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  1. gesperrt

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    AW: Umschulung, alleinerziehend, zu wenig Zeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das mit dem Kochen für Mittag finde ich auch seltsam. Warum nicht mittags kalt essen und abends dann warm? Oder am Wochenende mehr kochen und das dann warm machen? Oder die Kinder selber was kochen lassen?
    Das entspricht wohl nichts Mausis Bild von der perfekten Mutter. Dabei ist gerade das Kochen eine wunderbare Möglichkeit, die Kinder mit in die Pflicht zu nehmen und sie experimentieren zu lassen und ihre Selbstständigkeit zu fördern.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das klingt hier wirklich (auch das mit der Hausarbeit, mit der die Kinder möglichst wenig zu tun haben sollen) nach selbergemachten/unnötigen Problemen. Zumindest könnte man die Sache sehr einfach sehr stark entstressen.
    Es sind hausgemachte Probleme. Aber das hört bzw. liest kaum jemand wie Mausi gerne.

    Auch der Jüngste kann z.B. alleine nach Hause fahren bzw. laufen. Das muss Mutti nicht unbedingt übernehmen. Dann ist er eben eine halbe Stunde später zu Hause. Ja, und?


    Mausis Zeitmanagement ist gruselig. Sobald sie das ändert, wird sie mehr Zeit zum Lernen haben und unterm Strich auch mehr Zeit für gemeinsame Unternehmungen mit ihren Kindern. Dafür muss sie aber Kompetenzen abgeben und darauf vertrauen, dass die Kinder selbstständig werden können und selbstständig handeln.
    Einkaufen können auch die Kinder, wenn der Zettel samt Geld da liegt.
    Wäsche und Bügeln darf ebenso delegiert werden.
    Hausputz nur zusammen, damit alles unter der Woche erledigt ist.
    Sprechstunden mit dem Lehrer kann man auch telefonisch erledigen. Wenn's sonst läuft, dann gibt's keinen Besuch in der Sprechstunde.
    Zeit zum Lernen muss jeden Abend sein, mindestens eine Stunde für die Mutter. In dieser Zeit kümmern sich die Kinder ums Aufräumen, Wäsche, Vorkochen, Bügeln und ihre Hausaufgaben.
    Es reicht, die Hausaufgaben auf Vollständigkeit zu kontrollieren. Wer dauerhaft schlechte Noten schreibt, braucht keine Nachhilfe, sondern eine andere Schulart. Abgesehen davon können sich die Geschwister auch untereinander helfen. Das ist meistens sogar effektiver als eine teure Nachhilfe.

    Ab 14 Jahren dürfen Kinder in den Ferien selbst Geld verdienen. Das bringt Erleichterung in die Haushaltskasse, wenn das Kind z.B. seinen Klassenausflug selbst bezahlt.
    Geändert von chryseis (03.04.2017 um 17:18 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Umschulung, alleinerziehend, zu wenig Zeit

    Ist sowas denn üblich, dass man die Lehrer regelmäßig trifft? Bei uns gibt es 1 oder 2 x pro Schuljahr Elternabende und 1 x im Jahr Fachlehrersprechtage, wenn man was auf dem Herzen hat. Ansonsten haben wir die Absprache, dass die Lehrer sich melden, wenn irgendwas ist. War bisher noch nie der Fall.

    Hausaufgaben machen die Kinder alleine. Ich höre sie ab, Gedichte oder Lieder oder Latein-Vokabeln oder sehe mir ihre Präsentationen an und sage meine Meinung dazu. Das ist aber eher selten der Fall.

    Aber OK, das sind wohl wirklich verschiedene Welten.

    Vielleicht kann die TE einen Mittelweg finden?

  3. gesperrt

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    AW: Umschulung, alleinerziehend, zu wenig Zeit

    Bei uns gab es auch Umschulungen in Teilzeit. Aber die Auswahl war ziemlich klein. Dafür gabs für die Kinder einen Platz in der daneben liegenden Kita. Es war also für die Eltern von Kleinkindern gedacht. Faktisch waren es aber nur Mütter, keine Väter.

    Die Eltern älterer Kinder besuchten die Vollzeitumschulungen.

  4. Inaktiver User

    AW: Umschulung, alleinerziehend, zu wenig Zeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist sowas denn üblich, dass man die Lehrer regelmäßig trifft? Bei uns gibt es 1 oder 2 x pro Schuljahr Elternabende und 1 x im Jahr Fachlehrersprechtage, wenn man was auf dem Herzen hat. Ansonsten haben wir die Absprache, dass die Lehrer sich melden, wenn irgendwas ist. War bisher noch nie der Fall.

    Hausaufgaben machen die Kinder alleine. Ich höre sie ab, Gedichte oder Lieder oder Latein-Vokabeln oder sehe mir ihre Präsentationen an und sage meine Meinung dazu. Das ist aber eher selten der Fall.

    Aber OK, das sind wohl wirklich verschiedene Welten.

    Vielleicht kann die TE einen Mittelweg finden?

    Es gibt Gegenden, in denen regelmäßige Elternstammtische Usus sind, kann man machen, muß man aber nicht....ist wie PEKIP Gruppen, nett für Mama, unschädlich für s Baby , geht aber auch ohne....

  5. Inaktiver User

    AW: Umschulung, alleinerziehend, zu wenig Zeit

    @Chryseis

    ja, so sehe ich das auch, allerdings muß die Brut dazu aus der Komfortzone (Nest) geschubst werden und wer mag das schon klaglos hinnehmen? Die sind ja den Mamafulltime Service gewohnt....

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    AW: Umschulung, alleinerziehend, zu wenig Zeit

    Allerdings frage ich mich, wo der Unterschied ist, ob Mama 8h arbeitet oder die Kinder in die Ganztagsschule gehen - ist doch beides "Arbeit". Nun alles den Kindern aufzubürden, ist sicher auch nicht fair.
    Und sich mit 14 Jahren seine Klassenfahrt (die ja mehr oder weniger eine Pflichtveranstaltung ist) erarbeiten zu müssen finde ich schon grenzwertig. Dazu sind nun mal verdammt noch mal die Eltern da.
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


  7. Moderation

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    AW: Umschulung, alleinerziehend, zu wenig Zeit

    Ich würde tatsächlich so etwas wie den Familienrat einberufen und das diskutieren, wie sich alle Familienmitglieder das Zusammenleben vorstellen, welche Dinge getan werden müssen, welches Budget da ist und wie die Arbeit gerecht nach Fähigkeiten, Vorlieben und "es muss eben getan werden" verteilt werden kann.

    Die Kinder sind alt genug um das mit zu entscheiden und sich entsprechend einzubringen und auch zu sehen, dass eben Zeit und Geld endliche Ressourcen sind, die verteilt werden müssen.


    Vielleicht schafft ihr darüber auch einen ganz neuen Familienzusammenhalt.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  8. Inaktiver User

    AW: Umschulung, alleinerziehend, zu wenig Zeit

    Zitat Zitat von marylin Beitrag anzeigen
    Allerdings frage ich mich, wo der Unterschied ist, ob Mama 8h arbeitet oder die Kinder in die Ganztagsschule gehen - ist doch beides "Arbeit". Nun alles den Kindern aufzubürden, ist sicher auch nicht fair.
    Natürlich nicht alles. Sie sollen sich (je nach Alter) lediglich gleichberechtigt beteiligen. Oder im Falle der TE - zumindest mehr als jetzt. Dass ihr Weg (dieselbe Rundumverpflegung zu bieten wie zu Hausfrauenzeiten) neben einer VZ-Ausbildung nicht mehr funktionieren kann (ohne, dass sie selber dabei auf der Strecke bleibt), ist doch klar.

