Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 14
  1. User Info Menu

    Wechselmodell mt Teenagern

    Hallo, liebe Forumsschreiber,

    ich bin seit 10 Jahren alleinerziehend, unsere Söhne sind 19,16 und 13 Jahre alt. Mir ging schon öfter die Luft aus, ich bin gesundheitlich angeschlagen und einfach ausgelaugt. Mein Ex-Mann hat sich damals abrupt nach der Trennung aus dem Alltag der Kinder zurückgezogen, so dass er sie lediglich alle 14 Tage zu sich nimmt. Mir obliegt seitdem der komplette Alltag, Schule usw. Unser ältester Sohn beginnt in diesem Monat mit seinem Studium und plant, mit seinem Vater in eine Wohnung zu ziehen. Der 16-Jährige hat schon angedeutet, dass er dann auch im Wechsel bei mir und beim Vater leben will. Der 13-Jährige pubertiert mächtig mit und will das ebenfalls. Alles in allem finde ich das gut, es war immer mein Bestreben, dass die Kinder ihren Vater oft sehen. ( Leider war es nur meins- nicht seins) Wenn ich darüber nachdenke, würde mir diese Lösung sogar gut gefallen. So hätte ich wieder Luft zum Atmen und endlich mehr Zeit für mich und meine Arbeit. Es wäre eine Riesenentlastung. Natürlich auch eine Riesenumstellung. Wer hat Erfahrungen oder Tipps? Der Vater weiß- glaube ich!- noch nichts von diesen Überlegungen der jüngeren Kinder. Zumindest habe ich dieses Thema noch nicht angesprochen.

    Liebe Grüße,

    Otti

  2. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Wechselmodell mt Teenagern

    was nuetzen dir unsere erfahrungen, wenn bei dir der vater das ablehnt ?
    du mußt zu erst mit ihm reden, und wenn er sie jetzt nur alle 14 tage nimmt, stelle ich mir das sowieso sehr schwierig vor
    geht dies denn ueberhaupt von den rahmenbedingungen, heißt kommen die kinder vom vater aus problemlos in die schule und zu freunden ?
    ist ausreichend wohnraum beim vater vorhanden ?
    hat er ueberhaupt beruflich die moeglichkeit das er genug zeit zur betreuung der kinder hat ?

    all dies muß erst einmal geklaert werden

  3. VIP

    User Info Menu

    AW: Wechselmodell mt Teenagern

    Ich denke ebenso, dass dies erst mit dem Vater geklärt werden muss. Wenn er das nämlich nicht will, kannst du dir andere Planungen und Überlegungen sparen.
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  4. Inaktiver User

    AW: Wechselmodell mt Teenagern

    Alle Überlegungen sind sinnlos, solange der Vater nichts davon weiß und seine Meinung dazu äußern konnte.

  5. User Info Menu

    AW: Wechselmodell mt Teenagern

    Liebe Otti,
    vor allem klingt mir bei Deinem Beitrag Dein Wunsch nach Entlastung durch - das Wechselmodell wäre 1 Möglichkeit. Und ich finde es gut, dass Du das mittragen könntest, wenn es denn so käme.

    Deinen Wunsch bzw. eher Dein Bedürfnis solltest Du aber auf jeden Fall ernst nehmen und Dir Wege der Entlastung suchen und gönnen, wenn sie sich bieten.

    Ich bin erst 2.5 Jahr so richtig alleinerziehend und ehrlich gesagt, stöhne ich jetzt schon vor den nächsten Jahren der Pubertät. Mein Sohn ist auch 13 und drei von solchen coolen jungen Männern im Haus - oh je, das stelle ich mir nicht immer prickelnd vor. Ich habe ein Pärchen, großer Bruder & kleine Schwester, das wird bestimmt auch spannend...

    Mir fällt bei Deiner Geschichte meine Kur vor 2 Jahren ein. Ich war in einer "Mütterklinik" (auf modern: "für Frauen in Familienverantwortung"). Nur Frauen, jung bis alt, ohne Kinder.

    Vielleicht wäre das mal ein "Härtetest" für Deine 4 Männer, wenn sie mal 3 Wochen "zwangsweise" zusammen leben müssten (könnten?). Danach wäre es vielleicht klarer, was wirklich von den Jungs gewünscht und was beim Vater möglich wäre. Und Du hättest 3 Wochen Erholung von Allem! Nur mal so als Idee und mögl. Anregung. Denn wie schon eingangs geschrieben, ich höre bei Dir vor allem den Wunsch nach Entlastung überhaupt heraus, eher egal auf welchem Wege.

    Hab Geduld, aber denk auch an Dich!
    Viele Grüße! Renka

  6. Inaktiver User

    AW: Wechselmodell mt Teenagern

    Zitat Zitat von otti70 Beitrag anzeigen
    Unser ältester Sohn beginnt in diesem Monat mit seinem Studium und plant, mit seinem Vater in eine Wohnung zu ziehen. Der 16-Jährige hat schon angedeutet, dass er dann auch im Wechsel bei mir und beim Vater leben will. Der 13-Jährige pubertiert mächtig mit und will das ebenfalls.
    Interessant! Und der Vater weiß gar nichts davon? Was sagt er zu dem Plan des Ältesten?
    Geändert von Inaktiver User (05.10.2015 um 21:18 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Wechselmodell mt Teenagern

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    was nuetzen dir unsere erfahrungen, wenn bei dir der vater das ablehnt ?
    du mußt zu erst mit ihm reden,
    Ich finde, zumindest die beiden Großen sollten selbst mit dem Vater reden. Sie sind alt genug.

    (Sorry, sehe gerade, dass der Vater das mit dem Ältesten schon weiß.)
    Geändert von Inaktiver User (05.10.2015 um 21:19 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Wechselmodell mt Teenagern

    Hallo an Alle,

    vielen Dank für Eure Antworten!

    @ereS, xanidae, bittersweet0403
    Natürlich habt Ihr vollkommen Recht, dass meine Überlegungen nichts nutzen, solange der Vater nichts weiß. Gleichzeitig finde ich es wichtig, Klarheit für mich selbst zu haben, BEVOR ich mit dem Vater rede. Denn wenn ich zu dem Schluss kommen sollte, dass ich selbst dieses Modell gar nicht will, warum sollte ich da alles vorher aufwirbeln?

    @Renka
    Vielen lieben Dank für Deine Empathie! Ja, ich suche in der Tat Entlastung und fand sie bisher nicht. Meinem Ex-Mann ist es egal, wie es mir geht. Zumindest verhält er sich so. Er ist nicht sehr kompromissbereit, wenn es um irgendwelche Ausnahmen geht, wo die Kinder zu ihm sollten. Er ist es gewohnt, den Rücken frei gehalten zu bekommen und das geht mir sehr auf den Keks. Dass ich seit einiger Zeit wieder voll berufstätig bin, scheint ihn nicht zu tangieren. Seiner Meinung nach sind die Kinder jetzt sowieso alt genug, auch mal ein paar Tage alleine zu bleiben. ( Halleluja!) Er kennt den Alltag mit ihnen kaum, auch als wir noch zusammen lebten, war ich schon alleinerziehend .... Ihn wurmt, dass ich mich trotz aller Widerstände zu einer selbstbewussten Frau entwickelt habe.....Deswegen torpediert er jegliche Möglichkeiten, wo ich ihn mal "brauche", also eigentlich die Kinder ihn brauchen! Das kann er nicht unterscheiden... Er sitzt immer noch im Sandkasten und streitet sich ums Förmchen . Sorry, da hab ich mich jetzt mal ausgeko...... Die Idee mit der Kur ist super!! Das werde ich auf jeden Fall im Auge behalten!

    So zur allgemeinen Info: Wenn ich ihn um Hilfe bitte oder eine Diskussion beginne- vergesst es! Am besten ist es immer, wenn ich ihn direkt mit meinen Entscheidungen konfrontiere und diese durchziehe. Da wird er weich und geschmeidig....Deswegen auch mein erster Absatz und meine Überlegungen für mich...

    Liebe Grüße, Otti

  9. Inaktiver User

    AW: Wechselmodell mt Teenagern

    wenn dein verhältnis zum vater so schlecht ist, solltest du dich vielleicht auf finanzielle veränderungen vorbereiten.

    mit dem hälftigen modell verlierst du auch den unterhaltsanspruch, soweit ich weiß - und wenn der vater so rücksichtslos dir gegenüber agiert, wird er das möglicherweise ausnutzen?

    ansonsten sehe ich in der ganzen sache kein problem, die jungs sind ja alt genug, die muss man nicht mehr "betreuen".

  10. VIP

    User Info Menu

    AW: Wechselmodell mt Teenagern

    Der finanzielle Aspekt ist wichtig. Denn du musst beim Wechselmodell für die Kinder - in deinem Falle mind. zwei - ja Räumlichkeiten zur Verfügung stellen. D. h. du musst, trotz weniger Geld eine große Wohnung (die jetzige?) finanzieren.

    Dann müssen die Fahrten bezahlt werden. Können die Kinder die Wochenregelung einhalten? Mir sind viele bekannt, die diese Regelung leben, wo die Kinder spätestens ab der 5. Klasse auch mal in der Papawoche zur Mama fahren und umgekehrt.

    Hervorzuheben ist, dass die mir bekannten Eltern, die das Modell pflegen, sich relativ gut verstehen und das Wechselmodell von Anfang der Trennung geplant und spätestens ab der passenden Wohnung für das andere Elternteil auch durchgeführt wurde. Einige leben im gleichen Haus oder in der gleichen Straße, um den Kindern kurze Wege zur ermöglichen.

    Diese Kinder haben mit einsetzen der Pubertät sich oft entschieden bei einem Elternteil fest zu leben, z. B. weil ein Schulwechsel anstand, oder ein 14-Tage-Wechselmodell zu leben.

    Zu den Kosten gehört auch, dass einiges doppelt vorhanden ist. Regenjacke, Schwimmsachen, Spielzeug.

    Ob das tatsächlich für dich zur gewünschten Entlastung führt, wage ich für den Anfang zu bezweifeln.

    Was machst du, wenn einer oder beide feststellen - ich will wieder zu Mama?
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •