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Das meint sie nicht, sie hat eine falsche Vorstellung von einer Familienhilfe, sie wird vom Vater der Kinder unter Druck gesetzt und im Jugendamt überfahren.Und die Mutter meint immer noch, das alles bestens läuft und weitere Hilfe nicht nötig ist,
Du solltest Dich ein wenig mäßigen, so hilft man weder Mutter noch Kind, im Gegenteil.
Mit dem Holzhammer draufhauen und sich dann wundern, dass Ratsuchende dicht machen.
Wenn Du die TE verjagen willst, dann bitte etwas weniger verletzend.
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21.12.2015, 23:26Inaktiver User
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Geändert von Analuisa (22.12.2015 um 22:30 Uhr) Grund: Zitat angepasst, direkte Antwort darauf gelöscht
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21.12.2015, 23:30
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Wenn ich Tante Wiki vertrauen darf, beruht der selektive Mutismus oft auf einem Trauma. Das müsste aufgrund einer Situation innerhalb der Familie ausgelöst worden sein. Es wäre interessant, diesen Vorfall zu ergründen. Denn für die anderen Familienmitglieder müsste er ähnlich bewegend gewesen sein.
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21.12.2015, 23:30Inaktiver User
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21.12.2015, 23:31Inaktiver User
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Geändert von Analuisa (22.12.2015 um 22:32 Uhr) Grund: Zitat angepasst
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21.12.2015, 23:38Inaktiver User
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21.12.2015, 23:43
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Der Therapeut arbeitet ja in erster Linie mit dem verstummten Kind. Ist ja auch gut, dann kann sie sich ihm vielleicht öffnen.
Aber für das Leben ist ein Blick von außen auf das Familiengefüge durchaus interessant. Manchmal werden Verhaltensweisen durch andere Familienmitglieder verfestigt, was für das Thema kontraproduktiv ist.
Mir wäre eine Familienhilfe im ersten Augenblick auch unangenehm, wenn ich das Gefühl habe, dass das Familienleben momentan gut läuft. Aber bei einem Kind, das nur innerhalb weniger Personen spricht, ist das Familienleben eben nicht normal.
Mit einem behinderten Kind wäre das Familienleben auch nicht normal. Aber da benötigen die anderen Familienmitglieder sicherlich weniger eine Einzeltherapie.
Ziel ist es ja, dass das Kind spricht und sich im späteren Leben zurechtfindet. Das geht stumm so gut wie gar nicht.
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21.12.2015, 23:45Inaktiver User
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Liebe traurigekatze,
ich verfüge selbst über keine konkrete Erfahrung mit einer Familienhilfe des Jugendamtes, kann dir jedoch eine Beratungsstelle für Frauen empfehlen, die dir kostenfrei behilflich sein könnte: "Frauen helfen Frauen e.V.".
Dort werden Frauen und Mädchen in verschiedenen Lebenssituationen (besonders in Trennung und Scheidung) begleitet. Sie haben Kontakte zu Ämtern, Anwälten und Therapeuten.
Alles Gute.
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22.12.2015, 00:10
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
Ich habe selber ein Kind unter Sauerstoffmangel geboren. Erste Symptome traten bereits in den ersten Lebenswochen auf. Ich bin mit dem 4 Wochen alten Baby erst zum Hausarzt, der mich zum Kinderarzt überwies. Das Kind bekam von der 6. bis zur 18. Lebenswoche KG. Im alter von 2 Jahren war das Kind dann in seinem Verhalten auffällig und es bekam vom Kinderarzt 1 Jahr lang Ergotherapie verordnet. Hätte ich mich nicht gekümmert, hätte ich heute einen geistig und körperlich behinderten Sohn.
[editiert]sie hat eine falsche Vorstellung von einer Familienhilfe, sie wird vom Vater der Kinder unter Druck gesetzt und im Jugendamt überfahren.
Die TE hat durch die klaren Worte hier die Chance sich das alles durchzulesen und darüber nachzudenken was in Zukunft besser laufen sollte, zum Wohle ihrer Tochter und ihrer Familie.Du solltest Dich ein wenig mäßigen, so hilft man weder Mutter noch Kind, im Gegenteil.
Mit dem Holzhammer draufhauen und sich dann wundern, dass Ratsuchende dicht machen.
Wenn Du die TE verjagen willst, dann bitte etwas weniger verletzend.
Grüße
LuftpostGeändert von Analuisa (22.12.2015 um 22:34 Uhr) Grund: Spekulation gelöscht
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22.12.2015, 00:20
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22.12.2015, 00:36
AW: Jugendamt will Familienhilfe für uns wegen mutistischen Kind
https://de.wikipedia.org/wiki/Selektiver_Mutismus
Es kann heute grundsätzlich nicht mehr davon ausgegangen werden, dass es sich beim selektiven Mutismus um eine ausschließlich psychogene Störung handelt. Empirische Untersuchungen legen vielmehr nahe, dass durch (a) eine Entwicklungsverzögerung, (b) prämorbide Persönlichkeitsauffälligkeiten und (c) die allgemeine Familienpathologie die Voraussetzungen für das mutistische Verhalten geschaffen werden; das Verstummen wird beim Hinzutreten äußerer Belastungsereignisse ausgelöst.[
Daher muss von vielen Seiten an dem Problem gearbeitet werden.
Grüße
Luftpost



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