    Außerdem tut man IMO auch den Kindern keinen Gefallen, wenn sie von allen Alltagsaufgaben ferngehalten werden. Ich habe hier zwar schon öfter gelesen, dass es für manche "Kinder" kein Problem war, mit dem Einzug in die erste eigene Wohnung den Schritt von 0 auf 100% Selbständigkeit zu wuppen, aber für selbstverständlich halte ich das nicht.

    Letzten Endes muss die TE entscheiden, was ihr wichtiger ist: Ihren Kindern weiterhin den vollen Service zu bieten oder selber stressfreier um die Runden zu kommen. Beides gleichzeitig wird nicht funktionieren.

    Und sich mit 14 Jahren seine Klassenfahrt (die ja mehr oder weniger eine Pflichtveranstaltung ist) erarbeiten zu müssen finde ich schon grenzwertig. Dazu sind nun mal verdammt noch mal die Eltern da.
    Klassenfahrten sind auch meiner Meinung nach Kosten, die die Eltern zu tragen haben, sofern sie es sich leisten können. Andernfalls gibt es dafür auch staatliche und anderweitige Hilfen. Aber ich finde es auch gut, wenn Kinder beizeiten auch eigenes Geld verdienen und sich davon dann bestimmte Wünsche selber erfüllen (und/oder es für später sparen). Nicht zuletzt gibt ihnen das ja auch die Möglichkeit, in verschiedene Jobs reinzuschnuppern und hilft ihnen auch auf dem Weg in die Selbständigkeit.

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    AW: Umschulung, alleinerziehend, zu wenig Zeit

    Erstmal danke an die vielen Antworten.
    Also erstmal ich arbeite bis 17 Uhr, nicht bis 16 Uhr. Ich bin erst um 17.30 Zuhause wenn ich nicht einkaufen etc muss.
    Meinen jüngsten muss ich abholen weil ich in einem Dorf wohne und die Betreuung 10 km entfernt ist. Zu Fuß also schlecht und der Bus fährt ab 16 Uhr nur noch alle 2 Stunden. Davor jede Stunde. Seine Schule ist 20 km entfernt.
    Ich habe einen Haushaltsplan gemacht und Aufgaben verteilt. Ergebnis. Ich komme nach Hause und alle haben es vergessen.
    Zweite Ergebnis. Ich habe wieder meinen Ex an der Backe samt Jugendamt weil sich meine Tochter bei ihm beschwert hat.
    Warum ich so ordentlich bin und darauf achte das die Kinder ordentlich rum laufen?
    Weil mein Exmann ständig das Jugendamt auf mich hetzt und ich dann da Stress habe.
    Warum ich sagte das ich arbeiten muss da Kinder bald Studieren etc. Weil ich mich versorgen muss da Unterhalt und Kindergeld dann weg fällt. Ja mein Ex zahlt nach hartem Kampf seit 2 Jahren etwas Unterhalt. Aber nicht besonders viel.
    Er hetzt die Kinder permanent gegen mich auf. Was es schwierig macht ihnen zu erklären das sie mir helfen müssen.
    Natürlich ist es wichtig das Kinder selbstständig werden und lernen. Wenn die aber kein Bock haben und ich erst Abends Zuhause bin und darüber diskutieren muss, fruchtet das nicht.
    Nein ich war nie einfach nur Hausfrau. Ich habe schon immer gearbeitet aber früher nur auf mini Job.
    Warum ich Teilzeit arbeiten will?
    Weil ich erstmal nach der Umschulung diesen Stress runter haben will und warte bis die erste 18 wird. Dann kann mein Exmann nichts mehr sagen. Denn von ihr kommt der meiste Stress. Und Sie läuft direkt zum Papa oder Jugendamt damit sie nichts machen muss weil sie stinke faul ist.
    Bevor ich die Umschulung angefangen hatte, war ich in einer Beziehung. Da wurde dann zu zweit geplant wie was möglich ist. Direkt zu Beginn der Umschulung ist er fremd gegangen.
    Da musste ich dann selbst umplanen.
    Was für mich schwierig ist ist das ich den Ex hab der ständig Ärger macht und das Jugendamt holt.
    Warum Schulen so oft was machen das weiß ich nicht. Jedenfalls kann ich nicht ständig Stoff für den ex geben. Und wenn hier ständig das Jugendamt vor der Tür steht dann passt man auf das alles ordentlich ist und Kinder ordentlich sind weil man Angst hat das sie sonst weg genommen werden.
    Zur Vorgeschichte einmal kurz:
    MeineTochter ist zum Ex gerannt und hat geheult ich würde sie einsperren. Weil ich ihr nicht erlaubt habe das sie mit 14 auf eine Party mit Alkohol geht. Sie heimlich abhaute und Sturz betrunken war. Das hat sie ihm natürlich nicht erzählt. Ich hab ihr Hausarrest gegeben und Handy für 2 Wochen weg. Sie hat es natürlich anders erzählt und ich war die böse. Ergebnis. Sie landete im Heim. Nach 2 Wochen heulte sie rum und wollte nach Hause und gab zu das alles gelogen war. Gelernt hat sie nicht daraus.
    Geändert von Mausi1980 (06.04.2017 um 23:27 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: Umschulung, alleinerziehend, zu wenig Zeit

