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    AW: Trennung, allein(weiter)erziehung, Umgangsrecht und -sinn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde es ehrlich gesagt auch nicht mögen, wenn mein Ex jede Woche mehrere Stunden bei mir zwecks Kinderbesuch rumhängt. Was spricht denn eigentlich dagegen, das Kind bei Dir zu betreuen?
    Das kann ich gut verstehen, fühl mich so unter Beobachtung auch nicht wohl. Ich hatte ihr das mal vorgeschlagen, den Kleinen mal ein WE zu mir zu nehmen (schließlich wohnt ja hier auch seine große Halbschwester), sie hat kategorisch und sofort abgelehnt. Das wird sicher ein Thema bei der Beratung.
    Unterstützend werde ich mich auch an diese Organisation wenden:
    vaeteraufbruch.de
    Geändert von xanidae (26.06.2016 um 09:18 Uhr) Grund: Direktlink entfernt

  2. Inaktiver User

    AW: Trennung, allein(weiter)erziehung, Umgangsrecht und -sinn

    Zitat Zitat von eaglegeorge Beitrag anzeigen
    Ich hatte ihr das mal vorgeschlagen, den Kleinen mal ein WE zu mir zu nehmen ...
    Ich befürchte auf MAL wir sich auch das Jugendamt nicht einlassen.
    Im günstigen Fall kommt es zu einer festen Regelung der Besuchszeiten.

    Deine Idee, dich gleich für mehrere Tage bei deiner Freundin einnisten zu können (weil sich sonst der Aufwand "Fahrzeit und Länge des Besuchs" für dich nicht rechnet, weil die Ex ohne deine Hilfe nicht klar kommt, weil ihre Töchter und ihre Tiere unter deiner Abwesenheit leiden und weil SIE, die Ex, ihr Haus und ihren Hof verschludern lässt), kannst du allerdings vergessen - oder beabsichtigst du auch ein Besuchsrecht bei ihr einzuklagen?

    Eaglegeorge, falls du eventuell doch noch ein Interesse an deiner Ex hast, dann solltest du wirklich damit aufhören, sie moralisch unter Druck zu setzen.
    Alles was du schreibst klingt (wahrscheinlich nicht nur in meinen Ohren) sehr manipulativ und ganz bestimmt nicht "beziehungs-heilend".

    Hast du eigentlich schon mal über dein Verhalten in eurer Beziehung nachgedacht?

    Solltest du tun - vielleicht ist dann ja doch noch etwas zu retten?

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    AW: Trennung, allein(weiter)erziehung, Umgangsrecht und -sinn

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich befürchte auf MAL wir sich auch das Jugendamt nicht einlassen.
    Im günstigen Fall kommt es zu einer festen Regelung der Besuchszeiten.
    Ja, klar. Das "mal" war ein Versuch das doch eben mal auszuprobieren, um ihre Ängste (oder was auch immer) abbauen zu helfen. Was glaubt sie denn, was ich mit dem Kleinen hier anstelle?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deine Idee, dich gleich für mehrere Tage bei deiner Freundin einnisten zu können (weil sich sonst der Aufwand "Fahrzeit und Länge des Besuchs" für dich nicht rechnet, weil die Ex ohne deine Hilfe nicht klar kommt, weil ihre Töchter und ihre Tiere unter deiner Abwesenheit leiden und weil SIE, die Ex, ihr Haus und ihren Hof verschludern lässt), kannst du allerdings vergessen - oder beabsichtigst du auch ein Besuchsrecht bei ihr einzuklagen?
    Das ist mir inzwischen auch klar, doch wenn man da über zwei Jahre quasi gelebt hat, lag mir so ein Vorschlag auf dem Herzen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eaglegeorge, falls du eventuell doch noch ein Interesse an deiner Ex hast, dann solltest du wirklich damit aufhören, sie moralisch unter Druck zu setzen. Alles was du schreibst klingt (wahrscheinlich nicht nur in meinen Ohren) sehr manipulativ und ganz bestimmt nicht "beziehungs-heilend".

