die Zeit nachm Papabesuch ist ja quasi normal,wenn wir von nem Ausflug wiederkommen läufts so ähnlich ab,auch erstmal ne Runde kuscheln. weil Kind eben nähebedürftig ist (find ich normal..) aber halt ohne weinen zwischendurch (wobei ich das weinen bisher auf nun ist papa wieder weg geschoben hab).
Und vor unseren Unternehmungen machen wir auch nix anders als vor Papatagen...
Rituale wie gleicher Teddy..Kind hat kein Übergangs/Ersatz/Trostobjekt wie sowas wohl heisst,kein Bedarf bisher,kein Lieblingsirgendwas was immer dabei sein muss,da wird kein Stofftier bevorzugt.auch kein Schnullerkind u steckt sich auch nix in den Mund. Was evtl dran liegt,das wir noch weiterstillen,vornehmlich nachts bzw wenn Kind kränkelt,dh es hats "Original" und muss keinen Ersatz finden.
Bevor jetzt was kommt wie ich glucke zu sehr u enge Kind ein,Kind wird von anderen (Krabbeltreff,Beratung die ich mir wg Ehe gesucht habe) als sehr aufgeweckt bezeichnet.ist auch sehr offen u freundlich ansonsten u geht auf Entdeckung,und das fördere ich auch..
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03.10.2017, 13:49
AW: Kleinkind 20Monate zum Umgang Papa zwingen?
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03.10.2017, 17:50
AW: Kleinkind 20Monate zum Umgang Papa zwingen?
Eine "Runde kuscheln" ist ja gut und schön - aber in Zusammenhang mit
den Papa-Besuchen hattest Du von "mindestens 1 Stunde" gesprochen.
Auf mich (!) wirkte das, als ob Du Dein Kind dafür trösten wolltest, dass es
nicht bei Dir war und zum Papa "musste".
... was ja dafür sprechen würde, dass es dem Kind bei Papa gut gefallen(wobei ich das weinen bisher auf nun ist papa wieder weg geschoben hab).
hat, oder?
Finde ich fast ein bisschen schade.Rituale wie gleicher Teddy..Kind hat kein Übergangs/Ersatz/Trostobjekt wie sowas wohl heisst,kein Bedarf bisher,kein Lieblingsirgendwas was immer dabei sein muss,da wird kein Stofftier bevorzugt
Denn Lieblingskuscheltiere zum Beispiel bieten kleinen Kindern
ein gefühlte Sicherheit, es sind Bezugsobjekte zum Liebhaben,
zum Kuscheln eben ... und Kinder können sogar mit ihnen kommunizieren ;).
Das unterstellt Dir hier ja keiner.Bevor jetzt was kommt wie ich glucke zu sehr u enge Kind ein ...
Ich kann auch nur wiederholen, was @xanidae geschrieben hat:
Deine Ablehnung dem Kindsvater gegenüber überträgt sich auf Dein Kind,
ob Du das willst oder nicht. Da werden innere Spannungen erzeugt, die
fehlende Gelassenheit wirkt sich bei der Kleinen als Unsicherheit und
Ängstlichkeit aus. Nur kann sie das natürlich nicht artikulieren.
DU bist die Erwachsene und hast sicher Einfluss darauf, den angesprochenen
Situationen die gefühlsmäßige Brisanz zu nehmen.
Btw, es ist gar nicht so selbstverständlich (wie es eigentlich sein sollte), dass
getrennt lebende Väter sich um ihre so kleinen Kinder auch tatsächlich
kümmern. Dein Ex tut nicht nur das, sondern er scheint es auch gut
hinzubekommen. Vielleicht würde er sich sogar über ein wenig Anerkennung
von Deiner Seite freuen?
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04.10.2017, 10:07
AW: Kleinkind 20Monate zum Umgang Papa zwingen?
Ich könnte mich nicht erinnern, die Windeln meiner Kinder nach anderer Leute Haare durchsucht zu haben...
Ganz im Ernst, so intensiv habe ich da noch nie reingeguckt, glaube ich...
Warum setzt DU das Baby in den Sitz?
Gib es ihm einfach in den Arm, dann kann sie sich an Papa kuscheln, das ist warm und schmusig... statt in den unbequemen, harten, und gerade letzten Tagen kalten Autositz gepackt zu werden, was die meisten Kinder sowieso nicht so gern mögen.
Du machst die Abschiedssituation komplizierter für die Kleine, als sie sein müßte, finde ich!
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04.10.2017, 11:41
AW: Kleinkind 20Monate zum Umgang Papa zwingen?
Ganz ehrlich, genau hier würde ich nicht mitmachen. Dann soll er halt draußen stehen und toben. Du kommst nicht runter mit dem Kind und fertig. Er wird sich dann überlegen, ob er den Umgang will und zähneknirschend hoch kommen oder er lässt es und fährt wieder.
Warum ist sein Wille (dass Du runter kommst) wichtiger als Deiner (es eben nicht zu tun)? Ich musste das bei meinem Exmann auch lernen. Wenn ich sage, dass das so nicht geht, dann darf es so auch nicht gehen. Mache ich es immer wieder trotzdem, strafe ich mich selbst lügen.
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Jugendamt gemacht als ich mich hilfesuchend dort hin gewendet habe. Sie waren sehr objektiv, hatten gute Ideen und haben meinem Exmann klar gemacht, dass das Kindswohl das ist was zählt und nicht sein Wohl. Das hat nachhaltig zu einem Umdenken seinerseits geführt. Klar, es knirscht hin und wieder immer noch, aber ich denke, das ist normal. Wir haben uns ja nicht umsonst getrennt. Es ist wichtig, dass ich für MICH einstehe und mich nicht zum Spielball machen lasse. Genau deshalb würde ich auf solche Wünsche wie Kind runterbringen absolut allergisch reagieren.
Euer Kind ist nun mal noch sehr klein. Es fühlt sich eventuell nicht gut dabei, draußen wie heiße Ware übergeben zu werden. Also sollte man was Anderes probieren. Dabei muss man auch mal seine persönlichen Befindlichkeiten (scheinbar will er nicht in Deine Wohnung) zurück stellen. Einige Männer (sicher auch Frauen, ich kenne aber keine) tun sich damit scheinbar sehr schwer. Aber darauf würde ich in dem Fall keine Rücksicht nehmen.
Wegen den Haaren würde ich jetzt glaube ich eher nichts sagen. Euer Kind wird sicher bald sprechen lernen, dann kann es sich auch verständlich machen und Du bist nicht mehr drauf angewiesen, dass er Dir alles mögliche mitteilt.„Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
Nicolas Chamfort
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04.10.2017, 15:24
AW: Kleinkind 20Monate zum Umgang Papa zwingen?
Wenn man sich alle von lalunita genannten Punkte anschaut bin ich der Meinung, dass sie sich zurecht Sorgen macht. Sie fragt hier im Forum nach Meinungen aus einem bestimmten Grund, nämlich aus Sorge um ihr Kleinkind. Da hilft es wenig, bei ihr den Fehler zu suchen. Sie hat die Verhaltensweisen des Kindsvaters deutlich beschrieben. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Schlechtmachen zu tun. Er verhält sich sonderbar, das kann niemand bestreiten.
Es ist, wie sie uns erzählt hat.
Ich schließe mich der Vorschreiberin an und würde ihr ebenfalls gerne raten, ihre Sorgen dem Jugendamt zu nennen. Ich selber habe mit dem Amt keine Erfahrung, auch daher meine vorsichtige Formulierung.
Es hilft niemand, das jetzt wieder zu zerpflücken. Schließlich geht es um die (seelische) Gesundheit eines kleinen Kindes.
Und sei es nur zu ihrer Beruhigung.
Verlieren kann sie nichts, oder?
Wenn der Kindsvater zu einem Gespräch bereit ist, umso besser. Aus der Ferne kann ich das nicht beurteilen. Es hört sich für mich nur nicht so an. Weil er von sich so überzeugt ist und seiner Meinung nach alles richtig macht.
Nicht, dass der Kindsvater unberechenbar wütend wird und diese Wut am Kind auslässt.
Lalunita kennt ihn und weiß, was ihm zuzutrauen ist. Oder ob er ganz einfach ein besorgter etwas unbeholfener, aber liebevoller Papa ist. Dieser Punkt ist mir nicht klargeworden.
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04.10.2017, 15:48
AW: Kleinkind 20Monate zum Umgang Papa zwingen?
Wie war denn nun die letzte Übergabe?
Auch wenn dein Kind keine Stofftiere hat, die es liebt, führt ein Ritual ein.
