Ich habe mich vom Vater meiner Kinder getrennt, als sie 14 waren. Sie sind nach eigenem Gusto zwischen unseren beiden Wohnungen hin und her gependelt, es lagen nur 3 km dazwischen. Wichtig war mir dabei nur, dass ich immer wusste, wo sie sind. Aber das habe ich mit ihnen persönlich geklärt. Ob und wie der Vater den Kontakt hält, habe ich ganz allein als seine Sache angesehen. Ich glaube, den Kindern hat es nicht geschadet. Sie sind jetzt 19, leben immer noch bei mir, sehen ihren Vater regelmäßig und ich freue mich, dass ich nichts mehr mit ihm zu tun haben muss.
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Ergebnis 11 bis 12 von 12
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04.02.2017, 12:01Inaktiver User
AW: Frisch getrennt - wie ist euer Besuchsmodell
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04.02.2017, 13:26
AW: Frisch getrennt - wie ist euer Besuchsmodell
Ich würde es auch nicht "dafür Sorge tragen" nennen, sondern so: du solltest dem Kontakt zwischen Vater und Kindern jederzeit ermöglichen und nicht dagegen arbeiten.
Dafür Sorge tragen kann und darf der Vater selber.
Der Vater meiner Kinder hatte eine Zeitlang den (in meinen Augen etwas kindischen) Ansatz: "Die Kinder melden sich ja niiie von sich aus bei mir, also warum sollte ich das tun", worauf ich ihm versuchte nahezubringen, dass die Kinder ja schließlich unsere Trennung und damit seinen Auszug nicht zu verantworten hätten und es von daher seine Aufgabe sei, ihnen deutlich zu signalisieren, dass ihm weiterhin an einem intensiven Kontakt gelegen sei.
Und hin und wieder habe ich Vorschläge gemacht, z.B. den, die Kinder (zwei davon waren zum Zeitpunkt der Trennung ebenfalls bereits im Teenager-, eins im Grundschulalter) einmal wöchentlich zum Essen zu sich einzuladen. Aber nicht, weil ich meinte, das sei meine Aufgabe, sondern weil es mir für meine Kinder wichtig war, dass sie einen guten Kontakt zum Vater hatten.Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
... und seit dem 16.11. unter demselben Nick bei Be Friends Online unterwegs



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