    Hast du eigentlich schon mal über dein Verhalten in eurer Beziehung nachgedacht?

    Solltest du tun - vielleicht ist dann ja doch noch etwas zu retten?
    Moralisch unter Druck setzen? Da sträuben sich mir aber die Nackenhaare, sry. Da versucht man (z.B. über gewaltfreie Kommunikation, ein Thema was mich seit einiger Zeit interessiert) eine auf Bedürfnis basierende Beziehung aufrecht zu erhalten und wird damit konfrontiert, dass mein Handy damals nicht nur kontrolliert, sondern wie sich jetzt rausgestellt hat auch ausspioniert wurde. Musste mich erstmal schlau machen, wie sowas überhaupt geht. Ja, es geht und zwar recht simpel, wie ich gelernt habe. Wie schon vorher gesagt wurde, bin ich wohl richtig vorgeführt worden. Insofern ist mein Interesse an einer möglichen Fortsetzung so ziemlich auf Null gefallen.

    Jetzt gehts erstmal um eine einvernehmliche Umgangsregelung, sollte sich das einrichten lassen, könnten wir z.B. über eine Paarberatung vlt. eine neue Basis schaffen. Zeit heilt nicht unbedingt die Wunden, lässt einen aber die Dinge klarer sehen.

  4. Inaktiver User

    AW: Trennung, allein(weiter)erziehung, Umgangsrecht und -sinn

    Hallo eaglegeorge,

    ich habe schon des Öfteren die Erfahrung gemacht, dass "gewaltfreie Kommunikation" nur funktioniert, wenn mein Gegenüber zumindest eine geringes Wissen davon hat, was das überhaupt ist. Und... mein Gesprächspartner muss bereit sein, sich mit mir auf dieser Ebene unterhalten zu wollen.

    Wenn mein Gesprächspartner keine Ahnung von dieser Kommunikationsvariante hat, kommt meine "gewaltfreie Kommunikation" verkopft, schulmeisterlich, belehrend beim Gegenüber an. Derjenige fühlt sich in die Ecke gedrängt.
    Wenn mein Gesprächspartner davon Ahnung hat, kann er es - so er denn will - super aushebeln, indem er willendlich alles gegensätzlich interpretiert was ich sage.

    Wenn ich mich in Konfliktsituationen auf die Gesprächsmöglichkeiten meines Gegenübers einlasse, habe ich die beste Art mich zu unterhalten. Das schließt auch ein, zu erkennen wenn keine Gesprächsebene (mehr) da ist.

    Gruß vom Pumpernickel

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    AW: Trennung, allein(weiter)erziehung, Umgangsrecht und -sinn

    Ja, das wird wohl so sein. Gibt ja nicht von Ungefähr den Volksmund:
    Wie man in den Wald ruft, schallt es heraus..
    Wer Wind säet wird Sturm ernten..

    Dennoch werde ich versuchen, keinen (Rosen)krieg mitzuspielen, Vorwurf mit Gegenvorwurf (jedenfalls nicht in der direkten Kommunikation) zu beantworten. Das bringt keinen vorwärts. Was ich gelernt habe, ist einfach mal "Stop" zu sagen, wenn mir die Attacken zu unfair erscheinen. Doch selbst das wird als Gegenangriff gewertet. Nach dem Motto, der ist zu feige, sich zu verteidigen..
    Sicher nicht, aber das entspricht nicht meiner Natur (auch wenn ich es könnte) und kann nicht der richtige Weg sein. Wenn das schulmeisterlich wirkt, dann wird das so sein. Bin ja nun auch keine 25 mehr und hab viel hinter mir. Um dem entgegen zu wirken, hilft eine offene Kommunikation mit Einbindung von Bedürfnissen und Fragen. Selbst der "Erfinder" oder Guru der GfK, Marshall Rosenberg hat natürlich erkannt, dass es schwierig wird, wenn ein Kommunikationspartner "nicht mitspielt". Doch genau hier setzt er ja an, um diesen Gesprächsteufelskreis zu unterbrechen. Ne echte Übung..

