Antworten
Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 38
  1. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Alleinerziehende Mutter

    Wieso zahlt er keinen Unterhalt?

  2. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Mutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Frage ob ich den Vater meines Kindes liebe beantworte ich eindeutig mit JA!
    Echt? Warum? Ich finde solche Typen, die zwischendurch einfach mal abtauchen, extrem unliebenswert.

  3. User Info Menu

    AW: Alleinerziehende Mutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nein, kamelle, das definiert sich natürlich nicht über die Wohnsituation. Also, deine Frage, ob wir nun ein Paar sind oder nicht, die bringt mich dann doch mehr zum Nachdenken als es zunächst den Anschein hatte.
    Für mich gesehen sind wir ein Paar, das widerspricht sich natürlich mit meiner ersten Antwort auf deine Frage. Und für eine gewisse Zeit funktioniert es eben gut, dass er am Wochenende bei uns ist und auch einen Alltag mit uns gemeinsam hat. Bis dann eben wieder, urplötzlich und für mich ohne ersichtlichen Grund, diese grausame Funkstille von seiner Seite herrscht und mich in ein emotionales Chaos stürzt
    Hast Du ihn mal gefragt, warum er das macht? Wenn er wieder auftaucht, dann bist Du nicht sauer, nimmst ihn einfach wieder zurück?

    Warum zahlt er nicht? Verdient er so wenig, dass er nicht zahlen kann? Was arbeitet er?

  4. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Mutter

    Zitat Zitat von Ozean_ Beitrag anzeigen
    Hast Du ihn mal gefragt, warum er das macht? Wenn er wieder auftaucht, dann bist Du nicht sauer, nimmst ihn einfach wieder zurück?

    Warum zahlt er nicht? Verdient er so wenig, dass er nicht zahlen kann? Was arbeitet er?
    Ja natürlich bin ich jedesmal sauer, wenn er sowas macht. Und ich habe mit ihm auch jedesmal darüber gesprochen und ihn nach seinen Gründen dafür gefragt. Er benennt immer, dass er da gerade eine schlimme Phase hatte, weil er Probleme mit dem Amt hatte oder er psychisch nicht in der Lage dazu war. Ich komme auch nicht sehr gut an ihn heran, weil er wenig bis gar nicht über solche Dinge mit mir spricht und ich ihn immer mit Fragen versuche dazu zu bringen, überhaupt etwas zu erzählen. Jedenfalls haben wir das letzte Mal vereinbart, dass er wenigsten eine kurze Nachricht schickt, wenn es ihm nicht gut geht, damit ich weiß woran ich bin. Und er weiß auch, dass er mit mir über alles reden kann und ich ihn nicht verurteile. Aber er weiß auch, wie mich das immer fertig macht, wenn er sich nicht einmal an solche Vereinbarungen hält.

    Er hat momentan keine Arbeit.

  5. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Mutter

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Wieso zahlt er keinen Unterhalt?
    Hallo chryseis!

    Er zahlt keinen Unterhalt, weil er keine Arbeit hat, um diesen zu verdienen.

  6. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Mutter

    Da hast du dir einen interessanten Nick ausgewaehlt, liebe TE. Deine Situation ist ja von einem aehnlichen Konflikt und Ambivalenz gepraegt.

    Ich sag dir etwas, das sehr schwer zu hoeren sein wird - dessen bin ich mir bewusst und ich kann mir vorstellen, wie schlimm es dir (nicht nur) damit gehen mag.
    Lass den Vater, wie man auf gut Wienerisch sagen wuerde, 'ang'lahnt'. Er ist eine Kraft, die weitere Instabilitaet und Unsicherheit in dein Leben bringt.
    Du und dein Kind - ihr braucht Stabilitaet. Dein Kind noch mehr als du und auf eine andere Art und Weise, es ist auf dich angewiesen.
    Und du - hast sie zumindest verdient, aber ebenso noetig. Vor allem jetzt.

    Geh zum Doc. Lass dir helfen mit deinen Depressionen (mach bitte nicht den selben Fehler wie ich und glaube, alles allein schupfen zu muessen). Bau dir ein soziales Netzwerk auf. Sei gluecklich mit deinem Kind, mach dich nicht abhaengig von jemandem, der selber vor sich hin marodiert.

    Du WEISST schon, woran du bei ihm bist - er zeigt es dir ganz deutlich, seit Jahren schon!
    Und dafuer, dass er dir dann im Gegenzug ein schlechtes Gewissen einreden willst, koenntest ihm theoretisch bei Gelegenheit ein bissi in die Eier treten! (Spass beiseite - wer weiss, mit welchen Daemonen er zu kaempfen hat. Aber: SEINE Baustelle! Und wenn er sich Hilfe sucht und sein Leben, seine Psyche, seinen Umgang/Verhalten aufraeumt - dann koennt ihr weiterreden. Bis dahin - Ofen aus).

    Ich versteh den Wunsch nach der heilen Welt. Wer hat den nicht? Meistens haben ihn die am staerksten, die nicht gerade aus geordneten Familienverhaeltnissen kommen ().
    Ironie des Schicksal: Meistens reproduziert man auch das, was man kennt - fast schon magnetisch. Ist der KV vielleicht zufaellig ein bisschen Papi 2.0? War der auch so wenig zuverlaessig, oft nicht greifbar?

