Was sagt der Vater eigentlich dazu? Bzw. die neue Frau?
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21.04.2017, 11:08Inaktiver User
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
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21.04.2017, 11:26
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
Wie weit wohnt ihr von einander entfernt?
Wie würde das mit der Schule laufen? Bleibt sie auf der gleichen Schule und hat nur einen anderen Schulweg?Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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21.04.2017, 11:55
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21.04.2017, 12:47
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
Sein eigenes Kind zu betreuen ist eine Last? Aha.
Und ich kenne ebenfalls die meisten Trennungsgeschichten wo die Kinder bei der Mutter bleiben. Da wollen die Mütter das aber auch nicht anders und selbst wenn die Väter sich bereit erklären, die Kinder großzuziehen sagen die Mütter "kommt nicht in Frage". Als Vater hat man da immer noch wenig Chancen.Ich kenne fast ausschließlich Trennungsgeschichten, in denen die gesamte Last bei der Mutter liegt und der Vater sich nach Belieben die Rosinen herauspickt (wenn überhaupt)
Aber hier hat die Mutter doch offenbar jahrelang fast allein betreut und nun soll es der Vater machen. Das wäre doch gerecht, um bei Dir zu bleiben.Daher halte ich es für die gerechteste Lösung, wenn die Betreuung exakt 50 zu 50 geteilt wird.
Sehe ich genau so. Deshalb: Alle an einen Tisch.Bei einer Trennung geht es nämlich nicht nur darum, wie man es den Kindern am gemütlichsten macht, sondern auch, wie die Trennung mit Kindern für beide Elternteile lebbar ist.
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22.04.2017, 22:07Inaktiver User
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
Meine Tochter wollte am kommenden Dienstag bei mir übernachten. Ich habe sie gefragt, ob sie am Freitag zu mir kommen kann und ich würde sie am Samstag also heute zum Papa fahren. Sie ist gekommen. Ich wollte mit ihr ins Kino gehen aber sie wollte zu Hause bleiben und wir haben einen Film geschaut. Den ganzen Abend lag sie bei mir auf dem Schoß. Ich habe es nicht eingefordert aber sie wollte es. Heute waren wir einkaufen und sie hatte nicht eilig zum Papa zu fahren. Wir haben uns kurz darüber unterhalten wie es weiter gehen soll. Da wird sie ganz komisch und irgendwie verspannt. Sie sagte, sie würde sich nicht ausfragen lassen. Ich habe nur ruhig gesagt, dass es wohl normal ist, dass es mich interessiert. Sie sagte, sie würde über die Sache mit ihrer Freundin sprechen. Sie würde Papa auch nichts erzählen. Der Papa sagte aber wohl, dass wenn sie sie bei ihm wohnt, sie kann zu mir wann sie will.
Also er scheint es zu unterstützen.
Ich wollte mit ihm sprechen aber er drückt sich. Er wollte nach sechs Jahren zum Elternabend. Meine Tochter teilte mir mit, dass ich nicht hingehen muss, weil der Papa hingeht. Ich habe nur gesagt, dass ich auf jeden Fall hingehe und es wäre sogar gut, dann könnte ich mich mit ihm unterhalten. Er ist natürlich nicht erschienen.
Ich habe gutes Verhältnis zu meiner Tochter. Die Aufmerksamkeit des Vaters hat sie aus der Bahn geworfen und ich merke wie durcheinander sie ist. Sie will dieses Glück mit dem Vater festhalten.
Ich werde mit ihm reden. Und wenn es normal nicht klappt dann versuche ich wieder über die Vermittlungsperson vom Jugendamt.
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23.04.2017, 08:39
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
Ja, das ist dringend notwendig.
Ich habe es aber immer noch nicht verstanden, vielleicht kannst Du das
kurz erklären?
Ist die Tochter quasi "probeweise" beim Vater?
Hat sie all ihre Sachen noch bei Dir?
Dieser "Schwebezustand" ist für das Mädchen bestimmt belastend.
Es wäre gut, wenn sie sich bald entscheiden würde.
Dass sie mit Dir nicht wirklich offen reden will, hat vermutlich den
Hintergrund, dass sie Dich nicht verletzen möchte ... wenn sie zB alles
toll(er) beim Vater findet.
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23.04.2017, 08:49Inaktiver User
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23.04.2017, 10:03
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
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23.04.2017, 11:21Inaktiver User
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23.04.2017, 13:51Inaktiver User
AW: Meine Tochter (13) überlegt, ob sie zum Papa zieht :-(
Entgegen den Aussagen der Vorschreiberinnen hier, bin ich gar nicht so sehr davon überzeugt, dass ein Gespräch nun "unbedingt" erfolgen sollte.
Du erzählst, dass Dein Ex sich auf ein Gespräch nicht einlassen möchte und man kann niemanden zu einem "miteinander" zwingen.
Erst recht wird es schwierig, wenn man dann noch mit dem Jugendamt" winkt".
Wie viel Bereitschaft ist da zu einem "guten Einigen" wohl zu erwarten?
Nochmal- ich glaube nicht, dass es nötig ist miteinander nun zu reden. Die Wahrscheinlichkeit etwas gemeinsam zu regeln ist scheinbar äußerst gering, also warum sollte man eine Bühne für alte Kämpfe eröffnen?
Nein- lass es laufen, lass Deine Tochter erzählen und ihre Erfahrungen machen und warte einfach, bis sie wieder da ist.
Sie wird- sehr wahrscheinlich- auch wieder ganz zu Dir kommen und sich einfügen in alles.
Kläre das nur mit ihr, ich bin mir sicher, dass es keinen Dritten dazu braucht.
Sollte sich eine dauerhafte Änderung abzeichnen- dann würde ich zuerst mit der Tochter sprechen und DANN erst mit dem Vater in Verbindung gehen.
Für mich, sieht es aber gar nicht danach aus.


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