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    AW: Trennung, allein(weiter)erziehung, Umgangsrecht und -sinn

    Gestern war ich ja wieder da und es fühlte sich recht entspannt an, vlt. auch weil ich vermied, die mir wichtigen Themen anzusprechen.

    Vor etwa zwei Wochen hatte ich ja einen Beratungstermin bei einer dem JA vorgeschalteten Stelle. Dort riet man mir, sie für ein gemeinsames Beratungsgespräch zu gewinnen. Das teilte ich ihr letzte Woche mit und sie sagte spontan, ja würde sie machen. Nun denn, jetzt warten wir auf einen Terminvorschlag, da die Dame z.Zt. krank ist.

    Ich möchte möglichst keine "kriegerischen" Auseinandersetzungen, aber die Umstände unter denen die Mädels und der Kleine aufwachsen sind nun mal suboptimal trotz oder gerade wegen viel Platz, wie sich beim gestrigen Besuch wieder zeigte. Denn zwischen Hunde- (Garten) und Hühnerk..(Hof) rumkrabbeln zu müssen finde ich unmöglich.

    Unter den richtigen Umständen, wäre dort schon der richtige Platz, doch müssten sich nicht nur meiner Meinung nach einige Dinge grundlegend ändern. Mir wurde nach dem Abstand jetzt von knapp zwei Monaten deutlich, dass ich auch überfordert war, das alles (mit) in Schuss halten zu wollen. Das Pferd steht nun schon mal woanders (rum), ein kleiner Fortschritt. Inzwischen wurde auch geklärt, dass sie nicht mein Handy ausspioniert, ich entschuldigte mich bei ihr für den Verdacht.

    Dann steckte sie mir einen Zettel zu, indem sie mir ein "Problem" mitteilte, dass sie Sehnsucht hat und mich (sowie die Kinder) vermisst und nicht weiss, wie sie damit umgehen soll. Wir nahmen uns in den Arm und ich sagte ihr, dass der Abstand jetzt schon mal in Richtung Frieden geführt hat. Eine spontane Einladung daraufhin, doch über Nacht zu bleiben, schlug ich aber erstmal aus. Das braucht jetzt neues Vertrauen und Zeit und echtes ehrliches Entgegenkommen. Und vor allem das Beratungssgespräch, hoffentlich wird die Dame bald wieder gesund.

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    AW: Trennung, allein(weiter)erziehung, Umgangsrecht und -sinn

    Hallo eaglegeorge,
    ich würde raten, das gemeinsame Beratungsgespräch abzuwarten.
    Ich musste die letzten Jahre, nicht immer freiwillig, einiges an Beratung und Begleitung durch Jugendamt und Erziehungsberatung wahrnehmen - nicht angenehm, aber im Nachhinein auf jeden Fall eine große Unterstützung. Auch für mich als Mutter, obwohl bei uns der Beratungsbedarf mehr auf Vaterseite liegt, aber tut hier nichts zur Sache.

    Deine Beschreibungen klingen schon so, dass in Eurem Fall die Mutter schon sehr überfordert ist mit ihrem Lebenskonzept. Aber sie scheint auch den starken Willen zu haben, das auszuleben und kann ja offenbar auch einiges umsetzen. Das in "vernünftigere" Bahnen zu lenken, wird nicht leicht sein und kann vielleicht (nur) im Rahmen einer Beziehung nicht gelingen, weil der Partner nicht "Erzieher" sein sollte, das geht nicht gut.

    Von daher sieh diese Beratungsmöglichkeit als Chance für Euch beide. Für Dich vor allem aus rechtlicher Sicht. Für sie, evtl. doch Hilfe annehmen zu "können". Und vielleicht nicht nur Deine Hilfe, sondern auch Hilfe von aussen, vor allem Hilfe zur Selbsthilfe. Damit sie doch vieles von ihren Wünschen in ihrem Leben umsetzen kann, sonst wird sie nicht glücklich.

    Alles Gute, Renka!



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    AW: Trennung, allein(weiter)erziehung, Umgangsrecht und -sinn

    Danke Renka für Deine aufmunternden Worte. Offenbar werde ich in eine Art Ränkespiel hineingezogen, wie sich mehr und mehr rausstellt. Ich hatte ihr Angebot, doch über Nacht zu bleiben ja erstmal nicht angenommen. Das scheint sie beleidigt zu haben und schaltet nun auf stur, oder um es mit Filmbeispielen zu beschreiben, hier gibt es eine neue "Scarlett O'Hara" (Vom Winde verweht). Stolz, schnippisch, voller Sehnsucht aber eigentlich hilflos. Nur möchte ich kein "Red Buttler" sein.

    Wie ich von dritter Seite her mehr und mehr erfahre, verbreitet sie in meinem Umfeld Gerüchte und Verdrehungen, die langsam wehtun und teilweise unter der dem erträglichen liegen. Und sollte ich versuchen, der Fairness wegen einige Dinge gerade zu rücken, wird mir das als Rechtfertigung (also zutreffend) ausgelegt. Komm mir grad vor wie in der 10. Klasse..

    Da sie mit ihrem Revier die Macht hat, nutzt sie sie auch, nur wem hilfts? Daher hoffe ich auf einen baldigen Terminvorschlag, dann werden wir sehen, ob sie sich dem stellt. Bis dahin versuche ich ruhig und besonnen zu reagieren und die regelmäßigen Mittwochstermine wahrzunehmen, wie bisher.

    Heut Abend gehe ich zu einem Vätertreff (Betroffenengruppe), der zweimal im Monat angeboten wird. Bin gespannt, welche Themen dort zu Wort kommen.

  9. Inaktiver User

    AW: Trennung, allein(weiter)erziehung, Umgangsrecht und -sinn

    edit.
    Geändert von Inaktiver User (04.07.2016 um 20:28 Uhr) Grund: zu weit aus dem Fenster gelehnt.

  10. User Info Menu

    AW: Trennung, allein(weiter)erziehung, Umgangsrecht und -sinn

    Vor einer Woche noch leichte Hoffnung hegend, dass sich die Situation vlt. doch entspannt, geht es nun leider genau in die andere Richtung. Inzwischen gab es von der Beraungsstelle Terminvorschläge für ein gemeinsames Gespräch, mit dem Ziel einer einvernehmlichen Einigung für den Umgang. Auf die Bitte, sich einen Termin auszuwählen, erhielt ich als Antwort, dass sie bereits ihrerseits vor Wochen (!) direkt beim JA eine Mediation beantragt hätte.

    Laut Auskunft der Beratungsstelle verweist das JA aber zunächst immer erst auf die Vorberatung, um das JA einfach auch zu entlasten. Und genau hierfür gibt es nun real existierende Termine. Sie möchte wohl als Agierende dastehen und hat bis jetzt keine Reaktion auf die Vorschläge gezeigt.

    Dazu kam, dass sie nun für den wöchentlichen Umgang einen neutralen Spielplatz in einer anderen Stadt bestimmte. So war ich gestern auch dort und ausser uns war niemand sonst da. Es brauchte auch wieder eine Viertelstunde, bis er mich erkannte. Eine skurile Situation, sich dort 2-3 Std. mit einem 14 Monate alten Kind zu beschäftigen unter der ständigen Aufsicht der Mutter. Er kennt nun alle Geräte und jeden Sandkrümel.
    Zwischen herrscht uns nun ziemliche Kälte, von ehemaliger Sehnsucht noch vor einer Woche nichts mehr zu spüren, alles Theater. So kann's einfach nicht weitergehen.

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