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23.04.2017, 13:53
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
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23.04.2017, 13:57Inaktiver User
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23.04.2017, 13:59Inaktiver User
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
also nochmal gelesen- nein- davon steht so nichts in den Zeilen.
Es klingt für mich nach einem Kind, was sich gerade überfordert und mit keinem Erwachsenen reden will.
Dann von einem Vater, der dem Kind Mut zuspricht, zu ihm zu ziehen.
bei all dem sind wir von klaren Fakten weit entfernt.
Vor allem scheint die Tochter noch gar nichts zu wissen.
Im übrigen ist mir bis jetzt nicht klar, ob ein Kind nicht erst ab 14 selbst entscheiden kann, wo sie lebt. Das wäre in diesem Fall für die Tochter ganz sicher ein immense Erleichterung.
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23.04.2017, 14:05
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23.04.2017, 15:19Inaktiver User
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
Hat der Vater so viel Platz, dass die Tochter ein eigenes Zimmer als Rückzugsraum hat?
Immerhin sind noch zwei andere Kinder da .......
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23.04.2017, 15:31
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23.04.2017, 15:43
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
nein, muß sie nicht
gerichte haben hierzu eine ganz klare meinung
wenn ein kind zum anderen elternteil ziehen will und ein richter/in der meinung ist, der wille ist gefestigt, wird dies auch schon kindern im alter von 9 jahren erlaubt, auch wenn die mutter dagegen ist, der vater es aber erlaubt und wuenscht
ein gericht befragt das kind GANZ alleine ohne seine eltern, und ohne eine dritte person, macht sich notizen und teilt den eltern ohne anwesenheit des kindes im gerichtssaal diese aufzeichnungen mit
und dann entscheidet das gericht wo das kind bleiben darf, bzw. ob es wechseln darf
ob man es gut findet das ein kind ohne eine dritte person oder ohne videoaufzeichnungen von einem richter/in befragt wird, das ist eine ganz andere frage
denn wie beeinflussbar je nach fragestellung eine kind in diesem alter ist, ist glaube ich jedem klar
wenn ich suggestionsfragen stelle, bekomme ich auch entsprechende antworten
und ein richter teilt dem kind auch mit das es NICHT selbst entscheiden muß, bei welchem elternteil es leben muß, sondern das der richter/in ihm diese entscheidung abnimmt, damit das kind kein schlechtes gewissen bekommt, den elternteil "verlassen zu haben", wenn es zum anderen elternteil wechseln will
und das ist nichts was ich mir ausgedacht habe, sondern etwas was ich sicher belegen koennte
und was auch in vielen gerichtsurteilen die veroeffentlicht sind, nachzulesen ist...
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23.04.2017, 16:35Inaktiver User
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23.04.2017, 17:47Inaktiver User
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
Danke ereS- das war sehr informativ!
Nun- ich bleibe dabei- ich wäre solange mit einem Vater-Gespräch zurückhaltend, bis die Tochter absolut eindeutig Signal gibt, dass sie das so will.
Wer weiß, welche Wellen man in Bewegung brächte und die Tochter kommt nachher erst recht in Konflikte, weil sie noch gar nicht soweit war und jetzt wird von außen Druck gemacht.
Was wissen wir, wie der Vater sich plötzlich verhält, wenn dieser Ernst auf ihn zukommt? Welche Ablehnung womöglich die Folge sein könnte- gibt ja immer noch eine neue Frau und die Kinder hintendran........sagen die auch alle begeistert "ja"?
Wie wahrscheinlich ist, dass die Frau letztlich "nein" sagt und der Mann aus Angst die neue Beziehung zu gefährden, nachher das eigene Kind wieder "abserviert"?
Ich weiß- alles Spekulationen, aber theoritisch möglich.
Und das es ernst wird, wird in dem Moment deutlich, wo ein Gespräch mit dem Jugendamt eingefordert wird- da hört der Spaß dann ja auf!
Daher würde ich dem Ganzen Zeit geben- kommt doch eh nicht auf 1 Woche an und Schule ummelden etc- ist doch alles gut regelbar, wenn es denn dann so kommen sollte.
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23.04.2017, 19:17
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
Die Tochter wohnt doch im Moment schon beim Vater, die Osterferien sind vorbei, die Schule begann wieder und damit sind ja schon Fakten geschaffen. Ich denke, da muss ganz schnell geredet werden zwischen den Eltern. Mich wundert das Verhalten des Vaters. Es wäre schon wichtig für Zora74 SEINE Meinung zu dem Ganzen zu erfahren. Kann ja auch sein, dass seine neue Frau im Moment noch die Hauptbefürworterin ist und es ist auch verständlich, wenn eine 13 jährige auch (mal) gern in der Familie ihres Halbbruders leben will. NUR ob der Vater das auf Dauer will und unterstützt, sollte schnellstens fest- und klargestellt werden.
Ich glaube, Zora74, die Aktion Deiner Tochter ist ganz und gar nicht gegen Dich gemeint, deshalb kommt sie ja auch noch so gerne zu Dir. Du hast sie stark und so stabil gemacht, dass sie zunächst erstmal ohne Probleme länger woanders wohnen kann. (Vielleicht fühlt es sich für sie im Moment noch ein bisschen an wie bei einer Gastfamilie auf Schüleraustausch?)
Es klingt so, dass sich die Tochter jetzt unbedingt "mehr Vater" sichern will, sehr verständlich. Und vielleicht fällt es dem Vater auch leichter, das über die neue Geschwisterebene zulassen zu können, offenbar unerstützt von seiner neuen Frau. Im Grunde eigentlich was Positives. WENN es mit allen Beteiligten vorher fair und offen abgesprochen und geregelt worden wäre. DAS ist für mich hier der Knackpunkt. Und auch der unglaubwürdige Punkt beim Vater, der bei Jugendamt und Gericht sicher nicht so gut ankommt, sollte es zu einer Verhandlung kommen.
Ich würde an Zora74's Stelle schnellstens zum Jugendamt gehen. Erstmal beraten lassen, mit Fachleuten die nächsten Schritte klären, besonnen aber bestimmt. Das gibt auch der Tochter Sicherheit.



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