Das spricht doch beides eher FÜR das Kind.
Könntest Du die Wohnung für 1 Jahr untervermieten und während der Zeit zu Deiner Mutter ziehen bzw. in die Nähe? Sie hat ja Hilfe angeboten und in Deiner Studienstadt scheinst Du nicht verwurzelt zu sein.
Hast Du Freunde? Ein gutes soziales Umfeld? Gibt es eine psychologische Betreuung an der Uni, die Du aufsuchen könntest?
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Thema: Ungewollt schwanger was nun
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15.05.2017, 11:06
AW: Ungewollt schwanger was nun
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15.05.2017, 11:13
AW: Ungewollt schwanger was nun
Wenn sie nicht die absolute Überfliegerin in ihrem Fach ist (und dann wäre sie ziemlich sicher ein Nerd und erst recht völlig darauf fokussiert) und auf eine das Übliche übersteigende und sehr verlässliche Unterstützung hat (wie Eltern mit nahezu Dauerpräsenz), kann sie ihr Studium knicken. auch noch im Master; Chemie stellt da noch härtere Anforderungen als Medizin.
Dazu kommt noch, dass sie aktuell wohl nicht mehr sehr viele Reserven hat, nicht übermäßig belastbar scheint. Nicht unbedingt gute Startbedingungen für die Entwicklung einer stabilen Mutter-Kind-Beziehung. Das kann aber durchaus relativiert werden, wenn ein stabiles Hilfe-Netzwerk da ist, das Studium nicht grade erste Priorität hat und notfalls mit gutem Gewissen mit dem Bachelor beendet wird. Die anstehende Pause (ich vermute bis zum Master-Platz) kann sehr schnell zur Falle werden, wenn man nicht dran bleibt, und das Risiko ist mit einem Baby erheblich
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15.05.2017, 11:19
AW: Ungewollt schwanger was nun
Ist ein Bachelor nicht sowieso ein guter Abschluss für eine alleinerziehende Mutter? Es klingt zwar etwas blöd, aber die meisten familientauglichen Jobs sind keine Führungspositionen. Jobs mit verlässlichen Arbeitszeiten und pünktlichem Feierabend.
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15.05.2017, 11:52
AW: Ungewollt schwanger was nun
Nicht in Chemie, da zählt auch der Master nicht sehr viel, da muss noch der Dr. drauf. Aber allein schon für den Master ist eben auch sehr viel (unplanbarbare) Labor-Präsenzzeit unabdingbar, da sieht man tatsächlich oft wochenlang kein Tageslicht
Auch danach hat logischerweise nicht jeder eine Führungsposition, aber die Job-Auswahl und auch die Bedingungen und nicht zuletzt die Bezahlung sind mit höheren Abschlüssen einfach besser.Geändert von ilazumgeier (15.05.2017 um 12:01 Uhr)
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15.05.2017, 11:54
AW: Ungewollt schwanger was nun
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15.05.2017, 12:01
AW: Ungewollt schwanger was nun
Ok., aber mit einem Doktor in Chemie, da kenne ich auch eine, hat man doch gar keine Zeit für Kinder, oder? Meine Bekannte ist jedenfalls kinderlos und schafft es kaum mal, Zeit für ihr Hobby freizuschaufeln. Nur am Wochenende klappt das.
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15.05.2017, 12:02
AW: Ungewollt schwanger was nun
s. Zuatz oben: mehr Auswahl an Jobs, mehr Geld. Wenn jemand kein Kind HAT, kann natürlich mehr Energie in den Job gehen und meistens ist das auch so. Mit Kind wird die TE keine leitende Position anstreben. Aber sie verbaut sich das auch nicht, wenn sie erst mal auf mittlerer Ebene gearbeitet hat. aber sie kann da auch bleiben,mit ziemlich geregelten Arbeitszeiten
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15.05.2017, 13:08
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15.05.2017, 13:36
AW: Ungewollt schwanger was nun
Heute immer noch?
Ich bin da nicht informiert. Ich dachte, das war das Problem bei illegalen Abtreibungen durch Engelmacherinnen. Aber heute?
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15.05.2017, 13:45
AW: Ungewollt schwanger was nun
Hallo chemAngel,
vor fast genau 3 Jahren hatte ich die gleiche Situation wie du: Ungewollt schwanger von einem Mann, mit dem die Beziehung noch ganz frisch war. Als er erfuhr, dass ich schwanger bin, wollte er auch, dass ich abtreibe. Ich habe auch lange überlegt und mir Rat geholt (auch hier in der Bri). Ich habe NICHT abgetrieben und kann mir heute ein Leben ohne meinen Sohn nicht vorstellen.
Es gibt für alles eine Lösung. Es bleibt dir wohl nichts anderes übrig, als das Studium (erstmal!) zu unterbrechen. Dann gibt's Kita´s oder Tagesmütter. Hol dir Hilfe und Rat beim Jugendamt. Es gibt etliche Zuschüsse (Wohngeld, Zuschuss zur Kita etc.).
Ich bin ganz ehrlich: Mein erster Gedanke war damals auch: Ich muss abtreiben, ich pack das nicht. Aber ich hätte das bitter bereut.
Heute haben mein Ex und ich (wieder) ein harmonisches Verhältnis - unserem Sohn zuliebe. Er "spielt" zwar nur hin und wieder mal Papa und dann auch nur mit mir (er ist mir also keine große Unterstützung was "mal abnehmen" angeht) aber immerhin weiß mein Sohn, wer sein Vater ist.
Ich habe mir damals alles schlimmer vorgestellt, als es jetzt ist.
Alles Gute!



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