    Selbst wenn nicht: Der hier ist es. Und das ist bei dir doch auch schon angekommen - jetzt gilt es, das umzusetzen. Das ist schwer, du musst sozusagen dein eigenes Skript schreiben, hast kein Drehbuch, keinen Lehrplan, an dem du dich orientieren kannst . So toll es bei anderen auch wirken mag - aber es ist IHR Film - und er klappt, weil sie es so machen, wie sie es brauchen und koennen (... idealerweise)

    Kannst du dich mit dem Gedanken anfreunden, dein eigener Praezedenzfall zu sein? Ist die Aussicht darauf, nicht dem idealisierten, imaginierten Standardmuster von Familie zu entsprechen, komplett unerquicklich? Oder gibt es abseits dieser Pfade nicht auch Moeglichkeiten, genauso gluecklich zu werden (wir brauchen da jetzt aber eigentlich garnicht mit Messbechern arbeiten - Glueck ist ohnehin quantitativ nicht zu erfassen, das ist binaer: ich bin oder ich bin nicht)?

  7. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Mutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Echt? Warum? Ich finde solche Typen, die zwischendurch einfach mal abtauchen, extrem unliebenswert.
    Weil er ja auch Eigenschaften hat, die ihn für mich liebenswert machen.

  8. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Mutter

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da hast du dir einen interessanten Nick ausgewaehlt, liebe TE. Deine Situation ist ja von einem aehnlichen Konflikt und Ambivalenz gepraegt.

    Ich sag dir etwas, das sehr schwer zu hoeren sein wird - dessen bin ich mir bewusst und ich kann mir vorstellen, wie schlimm es dir (nicht nur) damit gehen mag.
    Lass den Vater, wie man auf gut Wienerisch sagen wuerde, 'ang'lahnt'. Er ist eine Kraft, die weitere Instabilitaet und Unsicherheit in dein Leben bringt.
    Du und dein Kind - ihr braucht Stabilitaet. Dein Kind noch mehr als du und auf eine andere Art und Weise, es ist auf dich angewiesen.
    Und du - hast sie zumindest verdient, aber ebenso noetig. Vor allem jetzt.

    [...]
    Hallo Pony_Huetchen!

    Das ist ja wirklich erstaunlich, wie sehr deine Antwort auf meine ganz tief unten in mir wohnende Stimme passt!

    Es ist so, dass ich mich in der einen Phase, die 3 Monate gedauert hat, gegen Ende damit arrangiert habe, nur mit meinem Kind zu sein und ich die Kraft entwickelt habe, es ohne ihn zu meistern. Kaum hatte ich mich dafür entschieden, erschien er wieder auf der Bildfläche und mein gesamtes Selbstbewusstsein war im Eimer. Und ich kann ohne ihn zurechtkommen, wenn ich es muss und ich für mich selbst bin und nicht in seinem Einflussbereich. Aber er, seine Mutter und auch seine Schwerster und ihre Familie geben mir das Gefühl, nichts auf die Reihe zu bekommen und das nicht nur durch Äußerungen sondern auch nur durch ihre bloße Anwesenheit (real oder in meinen Gedanken).

    Meinen Vater kenne ich nur von Photos und als er einmal bei uns war, um meine Mutter davon abzuhalten, Unterhalt für mich gerichtlich einzuklagen. Sein Vater (der des Kindsvaters) war Alkoholiker und wohl nicht für seinen Sohn greifbar, physisch anwesend aber ohne wirklich mit seinem Sohn im Kontakt zu sein. Meine Mutter heiratete, weil sie mit mir schwanger war. Sie war nur ein Jahr verheiratet. Mit dem Lebensgefährten, der zu uns kam als ich ca. 6 Jahre war, kam ich nicht wirklich gut klar; er war auch geschieden und interessierte sich auch nicht so wirklich für seine leibliche Tochter. Meine Mutter ist vor 10 Jahren gestorben, an Brustkrebs. Meine Oma ist vor zwei Jahren gestorben. Der Lebensgefährte von meiner Mutter ist schwer krank und wir haben kaum Kontakt. Also habe ich in meiner Linie zurück niemanden mehr.

    Wegen meiner Depressionen bin ich schon in Therapie bei einer Psychologin. Die läuft aber in ca. drei Sitzungen aus. Ein soziales Netzwerk aufzubauen fällt mir nicht so leicht, weil ich schon zu oft von sogenannten Freunden sitzen gelassen wurde oder vereinnahmt wurde für ihre Zwecke.
    Geändert von Analuisa (23.10.2016 um 12:09 Uhr) Grund: Vollzitat eingekürzt

  9. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Mutter

    @ Pony_Huetchen

    chapeau chapeau !!!

    @ IsabelArcher,

    warum kann Deine Therapie nicht verlängert werden? Fühlst Du Dich inzwischen vollkommen stabil?

    Auch beim Aubau eines sozialen Netzwerkes wäre therapeutische Unterstützung gut, um nicht wieder in die alten Muster und auch auf "Energieräuber"/Menschen die Dir nicht gut tun reinzufallen.

    Seine eigenen blinden Flecken wird man nicht so schnell los....

    SO wie Du Deinen Partner beschreibst, hat er selber so viel mit sich selber zu tun- er wird Dir niemals den Rücken stärken können- ja mir kommt er in keinster Weise beziehungsfähig vor...

    Lass Deine Illusionen fahren, auch wenns wehtut....


  10. Inaktiver User

    AW: Alleinerziehende Mutter

    Isabel, hast Du denn Arbeit?

Antworten
Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •