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  1. Inaktiver User

    AW: Kind 1 Jahr; fast jeden Tag 9 Std in Kita wg Vollzeit

    Zitat Zitat von Salsaschwedin Beitrag anzeigen
    Fakt ist, nach Abzug aller Verbindlichkeiten und Unterhalt bleibt er WEIT unter dem gesetzlichen Selbstbehalt.
    Seine Verbindlichkeiten werden bei der Berechnung des Unterhaltes aber überhaupt nicht berücksichtigt. Unterhalt geht sowieso in jedem Fall vor, dann muss er die Wohnung halt verkaufen und sich eine (günstige) Mietwohnung nehmen...was kann euer Kind dafür, dass sein Vater nicht mit Geld umgehen kann?

  2. Moderation

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    AW: Kind 1 Jahr; fast jeden Tag 9 Std in Kita wg Vollzeit

    Ich würde unterm Strich eine gute Beziehung zu einem kooperativen Vater höher bewerten als 100 Euro und einen Grabenkrieg. Ideal wäre natürlich, wenn das Geld zu holen wäre und er trotzdem kooperativ bliebe... aber selbst dann, 100 Euro mehr ist nett, aber aufhören zu arbeiten kann man davon jetzt nicht... und würde der Unterhalt nicht ohnehin auf die Sozialleistungen angerechnet? Denn Nicht-Vollzeit scheint ja im Moment überhaupt nicht umsetzbar zu sein, und nicht primär aus finanziellen Gründen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Inaktiver User

    AW: Kind 1 Jahr; fast jeden Tag 9 Std in Kita wg Vollzeit

    Zitat Zitat von viv_1980 Beitrag anzeigen
    9 Stunden in dem Alter und bei dem Schlüssel finde ich auch heftig. Da kann ich das schlechte Gewissen gut verstehen - hätte ich auch.
    Ich möchte nochmal zu bedenken geben, dass während der 9 Stunden der Betreuungsschlüssel sicher nicht ständig 1:6 ist. In unserer Kita waren viele Kinder, die eher nur die Kernzeiten genutzt haben, so dass in den Randstunden zwar oft nur eine Erzieherin da war, aber eben auch nur 3 Kinder.

    Zu dem Thema was weiter oben kam: ich kenne einen alleinerziehenden Vater, der (Kinder waren bei Trennung 15 Monate und 4,5 Jahre) keine Sekunde darüber nachgedacht hat, die Vollzeit einzuschränken. Ich fand das nicht so gut, da ich wusste, dass es in seinem Fall sowohl finanziell als auch von der Firma her möglich gewesen wäre, mal 1-2 Jahre kürzer zu treten. Aber er fand es in Ordnung so, hat sich keinen Moment Gedanken gemacht, ob das für die Kinder vielleicht zu heftig ist. Und niemand (glaube ich) außer meinem Mann und mir fand das nicht so toll, es hieß immer nur von allen Seiten "toll, wie er das wuppt".

    Hier ist der Fall noch ein anderer, weil im genannten Fall die Kinder regelrecht das "völlige Verschwinden der Mutter" aufgrund einer psychischen Erkrankung wegzustecken hatten. Bei der TE ist das ja nicht das Problem, das Kind ist schon eingewöhnt, es gibt immerhin schon mal einen Nachmittag, wo das Kind früh abgeholt werden kann. Ein Mann würde sich da vermutlich keinen Kopf machen, und das Umfeld ihn für seine Heldentaten bejubeln.

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    AW: Kind 1 Jahr; fast jeden Tag 9 Std in Kita wg Vollzeit

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Du kannst dir die Alternative vorstellen:
    Du bist die nächsten zwei Jahre zu Hause und lebst von Sozialhilfe. Du hast nur ganz wenig Geld zur Verfügung. Der Gang zur Tafel muss sein. Du kannst mit deinem Kind nicht einmal in den Zoo gehen, wenn du dir den Eintritt nicht vom Munde abgespart hast. Jedes Eis, jedes Geschenk, jedes Spielzeug, jedes Kleidungsstück muss gebraucht besorgt werden, kein Urlaub, keine Hobbys für dich, kein Auto, ständig Anträge.
    Mal dir die Situation richtig gruselig aus. Wäre das für dich besser? Könntest du so eingeengt dein Leben mit Kind genießen?

    Ideal wäre eine Teilzeitstelle, wo du dein Kind früher aus der Kita abholen könntest. Vielleicht wäre das in einer anderen Firma möglich. Auf der anderen Seite kennst du deine Firma, kannst dich auf Chef und Kollegen verlassen dein Verdienst ist sicher.
    Sorry, aber das ist Unsinn. Bei uns in der Stadt bei den Mieten haben Mütter mit Teilzeitstelle nicht zwangsläufig mehr Geld zur Verfügung, als welche die ALG2 beziehen oder müssen aufstücken, um am Ende genauso viel zu haben.
    Bis das Kind 3 Jahre alt ist, "darf" die Mutter zu Hause bleiben, ohne ständig neue Anträge stellen zu müssen.
    Hier gibt es sogar einen Städtepass, den sich Menschen mit geringem Einkommen holen können, mit dem man kostenlos! in den Zoo kann und Weiteres (z.B. sind auch Kurse an der Musikschule für Kleinkinder kostenfrei), außerdem gibt es einen Kulturpass, mit dem man kostenlos zu manchen kulturellen Veranstaltungen kann. Ich denke, dabei wurde auch an die Studenten mit Kindern gedacht. Viele wissen das halt garnicht und nehmen es nicht in Anspruch. Ich weiß natürlich nicht, wie es sich in anderen Städten verhält.
    Ein so kleines Kind hat außerdem noch nicht soviele Ansprüche... dass man Eis auch gebraucht kaufen kann, wusste ich garnicht

    Solange das Kind noch so klein ist, sollte jeder das tun, was er für das Kind und sich für richtig hält und was er aber auch für die Zukunft für besser hält. Die Gefahr ist natürlich groß, dass es schwieriger ist, nach längerer Auszeit wieder eine adäquate Stelle zu finden. Und dass man seinen Lebensstandard gerne halten möchte, ist auch klar.

    Ich persönlich finde 9 Stunden viel an Fremdbetreuung, aber auch für größere Kinder.

    Aber jetzt ist die Arbeitsstelle ja schon sicher und der Kitaplatz auch.
    Geändert von Minzechoc (17.04.2016 um 13:23 Uhr)

  5. gesperrt

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    AW: Kind 1 Jahr; fast jeden Tag 9 Std in Kita wg Vollzeit

    Zitat Zitat von Minzechoc Beitrag anzeigen
    Sorry, aber das ist Unsinn. Bei uns in der Stadt bei den Mieten haben Mütter mit Teilzeitstelle nicht zwangsläufig mehr Geld zur Verfügung, als welche die ALG2 beziehen oder müssen aufstücken, um am Ende genauso viel zu haben.
    Es geht um die grundsätzliche Entscheidung, ob eine Mutter lieber zwei Jahre ein Sozialfall sein möchte, um das Kind zu betreuen, oder ob sie für den Lebensunterhalt arbeiten geht.

    Je nach Region reicht eine Teilzeitstelle für den Lebensunterhalt aus. In manchen Städten benötigen Eltern jeweils einen zweiten Job zur Vollarbeit, weil es sonst nicht reicht.

    Zitat Zitat von Minzechoc Beitrag anzeigen
    Bis das Kind 3 Jahre alt ist, "darf" die Mutter zu Hause bleiben, ohne ständig neue Anträge stellen zu müssen.
    Hier gibt es sogar einen Städtepass, den sich Menschen mit geringem Einkommen holen können, mit dem man kostenlos! in den Zoo kann und Weiteres (z.B. sind auch Kurse an der Musikschule für Kleinkinder kostenfrei), außerdem gibt es einen Kulturpass, mit dem man kostenlos zu manchen kulturellen Veranstaltungen kann. Ich denke, dabei wurde auch an die Studenten mit Kindern gedacht. Viele wissen das halt gar nicht und nehmen es nicht in Anspruch. Ich weiß natürlich nicht, wie es sich in anderen Städten verhält.
    Trotzdem kommt Elter sich ständig als Bettler vor, weil dafür Anträge nötig sind. Und die Tafel ist kein Vergnügen, sondern eine harte Realität.
    Kinder bekommen recht schnell mit, dass die Eltern wenig bis kein Geld besitzen. Wie erklärst du deinem Kind, dass es kein Eis bekommt, weil dafür das Geld nicht reicht?

    Zitat Zitat von Minzechoc Beitrag anzeigen
    Solange das Kind noch so klein ist, sollte jeder das tun, was er für das Kind und sich für richtig hält und was er aber auch für die Zukunft für besser hält.
    Ich persönlich finde 9 Stunden viel an Fremdbetreuung, aber auch für größere Kinder.
    Neun Stunden Betreuung ist in anderen Augen gut, weil jemand da ist und Elter in dieser Zeit arbeiten gehen kann. Und je größer die Kinder werden, desto weniger Betreuung brauchen sie.

