun werden dafür in den Himmel gelobt und mit verlärtem Blick agesehen. Genauso haben die beiden Therapeutinnen ebenfalls reagiert. Sie haben ihm jedes Wort abgekauft, das er von sich gegeben hat, jede einzelne Lüge gefressen. Aber hey, endlich mal ein Vater der sich freiwillig kümmert, lasst uns ihm ein Denkmal setzen!
    Dabei kann niemand nachvollziehen,was es für die Mutter bedeutet, das Kind, das sie 9 Monate im Bauch getragen hat, das sie drei Jahre jeden tag um sich hatte, danach jeden Tag in den Kindergarten gebracht und abgeholt hat, mit dem sie im Krankenhaus war als es krank war, das Nachts in ihr Bett gekommen ist,wenn es Alträume hatte, das sie wie eine Löwinn beschützt hat, bei allen Handballspielen angefeuert hat, dass sie getröstet hat,wenn es weinen musste, jeden Abend noch nach ihm gesehen hat,bevor sie ins Bett gegangen ist, dem sie vorgelesen und gesungen hat, mit dem sie das Thema Mädchen lang und breit beleuchtet hat, dieses Kind .plötzlich nicht mehr um sich zu haben....für eine solche Mutter fühlt es sich an, als würde ihr ohne Narkose das Herz herraus operiert. Und mit jedem Mal, das ein Besuch nicht klappt, mit jedem Telefonat, das unterbrochen wurde, tut es ein kleines bisschen mehr weh. Es fühlt sich an wie sterben in Etappen.
    Also an alle die keine Ahnung haben: Manchmal ist es besser seinen Kommentar für sich zu behalten als vorschnell Phasen zu dreschen, die im letzten Hobbypsychologen für Dummies standen!!!

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    3. Ja, ich bin die Erwachsene, aber ich habe ein Recht auf meine Gefühle und ich bin auch nur ein Mensch. Ein Mensch,der sehr gut entscheiden kann, was er alles tragen kann und wann es zu viel wird.
    Originalzitat von meiner Mutter; wir haben seit über 20 Jahren keinen Kontakt mehr. Du bist auf einem guten Weg dahin.

  4. gesperrt

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Der arme Junge hängt wohl zwischen zwei neuen Familien.

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Wow! Das klingt wie ein Bewerbungsschreiben zur Mutter des Jahres...
    *ironiemodus aus*

    Das du, in bester Absicht alles richtig zu machen, auch Fehler gemacht hast, ist ja wohl auszuschließen...
    Wobei mir die perfekte Mutter noch nie begegnet ist. Nur solche, die sich dafür halten.

    Und mal so frei spekuliert in den Raum geworfen - hast du auch nur einmal ernsthaft drüber nachgedacht, dass dein Sohn tatsächlich beim Vater leben WILL? Hast du ihn mal gefragt, WARUM?

    Ich frage nochmal:
    Wie geht es deinem Sohn heute?
    Was weißt du über sein aktuelles Leben beim Vater? Kannst du mit dem Vater darüber reden, informiert er dich?

    Wenn es ihm dort nun besser geht, kannst du das akzeptieren?

    Ich verstehe, dass du ihn wahnsinnig vermisst. Nicht destotrotz geht es hier zuerst um sein Wohl. Das hat Vorrang, er ist noch ein Kind.

    Nachsatz:
    Du machst für dein ganzes Lebensglück deinen Sohn verantwortlich, ist dir das bewusst?!

    Lies dir deinen Text nochmal durch.
    Dir geht es schlecht, du leidest, weil er dieses und jenes....
    Das ist eine Last, die kein Kind tragen kann.

    Und bitte, was genau ist deiner Meinung nach in der Klinik schief gelaufen? Welche Erwartungen hattest du an diese Therapie? Würdest du das bitte noch beantworten?
    Geändert von na_ich (06.11.2017 um 21:15 Uhr)

  6. gesperrt

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    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Zitat Zitat von GretaGarden Beitrag anzeigen
    3. Ich habe 7 Monate gute Miene zu bösem Spiel gemacht und habe mir Wocheneden, die verbindlich zugesagt waren, wieder wegnehmen lassen. Ichhabe mir diese WE frei gehalten, habe mich auf mein Kind gefreut und zwei Tage vorher wieder eine Absage kassiert. Irgendwann war ich an dem Punkt, an dem ich das ganze nicht mehr ertragen habe. ...
    Warum hast du nach der dritten Absage nicht das Jugendamt eingeschaltet? Das wäre dein Ansatz gewesen, allen klarzumachen, dass du dich weiterhin um dein Kind kümmerst und an einem Kontakt interessiert bist.
    Und ja, dann geht die Sache durchaus vor Gericht, wenn sich der Vater querstellen sollte.

