Hallo,
ich danke denen, die tröstende und verständnisvolle Worte hatten.
Auch denen mit hilfreichen Tips
Irgendwie werde ich es schon hinbekommen, werde mal eine Annonce nach einer Leihoma starten
P.S. Bin in Südbayern...
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03.11.2015, 12:09
AW: pack das alleinsein nicht mehr
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03.11.2015, 12:25Inaktiver User
AW: pack das alleinsein nicht mehr
Magst Du vielleicht erzählen, wieso Du den Vater nicht kennst?
Kommst Du mit dem Elterngeld rund? Aufstockung? UVG? Unterhalt? Hast Du zum Alleinsein noch wirtschaftliche Not?
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03.11.2015, 13:47Inaktiver User
AW: pack das alleinsein nicht mehr
na ja, das stimmt aber auch nur bedingt, es gibt einfach Klebekinder, die sind vom ersten Tag an so. Meines war auch ein Pattexkind und das nicht, weil ich das so eingeführt habe, sondern weil sie so war. Aus. Weglegen - keine Chance.
Beim Duschen z.B. habe ich Töchterchen im Badezimmer in die Wippe gegeben und sie hat mir (oft brüllend) zugesehen.
Aber das Kind ist ja auch nicht das "Problem". Es ist einfach irrsinnig belastend, wenn man für alles alleine verantwortlich ist. Und es ist sehr anstrengend, NIE ohne Kind zu sein. Selbst mit dem freundlichsten und einfachsten Kind der Welt.
Du musst dir Entlastung holen, unbedingt.
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03.11.2015, 15:01
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03.11.2015, 22:32
AW: pack das alleinsein nicht mehr
Können wir den Vater einfach rauslassen, es gibt ihn nicht. Punkt.
Die Krankenschwester war da, als ich die ersten drei Monate still Probleme hatte und sie kam, saß bei mir, hörte sich meine Sorgen an und ging wieder. Sie war wohl mit mir überfordert.
Ich bin dennoch überzeugt, meine Kleine würde nicht an mir kleben, wenn da jemand wäre, der sich AUCH mit ihr beschäftigt.
Wenn ich nicht mal ein Jahr auf der Welt wäre und nur eine einzige Person für mich da wäre, da wäre ich auch so.
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04.11.2015, 06:54
AW: pack das alleinsein nicht mehr
Kommt es vor, dass Menschen öfter mit Dir "überfordert" sind? Ich kann mir das bei einer Krankenschwester, die noch mit deutlich "schwierigeren" Menschen zu tun hat, nicht denken. Und alle waren überfordert, die Du als Hilfe angefordert hast?
Was ist mit dem Arzt, meine Frage, ob Du auf postpartale Depression untersucht wurdest oder es angehen möchtest?
Du schreibst hier nun schon länger und hast gute Vorschläge bekommen. Welche konkret hast Du umgesetzt?
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04.11.2015, 06:55
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04.11.2015, 07:20Inaktiver User
AW: pack das alleinsein nicht mehr
Larissa, denke mal in Richtung 'schlechtes Gewissen' deinerseits und deshalb deiner Tochter mehr Naehe zu geben, als DIR gut tut. Ich denke, du musst wirklich lernen, dich auch ihr gegenueber abzugrenzen. Und sie ggf. einnmal aushalten, wenn du ihre Vorwuerfe spuerst bzw. hoerst, dass Mama nicht tut, was sie moechte.
Ich wuerde dir aber wirklich auch an"s Herz legen, fuer dich zu sorgen, indem du dir Hilfe holst. Es gibt viele Moeglichkeiten dazu. Im privaten eine Anzeige schalten und Muetter in aehnlicher Situation suchen und eben auch entsprechende Organisationen. Selbst die Kirche waere dazu da.
Das Wichtigste scheint mir, dass du dir erst einmal den Freiraum schaffst, der die Energie gibt, fuer dich sorgen zu wollen.
Alles Gute!
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04.11.2015, 10:09
AW: pack das alleinsein nicht mehr
Es ist sicher sehr schwer mit einem Baby ohne jegliche Unterstützung zu leben. Ich kann mich nur dringend den Vorschreiberinnen anschließen, dass du dir ein Netzwerk schaffen musst. Es ist mir nicht klar, wieso du das nicht schon längst getan hast. Du solltest unbedingt Kontakte zu anderen Müttern aufnehmen und du solltest offen mit deiner Situation umgehen, dann bekommst du auch Hilfsangebote.
Ebenfalls sehr gut finde ich den Tip mit der Leihoma.
Möglicherweise ist es dir unangenehm, in dieser Situation zu sein. Allerdings ist meine langjährige Erfahrung, dass Menschen sehr gern helfen, vorausgesetzt, man vermittelt selbst überhaupt, dass man sich über Hilfe freuen würde. Solltest du nach außen wirken, als hättest du alles im Griff - und dazu vielleicht, aus einer Mischung von Stolz und Verzweiflung - auch noch etwas unnahbar wirken, wird niemand auf dich zugehen wollen.
Außerdem: mein Sohn ist seit einem reichlichen Jahr Vater. Was ich da so mitbekomme (und auch vorher bei Nichten und Neffen), sind alle Babys sehr auf die Mama geprägt, obwohl alle Väter sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr eingebracht haben. Trotzdem ist es etwas anderes, wenn ein Kind von der Mama gestillt und den ganzen Tag von ihr betreut wird, während Papa eben nur abends und am WE zuhause sein kann. Mein Sohn konnte seine Tochter im ersten Jahr nicht in´s Bett bringen, da gab es unverzüglich Theater. Und ähnlich wenn die Mama aus dem Sichtfeld verschwand.
Allerdings wurde das dann zunehmend besser. Mittlerweile ist sie 1 Jahr und 4 Monate und geht ohne Probleme in den Kindergarten. Das hätte ich mir ehrlich gesagt im Alter von 9 Monaten nicht vorstellen können.
Ich will damit sagen, dass du bezüglich dieser Fixierung jetzt vielleicht das Schlimmste hinter dir hast. Allerdings musst du auf jeden Fall aktiv werden und deine eigenen Kreise erweitern.
Ich wünsche dir alles Gute und ich bin mir sicher, dass du das schaffen wirst!
Das darfst du nicht allzu persönlich nehmen. Bei der Schwiegertochter war auch eine Hebamme wegen m.M.n. ganz normaler Stillprobleme. Sie zog dann unverrichteter Dinge wieder ab, mit der Bemerkung "so etwas" habe sie noch "nie erlebt".
Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)
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04.11.2015, 10:12
AW: pack das alleinsein nicht mehr
Ich hab mir einen Mini-Club gesucht, bevor mir die Decke auf den Kopf fiel.
Da hat man das Kind zwar auch dabei, aber man trifft auf andere Erwachsene (moistens Mütter), die Kinder können zusammen krabbeln oder laufen - es ist eine schöne Ablenkung.Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.


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