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    AW: Umzug ohne Pubertier - Rabenmutter?

    Die Frage ist für mich: Wo liegt der Schaden?

    Ich habe ausgeharrt im Wohnort für meinen Sohn. Glücklich war ich nicht (hat er mitbekommen). Nach 6 Jahren bin ich weggezogen, aber nur weil er eigentlich den Wohnort auch verlassen wollte. Hat er nicht.
    So wohnte er nun im gleichen Wohnort beim Vater...

    *Wie man's macht, macht man's falsch*
    Nur wer sich ändert, bleibt sich treu! (Wolf Biermann)

  2. Inaktiver User

    AW: Umzug ohne Pubertier - Rabenmutter?

    Zitat Zitat von Zartbitter Beitrag anzeigen
    Ich hätte meinem Sohn gern erspart, dass er geschiedene Eltern hat. Ist halt nicht so!..
    Ich konnte meinen Söhnen auch nicht ersparen, dass ich mich von ihrem Vater getrennt habe. Aber sie konnten sich immer darauf verlassen, dass sowohl für ihren Vater als auch ihre Mutter SIE das Wichtigste im Leben sind. Aus Sicht des Sohnes lässt diese Mutter ihn im Stich und ich an seiner Stelle würde das auch so sehen.

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    AW: Umzug ohne Pubertier - Rabenmutter?

    Mich würde mal interessieren, wie ein Zusammenleben mit Freund und Stiefsohn funktionieren soll, wenn die beiden zurzeit kaum Kontakt haben und der Sohn den Stiefvater ablehnt. Dieses Problem würde mir persönlich am meisten Sorgen bereiten und es sollte im Vorfeld bearbeitet werden.

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    AW: Umzug ohne Pubertier - Rabenmutter?

    Zitat Zitat von Magnolie10 Beitrag anzeigen
    Wenn ich mit meinem Sohn darüber spreche, sagt er, daß er mich braucht und möchte, daß ich da bleibe.

    Er sagt, .... ihn lasse ich allein ...
    Deutlicher kann Dein Sohn seine Wünsche und Befürchtungen ja nicht zum
    Ausdruck bringen, Magnolie. Er richtet einen klaren Appell an Dich und lässt
    keine Zweifel daran, welchen Wert er dem beimisst, dass Du bleibst.

    Aus seinen Worten kannst Du getrost schließen, wie es sich für ihn anfühlen
    würde, wenn Du gingst. Nicht gut, glaube ich ... ganz und gar nicht gut.

    Und mir persönlich würde es das Herz zerreißen, ohne Notwendigkeit so viel
    räumliche Distanz zwischen mich und mein Kind zu bringen.

    Aus der räumlichen Distanz kann ganz schnell auch eine emotionale werden,
    wenn Du ihn gerade in dem schwierigen Alter zurück lässt. Könntest Du damit
    denn leben?

    Andere Leute ziehen auch um, sei es aus beruflichen Gründen ...
    Auch deren Kinder gewöhnen sich an neue Umgebung, Schule, finden neue Freunde. Es kann ja auch ein Gewinn sein umzuziehen, auch in der persönlichen Entwicklung.
    Ich war so ein Kind, dessen Eltern aus beruflichen Gründen alle paar Jahre umgezogen
    sind, und es hat sich immer um sehr große Entfernungen gehandelt.

    An die Wechsel als ich einmal 13, das nächste Mal 16 Jahre alt war, erinnere ich mich
    noch heute mit Schaudern. Ich habe richtig darunter gelitten, die Freundschaften,
    die gerade im Teenageralter von so großer Bedeutung sind, aufgeben zu müssen.
    Geblieben ist mir bis heute ein diffuses Gefühl, dass nichts im Leben Bestand hat.

    Natürlich gab es auch jede Menge positiver Erfahrungen, nicht zuletzt die
    "Horizonterweiterung" ;), die mir meine Mutter heute noch gerne vor Augen führt.


