An Makrele,
dank dir fuer deinen Beitrag, ich hab Mutter echt nicht so verstanden, dass sie mich kleinmachen will, wenn sie davon spricht, wie sie das alles schafft. Im Gegenteil, sie hat mir Mut gemacht, weil ich weiss dass es klappen kann, genauso wie mir dein Posting hilft, in die richtige Richtung zu denken. Es muessen ja nicht alle die gleichen miesen Ausgangssituationen haben und trotzdem kann man sich gegenseitig eine Scheibe voneinander abschneiden. Echt, wenn ich mir vorstelle, dass ich allein in so einer Situation waer, wuerd ich den Planeten verlassen wollen.
An Mutter,
ich hab im Posing oben schon kurz geschrieben, dass ich durchaus kleine Jobs in allen moeglichen Bereichen hatte; es war aber immer schon klar, dass ich da nur kurzfristig als Lueckenbuesserin bin und ich nur die zugewiesenen Aufgaben verrichten soll; also null Aufstiegschancen. Ich bin vom Typ her so, dass ich mich lieber vor allem verstecke und suche mir deshalb eher kleine Nieschen, in die ich mich verkriechen kann. Das versuche ich jetzt auf Teufel komm raus anders zu machen. Es ist viel einfacher sich von anderen klein machen zu lassen und still zu sein. Bei dir hab ich aber nicht das GEfuehl gehabt, klein zu sein. Deshalb wollt ich das hier noch mal schreiben.
Zu deinen indiskreten Fragen, ja der Vater zahlt sogar mehr als den Pflichtteil; leider ist er gut bei Kasse und deshalb koennen wir uns Bafoeg und Studium erst einmal abschreiben. Schuelerbafoeg geht auch nicht, ich will aber trotzdem, dass sie ihr Fachabi hat; deshalb darf die Grosse noch nicht arbeiten gehen; ich mach aber Druck, dass sie sich fuer die Ferien um Praktikantenstellen bewirbt damit sie lernt, dass sie etwas durchziehen kann. Das ist im Moment mein Hauptmotivationsfaktor; ich will um jeden Preis ein gutes Vorbild sein und der Maus zeigen, dass wir das schaffen koennen.
Ich glaub, sonst bekaem ich das gedanklich gar nicht auf die Reihe.
Ob ich ein Studium schaffen kann, weiss ich noch nicht, das steht noch zu weit in den Sternen. Im Moment versuche ich die Schritte klein zu halten und konzentriere mich darauf, die Rechnungen bezahlen zu koennen. Ich hab mich aber schon dafuer entschieden, mich auf Stellen in der Naehe zu bewerben; wer mir den Stellenwechsel krumm nehmen will, weil ich nicht ganz so weit fahren will, ist mir bestimmt grundsaetzlich boese gesonnen, demjenigen brauche ich es also nicht recht machen zu wollen.
Liebe Gruesse an alle
Y-FAz![]()
Antworten
Ergebnis 41 bis 47 von 47
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12.02.2007, 18:36
AW: Kinder und Job unter einem Hut
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12.02.2007, 18:40Inaktiver User
AW: Kinder und Job unter einem Hut
Lass dich mal ganz feste drücken Y-Faz.
hilly
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12.02.2007, 18:57Inaktiver User
AW: Kinder und Job unter einem Hut
Hat sie überhaupt nicht. Sie fand es weder belastend noch zum Fluchen geeignet.
Zitat von Y-Faz
Sie hat sich gefreut und ihrem Arbeitgeber Bescheid gegeben, dass sie in nächster Zeit etwas mehr Telearbeiten wird.
Einen schönen Abend noch
vita
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12.02.2007, 19:09
AW: Kinder und Job unter einem Hut
Hallo Y-Faz,
Super dass es bei Dir so angekommen ist wie ich es wollte.
Und sorry
wollte bestimmt nicht indiskret sein.
Super find ichs dass Du Dich um eine nähere Stelle umsiehst. Och und ob Dir das einer krumm nimmt. Da mußt DU Dir wirklich selbst die nächste sein.
Ich drück Dir die Daumen dass es bald klappt.
Ja und was Du da machst und tust klingt doch sehr danach als kommst Du deinem Ziel immer näher.
Toll!
LG
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13.02.2007, 21:52Inaktiver User
AW: Kinder und Job unter einem Hut
Sollen wir einen Tauschring aufmachen? Ich habe schon ein prima Konzept - ich bin Chefin, und wenn es liquid wird bekommt ihr 40%Provision. Aber nicht angemeldet- schwarz natürlich.Wie Oolivia,
kann man jetzt die Kinder via Tauschring dafür nehmen?.. wußte gar nicht, dass du dir meine zwei Kids ausgeborgt hattest....
:-)
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13.02.2007, 23:10
AW: Kinder und Job unter einem Hut
Hey Oo,
ich habe dir dazu ne PN geschickt....
LG
die Minniemaus
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18.02.2007, 07:11Inaktiver User
AW: Kinder und Job unter einem Hut
Aber auch wirklich nur vielleicht....
Zitat von Inaktiver User
Im übrigen ist es für viele Frauen schlicht und einfach eine Notwendigkeit zu arbeiten. Es hat nicht jede die Wahl, ob sie gerne möchte oder nicht.
Versteht mich nicht falsch, ich arbeite gerne und habe Arbeit immer als wichtigen Teil meines Lebens betrachtet, auch wenn ich nur von der Hand in den Mund lebe (das hat mit ein paar falschen Entscheidungen in meinem Leben zu tun) - bin wahrscheinlich "geschädigt", weil ich meine Mutter auch nur arbeitend kenne....Aber wie gesagt, nicht jede hat überhaupt die Wahl.
Aber grundsätzlich ist es wohl so, dass frau - gerade in Deutschland - sowieso nur alles falsch machen kann. Ich bin aber nicht auf der Welt, um es anderen recht zu machen, daher lebe ich so, wie ich es für richtig halte. Und bisher ist meine Tochter recht wohlgeraten.
Grüße von der
erdbeernase


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