    Und zum Thema ab 14 arbeiten. Ich weiß nicht wo ihr das her habt aber meine großen wollten Zeitung austragen. Ihnen wurde gesagt erst ab 15 Jahren. Meine Tochter hatte auch Zeitung ausgetragen aber dann aufgegeben weil ihr das zu viel wurde nach der Schule um 16.30 noch Zeitung auszutragen. Die ist erst kurz nach 16 Uhr Zuhause. Der große auch. Da die Busverbindungen nunmal schlecht sind.
    Wie gesagt meine große ist einfach stinkend faul geworden.
    Und nein meine Kinder haben kein Mama Service gehabt. Die haben schon immer was machen müssen. Klappte auch bis zur Pubertät gut. Aber der Pubertät kam dann "kein Bock mehr ".
    Die bekommen auch extra Geld für das Autowaschen oder extra arbeiten. Aber dann kommt, ne kein Bock.
    Oder vergessen. Und wenn man meckert dann kommen Vorwürfe das ich nicht Zuhause bin und ich denen so viel Arbeit aufbrumme "Nur" weil ich arbeiten will. Manche Tage funktionieren. Außer bei meiner Tochter. Die hat zur Zeit jeden Tag Zickenzeit ohne Ende. Alles ist unfair. Sie habe genug Stress mit schule usw.
    Es ist schwer Kinder zu erziehen wenn da ständig ein ex dagegen Haut und stresst.

    Und das mit dem kochen. Ich habe versucht am Wochenende für die ganze Woche vorzukochen. Ergebnis war entweder Beschwerden beim ex das immer das gleiche essen gab. Oder das ich am Sonntag den ganzen Tag in der Küche stand. Der einzige Tag wo ich lernen kann an meinen Wochenenden mit Kindern. Am Wochenende zu kochen für 2 Wochen funktioniert nicht. Hab keinen großen Gefrierschrank.
    Nach der Arbeit kochen bedeutet das ich viel später Zeit zum lernen hab und dann noch müder bin.
    Und ja lernen muss ich. Mein Betrieb stellt da hohe Anforderungen was Noten angeht.
    Und ich war sehr lange nicht in der Schule und da ist viel neuer Stoff. Einige brauchen nicht lernen und können das. Ich nicht. Ich muss lernen. Und die Prüfung ist für mich nicht so einfach. Die Arbeit aber schon.
    Ich hoffe ich konnte jetzt etwas für Klarheit sorgen.
    Und ich habe meiner Familie gesagt die sehen mich nur noch zu Feiertagen da sie nicht helfen wollen.
    Geändert von Mausi1980 (06.04.2017 um 22:35 Uhr)

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