Liebe Luftpost
Das mag ja alles so sein, wie du es in diversen Strängen und vor allen HIER schreibst.
Doch es fällt auf, dass du dich fast überall als DR. Allwissend aufspielst und so tust, als müssten alle diese Dinge JEDEM bekannt und falls doch nicht, müsstest du sie mit Wikilinks füttern.
(wobei ich nicht verkenne, dass du dir die Mühe machst, gezielte Links herauszusuchen)
Du magst ja wirklich viel wissen, doch dein "Wissen" kommt oftmals sehr unangenehm rüber.
Wie es aussieht, stösst das ja nicht nur mir auf.
Ich weiss nicht, wieso du meist mit erhobenem Zeigerfinger schreibst und so tust, als wäre es völlig normal, dass JEDER wissen muss, was DU "weisst".
Es ist super, dass du deine Erfahrungen teilst ...sicher hat es dem ein oder anderen auch was bringen können,
ich weiss es nicht?
Warum schreibst du so bissig, gnadenlos, herablassend und oft sehr überheblich.
Bist du im täglichen Leben auch so?
Vielleicht ist dir das gar nicht bewusst?
Möglicherweise darf ich soetwas gar nicht schreiben?
Dann möge die Moderation es bitte löschen.
Lyanna
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 78
-
22.12.2015, 00:58
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Geändert von Lyanna (22.12.2015 um 01:43 Uhr)
-
22.12.2015, 08:52
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Erstmal zu Luftpost:
Was nimmst du dir eigentlich raus?! Sowas respektloses habe ich lange nicht erlebt!
1. ist es so, dass der Mutismus bei meiner Tochter im Kindergarten diagnostiziert wurde und wir daraufhin gleich mit ergo und Logo begonnen haben, was auch einen kleinen erfolg brachte. Dann meinte die Psychologin, sie bräuchte es erstmal nicht mehr und wir sollten die Zeit abwarten. Das taten wir.
Inder Schule schien es wieder schlechter zu werden, also bekam sie wieder ergo und Logo, aber diesmal ohne Erfolg.
Wir wechselten den psychologen, auch aus anderen Gründen. Der Psychologe wo wir jetzt sind verschrieb ihr jetzt Psychotherapie, die wir vor 3 Monaten begonnen haben.
Also erzähl du mir nicht, mir würde das Wohl meiner Tochter am Arsch vorbei gehen!
2. bei meiner Tochter stammt der Mutismus nicht von einem Trauma ab, es ist bei ihr erblich bedingt. Ich war früher auch extrem schüchtern.
An alle anderen hier bedanke ich mich für eure lieben Antworten!
-
22.12.2015, 08:58
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Ich möchte darum bitten beim Thema zu bleiben, die TE hat um Erfahrungen mit sozialpädagogischer Familienhilfe gebeten. Alles andere ist nicht angebracht und schon gar nicht auf solch unempathische Weise.
Ich möchte noch was zur Familienhilfe sagen. Dies kann eine große Hilfe für Familien sein. Weil die pädagogische Fachkraft (meist Sozialpädagogen/-arbeiter, Pädagogen oder Heilpädagogen) durch das Aufsuchen zuhause einen guten Einblick in das Familiensystem erhält, Ressourcen erkennen und diese unterstützen kann. Die Familienhilfe ist auf Zeit angelegt und wird - wenn die Ziele erreicht sind - beendet, die kann nach einem halben Jahr oder nach zwei Jahren sein.
Grundsätzlich sehe ich bei dir, traurigekatze, nicht die Tochter mit Mutismus im Vordergrund, sondern die Konflikte mit dem Vater der Kinder. Dies zu entzerren und vielleicht einen friedvolleren Umgang pflegen zu lernen, entlastet alle Kinder. Das wäre für mich ein Ziel für die Familienhilfe.
Allerdings missfällt mir der Umgang des Jugendamtes mit dir und die fehlende Aufklärung bzw. Transparenz. Die Familienhelferin wollte schon kommen? Wie kann das sein, wenn du noch nichts unterschrieben hast, geht das gar nicht.
Zur Erkrankung deiner Tochter: du fühlst dich bei dem Psychotherapeuten in guten Händen. Das ist gut. Bitte ihn einen Bericht zu schreiben, um die Situation zu erklären. Vielleicht fehlt hier dem Vater die Info? Grundsätzlich glaube ich nicht, dass es deiner Tochter schaden wird, wenn zweimal die Woche jemand für zwei Stunden nach Hause kommt. Wenn das sanft geschieht und ohne Druck, vielleicht auch nur ein Termin mit der Tochter, kann das durchaus förderlich sein.
