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03.02.2017, 14:48
AW: Als Vater alleiniges Sorgerecht beantragen und Erfolg haben - Erfahrungen?
Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.
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18.02.2017, 09:31
AW: Als Vater alleiniges Sorgerecht beantragen und Erfolg haben - Erfahrungen?
Hallo krow,
die Idee, Verantwortung für Eure Tochter zu übernehmen, indem sie bei dir lebt und Deine Eltern sich einbringen ist doch gut. Das birgt außerdem die Möglichkeit der Entlastung für die Mutter.
Überhaupt: aufgeräumte Verhältnisse sind eine gute Grudnlage für positive Entwicklungen. Hast Du schon mal über eigene Unterstüztung nachgedacht? Man nennt das zwar Therapie, ist aber im Grunde regelmäßiges Gespräch mit jemandem, der einem sorgfältig zuhört und noch sorgfältiger antwortet. Das konnte ich immer gut brauchen und hat die gesamte Familiensituation sehr entlastet.
Und Du machst Dir ja schon 'ein Kopp' um Eure Situation.
Du könntest auch Im Gespräch mit dem Jugendamt die Gesamtsituation ansehen. Das mögen die bestimmt gerne und es wird insgesamt kooperativer. Über einen positiven Hintergrund lassen sich dann bessere STrategien finden, wie eine gedeihliche Lösung aussehen kann.
Grundsätzlich gibt es auch die Variation 'Sorgerecht ruhen lassen'. Die habe ich in Abspreche mit dem Vater unserer Kinder angewendet. Er wollte mir das alleinige Sorgerecht übertragen - nee, ich wollte, dass er als Vater auch formal erkennbar bleibt. Oder wenigstens.
Ich bin dafür, dass beide Eltern zuständig sind. Und man als Elter einspringt, wenn man sieht dass der Kollege schlecht für das gemeinsame Kind sorgt. Das kann sich nämlich wieder ändern....wäre dem Kind jedenfalls zu wünschen.
Grüße von Kathamarie 
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18.03.2017, 17:15
AW: Als Vater alleiniges Sorgerecht beantragen und Erfolg haben - Erfahrungen?
Hallo lieber Krow, nun ist es ja schon ein paar Tage her. Bin auf deinem Threat hängengeblieben und habe mir die Beiträge durchgelesen. Mal ein ganz anderer Blickwinkeln:
"Depressionen aussieht, aber ihr ist es egal. Sie lässt einfach keine Hilfe zu. Ich muss auch zu Ihrer Verteidigung sagen das sie eine scheiss Erziehung hatte. Ihre Mutter ist psychisch krank und ihr Vater hat sie nie geliebt. Er hat sie immer nur angeschrien und dumm angemacht, für nichts und wieder nichts. Geschlagen wurde sie damals auch. Ich habe nun einfach schlicht und ergreifend Angst das sie mit unserer Tochter genau so umgeht und meine Tochter genau das gleiche mitmacht wie sie. Darauf hoffen, das sie sich professionelle Hilfe sucht, brauch ich nicht mehr, weil ich und viele andere in unserem noch gemeinsamen Umfeld ihr das seit Jahren predigen. Natürlich habe ich sie entlastet, wann ich nur konnte. Sobald ich da war, war die Kindesmutter ja wie luft für meine Tochter, da gab es nur papa hier papa da. "
Diese Extremen Stimmungsschwankungen, Erfahrungen in der Vergangenheit und auch viele andere Dinge lassen eine Vermutung erschließen. Da ich mich mit dem Thema ein paar Jahre intensiv beschäftigt habe , sind mir gleich die zwei Begriffe Bipolar und Borderline eingefallen. Es ist ein komplexes Thema und ich möchte mich hier keinesfalls als Möchtegern-Therapeutin darstellen.
Vielleicht magst du dich dort mal informieren ob es nicht tatsächlich Überschneidungen geben könnte. Lieben Gruß



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