    Vergiss nicht: Dein Sohn kann ab 12 Jahren alleine entscheiden, bei welchem Elternteil er leben möchte.

    Was hindert dich daran, deinen Sohn regelmäßig eine Nachricht zukommen zu lassen?
    Schreib ihm einen Brief oder eine Karte, installiere WA und schreib ihm so. Schick ihm Bilder. Lass deinen Sohn spüren, dass er dir wichtig ist.

  7. Inaktiver User

    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Zitat Zitat von GretaGarden Beitrag anzeigen
    1: Ich habe meinen Sohn 13 Jahre alleine erzogen.
    Ich hoffe doch, dass der Vater an den Wochenenden auch ein bisschen Erziehungsleistung erbracht hat.

    2.Die Klinik hat damals nicht gesagt, dass das Kind einfach zum Vater soll. Die haben gesagt, falls wir uns nicht einigen können, dann müssen wir das Jugendamt einschalten und vor Gericht gehen
    Das ist jetzt aber wieder eine andere Geschichte, als dass Dein Ex Dir gedroht hat.

    Sein Vater hat fest zugesagt, dass er die Therapie weiter macht.... bis heute ist nichts passiert.
    Was hast Du in dieser Angelegenheit unternommen?

  8. Inaktiver User

    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Sorry, wenn ich das schreibe, DU setzt falsche Prioritäten.
    So wie oben geschrieben wurde, 3x Besuchsregelung gekippt, JA einschalten.
    Therapie abgebrochen, Vater kümmert sich nicht, ab zum JA...

    Ja, es tut weh, es reißt einem das Herz raus, wenn das eigene KInd einem klar macht, daß man nicht mehr Prio 1 auf der Liste der wichtigsten Personen hat. Aber Deine Gefühle sind keine Rechtfertigung dafür, daß Du Deinen Sohn hängen läßt....Und ja, genau das tust Du! Unter dem fadenscheinigen Grund, ihm das böse JA zu ersparen....

    Vielleicht wartet der Junge darauf, daß Mama zur Löwin wird und ihm klarmacht, daß er ihr weiter wichtig ist. Vier Monate kein Kontakt und Du schreibst ihm nicht mal nen Brief oder schickst ne WA, hat er zum Geburtstag auch kein Geschenk bekommen?

    Statt rumzujammern, wie mies es DIR geht, handle endlich wie ne Erwachsene, Dein Sohn bracht erwachsene Personen um sich....

  9. Inaktiver User

    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Zitat Zitat von GretaGarden Beitrag anzeigen
    3. Ja, ich bin die Erwachsene, aber ich habe ein Recht auf meine Gefühle und ich bin auch nur ein Mensch.
    .....
    4. Es ist sehr einfach einer Mutter die Schuld zuzuschieben ohne alle Fakten und Tatsachen zu kennen.
    Ich lese hier niemanden, der dir allein die Schuld zu schiebt . Und natürlich hast du ein Recht auf deine Gefühle.

    Wenn ich aber das hier lese, habe ich den Eindruck, dass dein Pathos auch eine Belastung für ein Kind sein kann, das sich abnabeln möchte:
    Zitat Zitat von GretaGarden Beitrag anzeigen
    Dabei kann niemand nachvollziehen,was es für die Mutter bedeutet, das Kind, das sie 9 Monate im Bauch getragen hat, das sie drei Jahre jeden tag um sich hatte, danach jeden Tag in den Kindergarten gebracht und abgeholt hat, mit dem sie im Krankenhaus war als es krank war, das Nachts in ihr Bett gekommen ist,wenn es Alträume hatte, das sie wie eine Löwinn beschützt hat, bei allen Handballspielen angefeuert hat, dass sie getröstet hat,wenn es weinen musste, jeden Abend noch nach ihm gesehen hat,bevor sie ins Bett gegangen ist, dem sie vorgelesen und gesungen hat, mit dem sie das Thema Mädchen lang und breit beleuchtet hat, dieses Kind .plötzlich nicht mehr um sich zu haben....für eine solche Mutter fühlt es sich an, als würde ihr ohne Narkose das Herz herraus operiert.
    Das gilt für fast alle anderen Mütter auch. Und trotzdem schaffen sie es, ihr Kind irgendwann los zu lassen, ohne ein solches Drama daraus zu machen.

    Dein Sohn ist vierzehn und nicht vier! Es ist normal, dass er sich ablöst. Manche ziehen mit 18 von zuhause aus, zum Studium in eine weit entfernte Stadt.

    Er kann nichts dafür, dass er mit getrennten Eltern aufwuchs und du die Hauptlast der Erziehung getragen hast. Du hast dir damit kein Anrecht auf irgendwas erworben. Vielleicht wird er als Erwachsener deine Leistung würdigen - aber sicher nur dann, wenn du zulässt, dass er sich abnabelt.

    Was ich in deinem letzten langen Post wieder vermisse: Ein einziges Wort dazu, wie es deinem Sohn geht, wie er sich fühlt, warum er beim Vater leben möchte......nur Vorwürfe an alle Beteiligten. Du siehst dich als Opfer.
    Geändert von Inaktiver User (07.11.2017 um 08:11 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du siehst dich als Opfer.
    Ja, das ist wohl der springende Punkt.

    Was Du dringend brauchst, Greta, ist ein Perspektivenwechsel.
    Und die Fähigkeit, Dich in Deinen Sohn hineinzuversetzen.

    ER hat sich die Grundsituation, ein Scheidungskind zu sein, nicht ausgesucht.
    Der Junge liebt Dich UND seinen Vater - das gilt es nicht nur zu akzeptieren,
    sondern das musst Du Deinem Sohn auch unmissverständlich vermitteln, damit
    er keinem Loyalitätskonflikt ausgesetzt wird.

    DAS ist nämlich für ein Kind richtig schlimm, wenn es das Gefühl hat, es "darf"
    den anderen Elternteil nicht lieben, weil das den eben anderen Elternteil verletzt.



    Zitat Zitat von GretaGarden Beitrag anzeigen
    Ich habe ein zweites Kind,für das ich da sein wll und muss und das ebenso wichtig ist. Ihm gegenüber ist es unfair,wenn ich an der Situation kaputt gehe! Darum war der Cut nötig.
    Du glaubst lediglich, an der Situation kaputt zu gehen, weil Du ausschließlich
    Deine Sicht der Dinge im Fokus hast.

    Dein Sohn hat absolut nichts verbrochen, das einen Cut rechtfertigen würde.
    Kannst Du Dir denn vorstellen, wie es IHM damit geht?


    Also an alle die keine Ahnung haben: Manchmal ist es besser seinen Kommentar für sich zu behalten als vorschnell Phasen zu dreschen, die im letzten Hobbypsychologen für Dummies standen!!!
    Ich weiß durchaus, wovon ich spreche. Ich habe vier Jahre lange keines meiner
    drei Kinder gesehen ... weiß also durchaus, was das als Mutter mit einem machen
    kann, kenne die Verzweiflung, das Ohnmachtsgefühl, die durchweinten Nächte.

    Nichtsdestotrotz habe ich meinerseits zu den Kindern immer wohldosierten Kontakt
    gehalten. Sie wussten, ich bin da, sie wussten, sie sind mir jederzeit willkommen.
    Sie wussten, wie wichtig sie mir sind und dass ich sie liebe.

    Ich habe in all der Zeit zB Kontakt zu ihren Lehrern gehalten, wusste also immer,
    wie der Stand der Dinge ist. Das war mir wichtig, auf indirekte Weise doch noch
    Teil an ihrem Leben zu haben.

    Im Nachhinein hat sich meine "Strategie" und auch meine Geduld und auch das
    Vertrauen darauf, dass alles gut werden würde, als richtig erwiesen.


    Also sei mal etwas zurückhaltend, Schreiberinnen hier als Phrasen dreschende
    Hobbypsychologen zu bezeichnen. Das steht Dir nicht zu.


    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen
    Ich frage nochmal:
    Wie geht es deinem Sohn heute?
    Was weißt du über sein aktuelles Leben beim Vater? Kannst du mit dem Vater darüber reden, informiert er dich?

    Wenn es ihm dort nun besser geht, kannst du das akzeptieren?
    Diesen Fragen schließe ich mich an.


    Du machst für dein ganzes Lebensglück deinen Sohn verantwortlich, ist dir das bewusst?!
    Nicht nur Dein Lebensglück, sondern Deine ganze Befindlichkeit!

    Ist Dir klar, welche eine Bürde Du Deinem Sohn damit auflädst?
    Damit kann kein Kind umgehen.
    Es generiert Schuldgefühle, die völlig fehl am Platz sind.


    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Was hindert dich daran, deinen Sohn regelmäßig eine Nachricht zukommen zu lassen?
    Schreib ihm einen Brief oder eine Karte, installiere WA und schreib ihm so. Schick ihm Bilder. Lass deinen Sohn spüren, dass er dir wichtig ist.
    Genau so.

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