Solange du dich jedoch überrumpelt und übergangen fühlst, wird das nichts, denn der Erfolg von Hilfen wie die sozialpädagogische Familienhilfe hängt stark davon ab, wie bereit die Eltern sind, diese Hilfe anzunehmen.Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
Die Ärzte
-
22.12.2015, 13:14
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Einen kleinen Einwurf gestatte ich mir als Ki-Ju-Psychiater aber doch:
ich sehe es grundsätzlich wie Xanidae, aber ich würde doch jetzt sehr am Ball bleiben, was die Behandlung und Entwicklung der Tochter betrifft. Sie hat ja bereits einmal eine Verbesserung erlebt, es wäre wichtig, dass das bald wieder erreicht wird. Mit der Hemmung und Belastung eines elektiven Mutismus sollte sie nicht in die Pubertätsentwicklung gehen müssen. Aus meiner eigenen Erfahrung müssen die Familie und auch die Schule an einem Strang ziehen. Eine reine ambulante Therapie nur des Kindes selbst würde ich skeptisch sehen.
-
22.12.2015, 13:27Inaktiver User
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Also nur falls es noch von Interesse ist, und auch aus Zeitmangel nur kurz.
Uns hat (und tut es immer noch) die Familienhilfe sehr gut getan.
Meine Frau hatte auch anfangs Einwände, weil sie Angst hatte irgendwie bevormundet zu werden. Dergleichen ist gar nichts passiert. Sie (die Hilfe)beschäftigt sich 75% mit dem großen, und regelmäßig gibt es "Wasserstandsmeldungen" und Tipps für uns.
Außerdem haben wir uns vorab bei einem Gespräch im JA getroffen und kennen gelernt.
Wir hätten da oder auch jederzeit jetzt weitere Besuche ablehnen können, wozu es aber keinen Grund gibt.
Ach so, und sorry dass ich nicht alleinerziehend bin. Aber du wolltest ja von Leuten hören, die tatsächlich so eine Hilfe haben und nicht nur schöne Theorien.Geändert von Inaktiver User (22.12.2015 um 19:11 Uhr)
-
22.12.2015, 19:08Inaktiver User
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Übrigens als kleiner Nachtrag: Den hier schon erwähnten "Blick von außen" finde ich in der Tat sehr hilfreich.
Also gib ihr doch vielleicht eine Chance. Erstmal persönlich kennen lernen und bei Sympathie mal schauen was bei rumkommt.
-
22.12.2015, 20:59
-
22.12.2015, 21:29
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
[editiert]
Geändert von Analuisa (22.12.2015 um 22:37 Uhr) Grund: persönliche Auseinandersetzung gelöscht
-
22.12.2015, 21:42
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Das war keine Psychologinnen, sondern eine Ärztinnen, möglicherweise Fachärztinnen für Kinder und Jungendpsychiatrie.
Ich verstehe nicht, wie man in so vielen Jahren nur 4 erfolglose Therapiemaßnahmen, jede einzelne von höchsten wenigen Monaten Dauer, durchführen kann und sich von einer unfähigen Ärztin als Mutter vertrösten läßt.Also erzähl du mir nicht, mir würde das Wohl meiner Tochter am Arsch vorbei gehen!
Wenigsten hast Du dann eine kompetentere Fachärztin für deine Tochter gesucht und gefunden.
Und das deine Tochter jetzt Hilfe durch einen Psychotherapeuten hat, ist super.
Aber, es ist nicht ausreichend. Ihr braucht weitere Hilfe, daher die Familienhilfe.
Maryquitecontrary Fachärztin für Kinder und Jugenspsychiatrie, hat hier sehr wichtige Hinweise gegeben.
Ich habe nichts von einem Trauma geschrieben. Fachleute, deren Text ich hier hineinkopiert habe, gehen von multifaktoriellen Ursachen aus.2. bei meiner Tochter stammt der Mutismus nicht von einem Trauma ab, es ist bei ihr erblich bedingt. Ich war früher auch extrem schüchtern.
Ich weis, dir schmecken diese Worte nicht, aber meiner Meinung nach war dir hier mit einer lieben Antwort nicht geholfen.An alle anderen hier bedanke ich mich für eure lieben Antworten!
Grüße
LuftpostGeändert von Luftpost (22.12.2015 um 22:42 Uhr)
-
22.12.2015, 21:48


Zitieren

