Wenn du nicht möchtest, dass die Kinder bei ihm landen, brauchst du ein Testament mit Vormundschaftsempfehlung. Die wird mit Volljährigkeit deiner Kinder hinfällig. Aber vielleicht beruhigt dich die Verfügung bis zu diesem Datum.
An sich kannst du das Testament alleine aufsetzen.
Wenn du sicher gehen möchtest, dass es nicht verschwindet oder angezweifelt wird, dann such einen Notar auf und lass es dort machen. Dann ist es "öffentlich" und die Vormundschaftsempfehlung ist für das Jugendamt bindend.
Denk daran, dass deine Kinder ab 12 Jahren ein Wort mitzureden haben.
Warum nimmst du die Kinder mit zum Vater, wenn sie daran kein Interesse haben?
Zwing sie doch bitte nicht zu Besuchen, die sie nicht mögen. Sie sind keine Kleinkinder mehr, sondern können sich ihre eigene Meinung bilden.
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26.04.2016, 22:38
AW: Gemeinsames Sorgerecht - Stolperstellen im Alltag
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27.04.2016, 11:02
AW: Gemeinsames Sorgerecht - Stolperstellen im Alltag
Hier wäre es auch nicht direkt der Vater, der es selbst schaffen würde, aber er ist immer in der Lage, sich die entsprechende Hilfe zu besorgen. (Was ich übrigens nie hinbekomme.)
Je mehr Zeit ins Land geht, zweifele ich allerdings an diesem Aspekt. Der KV geht in keiner Weise auf die Kinder ein, er scheint eingeschnappt. Ist er sowieso seit der von mir ausgegangenen Trennung. Und nun bekommt er noch bestätigt, dass er nicht der tolle Vater ist, für den er sich hält oder ausgibt, also werden die Kinder oder die Ex oder beide mit Schweigen bestraft.
Dadurch zerrüttet das Verhältnis ja noch mehr.
:-(
Hätte erwartet, dass es ihn an der vielbeschworenen Männer-Ehre kratzt. Pustekuchen.
Gut, dann gibt´s eben auch eine Vormundschaftsempfehlung. Beobachte das jetzt noch mal ein halbes Jahr, dann setze ich was auf.
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28.04.2016, 15:32
AW: Gemeinsames Sorgerecht - Stolperstellen im Alltag
Hallo Regbri,
ja so ähnlich ist es bei uns auch. ich hab's nicht verstanden und ich verstehe es nicht. Die Kinder müssten eigentlich wichtiger sein als das eigene Ego.
Hallo chryseis,
ich habe die Kinder mitgenommen, weil sie den Vorschlag gar nicht so schlecht fanden, den Vater (nur) kurz zu besuchen. Sie WOLLEN ihn ja sehen, wollen wissen wie es ihm geht. Jedoch ziehen sie sich jedes mal emotional sehr schnell wieder zurück, wenn von ihm keine herzliche Begrüßung kommt, nicht mal ein Handschlag. Das ist eine vertrackte Sache - der Vater kann das irgendwie nicht (mehr) - und die Kinder reagieren aber sehr empfindlich drauf, bräuchten das sehr. (Der begleitete Umgang sollte da ja dem vater helfen, das 8wieder) zu lernen, aber er lehnte eine Verlängerung ab.)
Der Hinweis mit dem Testament mit Vormundschaftsempfehlung ist sehr gut, danke! Das werde ich ernsthaft in Erwägung ziehen.
Gruß, Renka
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28.04.2016, 17:31
AW: Gemeinsames Sorgerecht - Stolperstellen im Alltag
Echt schade für die Kinder. Es wird noch ein paar Begegnungen geben, die sie selbst mit dem Vater wollen. Danach werden sie sich weigern, ihn zu besuchen. Der Mann ist echt merkbefreit.
Aber, Renka, irgendwann wird alles gut.


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