Und mir kommt es eben nicht "reichlich viel" vor.
Wir wissen ja nicht mal, wo das junge Volk gedenkt zu zelten.
Übersehen wird zu gerne, dass wildes Zelten verboten ist.
Ein Zeltplatz kostet pro Nacht zwischen 5 (kleines Zelt) bis 10 (großes) Euronen, also 2,50 pro Nase.
Wenn es an Erfahrung fehlt, wie Sparbrötchen-Fahrkarten zu buchen sind, können sich 40 Euro hin und zurück leicht wegplempern.
Nicht zu vergessen die Chips, die Würstchen und die Hot-Dog-Brötchen und das Cola.
Ich würde den Knaben das gönnen, vor allem wenn sie es selbst organisierten - und ihnen dann nachher zeigen, wie sie es das nächstemal preiswerter organisieren.
Solch einfache, von Pubertätlingen selbst organisierte Vergnügungen finde ich unterstützenswert. Das wäre mir eher einen zusätzlichen Euro wert als manch anderes.
Da sind die nämlich meist irre stolz auf sich, wenn sie so etwas allein auf die Reihe kriegen.
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12.07.2016, 09:02
AW: Papa WE, wer zahlt für unternehmungen???
Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.
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12.07.2016, 09:07Inaktiver User
AW: Papa WE, wer zahlt für unternehmungen???
Der Vater möchte vllt keinen Präzedenzfall.
Der Sohn scheint in einem Alter zu sein, wo man gerne unterwegs ist...und wenn auch nur jedes 2. WE, nämlich Papas We.
Der junge Mann scheint im jobfähigen Alter zu sein und kann zumindest beim nächsten Mal vorausdenkend Geld erarbeiten und beiseite legen.
Gut wäre es natürlich, wenn die Eltern in Sachen Rücklage bilden, mit gutem Beispiel voran gingen.
Wäre ich der Vater, würde ich ihm dieses eine Mal vorschlagen, die Kosten zu dritteln...Vater, Mutter, Sohn...und niemals würde ich ihm raten anderswo bettelen zu gehen...Oma...Opa...uswsind tabu, damit gewöhnt man sich nur an möglichst unselbständig zu leben.
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12.07.2016, 09:34
AW: Papa WE, wer zahlt für unternehmungen???
Wären die Eltern nicht getrennt, wäre es auch eine Frage, ob man mal eben Zelten für 80 Euro unbedingt als Eltern finanzieren muss. M.M.n. ist sowas ein Fall fürs kindliche Sparbuch, d.h. man nimmt es vom Konfirmationsgeld.
Wir, als Kinder ungetrennter Eltern, gingen im Garten meiner Freundinnen zelten. Das kostete gar nichts und war auch lustig.
Abgesehen davon finde ich es schon etwas frech vom Vater zu verlangen, dass er auf sein Wochenende verzichtet und dann auch noch gleich dafür auch noch blechen soll. Das ist ja doppelte "Strafe". Denn bei meinem Freund sehe ich, dass er sich auf die Kinderwochenenden wirklich freut und gern mit seinen Kindern zusammen ist. Er ist nicht der Gratisbabysitter, der froh ist, mal außer der Reihe frei zu bekommen, sondern ist traurig, wenn so ein Wochenende ausfällt.
Grundsätzlich denke ich, dass es für Kinder zumutbar ist, für solche außerordentlichen Aktivitäten selbst Geld zu sparen und sie selbst zu finanzieren. Man kann ihnen als Eltern zwar was dazutun, aber rein freiwillig.
Dann überlegen sie es sich nämlich gut, ob es ihnen das wirklich wert ist. Gesponsert nehmen sie alles mit, selbst finanziert nur das, was wirklich wertvoll ist. Ich halte das auch wichtig für die Erziehung zum nachhaltigen Haushalten. Es schützt davor, als junger Erwachsener in eine Schuldenfalle zu tapsen. Weil man nie gelernt hat, sinnvoll abzuwägen, wofür es sich lohnt, eigenes Geld auszugeben.
Auch deswegen finde ich es gut, wenn der Vater das nicht bezahlt. Als Mutter solltest du auf dieselbe Linie einschwenken. Du kannst dem Kind bei der Abreise dann immer noch einen Zwanziger extra mitgeben, wenn du denkst, das ist nötig und wird nicht in Alkohol umgesetzt. Aber aus dem Grund täte ich das lieber nicht, sondern würde ihm lieber nach seiner Rückkehr die neuen Schuhe o.ä. spendieren.
Ein Kind, das alt genug ist, selbst einen Campingausflug zu organisieren, sollte auch in der Lage sein, die Finanzierung selbst auf die Füße zu stellen. Ist es das nicht, muss es das lernen oder es bleibt Zuhause. Mutter und Vater, Oma und Opa zu fragen ist legitim, die Summe einfordern aber nicht. Wofür gibt es Taschengeld?
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12.07.2016, 09:36
AW: Papa WE, wer zahlt für unternehmungen???
Ich bin fasziniert, wie mit den spärlichen Informationen der TE gearbeitet wird, im Zweifel denkt man sich einfach ein paar aus.
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12.07.2016, 09:47
AW: Papa WE, wer zahlt für unternehmungen???
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12.07.2016, 09:51
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12.07.2016, 09:56
AW: Papa WE, wer zahlt für unternehmungen???
Du verstehst es nicht!
Die TE bittet um Rat, weil sie sich Gedanken macht. Die User versuchen zu helfen und zeigen Perspektiven auf. Und du versuchst, sie zu boykottieren, nur weil dir die Meinungen nicht gefallen? Oder warum sonst?
Dein Satz würgt die Diskussion ab, so wie der Stock in den Speichen die Radtour ausbremst. Radikal!
Das doofe Gesicht ist der Auslöser, genau wie die unpassenden Meinungen. Nicht das Ergebnis!
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12.07.2016, 09:58
AW: Papa WE, wer zahlt für unternehmungen???
Die User diskutieren hier auf der Grundlage von Spekulationen.
Weder das ungefähre Alter, noch die Zahlungswilligkeit des Vaters wurden von der TE konkret thematisiert.
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12.07.2016, 10:03
AW: Papa WE, wer zahlt für unternehmungen???
Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.
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12.07.2016, 10:37Inaktiver User
AW: Papa WE, wer zahlt für unternehmungen???
Ich sehe es so:
Wenn Sohnemann mit seinen Kumpels was machen will sagt er das Papawochenende einseitig ab. Die Frage, ob Papa das ok findet ist rein rhetorisch und beinhaltet für mich nicht die Kostenübernahme.
80 Euronen, da würde ich auch mal nachfragen.
Ich sehe es auch so, dass die selbe Frage auch in einer normalen Familie Usus ist.
Das nennt man halt dann Kommunikation. Und Eltern müssen nicht alles zahlen.
Schade, dass das Alter des Kindes und ie Begründung des Vaters fehlt.




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