    (weil meine Bedürfnisse weniger Wert sind als die des Kindes?)
    Würde diese Frage die "Rangordnung" der Bedürfnisse zB eines (Ehe)Paares betreffen,
    dann wäre sie legitim.

    Aber speziell nach einer - ohnehin so belastenden - Trennungssituation stehen
    für mich eindeutig die Bedürfnisse der Kinder an erster Stelle. Sie haben auch so
    emotional genug zu bewältigen, als dass man einen weiteren Umbruch dazupacken
    muss.

    Ich wünsche Dir ebenfalls eine gute Entscheidungsfindung, Magnolie.

    Was Dir dabei helfen könnte:
    versuche wirklich, Dich in Deinen Sohn hinein zu versetzen ... in seine Verletzlichkeit,
    seine Ängste und seine Unsicherheiten. Hättest Du Dir den Wegzug Deiner eigenen
    Mutter vorstellen können, ohne seelische Blessuren davonzutragen?



    Zitat Zitat von Utetiki Beitrag anzeigen
    m.E. ist rein die Trennung des Kindes vom "verlassenen" Ex-Partner durch eine solch lange Distanz ein no-go. Mal ganz abgesehen von Schule, Freundeskreis usw.
    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    - es wird durch den Umzug der Mutter die Situation kaputtgemacht, dass er niederschwellig und problemlos weiterhin beide Elternteile im Alltag sehen kann.
    Dieser Aspekt alleine wiegt m.E. so schwer, dass es Magnolie zuzumuten ist, mit dem Umzug noch einige Jahre zu warten.
    Beiden Aussagen kann ich nur beipflichten.

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    AW: Umzug ohne Pubertier - Rabenmutter?

    Ich wollte mich nur kurz vorm Wochenende melden, damit ihr nicht denkt, ich schreibe nicht mehr. Ich habe es nur geschafft, eure letzten Posts zu lesen, leider keine Zeit mehr zum Antworten.
    Danke, für all eure Gedanken zu dem Thema.
    Wünsche allen ein schönes Wochenende.
    LG Magnolie

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    AW: Umzug ohne Pubertier - Rabenmutter?

    Ich glaube, dass der Sohn verzweifelt ist - ich wäre es gewesen. Mit 14, wenn man noch halb Kind (und seine Eltern braucht) und gleichzeitig halb Erwachsener (und als solcher ernstgenommen werden möchte) ist.

    Ich persönlich kenne auch niemanden, der ohne Not mit Teenies umzieht (weil hier schon die Rede von all den Eltern war, die umziehen), und einige, die während der Pubertät der Kinder lieber auf sich nehmen, dass einer während der Woche woanders arbeitet, als die Kinder aus ihrem sozialen Umfeld zu reißen.

    Ich war so ein Kind, dessen Eltern aus beruflichen Gründen alle paar Jahre umgezogen sind, und es hat sich immer um sehr große Entfernungen gehandelt.

    An die Wechsel als ich einmal 13, das nächste Mal 16 Jahre alt war, erinnere ich mich noch heute mit Schaudern. Ich habe richtig darunter gelitten, die Freundschaften, die gerade im Teenageralter von so großer Bedeutung sind, aufgeben zu müssen.
    Einer meiner Kollegen ist als Kind auch mehrfach umgezogen, wenn der Vater das Unternehmen gewechselt hat. Ab der Pubertät ist die Familie aber gnz bewusst an einem Ort geblieben. Ein anderer Kollege ist vor Kurzem aus den USA zurückgekommen. Er hatte klargestellt, dass er entweder jetzt zurückkommen (oder in ein anderes Land gehen) würde, oder erst wieder in acht bis zehn Jahren.

    Magnolie, was verbindest Du denn mit "Zusammenleben"?