    Eine gute Kita schlägt die ausschließliche Betreuung durch die Mutter um Längen. Meine Erfahrung.

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    AW: Kind 1 Jahr; fast jeden Tag 9 Std in Kita wg Vollzeit

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Es geht um die grundsätzliche Entscheidung, ob eine Mutter lieber zwei Jahre ein Sozialfall sein möchte, um das Kind zu betreuen, oder ob sie für den Lebensunterhalt arbeiten geht.
    Darum ging es nicht. Ich habe mich lediglich in Bezug auf deine Ausführung, wie das Leben als Sozialfall aussieht und dass eine Teilzeitstelle ideal wäre, geäußert. Dass das so pauschal eben nicht zutrifft. Mehr dazu spare ich mir, da es nicht Thema ist.

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Eine gute Kita schlägt die ausschließliche Betreuung durch die Mutter um Längen. Meine Erfahrung.
    Also darum ging es ja nun nicht.

    PS: Wenn man bei Zitaten etwas auslässt, kann man das ruhig kennzeichnen. Mit an die Zukunft denken meinte ich an der Stelle berufliche und finanzielle Zukunft (des Elternteils/als Familie).

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    AW: Kind 1 Jahr; fast jeden Tag 9 Std in Kita wg Vollzeit

    Guten Abend in die Runde.

    Salsaschwedin, mein Rat wäre: Probezeit überstehen und dann versuchen zu reduzieren.
    Es ist ja auch für dich heftig: Vollzeit arbeiten, und danach noch emotionale Kapazitäten für dein Kind haben. Das wird schlauchen.

    Aber habe ich das richtig verstanden: der Job ist eh nur bis Ende 2016?

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    AW: Kind 1 Jahr; fast jeden Tag 9 Std in Kita wg Vollzeit

    Das mit dem geld....naja...

    Ich würde ihn 2 mal die woche bitten die kleine zu bringen. Wenn nötig würde ich sanft den hinweis anbringen, das du ja auch kompromissbereit bist / warst.

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    AW: Kind 1 Jahr; fast jeden Tag 9 Std in Kita wg Vollzeit

    Ich würde ihn 2 mal die woche bitten die kleine zu bringen. Wenn nötig würde ich sanft den hinweis anbringen, das du ja auch kompromissbereit bist / warst.
    Das ist mein Plan. Er muss dann halt ca 2 h früher als sonst aufstehen.

    Salsaschwedin, mein Rat wäre: Probezeit überstehen und dann versuchen zu reduzieren.
    Es ist ja auch für dich heftig: Vollzeit arbeiten, und danach noch emotionale Kapazitäten für dein Kind haben. Das wird schlauchen.

    Aber habe ich das richtig verstanden: der Job ist eh nur bis Ende 2016?
    Der Job ist befristet. Mir wurde aber mehrfach versichert, dass die alles versuchen werden (Öffentl. Dienst, die sind auf entsprechende Mittel angewiesen), dass die Stelle in der Form gehalten wird. Das mit dem Verkürzen auf 80% werde ich auf jeden Fall ansprechen! Nach der Probezeit.

    Ansonsten weiterhin vielen Dank für den Zuspruch. Jemand hatte geschrieben, dass die viele Kinder nicht die volle Zeit da sind - die Erfahrung mache ich auch. Wenn ich sie morgens bringe, sind nur so 4-5 Kinder da, der Rest kommt in der nächsten Stunde an.
    Wo kämen wir denn hin, wenn alle immer nur sagten 'wo kämen wir denn hin' und keiner ginge um zu kucken wohin wir kämen wenn wir gingen! (unbekannt)

  10. Inaktiver User

    AW: Kind 1 Jahr; fast jeden Tag 9 Std in Kita wg Vollzeit

    Zitat Zitat von Salsaschwedin Beitrag anzeigen
    Mir wurde aber mehrfach versichert, dass die alles versuchen werden (Öffentl. Dienst, die sind auf entsprechende Mittel angewiesen), dass die Stelle in der Form gehalten wird. Das mit dem Verkürzen auf 80% werde ich auf jeden Fall ansprechen! Nach der Probezeit.
    Ob es klug ist, dies VOR der Entfristung anzusprechen, weiß ich nicht.

    Wenn du im ÖD reduzierst, dann immer nur befristet, damit du deine Zeit auf 100% wieder aufstocken kannst.

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