Ich hatte beim Reisen (und wir sind viel geflogen) immer eine blaue Maus dabei, die hing dann bei meinem Sohn am Sitz. Er war auch kein Stofftier kind, aber ich hab es trotzdem gemacht
Ansonsten ist das meiste hier gesagt. Wenn das Kind sich sofort beruhigt beim vater, dann ist es doch kein Problem. Du kennst dein Kind am Besten. Wenn es auch sonst keine Auffälligkeiten zeigt dann glaube ich, es ist nur ein "Theater".
Ich passe öfter auf den Sohn meiner Freundin auf, er ist 24 Monate, hängt extrem an seiner Mutter. Wenn sie geht ist das auch oft ein Theater, geht dann vorbei, wobei er immer wieder nach Mama fragt. Wenn sie dann zurück kommt ist er extrem anhänglich, muss kuscheln usw. Die beiden sind alleine, er geht zwar in den Kindergarten aber ansonsten nimmt der Kleine seine Mutter extrem in Beschlag.....
Ich habs vielleicht überlesen: du bist alleine mit dem Kind oder?
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09.10.2017, 10:01
AW: Kleinkind 20Monate zum Umgang Papa zwingen?
Lalunita, ich habe Deinen Strang mit viel Anteilnahme gelesen. Anteilnahme, weil ich viele Menschen kenne, die in dieser schwierigen Situation sind: die Trennung von einem Partner und gleichzeitig über das Kind verbunden sein, zu Kontakt gezwungen sein. Außerdem stelle ich es mir wirklich sehr, sehr schwer vor, sein Kind - besonders, wenn es noch klein ist - dem anderen Elternteil anzuvertrauen, wenn das eigene Vertrauen in diese Person nicht da ist.
Was ich aus Deinen Beiträgen heraushöre, ist, dass auch für Dich die Situation sehr ungeklärt ist - einerseits ist Dir bewusst, dass der Kontakt zum Vater für Dein Kind wichtig ist und Du möchtest das unterstützen. Andrerseits bist Du aber, durch dein schwieriges Verhältnis zu ihm, durch mangelndes Vertrauen und negative Erfahrungen, sehr unsicher, ob es Deinem Kind bei ihm gut geht / ihm gut tut.
Ich glaube, wir können aus der Ferne schwer beurteilen, ob es für Dein Kind am Besten ist, wenn Du Dich darum bemühst, mehr Vertrauen zu haben und loszulassen, oder ob es tatsächlich gerade überfordert ist mit der Situation bei seinem Vater. Ich kann nur sagen, dass diese Dinge ja auch in "normalen" Situationen nicht einfach sind. Meine 18 Monate alte Tochter geht gerne zur Tagesmutter, aber wenn sie bei mir ist, ist sie sehr schmusebdürftig und klammert sich nachts an mich. Und sie hat auch Phasen, wo nur die Mama sie ins Bett bringen, füttern, wickeln soll. Ich habe aber die Sicherheit, dass die Tagesmutter gut für sie sorgt und mein Mann mir alles erzählt...
Ich würde Dir auch empfehlen, Unterstützung zu holen. Entweder therapeutisch für Dich, um Dich zu unterstützen, um herauszufinden, was für Dich der richtige Umgang mit der Situation ist. (Das kann z.B. auch sein, größere Klarheit zu haben, wo Du Dich durchsetzt / dem Vater Grenzen setzt). Oder eben etwas wie Mediation / Beratung / Jugendamt..
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09.10.2017, 10:46
AW: Kleinkind 20Monate zum Umgang Papa zwingen?
Ehrlich gesagt, würde ich das JA nicht mit ins Boot holen, wenn es nicht unbedingt nötig ist, denn nicht alle MA des Amtes ziehen sich wieder zurück, wenn die Situation geklärt ist. Wenns dumm läuft, werdet ihr dann viele Jahre "begleitet"...
Und ich würde es auch unterlassen, dem JA oder einen Therapeuten oder sonstwem zu erzählen, dass ich 2x verschiedene! Haare in der Windel gefunden habe.... Ähm, das könnte im schlimmsten Fall ganz falsche Schlüsse zu meinem psychischen Wohlbefinden zulassen... Sowas erst mal "aktenkundig" ist es schwer wieder aus der Welt zu schaffen....Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
Ist es wichtig?
Ist es wahr?
Und ist es besser, als die Stille?

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09.10.2017, 11:46
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10.10.2017, 21:30


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