    Und gibt es denn keine Alternativen? Z.B. indem Du Deine Arbeitszeit an neun Tagen in zwei Wochen erbringst und so jedes zweite lange Wochenende zu Deinem Partner fahren kannst. Und er umgekehrt (Du schreibst er hätte mehr freie Tage). Damit seht Ihr Euch drei bis vier Tage pro Woche. Dazu noch Urlaub und Feiertage. Das ist nicht wenig gemeinsame Zeit.
    Geändert von Mandelbluete (28.08.2015 um 16:37 Uhr)

  7. gesperrt

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    AW: Umzug ohne Pubertier - Rabenmutter?

    Ich würde zuhaus bleiben, da ich es nicht gekonnt hätte meine Kinder zurück zu lassen. Es handelt sich doch nur noch um 3 Jahre und 400 km sind machbar; außerdem bleibt eine Beziehung spannender, als wenn man tägl. aufeinander hockt.

    Wärst du dort bei ihm, stell dir vor ihr hättet Streit oder du fühlst dich nicht wohl und dann denkst du an zuhaus und deinen Sohn...

    spätestens dann würdest du es bereuen,

    Souvenir

  8. gesperrt

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    AW: Umzug ohne Pubertier - Rabenmutter?

    dass sowohl für ihren Vater als auch ihre Mutter SIE das Wichtigste im Leben sind. Aus Sicht des Sohnes lässt diese Mutter ihn im Stich und ich an seiner Stelle würde das auch so sehen.
    Da gibts nichts dran zu rütteln, es ist so, nicht nur aus seiner Sicht, wenn dem so wäre,

    Souvenir

  9. Inaktiver User

    AW: Umzug ohne Pubertier - Rabenmutter?

    Zitat Zitat von Magnolie10 Beitrag anzeigen
    Wenn ich mit meinem Sohn darüber spreche, sagt er, daß er mich braucht und möchte, daß ich da bleibe.
    Unter solchen Umständen würde ich nicht guten Gewissens wegziehen können.

  10. Inaktiver User

    AW: Umzug ohne Pubertier - Rabenmutter?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Aber es ist doch die Verantwortung der Eltern, nicht mehr Konsequenzen der Scheidung als wirklich notwendig den Kindern aufzubürden, sondern stattdessen eher selbst zurückzustehen.

    Die Kinder können nichts dafür, verbockt (wie auch immer) haben das die Erwachsenen.
    Aber Scheidung ist auch kein Freibrief für die Kinder, ihre Wünsche durchzudrücken.

    Spielen wir das Spiel doch mal durch: Magnolia bleibt, die Wochenendbeziehung bleibt bestehen. Der junge Mann hat bald eine Freundin, ist an 4 von 5 Abenden bei dieser oder mit Freunden unterwegs, an den Wochenenden bei Papa. (so unwahrscheinlich ist das wirklich nicht) Aber Mama darf nicht weg. Die Beziehung zu ihrem jetzigen Partner bleibt im Leerlauf, kann sich nicht entwickeln. Jungspund geht ins Auslandsjahr, im Anschluss kümmert sich Mama um den Austauschgast, hierzu hat Jungspund wenig Bock. Beziehung von Mama wird immer schwieriger.
    Mann trennt sich von Mama, Mama allein. Jungmann entschwindet ins Studium.

    Ähnliche Geschichte bei einer Bekannten erlebt, allerdings mit einer Tochter und ohne Auslandsaufenthalt. Mama durfte zahlen und ihre Schulter zum Ausheulen hergeben. Alle anderen haben sich ein schönes Leben gemacht. Zum Schluss hatte sie schwere Depressionen und die Tochter wollte von ihr nichts mehr wissen, weil sie ja so schwierig ist.
    Neee, hier ist Vater an der Reihe, wenn Sohn die Stadt nicht verlassen will. Ja, am Anfang wird er bestimmt vieles zulassen. Aber sowas reguliert sich meistens. Entweder weil er Sohni oder Sohni ihm auf die Füße tritt. (Je nachdem, wer schneller genervt ist).

    Es ist schon interessant, dass von Müttern diese Art der Selbstaufgabe gefordert wird, von Vätern aber nicht.

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