Liebe TE,
vielleicht ist es dir gar nicht bewusst - aber in deiner Gedankenwelt dreht sich tatsächlich ganz viel um dich.
Du leidest, du konntest seinen Geburtstag nicht mit ihm feiern etc., du bist am Ende...
Dein Sohn muss für eine Menge herhalten. Für dein Seelenheil, für den kleinen Bruder...
Warum ist es eigentlich ein „vom Thron“ stoßen, wenn beim Papa ein Geschwisterchen dazu kommt, bei dir aber nicht?
Weil auch der Papa nach deiner Vorstellung zu funktionieren hat?
Du hast deinen Sohn in diese Klinik gebracht, als er von Suizidgedanken sprach. Das war sicher schlimm für euch, aber die absolut richtige Entscheidung.
Nur, was meinst du mit „du wusstest nicht, wie das dort läuft“?
Das die gesamte Familienstruktur auf den Prüfstand kommt? Der Vater involviert wird?
Du bist Teil des Problems (das ist nicht! böse gemeint). Für deinen Sohn ist der Weg zum Vater u.U. auch ein Weg raus aus der ihn krankmachenden Situation.
Manchmal muss man sich einfach aus dem Weg zu gehen.
Dein Sohn war so am Ende, dass er sterben wollte! Aber du schreibst mit keinem Wort, wie es ihm mittlerweile geht. Weißt du darüber Bescheid, bekommst Infos vom Vater?
Lass deinen Sohn in Ruhe, auch wenn das verständlicherweise sehr hart ist. Lass ihn zur Ruhe kommen.
Sieh zu, dass du mit dem Vater eine vernünftige Gesprächskultur hinkriegst. Regelmäßige Infos vom Vater über euren gemeinsamen Sohn sollten selbstverständlich werden. Auch für ihn, falls es das nicht. Da würde ich den Fokus drauf legen.
Signalisiere, dass deine Tür offen bleibt. Aber lasst euch Zeit und lasst es langsam angehen.
Und suche dir bitte selber Hilfe!!!
Schau dir deinen Anteil an dieser unguten Entwicklung an, denn den gibt es. Du blendest ihn bisher nur erfolgreich aus.
Wenn du das weiterhin tust, fürchte ich, findet sich kein Weg zurück.
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 54
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06.11.2017, 12:58
AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!
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06.11.2017, 13:01
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06.11.2017, 13:30
AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!
ich finde es nicht in ordnung wie die te hier angegangen wird, weil sie den kontakt zum sohn abgebrochen hat
niemand von euch der nicht selbst schon einmal in dieser lage war kann es beurteilen wie schlimm so etwas fuer eine mutter ist
UND das man irgendwann auch nicht mehr kann und auch aus selbstschutz heraus so etwas macht, ist legitim und nachvollziehbar
und die aussage das es ihr nicht so wichtig zu sein scheint, finde ich unmoeglich
aktuell entzieht der vater der mutter das kind, indem er sich vor es stellt und der mutter den umgang und kontakt verbietet
und nein ein 14 jaheriger kann nicht selbst bestimmen ob er den umgang zu einem elternteil wahrnimmt oder nicht, denn im zweifel entscheidet dies ein richter und nicht ein kind aus einer laune heraus
die probleme hat von anfang an der vater gemacht, indem er der mutter druck gemacht hat, wenn das kind nicht zu ihm ziehen kann, das er vor gericht geht
und in der folgezeit hat er die "unterlegene situation" der mutter systematisch ausgenutzt um der mutter das kind vorzuenthalten und zu entfremden, denn er haette es in der hand gehabt, das der junge weiterhin den umgang mit der mutter bekommt, dazu ist der vater naemlich auch verpflichtet
stattdessen hat er den jungen mit teils fadenscheinigen ausreden das kind haette termine einladungen usw... der mutter vorenthalten
das hatte system um die mutter aus dem leben des jungen zu "entfernen"
und ein elternteil kann zu keinerlei maßnahmen von einem gericht gezwungen werden, weder zu einer therapie noch zu einer begutachtung, noch zu gespraechen beim jugendamt oder mit dem anderen elternteil
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06.11.2017, 13:32Inaktiver User
AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!
ereS
für den ganzen Beitrag
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06.11.2017, 13:44
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06.11.2017, 14:02
AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!
Aber ein Vater hat zu springen und zu hüpfen, wie es Müttern oft so einfällt?
Würde ein Vater das Eingangspost so geschrieben haben, würd ich nicht anders argumentieren.
Fakt ist, das im vorliegenden Falle der Kindesvater dem psychisch noch nicht so stabilen gemeinsamen Kind den nötigen Halt und die nötige Unterstützung bietet, (auch) auf Wunsch des Kindes.
Fakt ist auch, dass die TE trotz Zusicherung, dass der Junge jederzeit kommen könnte, schon mehrfache Kontaktabbrüche durchzog.
Mir ist komplett egal, ob sich jetzt Vater oder Mutter besser kümmern. Hier geht es um das Kindeswohl und das scheint im Moment beim Kindsvater eher gewährleistet zu sein.Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.
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06.11.2017, 14:03
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06.11.2017, 14:13Inaktiver User
AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!
Die TE hat leider auf die Frage nach der Therapie nicht geantwortet. Dort wurde sicher die ganze Familiensituation von den Ärzten und Therapeuten durchleuchtet. Wenn sie es in Ordnung finden, dass der Junge zum Vater zieht, ist der Vater sicher kein Monster.
Es ist keine Kleinigkeit, wenn ein Dreizehnjähriger von Suizid spricht.
Was, wenn die Mutter ein Teil des Problems ist und der Vater das Kind tatsächlich schützt? Kannst du das ausschließen?
Natürlich ist das hart für die Mutter. Aber falls sie psychisch labil sein sollte, ist die derzeitige Lösung vielleicht tatsächlich das beste für das Kind.
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06.11.2017, 14:15Inaktiver User
AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!
Letztendlich ist ja alles möglich, der Vater kann der "entziehende A..." sein, der den Kontakt verbietet, andererseits kann Greta auch die klammernde Mami sein, die ihrem Pubertierenden zuviel Verantwortung übertrug, zu sehr klammerte usw. usf. Wir werden es nie 100% wissen....
Daher mein Rat, über das Jugendamt agieren, dem Sohn signalisieren, daß Kontakt von der Mutter gewünscht ist. Aber diesen nicht einfordern, denn Druck bringt gar nix....Es gibt sicher die Möglichkeit, mit Hilfe eines Mediators Sohn und Mutter an einen Tisch zu bringen. Wenn der Junge möchte....
Im Eingangsbeitrag ist auch mir zuwenig "Sohnbefindlichkeit" , überwiegend geht es Dir um Dich selbst, Greta.
Der Junge ist 15, vielleicht ist nach der lange Mamaphase mehr Vaterkontakt gut für ihn.
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06.11.2017, 14:23
AW: Sohn ist nach 13 Jahren zum Vater gezogen, ich gehe kaputt!

Wenn während der Umgangszeiten der Knabe vom Umgangselternteil möglicherweise beharkt wird, wie schlecht es doch dem Geschwister ginge, wie schlecht dem Elternteil usw. - (unbeabsichtigt) also die Schuld bekommt, würde ich bei einer seelischen Instabilität drauf achten, dass dem Kind möglichst wenig "Schuld" aufgebürdet wird.
Auch wenn das ein zeitweiliges Aussetzen des Umganges bedeuten kann.
Unter umgekehrten Vorzeichen würde sehr vom (möglicherweise und temporären) destruktiven Umgang mit dem Vater abgeraten und der Junge wäre alt genug, das selbst zu entscheiden.
Oder nicht?Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.


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